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Der private Rettungsschirm: Weil Ihnen Staat und Banken im Krisenfall nicht helfen werden [Gebundene Ausgabe]

Simone Boehringer , Peter Boehringer , Philipp Vorndran , Gerhard Spannbauer , Christine Illing
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Mai 2012
Die Zukunft der Währungsunion ist ungewiss, nur eines ist sicher: Die Folgen der Rettungspolitik werden jeden von uns treffen. Unabhängig davon, ob es zu Inflation, Deflation oder »nur« zu wirtschaftlicher Stagnation kommt, der Staat muss sparen und wird sich daher aus Teilen der öffentlichen Versorgung zurückziehen. Den Bürgern wird mehr zugemutet. Die Vermögenden können über höhere Steuern, Sonderabgaben oder einen Lastenausgleich zur Kasse gebeten werden. Weniger Betuchte werden Leistungseinschränkungen hinnehmen müssen. Wer sich dieser Abwärtsspirale entziehen will, muss wieder mehr auf sich selbst vertrauen und öffentliche Leistungsversprechen durch private und regionale Netzwerke ersetzen. Mehr Eigen- statt Fremdvorsorge, das gilt auch beim Sparen fürs Alter. Fünf Experten zeigen mögliche Szenarien auf und geben Handlungsempfehlungen, wie sich jeder Einzelne vorbereiten kann: Welche Werte sind wichtig, welche Qualitäten lohnt es sich (wieder) zu erlernen? Welche Geldanlagen sind über die Krise hinaus wertstabil und wie geht sinnvolle Vorsorge? Was jeder tun kann und tun muss! Der private Rettungsschirm ist ein Ratgeber für alle, die es nicht hinnehmen wollen, dass der Staat ihr Leben mehr und mehr reguliert und bestimmt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag (9. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898796892
  • ISBN-13: 978-3898796897
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.299 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Peter Boehringer (42), Vermögensverwalter und Wirtschafts-Blogger, beschreibt einen seit Jahrzehnten fortschreitenden Werteverfall unserer Gesellschaft, der uns in die Kreditabhängigkeit getrieben hat.

Philipp Vorndran (49), Kapitalmarktstratege beim Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Storch, berät seit mehr als 25 Jahren Anleger dabei, ihr Erspartes zu mehren. Der Betriebswirt hat seine Karriere bei der Deutschen Bank begonnen und war bis 2008 für die Schweizer Häuser Julius Bär und Credit Suisse tätig. Vorndran zeigt, wie es in der Schuldenkrise gelingen kann, das Vermögen durch eine flexible Strategie und mit Sachwertanlagen vor Kaufkraftverlust zu schützen.

Gerhard Spannbauer (47) betreibt eine der führenden Internetseiten für Krisenvorsorge im deutschsprachigen Raum. Der Bestseller-Autor ("Finanzcrash - die umfassende Krisenvorsorge") beschreibt, wie man sich persönlich umerfinden kann, um sich auch in widrigen Zeiten Erlösquellen zu sichern. Der gelernte Schreiner und Autodidakt zeigt Mittel und Wege, die eigene Sicherheit zu erhöhen und beschreibt ein ausgeklügeltes Konzept zur Vorratshaltung.

Christine Illing (49), ehemalige Kapitalmarktanalystin und Finanzjournalistin, hat vor zehn Jahren damit begonnen, nachhaltig zu wirtschaften -- nicht in Unternehmen, sondern zuhause. Die Volkswirtin beschreibt, wie eine Familie Schritt für Schritt unabhängiger werden kann von Logistikketten, Fertigprodukten und Schulmedizin.

Simone Boehringer ist Diplom-Volkswirtin und Wirtschaftsjournalistin. Nach ersten Börsen- Erfahrungen beim Fernsehsender n-tv verfolgte sie die Anfänge der New-Economy-Blase als Redakteurin beim Yukom-Verlag und schreibt mittlerweile seit mehr als zehn Jahren als Redakteurin der Süddeutschen Zeitung über Banken, Börsen, Geld und Krisen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Längst geht die Angst um, seitdem weltweit ganze Staaten in finanzieller Hinsicht ins Wanken geraten sind. Und auch ich selbst frage mich immer wieder: Was tun mit dem eigenen, hart erarbeiteten Geld? Weil ein Ende der Finanz- und Weltschuldenkrise längst nicht abzusehen ist und Aktionen auf dem Parkett der Politik mir längst keinen Grund mehr zur Hoffnung lassen, kommt "Der private Rettungsschirm" zur rechten Zeit.

