Der Klappentext klang gut - was ich gelesen habe, war aber deutlich weniger aufregend. Rowland und Nora, ein junges Ehepaar, leiten ein kleines Pensionat. 9 Schüler, sie beide als Lehrer, dazu noch eine Französischlehrerin, die Sekretariat nebenbei macht, eine Köchin, ein Gärtner. Aus.
Rowland ist eigentlich Schriftsteller, er arbeitet seit Jahren an einem Roman; entsprechend ist das Fach, das er unterrichtet, auch Kreatives Schreiben. In diesem Jahr hat er einen außerordentlich begabten Schüler: Chris, mit feuerroten Haaren und einem fast schon fertigen Roman in der Schublade, der Rowland in den Wahnsinn treibt.
Er schnüffelt ihm nach, will Chris den Roman erst ausreden, ist eifersüchtig bis zur Raserei auf dessen Talent; dass seine Frau in der Zwischenzeit mit einem anderen schläft, ist ihm völlig gleichgültig.
In der letzten Schulwoche dann eskaliert es: Chris erfährt, dass Rowlands Buch ausgerechnet bei dem einen Verlag erscheinen wird, der auch ihm einen Vertrag angeboten hatte, beschuldigt ihn, ihn als Trittbrett zur eigenen Karriere benutzt zu haben - und versucht, sich zu rächen...
Die Irren und Wirren eines Schriftstellers, die Eifersüchteleien - alles das ist "mit leichter Hand" hingeschrieben, wenn man es euphemistisch ausdrücken will.
Für mich war es einfach seicht und unglaublich belanglos.