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Der rauchblaue Fluss Gebundene Ausgabe – 19. November 2012


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (19. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896673602
  • ISBN-13: 978-3896673602
  • Originaltitel: River of Smoke
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 6 x 22,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... die akribische Bildhaftigkeit entwickelt enorme Suggestivkraft - unmöglich, sich vom Buch loszureißen." (Martin Kämpchen, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"In seinen Büchern treten wir als Mitspieler in jene Bilder ein, die wir sonst nur im Museum betrachten können." (Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

"Eine sinnenfreudige, farbenfrohe Zeitreise." (Elle)

"Amitav Ghosh ist ein wundervoller Erzähler, der seine liebenswerten Geschöpfe mit den ungewöhnlichsten Biographien ausstattet." (Ulrike Sárkány, NDR Kultur)

"Ghosh schildert den Opiumkrieg aus ungewohnter, weil asiatischer Perspektive - ein farbensattes Buch von großer Erzählkunst." (Neue Presse)

"Amitav Ghosh ist ein Meister der eindrucksvollen Geschichtslektionen. ... Der perfekte Schmöker für ein Winterwochenende auf dem Sofa." (Cosmopolitan)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Amitav Ghosh, wurde 1956 in Kalkutta geboren und studierte Geschichte und Sozialanthropologie in Neu-Delhi. Nach seiner Promotion in Oxford unterrichtete er an verschiedenen Universitäten Indiens und Amerikas. Mit „Der Glaspalast“ (Blessing, 2000) gelang dem schon vielfach ausgezeichneten Autor weltweit der große Durchbruch. Zuletzt erschien sein Roman "Das mohnrote Meer" bei Blessing (2008). Ghosh lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in New York, verbringt jedoch jedes Jahr mehrere Monate in Indien.

Rudolf Hermstein, geb. 1940, studierte Sprachen in Germersheim und ist der Übersetzer von u.a. William Faulkner, Allan Gurganus, Doris Lessing, Robert M. Pirsig und Gore Vidal. Er wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München sowie mehrfach mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 2. Dezember 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Als während des Ersten Opiumkrieges 1838/1839 die chinesischen Behörden gewaltsam gegen ausländische Händler in Kanton und deren Verbindungsleute vorgehen, werden u. a. zwei Ausländer Zeugen der Vorgänge in den Faktoreien der ausländischen Händler: Der britische Maler Robin Chinnery und der indische Händler Bahram Modi. Bahram ist Parse, seine Vorfahren stammten aus Persien. Chinnery befindet sich in China auf der Suche nach einer seltenen Kamlienart, von der bisher nur ein Gemälde existiert. Während seines Aufenthaltes in Kanton korrespondiert der Maler mit Paulette, die Ghoshs Lesern aus dem ersten Band als verwaiste Tochter eines französischen Botanikers vertaut ist. Durch Chinnerys Briefe lassen sich die Ereignisse datieren, die Briefe halten wie eine Klammer die Schicksale der Menschen zusammen, die die "Ibis" damals auf dem Weg nach Mauritius zusammenführte. Bahram wollte das Geschäft seines Lebens abschließen und sitzt in Kanton durch die Auseinandersetzung zwischen England und China um den Opiumhandel auf einer unverkäuflichen Schiffsladung Opium. Bahram lebte zeitlebens ein Doppelleben mit einer indischen Frau und deren Kindern in seiner Heimat, sowie einer chinesischen Geliebten und dem gemeinsamen Sohn auf einem Blumenboot im Hafen von Kanton. Bahrams Sohn Ah Fatt verkörpert das Leben zwischen den Kulturen, ohne das der Handel in Kanton nicht möglich wäre. Eine weitere Rolle spielt Fitcher Penrose, ein älterer Engländer und führender Händler mit exotischen Pflanzen. Penrose ist der Auftraggeber Robins für die Pflanzensuche und Wohltäter Paulettes, indem er das mittelose Mädchen als Betreuerin seiner Pflanzen auf seinem Schiff einstellt.Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heidrun Nagel am 14. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Total interessant, wer über die Zusammenhänge der Opiumhandels nach China etwas erfahren will.S ehr einfühlsam geschrieben. Auch über importierten Pflanzen erfährt man viel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Motek3D am 28. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Nein, ein Reißer ist das nicht. Eher geht es dem Autor um sein Setting als um Figuren und Handlung. Aber das macht er gut, malt die Epoche und die Orte aus, verknüpft historische Fakten und Versatzstücke - Kleidung, Essen, Transportmittel usw. - zu einem großen Panorama. Darauf muss man sich einlassen, sonst könnte es wohl langweilig werden. Aber wenn man dem Rhythmus der Geschichte folgt, vermittelt sie ein lebendiges und dichtes Bild der Epoche. Meiner Meinung nach am Ende doch sehr lesenswert und gut, nicht zuletzt eine beeindruckende Rechercheleistung des Autors.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ready am 2. Januar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ich stimme der Rezension von Buchdoktor weitgehend zu.
Mir waren die Darstellungen allerdings zu langatmig, z.T. zu detailverliebt.
Die Briefe des Robin Chinnery sind zwar wichtig zum Verständnis und - wie in der Rezension geschrieben - eine Klammer für die verschiedenen Handlungsstränge, letztlich im Ton nervig, auch wenn er (der 'Ton') den Künstler in seiner Überdrehtheit darstellen soll.
Eine Lust, hinter dem Historiker Ghosh den Literaten zu entdecken, konnte sich bei mir beim besten Willen nicht einstellen. Geschmacksache
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Format: Gebundene Ausgabe
Amitav Gosh versteht es meisterhaft, Geschichten aus fernen Zeiten und fernen Ländern zu erzählen und damit Geschichte zu vermitteln, wie sie auch für unser Hier und Jetzt zutrifft. So auch mit dem vorliegenden Werk.

„Demokratie ist etwas Wunderbares: Das gemeine Volk ist beschäftigt, und Männer wie wir können sich um ihre Geschäfte kümmern“, heißt es bei den Kaufleuten, die den chinesischen Markt mit ihren Waren versorgen. Und so geht es bei diesen Geschäften darum, sie frei und ohne Reglementierungen betreiben zu können. Es geht also um Freihandel im neoliberalen Sinn. Es geht dabei nur darum, möglichst hohe Profite bei diesem Freihandel zu erzielen, ohne Rücksicht auf die Folgen für die Handelspartner, für die Gesellschaft und für die Natur.

So werden mit jeder Ladung an Opium, die im China des 19. Jahrhunderts anlandet, Tausende von Menschen zugrunde gerichtet. Doch die reichen Kaufleute aus dem Abendland haben keinerlei Schuldgefühle. Denn, nicht ihre Hand richtet jene, die sich dem Opiumgenuß hingeben. Es ist das Wirken einer anderen unsichtbaren, allgewaltigen Kraft: es ist die Hand der Freiheit, des Marktes, des Geistes der Freiheit selbst, nichts anderes also als der Atem Gottes, so ihr Credo. Man besteht auf seiner Freiheit zur Profitmaximierung, selbst wenn man am Ende die Waffen sprechen lassen muß. Und so sind einige wenige Reiche bereit, Millionen Menschenleben zu opfern, nur um noch reicher zu werden.

Ist es heute anders? Nehmen wir statt Opium genveränderte Lebensmittel, wie jetzt bei den Verhandlungen um die Freihandelszone USA/Europa, sind wir beim Hier und Heute angekommen.
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