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Der letzte Weynfeldt [Gebundene Ausgabe]

Martin Suter
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Januar 2008
Ein wohlhabender Junggeselle, der sich von der Liebe nichts mehr verspricht. Eine schöne junge Frau mit schillernder Vergangenheit. Ein Bild und sein Preis. Eine Auktion, die die Kunstszene in Aufruhr versetzt - und einige Zukurzgekommene, die teilhaben wollen am großen Geld.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 3., Aufl. (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257066309
  • ISBN-13: 978-3257066302
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (109 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.500 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Martin Suter ist als Schreibender extrem vielseitig. Er arbeitete u. a. bereits als Werbetexter, Kolumnist und Drehbuchautor. 1997 erschien sein erster Roman "Small World" . Der 1948 in Zürich geborene Autor lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala. Seine wohlkomponierten, subtil erzählten Bücher, darunter "Ein perfekter Freund", "Lila, lila", "Der letzte Weynfeldt" oder "Der Koch", ziehen Leser weltweit in ihren Bann. Suter kennt und schätzt die genussvollen Seiten des Lebens, ohne die dunklen aus den Augen zu verlieren. So rückt er in seinen Kolumnen, die ebenfalls in Buchform erschienen sind, die Welt des Managements und der Business Class kritisch in den Mittelpunkt.

Produktbeschreibungen

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Der Mittfünfziger Adrian Weynfeldt, Kunstexperte und Designsammler, steht zwischen zwei Welten. Freunde seines Alters hat er keine: nur viel jüngere, die ihn – „das etwas exotische Original“ -- nicht zuletzt wegen seines Reichtums umgaren, und ältere, die noch seine Eltern kannten. Mit ersteren besucht Weynfeldt Clubs und Lounges, „für die er sich allein zu alt gefühlt hätte“. Mit letzteren geht er in gutbürgerliche Restaurants und verbringt „angestrengt lustige“ Abende. Dazwischen hat Weynfeldt nichts dagegen, allein zu sein. Im Gegenteil: Er genießt die Einsamkeit. Sex spielt in seinem Leben eigentlich keine Rolle mehr.

Mit seinen älteren Freunden ist Weynfeldt auch unterwegs gewesen, als sich sein Leben schlagartig ändert. In einer Bar wird er von einer jüngeren Frau angesprochen, die ihm wie eine Wiedergängerin einer verflossenen Liebe erscheint. Weynfeldt lässt sich mit ihr ein, nach zahlreichen Martini und Gin-Fizz findet man sich, reichlich angetrunken, im Bett des Junggesellen wieder. Zum Äußersten kommt es zunächst nicht („’Und bumsen?’ fragte sie schlaftrunken. ‚Morgen’, antwortete er. ‚Falls du dann noch magst’. ‚Okay’“). Als es dann doch noch zum Äußersten kommt, ist dieses Äußerste anders als von Weynfeldt erwartet. Am nächsten Morgen nämlich droht die Frau, sich vom Balkon seiner Wohnung zu stürzen. Als er sie rettet, legt sie ihr Schicksal in seine Hand. Weynfeldt soll ihre Schwierigkeiten aus der Welt schaffen. Und dann entwickelt sich die Geschichte doch noch ganz anders, als es der Junggeselle erwartet hat...

