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Der letzte Kommunist: Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau [Gebundene Ausgabe]

Matthias Frings
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. Februar 2009
»Nur wer träumt, ist Realist.« Matthias Frings porträtiert eine Ikone der Subkultur. Herbst 1989: Tausende Ostdeutsche strömen gen Westen. Nur einer geht den entgegengesetzten Weg. Der Schriftsteller Ronald M. Schernikau ist der letzte Westdeutsche, der DDR-Bürger wird. Anrührend und voller Humor erzählt Matthias Frings die Biographie eines lebenshungrigen jungen Mannes, der sich gegen die Geschichte stellt, und liefert damit ein Sittenbild der 80er Jahre. »Schernikau war einer der größten deutschen Schriftsteller der letzten Jahrzehnte.« Dietmar Dath Im Sommer 1980 zieht Ronald Schernikau nach Westberlin. Der 20-Jährige ist eine Lichtgestalt der deutschen Literatur, Autor der erfolgreichen »Kleinstadtnovelle«. Voller Elan stürzt er sich ins Nachtleben. Er lernt die Welt der Cabarets, der Saunen und Discos kennen. Er trifft die Liebe seines Lebens und Freunde, die wie er die Welt erobern wollen, darunter den jungen Schauspieler Matthias Frings. Doch in einem Punkt unterscheidet sich Schernikau von den anderen: Er ist Kommunist. Obwohl seine Mutter 1966 mit ihm im Kofferraum eines Diplomatenwagens über die innerdeutsche Grenze geflohen war, setzt er alles daran, am Literaturinstitut in Leipzig zu studieren. Es gelingt ihm, und er fasst einen großen Entschluss: Zum Entsetzen seiner Freunde will er DDR-Bürger werden. Im September 1989 erfüllt sich sein Lebenstraum. Doch kurze Zeit später ist Ronald M. Schernikau schon wieder am falschen Ort. Die Mauer fällt, und er erhält eine tödliche Diagnose. »Der letzte Kommunist« ist eine rasante Zeit- und Sittengeschichte der 80er Jahre, in der u. a. Elfriede Jelinek, Thomas Hermanns, Peter Hacks, Marianne Rosenberg, Alice Schwarzer u. v. m. auftreten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 488 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (18. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351026692
  • ISBN-13: 978-3351026691
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 308.909 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

MATTHIAS FRINGS, 1953 in Aachen geboren, war Journalist und Fernsehmoderator und lebt als Schriftsteller in Berlin. Er studierte Anglistik, Germanistik und Linguistik. In den 80er Jahren veröffentlichte er mehrere erfolgreiche Sachbücher, darunter „Liebesdinge. Bemerkungen zur Sexualität des Mannes.“ Ab 1986 arbeitete er als Radiomoderator beim SFB. Von 1993 an war er Redaktionsleiter und Fernsehproduzent. Bekannt wurde er als Moderator der Sendung „Liebe Sünde“.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensibles Portrait 6. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe die teilweise krassen und ziemlich platt-beleidigenden Kritiken hier gelesen. Es kommt mir vor, als hätte ich ein anderes Buch gelesen. "Der letzte Kommunist" ist ein sensibles Portrait der Achtziger, exemplarisch dargelegt am Beispiel dreier Schicksale. Für die Menschen heute wird es schwer nachvollziehen sein, wie sich die Achtziger anfühlten, als die Diagnose HIV ein sicheres Todesurteil darstellte. Das Szenario der Bedrohung wird ohne Pathos in Szene gesetzt. Die Beschreibungen des Nachtlebens sind treffend. Die Darstellung, wieso Schernikau letztlich am Leben scheiterte, ist Frings ausgezeichnet gelungen. Es ist gut, dass sich Frings von der Diktatur der bierernsten literarischen Biederkeit des deutschen Literaturbetriebes abhebt. Gut gemacht!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 80er Jahre in Berlin 25. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Als erstes kommt die persönliche Moral: Der Sinn von Toleranz erschließt sich nicht im Moment sondern im Zusammenhang.
Die Biografie ist ein persönlicher Blick auf die Person Schernikau und dessen Werk. In einer lockeren, gut zu lesenden Schreibweise gibt der Autor Einblicke in das Lebensgefühl der schwulen Szene in den 80ern. Ein Bezug von Leben und Werk Schernikaus wird durch einzelne Frequenzen des Lebens von dem Schriftsteller und dessen Mutter hergestellt.
Darüber hinaus wird ein universell anwendbares Bild von einem Idealisten gezeichnet inklusive einer Deutung über Herkunft und Sinn so eines Idealismus.
Für mich ergab nun das Werk und die Person Schernikau einen persönlichen Sinn. Vorher war es aufgrund der hohen Ansprüche an den Leser in meinem Giftschrank gelandet.
Fazit: Man taucht ein, kennt schon das Ende und wird trotzdem hinein gesogen. Auch für Nichtschwule die die 80er noch nicht bewusst erlebt haben spannend verpackt und bewegend. Sehr empfehlenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tragische Größe 15. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Im Vorübergehen, als ich auf den Titel starrte, dachte ich, dass es sich wieder um eins dieser jetzt sehr modischen Bücher handelt, in denen der linke Zeitgeist der 70er und 80er verteufelt und lächerlich gemacht wird. Dann bekam ich zum Glück das Buch geschenkt und erinnerte mich, dass ich die Kleinstadtnovelle" von SCHERNIKAU in der Schule (!) gelesen habe, kurz nach dem erscheinen. So subversiv und kritisch konnten früher Lehrer sein. Na ja. Längst vergessenen Zeiten. Wohl dem, der noch einen Draht dazu hat. Diese Zeiten tauchen als Bilder wieder auf in FRINGS sehr persönlicher Darstellung des Lebens von SCHERNIKAU. Dessen gewagte Verbindung von gelebtem Schwulsein und kommunistischer Haltung, Marke DKP und SEW, erzeugte eine schwirrende Spannung, die dessen Bücher prägt. Der Wechsel SCHERNIKAUS, von der BRD zur DDR von West nach Ost, kurz vor dem Mauerfall mutet zunächst wohl tragisch, grotesk oder vielleicht dumm an, ist aber Ergebnis einer intellektuell fundierten gradlinigen und kritischen Einstellung. Vertiefende Einblicke gewinnt man über den Literaturbetrieb West mit seinen oft übersehenen engen ökonomischen Grenzen und dem Literaturbetrieb Ost mit ideologischen Grenzen, die vielleicht nicht ganz so eng gezurrt waren, wie gedacht. Deutsch-deutsche Geschichte wird auch lebendig durch die Schilderung der Übersiedlung der Mutter von Magdeburg in den Westen. Sozial gut eingebunden geht sie nur aus Liebe zum Vater von Ronald SCHERNIKAUS im Westen, um dann feststellen zu müssen, dass der Vater hier verheiratet ist. Die Geschichte der Schwulenbewegung, die zu dieser Zeit zum ersten Mal offen, selbstbewusst und provokant auftritt lässt sich nacherleben, die gesellschaftliche Etablierung war noch weit. Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich großes Buch. 26. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Seitdem ich ich Leipzig studiere gehe tagtäglich an RMS' ehemaligen Wohnhaus in der Universitätsstraße 20 vorbei. Nun existiert
dort mittlerweile auch eine Gedenktafel für den außerordentlichen Autor und so wurde auch ich auf dessen Schicksal aufmerksam.