Der Sammelband vereinigt verschiedene Beiträge zum Thema "persönliche Vorsorge". Dazu gehören sowohl Kapitel, welche den Ist-Zustand analysieren und die Einstellung zur Krise verändern als auch solche, die handfeste Ratschläge zur persönlichen Geldsicherung geben. Einerseits setzen sich die Beiträge mit dem nötigen Mentalitätswandel in unseren Köpfen auseinander. Andererseits zeigen sie auf, über welche Möglichkeiten zur Geldsicherung wir in der Praxis verfügen. Und das sind einige.

Oberstes Stichwort aller Hinweise ist "Eigen- statt Fremdvorsorge". Nach der Devise "Besinnt Euch auf Eure eigenen Fähigkeiten" soll der Bürger in Sachen Finanzen wieder mündig werden. Weil die staatliche Rettungspolitik nach Meinung der Autoren das unausweichliche Scheitern der Finanzsysteme nur hinausschiebt, ist Eigeninitiative umso wichtiger. Weil die Politik langsam kurzatmig wird, ist es höchste Zeit, selbst etwas zu tun, das macht bereits Simone Boehringer in ihrem Prolog zum Buch sehr eindringlich deutlich. Und die folgenden Beiträge greifen diese Analyse auf, um sehr detailliert wichtige Aspekte ins große Ganze zu stellen und vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zu diskutieren.

Der Tenor der Autoren ist: Es wird, ja es muss sich einiges ändern und wir müssen etwas dafür tun, uns auf die neue Situation einzustellen. Nicht nur weil Ressourcen wie das Öl langsam knapp werden. (Herrn Boehringers Kapitel zu "Peak Oil" verdeutlicht sehr gut, dass die Ölförderung aus Kostengründen und denen des Energieaufwands die Rentabilitätsgrenze erreicht.) Die an die analytischen Kapitel angeschlossenen Ausführungen zur Vermögensstrategie der Herren Vorndran und Spannbauer geben überaus vielseitige Tipps zur persönlichen Vorsorge. Sie zeigen, wie wir aus den Entwicklungen Schlüsse ziehen müssen, die auch unsere Mentalität verändern werden. Dazu gehört nicht nur eine Hinwendung zu einem Lebensstil, der weniger auf materielle Güter und Konsum ausgerichtet ist und mehr nachhaltige innere Werte in den Vordergrund stellt.
Besonders interessant fand ich das 4. Hauptkapitel von Christine Illing. Ihre Vorschläge zum "Einstieg in eine nachhaltige Zukunft" sind etwas, was ich in diesem Buch nicht erwartet hatte. Nachhaltiges Denken und Handeln bedeutet für sie nämlich weniger ein neuer Umgang mit Geld. Viel eher wirbt sie für Strategien aus der "guten alten Zeit" der Selbstversorgung. Eigenes Gärtnern zur Deckung oder zumindest zur Ergänzung des Lebensmittelbedarfs gehört nach ihrer Überzeugung genauso zu diesem nachhaltigen Handeln wie das Einmachen und Haltbarmachen des selbst Angebauten. Zusammen mit einem bewussten Einkaufsverhalten nach Saison kommt so nicht nur die Gesundheit zu ihrem Recht, sondern auch der Geldbeutel.

Gerade auch wer Familie hat und sie schützen will, wird meiner Meinung nach um Gedanken, wie sie in diesem Buch ausgebreitet werden, nicht herumkommen. Dieses Buch unterstützt beim Umdenken.

Gesamturteil: "Der private Rettungsschirm" halte ich für ein sehr gutes Finanzbuch zum Thema private Geldsicherung in Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise. Es zeigt, dass die Rettung aus Regen und Traufe der Rettungspolitik nur in der privaten Verantwortung liegen kann. Nur gedankliche und wirtschaftliche Eigeninitiative und mentale Veränderungen können uns aus dem Dilemma befreien. Wer vorbereitet ist, fährt sicher besser durch die Krise und den drohenden Schuldenkollaps als andere. Dieser Ratgeber bietet meiner Ansicht nach alles an praktischem Rat, was uns derzeit helfen kann.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happyx TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wir sind im Jahr 5 der Finanzkrise, die vor allem ein Desaster der Investment Banken ist, welche mit ihrem Derivatehandel der Realwirtschaft die Grundlagen entziehen. Eines ist sicher: wir alle zahlen, per Geldenwertung, durch steigende Steuern und Abgaben, geringere staatliche Leistungen. Die Banken haben es nach 2008 geschafft, ihre eigene Krise zu Staatskrisen umzudeuten. Faktisch haben uns die Banken zur Bürgschaft für ihr Versagen gezwungen und bürgen heißt noch immer würgen. Griechenland mit einer korrupten Verwaltungs-, Politiker- und Oberschicht macht dies eklatant deutlich. Schulden werden mit immer mehr Schulden bekämpft, am Ende droht ein Kollaps und der komplette Neubeginn. Die, die nichts haben, haben dann auch nichts. Die allerdings, die viel hatten, haben dann immer noch mehr als genug, weil sie die Krisen mit zu viel Geld (im Wettbüro des Derivatehandels erwirtschaftet) und unseren zu erwartenden, sichern Arbeits-Leistungen ihre Herrschaft weiter festigen.

