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Der letzte macht das Licht aus …: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft – 250 Fluchtgeschichten aus der DDR Broschiert – 4. Februar 2013

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Produktinformation

  • Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: Berlin Story Verlag; Auflage: 2. Aufl. (4. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863680383
  • ISBN-13: 978-3863680381
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 2 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.012 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Endstation Eckkneipe
6. Oktober 1962: Harry Seidel, inzwischen über 70, staunt: "Dass unser Graben so lange gehalten hat!" Im Herbst 2004 entdecken Bauarbeiter die Reste eines Fluchttunnels, durch den bis zum 6. Oktober 1962 zwei Menschen nach West-Berlin gelangt sind. Dann fliegt das Schlupfloch auf. Fluchthelfer Eberhard Wittmann wird niedergeschossen und verhaftet.
Harry Seidel erinnert sich: "Wir haben zwei Meter unter der Straße gegraben, wollten von der Engelhardt-Eckkneipe an der Heidelberger Straße zur Elsenstraße 40." Dort wohnte jedoch ein Fleischermeister, der in solche Geschäfte nicht verwickelt werden wollte. Also disponierte man um: "Gegenüber, Schneidermeister Kasseljung, der half uns!"
Der unterirdische Weg führte durch eine Torfschicht. Deshalb blieb der Tunnel über vierzig Jahre lang erhalten.
Harry Seidel, in der DDR vor seiner eigenen Flucht ein bekannter Bahnradsportler, ließ sich von dem Misserfolg nicht entmutigen. Insgesamt war er am Bau von sechs Tunneln beteiligt, durch die 150 Menschen flohen [...]

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Letzte macht das Licht aus ...«, spottete das DDR-Volk und niemand ahnte, dass dieser Letzte einmal der Staatschef höchstpersönlich sein würde. Als Flüchtling aus dem Osten Deutschlands hatte Erich Honecker am 13. März 1991 das gleiche Motiv, wie Millionen seiner Landsleute vor ihm: Er wollte und konnte nicht mehr in seinem Land leben, weil ihm dessen Verhältnisse nicht mehr gefielen und er politisch verfolgt wurde. So endete die Geschichte der Flucht aus der DDR mit einem Treppenwitz, der wohl einmalig auf der Welt ist. Begonnen hatte sie gleich nach der Gründung der beiden deutschen Staaten. Nach den Statistiken des Bundesministeriums des Innern (1996) verließen bis zum 13. August 1961 insgesamt 2 738 562 Menschen die DDR. Jeder hatte dafür seinen individuellen Grund. Manche zog es zu ihren Familien im anderen Teil Deutschlands, andere wollten am wirtschaftlichen Aufschwung im Westen teilhaben. Wieder andere flüchteten vor Repressionen in der DDR oder sahen ganz einfach in den freiheitlichen und demokratischen Grundstrukturen der Bundesrepublik Deutschland die lebenswertere Alternative. Obwohl diese Bundesrepublik von Anfang an mit dem Anspruch antrat, der Staat aller Deutschen zu sein, machte sie den Landsleuten im Osten den Wechsel in den Westen nicht leicht. Wer sich dort ansiedeln wollte, hatte sich einem »Notaufnahmeverfahren« zu unterwerfen, dessen Ausgang manchmal ins Abseits führte. Viele DDR-typischen Ausbildungen – vom »Neulehrer« der ersten Jahre bis zum Abitur der ostdeutschen Schulabgänger – wurden nicht anerkannt, umfangreiche Datensammlungen im Westen gaben Hinweise auf inzwischen vom nunmehrigen Flüchtling vielleicht bedauerte politische Jugendsünden. Heute fast vergessen ist auch, dass es erhebliche Hürden zu überwinden galt, um als »politischer Flüchtling « anerkannt zu werden.Gerade angesichts dieser Verhältnisse war das Verlassen der DDR stets mehr als ein Umzug in Deutschland. Die innerdeutsche Migration – auch aus dem Westen kamen rund 500 000 Menschen in den Osten, davon etwa zwei Drittel »Rückkehrer«, die zunächst aus der DDR geflohen waren – kann durchaus als »Abstimmung mit den Füßen« gewertet werden. Es war in der Summe eine Abstimmung gegen die Deutsche Demokratische Republik und für die Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Bau der Mauer in Berlin änderte sich das Motiv der Flüchtlinge. Wer nun in den Westen kam, wollte im Osten einfach nur noch weg. Das gelang bis zum 31. Dezember 1988 immerhin 383 181 Menschen auf dem offiziellen Weg der Ausreise. Eine peinliche Bilanz für die DDR mit einer makabren Dimension: 33 755 ihrer Landeskinder hat die DDR zwischen 1964 und 1989 als Häftlinge an die Bundesrepublik Deutschland verkauft. Aus diesem Menschenhandel kassierte sie rund 3,4 Milliarden Mark, in harter Währung, versteht sich. Doch auch all dass reichte nicht, um die wachsende Unzufriedenheit im »ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat« zu bändigen. Weiteren 178 182 Personen gelang die Flucht »mit mäßigem Risiko«, so das Bundesinnenministerium. Für 40 101 Menschen war sie mit tödlichen Gefahren verbunden. Wie diese Gefahren aussahen und was Menschen sich einfallen ließen, um von Deutschland nach Deutschland zu gelangen, wird hier an 250 Beispielen erzählt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kindle-Kunde am 28. Dezember 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe Freunde, deren Flucht aus der DDR abenteuerlicher war, als viele der hier geschilderten. Trotzdem ziehe ich den Hut vor jedem, der es gewagt hat. Ein Buch der Erinnerung für jene die vergessen haben, wie es in der DDR war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Moeller am 27. April 2013
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
spannend, bedrückend, beeindrucken und spektakuläre - ein spiegelbild des deutsch-deutschen wahnsinns, von vielen verlacht, aber trotzdem eiskalte realität im kalten krieg
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Behlings Buch über erfolgreiche und gescheiterte Fluchten aus der DDR über die schwer gesicherte Grenze versammelt in meist kurzen Texten 250 Geschichten. Behling geht es darum, alle Varianten abzudecken und zu finden. So hat er nach vielen Jahren doch noch eine Zeugin gefunden über eine Flucht auf dem Hochseil.