Mit Romanen wie Small World und Der Teufel von Mailand hat sich der Schweizer Autor Martin Suter eine beachtliche Fangemeinde zusammengeschrieben. Das kann man gut verstehen. Denn seine Bücher bestechen nicht nur durch eine faszinierend präzise Sprache mit ganz eigenem Duktus, sondern auch durch gut gemachte, fesselnde Plots. Der letzte Weynfeldt hat wieder das Zeug dazu, Suters Fangemeinde noch ein wenig zu vergrößern: spannend geschrieben und unberechenbar bis zum Schluss. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung 9. Dezember 2011
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Weynfeldt ging ins Bad, duschte und zog einen frischen Pyjama an. Wie jeden Abend. Er besaß vierzehn Pyjamas, alle von seinem Hemdenmacher, alle mit Monogramm, sechs hellblaue für gerade Tage, sechs blauweiß gestreifte für die ungeraden, zwei weiße für die Sonntage. Eine der kleinen Marotten, die er sich leistete und mit denen er ein wenig Luxus und ein wenig Regelmäßigkeit in sein Leben brachte. Denn er glaubte an die Regelmäßigkeit als lebensverlängernde Maßnahme.
Es auch die andere Theorie: Die Regelmäßigkeit mache die Tage gleichförmig, und je mehr sich die Ereignisse und Gewohnheiten wiederholten, desto ähnlicher würde sich die Tage und damit die Jahre. Bis das Leben einem wie ein einziges Jahr vorkomme.
Weynfeldt war vom Gegenteil überzeugt. Je öfter man die gleichen Dinge tat, die gleichen Orte besuchte und die gleichen Leute traf, desto kleiner würden die Unterschiede. Und je kleiner die Unterschiede, desto unmerklicher vergehe die Zeit. Jemand, den man jeden Monat sieht statt nur jedes Jahr, bleibt immer gleich alt. Und man selbst kommt dem andern auch immer gleich alt vor.
Die Regelmäßigkeit verlangsamt den Lauf der Zeit. Davon war Weynfeldt fest überzeugt. Die Abwechslung mag das Lebens ereignisreicher machen, aber sie machte es bestimmt auch kürzer.
("Der letzte Weynfeldt", Seiten 16, 17).

Zwischen Kunstbetrug und Liebesspagat siedelt Martin Suter seine Geschichte an, die durch ihre schlichte Eleganz bezaubert, mit subtiler Spannung angereichert und mit feinem Humor garniert ist.
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84 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch wie eine schweizer Uhr 17. Februar 2008
Von Pajaro
Format:Gebundene Ausgabe
Was könnte Martin Suter doch für fantastische Romane schreiben. Es scheint mittlerweile, als habe der Autor sein Pulver als großer Geschichtenerzähler bereits mit seinen beiden ersten Romanen "Small Word" und "Die dunkle Seite des Mondes" verschossen. Zu belanglos, zu beliebig, uninspiriert und in ihrer Entwicklung vorhersehbar waren alle literarischen Werke, die danach kamen - "Der letzte Weynfeldt" leider eingeschlossen.

Was mich allerdings bei Suter hält, ist seine wunderbare Sprache. Die Präzision, in der er Charaktere, Stimmungen, Empfindungen, Orte und Begebenheiten beschreibt, ist selten geworden in der deutschen Gegenwartsliteratur. Es gelingt ihm immer wieder mit schnellen, präzisen und sprachlich wunderbar virtuos geführten Strichen, Wortbilder zu zeichnen, die den Leser so tief und umfassend in seine Geschichten eintauchen lassen, als nähme man als stiller Beobachter unmittelbar an der Handlung teil. Als könne man die von Suter beschriebenen Szenen, Protagonisten, Räume, Speisen, Gerüche, Requisiten und Kulissen mit allen Sinnen erfahren. Martin Suter hat hierfür ein unglaubliches Können entwickelt, aus diesem Grund schätze ich ihn und lese ihn immer wieder gern.

Seine Geschichten werden hingegen zuehmend banaler, gehen immer mehr ins Klischeehafte, erzeugen keine Nachhaltigkeit, bleiben flach und damit letztlich nur unterhaltend. Sollte dies seine Intention sein, also schlicht zu unterhalten, dann gebührt ihm großer Repekt, viel besser kann man es nämlich nicht machen. Ich weigere mich allerdings zu glauben, dass Suter einfach nur ein Autor für Unterhaltungsliteratur sein will.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wie in seinen viel beachteten Romanen "Small World" und "Der Teufel von Mailand" besticht auch sein neues Oeuvre "Der letzte Weynfeldt" durch einen schlanken, raffiniert gemachten und fesselnden Plot. Ein berühmtes Bild des Schweizer Malers Félix Vallotton, "La femme nue devant une salamandre", spielt eine geheimnisvolle Rolle. Schnittlinien zwischen dem Autor Suter und dem Maler Vallotton sind der kühl-ironische Blick auf die gesellschaftliche Doppelmoral, eine Mischung aus Gutbürgerlichkeit und Schamlosigkeit. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, um den Lesespaß nicht zu Spoilern.