Wir alle sollten den Reallohnverlust der letzten Dekade bemerkt haben, der sich ebenso bei den Rentnern manifestiert. Es geht darum, sich angesichts der drohenden Krise auf weitere Unsicherheiten und Unannehmlichkeiten einzustellen. Niemand weiß, wie lange die aktuellen Euro-Stützungsmaßnahem noch wirken, Zeit, die jeder heute für eigene Vorsorge nutzen könnte. Dieses Buch gibt mit einem Status quo von Simone Boehringer (7-13) und 4 Beiträgen unterschiedlicher Autoren (Die geistige Vorbereitung, Die Vermögenssstrategie, Die persönliche Vorsorge, Einstieg in eine nachhaltige Zukunft) Tipps und Ratschläge. Ich selbst bin so ehrlich zu sagen, dass mir die Katastrophenszenarien nicht immer nachvollziehbar erscheinen und doch ist im Hinterkopf jener Gedanke, dass ich dies nur denke, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Ich selbst habe einen Kollaps des Geldsystems nie erlebt, aber Zahlen sprechen eine klare Sprache, wenn man sie denn lesen und verstehen will.

Die beiden Rettungsschirme EFSF und ESM werden von 2010-2015 mehr Schulden (+ 5 Billionen Euro) auf uns abladen als in 60 Jahren an ungedeckten Sozialversicherungsversprechen aufgelaufen ist. Die USA finanzieren seit 2009 mehr als 50% ihrer Staatsschulden über die Druckerpresse. Alle Zahlen klingen erschreckend, ebenso wie das Gerede unserer Politiker, die in ihren Entscheidungen immer hektischer werden. Ganz Europa lebt im Grunde von der Solidität Deutschlands, wir erleben eine Ökonomisierung der Demokratie, nicht die notwendige Demokratisierung der Ökonomie. Weiterwurtschteln wie bisher, Kopf in den Sand und gut ist. Wenn alle beginnen, das Vertrauen in die Wertigkeit des aufgeblähten Geldes zu verlieren, beginnt eine Abwärtsspirale. Diese läuft mit und parallel zum versiegenden Erdöl, das die Globalisierungsmaschinerie aktuell so rotieren lässt wie nie zuvor. Aber weniger Öl wird die Transportkosten dramatisch erhöhen. Und es wird unser Leben wie Könige beeenden.

Es geht in einem sich verschlechternden Weltszenario letzten Endes darum, Reichtum und persönliche Lebensqualität dadurch zu erhöhen, dass man immer weniger braucht, dass man die Immer-Verfügbarkeit von Dingen, die sofortigen Wunscherfüllungen durch Schulden etc. umleitet auf natürliche, normale Bedürfnisse, abseits von Weltreisen und werblichem Dünnpfiff. Normalerweise wird diese Sichtweise einsetzen bei Menschen, die älter und weiser werden, problematisch aber könnnte es werden für alle jene, die Hoffnung auch aus der Transparenz des Internets, die arabischen Revolutionen etc. gezogen haben, es könnte gleichsam für diese Mitbürger zu einem kollektiven Schock werden. Gerade für sie wäre es notwendig, sich mit den Gedanken dieses Buches auseinanderzusetzen. Nicht alle Sichtweisen teile ich (eher aus fehlendem Wissen), aber unbedingt nötig erscheint mit die Beschäftigung mit möglichen präventiven Maßnahmen zur individuellen Absicherung gegen kommende Krisen.

Geld ohne Gegenwerte, bedrucktes Papier ohne Vertrauen, die Deutschen kennen die Inflation aus den 20ern. Die Hyperinflation zerstört das gesellschaftliche Leben, Kalkulationen werden zur Farce, das Preissystem erodiert, die Bevölkerung wird um ihre Ersparnisse betrogen, aber auch ihrer Arbeitsleistung beraubt, wenn diese in den arbeitsteiligen Prozess einfließt. In Vorbereitung darauf kann angeraten werden, bescheiden ohne überflüssigen Protz und überflüssige Komplexität zu leben, niemals Schulden zu machen und beruflich wie privat weitgehende Unabhängigkeit anzustreben. (S 90) Mehr Bewegung und Eigeninitiative erzwingt die Krise ohnehin, vielleicht sogar gesündere Ernährung und einen langsameren Lebensrhythmus mit mehr Zeit zum Innehalten und Nachdenken.

