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Der mechanische Prinz Gebundene Ausgabe – Februar 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551581126
  • ISBN-13: 978-3551581129
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,3 x 2,9 x 22,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 365.906 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Außenseiter, Underdogs und die nicht ganz durchschnittlichen Menschen scheint Andreas Steinhöfel (*1962) besonders ins Herz geschlossen zu haben. Denn sie sind die Helden seiner Kinder- und Jugendbücher. Da gibt es zum Beispiel den schwulen Teenager Phil im Bestseller "Die Mitte der Welt" oder Rico, der etwas langsamer denkt als die anderen, in "Rico, Oskar und die Tieferschatten". Für dieses Buch wurde Steinhöfel u. a. der "Deutsche Jugendliteraturpreis" verliehen. Außerdem erhielt er 2009 den "Erich Kästner Preis für Literatur". Am Ende gewinnen sie also doch manchmal, die Seltsamen und Andersartigen.

Produktbeschreibungen

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Würde man Max fragen, was mit seinem Leben nicht in Ordnung sei, fiele ihm die Antwort nicht schwer: Er sei der egalste Junge der Welt. Seinen Eltern könnte er nicht gleichgültiger sein, sie scheinen ihren Lebensinhalt in endlosen Streitereien gefunden zu haben. Und auch Freunde hat Max kaum. Weshalb er eine Unmenge Zeit damit verbringt, durch Berlin zu streifen, mit S- und U-Bahn, Tram oder Bus sämtliche Stadtviertel abzugrasen.

Eines Tages geschehen jedoch gleich zwei unglaubliche Dinge: Ein einarmiger Bettler schenkt Max einen merkwürdigen leuchtenden Fahrschein und kurze Zeit später fährt der Junge an einem U-Bahnhof vorbei, den es eigentlich gar nicht gibt. Er setzt alles daran, an diesem Bahnhof auszusteigen, denn er ahnt, dass sich dahinter ein fremdes Land befindet -- ein Land, in dem er seinen einsamen, sinnlosen Alltag hinter sich lassen könnte. Seine Vermutung kommt der Wirklichkeit erstaunlich nahe. Allerdings dauert es nicht lange, bis Max jeden Grund hat, sich wieder nach seinem eintönigen, vorhersehbaren Leben zurückzusehnen.

Hätte ein anderer Autor dieses Buch geschrieben, würde es von der Kritik wahrscheinlich als "einfühlsames modernes Märchen" abgetan. Glücklicherweise liegt Andreas Steinhöfel nichts ferner als Kitsch und gute Worte. Zwar erzählt er eine abenteuerliche Geschichte im Stil moderner Fantasy-Romane -- Tad Williams lässt grüßen --, aber seine Figuren sind auf eine schmerzhafte Weise real, greifbar, gegenwärtig. Und bei allem Zynismus ist er weit davon entfernt, seine Figuren der Ausweglosigkeit zu überlassen. Sie finden Kraft in sich selbst, trotz oder gerade wegen der Gleichgültigkeit ihres Umfeldes. Und das macht sie zu wahren Helden! Auch wenn sie das selbst vehement abstreiten würden. --Hannes Riffel

Der Verlag über das Buch

Wieder ist Andreas Steinhöfel, dem Autor von »Die Mitte der Welt«, ein großer Wurf gelungen... und ein Buch, das Herzen retten kann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amnesia am 19. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch von meiner besten Freundin geliehen bekommen und war hingerissen.

Mit Eskapismus, der Fantasy-Literatur immer wieder vorgeworfen wird, hat dieser Roman überhaupt nichts zu tun.

Im Gegenteil: Max, das "egalste Kind der Welt", bekommt zwar mit einem geheimnisvollen goldenen Ticket die Möglichkeit, sich per U-Bahn (!) in eine andere Welt zu versetzen, muss sich dort aber nicht nur einem geheimnisvollen Widersacher, dem mechanischen Prinzen stellen, sondern vor allem sich selbst.

Besonders reizvoll ist auch die kreative Erzählperspektive: Der Erzähler ist ein Kinderbuchautor, der wieder und wieder behauptet, er könne Kinder nicht ausstehen- auf seine bärbeißige Art und Weise aber das genaue Gegenteil beweist. Max, der kleine Protagonist, drängt ihm seine Geschichte förmlich auf, und der kleine oder große Leser begleitet ihn zusammen mit dem Erzähler auf eine Tour de force, die jeden, der gute Geschichten mag, atemlos und begeistert zurücklässt.