Der Protagonist Adrian Weynfeldt, Junggeselle, Mitte fünfzig, großbürgerlicher Herkunft, vermögender Immobilienbesitzer mit einem Jahreseinkommen von einer Million Euro, Designsammler und Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus lebt in einer riesigen 500-Quadratmeter Wohnung im Zentrum der Stadt. Und wie sollte es anders sein, die Wohnung ist ausstaffiert mit Schweizer Kunst und Designermöbeln. Sein Freundeskreis rekrutiert einerseits aus viel jüngeren Menschen, die ihn wegen seines Reichtums bewundern und aus älteren, die seiner Elterngeneration angehören könnten. Eigentlich genießt er die Einsamkeit, mit der Liebe hat er schon lange abgeschlossen. Doch eines Tages ändert sich sein bisheriges Leben schlagartig. In einer Bar wird er von einer jüngeren Frau angesprochen, die ihn an eine Liaison aus vergangen Tagen erinnert. Es ist Lorena Steiner, eine etwas abgetakelte 37- jährige Schönheit. Sie umgarnt ihn und entgegen seinen Gepflogenheiten nimmt er sie mit nach Haus. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und droht zu springen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Typisch Suter
Ein typisches Suter Buch leicht und einfach zu lesen - sicherlich nicht sein bestes aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam
Vor 14 Tagen von Innsbruck1977 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Suter
Wer einmal Fan von Martin Suter ist, wird es auch bleiben. Wie immer punktet er mit exzellenten Persönlichkeitesbeschreibungen, die einem die Geschichte real erscheinen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Astrid Reinisch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der letzte Weyfeldt
Martin Suter schreibt wunderbar.
Dieses Buch ist spannend bis zum letzten Buchstaben.
Er schreibt aufregende Geschichten

Mit freundlchen Grüßen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Stilvolle Unterhaltung
Angekommen in der Welt des reichen und auch skurrilen, aber liebenswürdigen Hauptdarstellers, erlebt man wie er oft ausgenutzt und hintergangen wird , aber am Ende die Liebe... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Heike Matheisen veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Der letzte Suter
Herr Suter wirft in einer erschreckenden Regelmäßigkeit Bücher auf den Markt, dass man sich als Leser fragen muss, was es denn wohl alles so interessantes zu... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Herr Odes veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Lockere Beletristik
Kein Geschwafel, hier geht es zur Sache. Wer eine unterhaltsame, leichte Lektüre möchte ist hier richtig. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von thilo bolten veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ********** mein Lieblingsbuch!!!!!
Martin Suter ist ohne Frage einer der phantasievollsten Autoren unserer Zeit, und mit dem letzen Weynfeldt hat er mich völlig in seinen Bann gezogen! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Caro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Grandioses Buch
Ich gebe zu ich bin ein Verehrer von Martin Suter; Sein Schreibstil begeistert mich seit Jahren, ich geniesse seine präzisen aber auch schnörkellosen Formulierungen und... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von McDreamy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebevolle Charakterstudie
Suters Talent, glaubwürdige Charaktere zu entwerfen, kommt auch in seinem „letzten Weynfeldt“ wieder in Perfektion zum Tragen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Lasse Ramson veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Großmeister des Unspektakulären
Suter zieht den Leser in seine Bücher hinein und lässt ihn erst wieder los, wenn die Geschichte zu Ende ist. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Herr Vorragend veröffentlicht
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