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Der letzte Zug

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Produktinformation

  • Darsteller: Glenn Ford, Lee Remick, Stefanie Powers
  • Regisseur(e): Blake Edwards
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital Mono), Deutsch (Dolby Digital Mono), Englisch (Dolby Digital Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Griechisch, Hindi, Italienisch, Portugiesisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 11. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 1962
  • Spieldauer: 118 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002UWW9NM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.757 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

s/w
Eine attraktive Bankangestellte wird in diesem klassischen Thriller von Blake Edwards terrorisiert.
Glenn Ford spielt den engagierten FBI-Agenten John Ripley, der Kelly Sherwood vor einem skrupellosen Mörder zu beschützen versucht. Sollte sein Plan, die Bank auszurauben, fehlschlagen, droht der unsichtbare Verbrecher - erkennbar nur an seinem asthmatischen Atmen - damit, Kelly und ihre Teenager-Schwester Toby zu ermorden. Um die beiden eingeschüchterten Schwestern zu retten, entwickelt das FBI eine komplexe Falle mit Kelly als Köder, aber der Mörder entwischt. Nervenaufreibende Spannung baut sich auf, während die nun panischen Kelly weiter als Köder fungiert, bis das FBI den Mörder fangen kann. Wenn das FBI nicht schnell handelt, kann "Der letzte Zug" für die sie tödlich sein.

Movieman.de

Blake Edwards ist hauptsächlich für seine Komödien bekannt, aber mit DER LETZTE ZUG hat er einen sehr stimmungsvollen Thriller abgeliefert, der mit der atmosphärischen Schwarzweiß-Kamera an den klassischen Film Noir erinnert. Dabei erzählt Edwards eine Geschichte, die auch fast ein halbes Jahrhundert später in den Bann zu ziehen versteht. Er setzt nicht auf billige Schocks, sondern auf eine ausgeklügelte Geschichte, die ein ordentliches Maß an Paranoia mit sich bringt, fühlt sich Lee Remick doch unendlich bedroht in diesem Film. Für David Lynch war dieser Film deutliche Inspiration. Kenner seines Werks werden Dialoge, Einstellungen, Ideen wiederfinden, die Lynch zur Perfektion getrieben hat. Fazit: Hochspannungs-Thriller

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Schwarzweißfilm weist deutliches Rauschen auf, das oftmals recht stark flimmert und auch störend ist. Die Kompression leistet ordentliche Arbeit und der Kontrast sorgt für feine Graustufen. Nahaufnahmen sind extrem scharf (Poren bei 00:31:00), aber auch bei weiter aufgezogenem Bildformat überzeugt die DVD mit einem guten Schärfegrad. Für das Alter macht sich der Monoton gut. Verzerrungen fallen im Deutschen nur selten auf und Rauschen ist nur in minimaler Form zu vernehmen. Die Sprachverständlichkeit ist schön, wobei das Original um einen Tick die Nase vorne hat. Bonusmaterial gibt es keines. --movieman.de

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Merkelbach am 13. Januar 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
"Der rosarote Panther" (1963), "Das große Rennen rund um die Welt" (1964) und "Der Partyschreck" (1967). Derlei Filmtitel verbindet man mit dem Regisseur Blake Edwards. Er gilt stets als Komödienspezialist und er hatte den Bogen raus. Die genannten Filme wurden allesamt zu Klassikern und Peter Sellers nicht zuletzt durch ihn zum Weltstar.

"Der letzte Zug" heißt im Original "Experiment In Terror". Allein der Titel macht deutlich, dass es sich nicht um eine Komödie handelt. Vielmehr drehte Edwards 1962 mit Lee Remick und Glenn Ford in den Hauptrollen einen waschechten Psychothriller - etwa im Stil Alfred Hitchcocks. Nur dass es sich eben nicht um eine Hitchcock-Kopie handelt, sondern Blake Edwards auch dieses Genre eigenständig meistert.

Sicher hatte Hitchcock mit "Der unsichtbare Dritte" (1959) und mit "Psycho" (1960) just zwei seiner stärksten Filme präsentiert. Diese waren stilbildend, einflussreich und gelten bis auf den heutigen Tag als Meilensteine der Filmgeschichte.

Doch auf den ersten Blick erinnert der in Schwarzweiß gedrehte "Der letzte Zug" eher an späte Film Noirs von Fritz Lang, Robert Wise oder Stanley Kubrick. Tatsächlich ist das reiche Spiel mit Licht und Schatten jener "Schwarzen Serie" der 40er und 50er entlehnt. Aber mit seinen zahlreichen Außenaufnahmen und Schauplätzen in San Francisco ist der Film ganz in den Sechzigern angekommen. Auch das Drehbuch und die Protagonisten wären für einen Film Noir eher untypisch.

