![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Inhalt und Schreibstil sind durchgängig sehr gut lesbar. Das Buch erzählt, auch wenn man es bei den Diskussionen um die Thematik des Abstiegs kaum für möglich halten sollte, die gesamte Geschichte der Besteigungen und gescheiterten Versuche des Nanga Parbat. Angefangen bei den ersten Fehlversuchen, über den Erstbezwinger Buhl und schließlich auch den Messners.
Das Buch ist durchweg bebildert, weitgehend jedoch schwarz-weiß. Die eindrucksvollen Schilderungen werden dennoch gut durch Bilddokumente untermalt.
Einziges Manko hier m.E.: Als nicht Profi-Bergsteiger fällt es sicher manchmal schwer, alleine an den Bildunterschriften die einzelnen Merkmale des Bildes zu erkennen. Der ein oder andere Hinweispfeil im/am Bild wäre hier eine gute Hilfe gewesen.
Die Schilderung ist insgesamt sachlich. Es kommt zu keinen Verunglimpfungen'o.ä. ! Das Buch ist -trotz des bekannten tragischen Endes- durchweg spannend und sehr gut zu lesen, auch für die "Nicht-Bergsteiger" unter uns.
Jetzt (ich hoffe ich schaffe es in kurzen Worten) zur Tragödie:
1. Warum nach 30 Jahren dieses Buch?
Ein reines Problem der Rechteverwertung! Herrligkoffer besaß die Rechte, kein anderer als der Expeditionsleiter durfte berichten! Erst nach dessen Tod waren die Bücher zum Thema Besteigung Nanga Parbat möglich!
2. Wer hat recht?
Ich weiß es nicht, DU lieber Leser weißt es nicht, von Kienlin weiß es wahrscheinlich nicht, und Saler genausowenig. Günther ist leider tot, Kuehn und SCholz (die rufenden, aufsteigenden Bergsteiger) sind ebenfalls verstorben. Fazit der einzige Überlebende und einzige der das Ende wirklich erlebt hat/erleben mußte, ist und bleibt Reinhold Messner! Ganz alleine ER trägt möglicherweise die Zweifel und die Bürde an seinem eigenen Verhalten. Das ist, so denke ich, schwer genug! Jegliche Unterstellung läßt sich letztlich nicht beweisen und ist indiskutabel. -
Das es zu dieser Eskalation der Diskussionen kommt, liegt möglicherweise auch an den Charakteren der Beteiligten. Etwas "extrem" muß man schon sein, bei so einem Vorhaben! Messner selbst ist, soweit mir bekannt, heute mit nahezu allen ex-Bergkameraden hoffnungslos entzweit! Aber: Solange man nicht zweifelsfreie Beweise vorlegen kann, kann und will ich nicht daran glauben, dass Reinhold seinen geliebteb Bruder und Seilkameraden einer persönlichen Herausforderung geopfert hat. Und ich finde, in einem Rechtsstaat ist das selbstverständlich!
Fazit:
Gut lesbares Buch, welches grundsätzlich jedoch die Frage aufwirft, ob nicht alle Beteiligten besser daran getan hätten, diese unlösbare Diskussion einfach ruhen zu lassen. Günther wird nicht mehr lebendig!
An den Yeti allerdings, Reinhold, glaube ich nicht ;-)).
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|||||||
|
|
|