Das Buch ist nicht durchzogen von Pessimismus, sondern vom klaren Appell an die Eigeninitiative. Wenn alle Menschen Verantwortung für ihren unmittelbaren sozialen Kreis, ihre Familie, übernehmen, wird auch dem Staat, uns allen geholfen. Dies alles ist richtig, dazu würde ich aber noch feststellen, dass jeder auch eine Verantwortung dafür hat, dass andere Menschen immer Zugangschancen haben und kreativ mitwirken können. Unser aktuelles Finanzsystem mit seinen Machtstrukturen verhindert dies bewusst. Und leider hat hier wohl eine Versorgungsmentalität ohnegleichen sowie vernebelnde Brot und Fernseh-Spiele (aktuell: Fußball-Manie) unerträglich gleichgültige Zustände heraufbeschworen, die Menschen in Knechtschaft und Abhängigkeit schickt.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir den aktuellen Wirtschaftskrieg (inkl. deutschem Sieg) trotzdem mit Gesamt-Europa verlieren und es deprimierende Zeiten nach dem Krieg geben wird, mit dem Szenario echter Kriege zudem. Dabei sind die in diesem Buch aufgeführten Diät-Maßnahmen mehr als hilfreich, und zwar unabhängig davon, ob die skizzierten Wirkungen so dramatisch eintreten oder nicht. Dass sie eintreten, scheint mir mehr als plausibel, ohne dass ich deswegen ein Schwarzseher wäre. Im Gegenteil, ich bin immer Optimist - und dieses Buch zeigt Aktivitäten auf, die mir erlauben, dies immer zu bleiben.

Faktisch haben nationale Zentralbanken ihren Steuerungsmechanismus an die EZB abgegeben, die Unterschiede innerhalb der Euroländer wachsen, Leitzinsen werden immer weiter gesenkt, um die Inflation aufzuhalten. Geldanlagen verkommen dabei zum Minuswachstum, eine Risikiostrategie wäre nötig. Oder die Flucht in Sachwerte, die man an den aktuell wieder steigenden Immobilienpreisen ablesen kann. Niemals waren Menschen so unvorbereitet auf eine sich abzeichnende Krise, in Kriegen war man froh ums Überleben, heute hat man keine Ahnung, dass das Überleben auf dem Spiel stehen könnte. Umso härter wird der Aufprall. Die aktuelle Krise wird aller Voraussicht nach zu derzeit unvorstellbaren Umbrüchen führen, hochkomplexe Just-in-time-Lieferungen, Internetstrukturen, Handynetze, soziale Verflechtungen - alles könnte plötzlich zusammenbrechen oder erodieren, schon eine Stunde Stromausfall führt heute zu emotionalen Katastrophen. Wir haben unsere Wohlstandsjahre leider nicht genutzt für eine ausreichende Krisenvorsorge, sowohl staatlich als auch privat. Es wird Zeit, sich damit auseinanderzusetzen - und dieses Buch bietet dafür beste Ratschläge, ohne zu ausführlich, zu theoretisch oder blauäugig zu sein.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Finanzkrise, davon ist das Autorenteam rund um Herausgeberin Simone Boehringer überzeugt, wird uns allen über kurz oder lang tief greifende Veränderungen unseres Lebensstils aufzwingen. Wir werden handfeste Maßnahmen gegen Versorgungsstörungen, zunehmende Gewalt und Unordnung im gesellschaftlichen Miteinander ergreifen müssen. Außerdem werden wir unsere Liquidität sichern müssen - und zwar nicht durch den Gang zum nächsten Geldautomaten, sondern ganz klassisch durch das Einnähen von Edelmetallen ins Kopfkissen. Natürlich darf in diesem Krisenszenario, bei dem selbst Schwarzseher noch ungewohnt dunkle Farbschattierungen entdecken, auch die obligatorische Ermahnung zur möglichst frühzeitigen Rückkehr zum Gemüseanbau im heimischen Garten und zum Rückgriff auf Omas Einweckgeheimnisse nicht fehlen. getAbstract meint: Dieses Buch ist etwas für Menschen mit dem Willen zur Sicherung ihres Lebens auch bei extremsten gesellschaftlichen Entwicklungen auf Mad-Max-Niveau. Alle anderen sollten sich vielleicht auf das Kapitel über die finanzielle Vorsorge beschränken und ansonsten die Vorzüge der Zivilisation noch ein Weilchen weitgehend ungestört genießen. Solange es noch geht ...
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