Eine der längsten Geschichten ist Wolfgang Welsch gewidmet, der Staatsfeind Nr. 1 war und den die DDR dreimal im DDR-Ausland zu ermorden versuchte. Der letzte Versuch war eine Vergiftung und der wäre beinahe fatal gewesen. Man bräuchte nicht mehr zu wissen als das, um zurecht sagen zu können: Ein Unrechtsstaat!

Das ganze ist interessant, informativ, oft anrührend und gut zu lesen.
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Von Michael Knoke am 26. November 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Diese Sammlung von Fluchtgeschichten aus der DDR kann ich jedem Geschichtsinteressierten nur empfehlen. Die Bürger des sozialistischen Staates haben sich sehr viel einfallen lassen. Aber es wird auch deutlich, dass erfolg versprechen Fluchtversuche sehr teuer waren und somit für die weniger betuchte Bevölkerung nicht durchzufuehren.
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Von Sevilla am 28. November 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe gestaunt, geweint, war entsetzt. Ich habe so ziemlich alle Gefühlsregungen mitgemacht beim Lesen dieses Buches. Einfach unglaublich, was die Bürger alles mitmachen mussten, und wie manchen Menschen sich einfach so über andere stellen, ihnen sogar gesundheitlich schaden oder sie töten auf Befehl eines anderen.
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Von Rita Wien am 12. Dezember 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch ist ein Einblick in die jüngere Geschichte, leider ein dunkler Teil davon und auch ein trauriger. Es sit gut, darüber Bescheid zu wissen. Vom Informationsgehalt sehr interessant, das Schriftstellerische bietet noch Potential.
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