Gleichzeitig stimmt dieses Buch auch nachdenklich....eine unaufdringliche Mahnung, Kinder nicht einfach unter "ferner liefen" abzuhaken, denn goldne Tickets scheinen in der realen Welt eher selten zu sein. Schade eigentlich....
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 18. November 2009
Format: Audio CD
Max kann seine streitenden Eltern nicht mehr hören. Ihnen ist eh egal was er macht, also verschwindet er leise. Er will die U-Bahn nehmen, als ihn ein einarmiger Bettler anspricht und ihm eine abgegriffene Fahrkarte gibt. Was soll Max mit dem uralten Stück wertlosen Papier?
Doch die Fahrt verläuft anders als je zuvor. Max nimmt zwischen zwei Stationen eine Haltestelle wahr, die es nicht gibt - nicht geben kann. Doch sein Versuch, auf der Rückfahrt eine Spur dieser Station zu finden, scheitert. Erst als er Tanita trifft und sie ihm erklärt, wie und vor allem wann er in die Bahn steigen muss, gelingt es ihm, die unbekannte Haltestelle wieder zu finden. Er findet sich in einer trockenen Landschaft wieder, in der ein salziger Bach die einzige Abwechslung zu sein scheint. Er folgt dem Bach, der zu einem Fluss, schließlich zu einem riesigen See wird. Ein Mann steht an seinen Ufern und spricht Max an. Er erklärt ihm, dass er sich am Mare Lacrimarum befindet, der aus den Tränen der Menschen besteht. Max flieht. Er erfährt von einer seltsamen Frau, die ihn als "Kartenkind" erkennt (also als Kind, dem eine Fahrkarte für die geheimnisvollen Stationen ausgehändigt wurde), dass diese Stationen die Refugien von Max sind, in denen er Aufgaben des "mechanischen Prinzen" lösen muss, um sein Herz, das in der Halle der Seelen in einem der unzähligen Regale liegt, zu retten. Gelingt ihm dies nicht, ist sein wirkliches Leben verloren. Denn Max ist ein trauriges Kind, dessen Eltern ihn nicht lieben. Er droht in dieser Traurigkeit zu versinken und die Refugien sind seine letzte Hoffnung.
Er sucht an diesen Orten nach dem mechanischen Prinzen, denn dieser wird ihm mitteilen, welches Schicksal ihn erwartet.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marek am 13. September 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bekam das Buch von einem Freund zum Geburtstag geschenkt. Da es sich immerhin schon um meinen 32. Geburtstag handelte, fragte ich mich durchaus anfangs, ob ich denn überhaupt noch zur richtigen Zielgruppe für einen Kinder-/Jugendroman gehöre. Letztlich habe ich das Buch aufgrund der sehr bildhaften Sprache Andreas Steinhöfels aber mit viel Vergnügen und Neugier innerhalb einer Woche gelesen. Andreas Steinhöfel beschreibt in seinem Roman Probleme, die aus meiner Sicht zeitlos sind. Dass sich der Autor selbst in den Roman einbezieht, macht die Geschichte umso lebendiger, wobei ich glaube, dass er im Epilog den Bogen etwas überspannt, indem er versucht, sich selbst noch den Touch einer "fantastischen" Vergangenheit zu geben. Auf jeden Fall kann ich den Roman nur weiterempfehlen. Und aus meiner Sicht ist die Altersgrenze dafür nach oben offen.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ALTER EGO am 14. August 2007
Format: Taschenbuch
Im Rahmen eines Projektes wählte ich diesen Roman als Klassenlektüre für die siebte Jahrgangsstufe eines Münchner Gymnasiums aus. 'Der mechanische Prinz' erschien mir durchaus altersgerecht und für die, zum großen Teil fantasiebegeisterten 13-Jährigen thematisch interessant. Nach dreiwöchiger Lektürearbeit und intensiver Beschäftigung mit Motiven und Begriffen, muss die von mir getroffene Einschätzung teilweise revidiert werden.
Die Schülerinnen und Schüler, die sowohl Literaturkritiken mithilfe einer Checkliste erarbeiteten als auch eigene Rezensionen verfassten, sollen nun selbst zu Wort kommen.
Eine Schülerin verfasste folgende Inhaltsangabe: 'In diesem Roman von Andreas Steinhöfel handelt es sich um einen Jungen namens Max, der seinen Eltern, die sich nicht für ihn interessieren, egal ist. Max ist sehr traurig und sprachlos. Doch eines Tages bekommt er von einem Bettler ein goldenes Ticket, mit dem er in Refugien, bestimmte Rückzugsorte gelangen kann. In ihnen muss er Aufgaben, die seinen Problemen angepasst sind, bewältigen und sich dadurch seiner Traurigkeit stellen, um schließlich im letzten Refugium sein verlorenes Herz zu retten'.
Im Folgenden einige Schülerkritiken zu Inhalt und Erzählweise der Lektüre.
Die Idee der Geschichte, die immer wieder auf bekannte Personen und Motive anspielt, hat der Klasse grundsätzlich gefallen. Für einige Schüler entpuppte sich die Handlung allerdings als 'langweilig', zu 'unrealistisch', 'kitschig' und allzu 'vorhersehbar'. Der mechanische Prinz sei ein Roman mit Fantasie- Elementen, hätte aber nicht wirklich viel mit einem Fantasy- Roman zu tun.
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