Die Bankangestellte Kelly Sherwood (Lee Remick) wendet sich an den FBI-Agenten John Ripley (Glenn Ford), weil sie und ihre Schwester (Stefanie Powers) erpresst und bedroht werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Isabelle Klein TOP 100 REZENSENT am 9. Mai 2013
Format: DVD
oder eine Schwester in Not, trifft es vielleicht besser, als die deutsche Übersetzung des "Experiment in Terror", sprich "Der letzte Zug".

Der Film beginnt äußerst stark, mit einer Frau, die in den Tiefen der Nacht, in einer DARK CITY mit ihrem Straßenkreuzer unterwegs nach Hause ist. In der Garage merkt sie, dass sie nicht alleine ist. Ein Mann bedroht sie, atmet schwer, sein Gesicht liegt im Dunkel. Er verlangt, dass sie ihm Geld aus der Bank, in der sie arbeitet, beschafft, ansonsten wird er sich an ihrer kleinen Schwester (Stefanie Powers) vergreifen.
Die verängstige Frau ruft das FBI ein, legt jedoch wieder auf. Der Ermittelnde Beamte (Glenn Ford) macht die junge Ms. Sherwood allerdings ausfindig und ist ihr eine unschätzbare Stütze in jener ausweglosen Bedrohung.
Was hat die Dame, die kurz darauf im FBI-Büro auftaucht, angeblich um Rat für eine Freundin zu suchen, die sich mit den Falschen eingelassen hat und so in etwas verwickelt wurde, das sie in Angst und Schrecken versetzt, damit zu tun? Hängen beide Fälle zusammen?
Das FBI ermittelt mit Hochdruck und Lee Remick hält uns mit jeder Menge unerwartetem Geschehen und wirkungsvollen Totalen ihres wunderschönen Gesichts, das die Angst so wirkungsvoll widerspiegelt, gebannt in Atem.

Per Zufall stieß ich die Tage auf diesen Film, den ich mir -allen voran- wegen Ford kaufte. Ich hatte jedoch nicht mit Remick, der extrem guten Geschichte, sowie der subtilen, wirkungsvollen Spannung gerechnet, die diesen Film (Psychothriller mit Noir-Anleihen) zu einem Film der Extraklasse machen. Fein abgestufte Schwarz-Weiß-Töne und daraus entstehende Hell-Dunkel-Kontraste in Verbindung mit jeder Menge Schatten und Licht (v.a.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 12. Juni 2011
Format: DVD
Deutscher Titel: "Der letzte Zug". Mit Eisenbahnen hat das Ganze jedoch nichts zu tun, eher mit der Frage, wer in einem Katz- und Maus-Spiel den letzten Zug macht und dem anderen um eine entscheidende Nasenlänge voraus ist. Der jungen Ms. Sherwood (Lee Remick) lauert ein zunächst auch für uns un- und später nur ansatzweise sichtbarer Verbrecher auf, der sie in Panik versetzt. Sherwood, Kassiererin in einer Bank, soll für den Unbekannten 100.000 Dollar entwenden, er scheint sich extrem gut in ihrem Umfeld auszukennen und Mittel zu wissen, diese Frau unter Druck zu setzen. Dennoch vertraut sie sich dem FBI-Agenten Ripley (Glenn Ford) an, ein spannender Mystery-Thriller beginnt...

Während manch anderer "Experiment in Terror" als bestenfalls achtbar bezeichnet, halte ich ihn für ein ganz und gar erstaunliches, wunderbares Meisterwerk, auf allen Ebenen gelungen. Der Film (USA 1963, s/w) wurde von Blake Edwards inszeniert, der selten im Thriller zu Hause war. Betrachtet man einmal seinen weitgehend misslungenen Agentenfilm "The Tamarine Seed" (1974) und vergleicht, so kann man sehr schön herausarbeiten, was Edwards bei dem einen Film richtig und bei dem anderen falsch gemacht hat. Während "The Tamarine Seed" vor lauter Agentenfilmvorbilderehrfurcht den Regisseur geradezu erschreckend verleugnet und ein Langweiler wird, ist "Experiment in Terror" ein echter Edwards. Und das im fremden Genre, und gerade das trägt sehr zum Gewinn des Filmes bei. Bereits in der wunderschön fotografierten Eröffnungssequenz, in der sich die nachts heimfahrende Ms. Sherwood aus der anonymen Masse herausschält, können wir vieles beobachten - und hören.
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