Biographien sind immer ein schwieriges Stück Text, und ich war nicht sicher, wie Herr Frings die Umsetzung gestalten würde.
Nach dem Lesen stelle ich fest, dass er wirklich gute Arbeit geleistet hat. Ich verschlang das Buch geradezu.
Auf einige Rezensenten bezugnehmend, stimmt es, dass der Leser mitunter sehr viel über die Vita des Autoren selbst erfährt.
Das wirkt teilweise etwas störend, hilft dem Buch aber zu einer dichteren Darstellung dieser Zeit. So ist das Buch letztlich nicht
nur eine Biographie im eigentlichen Sinne, sondern auch ein gelungener Abriss über die Entwicklung der Schwulenbewegung.

Insofern erlangt das Buch seinen besonderen Wert und ich kann die Lektüre gerade auch für junge Schwule sehr empfehlen.
Freunde RMS' finden hier eine sehr gelungene Biographie, die zwar ihre Schwächen hat, aber ich wüsste niemanden, der eine
bessere hätte schreiben können. Ich gebe gern fünf Sterne für dieses Buch.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das schwule Berlin in den 80 zigern... 1. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel lässt es kaum vermuten ... Jedoch der Lebenweg des Jung-Schwulen Ronald Schernikau (Autor der comingout-Geschichte "kleinstatdtnovelle"Kleinstadtnovelle) ist ein treffendes Zeit- und Sittengemälde der 80 ziger Jahre des Biotop Berlin. Zwischen alternativen Schwulenprojekten (wie das Schwuz), Tunten-Esemble (wie Ladies Neid), Bars und Tanzschuppen, wie der legendäre "Dschungel", das hippe "Cafe Anderes Ufer" ("David Bowie war heut nacht hier.."), das schicke Querelle, das relaxte "schwarze Cafe", die wunderbare "Gigolos Filmbar" und auch letztendlich das scheußlich schöne "WuWu", spielte das Leben.

Aber die 80ziger waren auch endlose Diskussionen, Versuche von alternativen Lebensentwürfen, Hausbesetzungen und Häuserkampf, Friedensbewegung und leider dann auch AIDS. Der Autor (Matthias Frings) führt durch diese Zeit, über die gerne gesagt wird: "Wer sich an sich an die 80 ziger erinnern kann, der hat sie nicht erlebt", kenntnisreich. Die etwas eitle Neigung, autobiographisch in das Werk einzustreuen, sei ihm verziehen. Sie bekommt dem Sittengemälde gut.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Inspirierend
Danke, Herr Frings, für diese sehr gute Biografie. Die Zeit ist wirklich sachlich, informativ und unterhaltsam dargestellt; Schernikaus politische Haltung wird... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jürgen Köster veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig :)
Großartig geschrieben, sehr natürlich und in einer Art und Weise die mir persönlich sehr gefällt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2012 von Marcus Schröder
4.0 von 5 Sternen Drei Bücher in Einem
Frings bietet seinen Kritikern viel Angriffsfläche, da er neben der angekündigten Biographie von Schernikau auch noch Teile seiner Autobiographie hinzugefügt hat und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2011 von Tom
5.0 von 5 Sternen Ein privates Buch - ein schönes Buch
Das Buch ist anders. Aber das sind Schwule bekanntlich ja auch. Das ist Buch ist anders, aber es ist schön, mitunter wunderbar zum lesen, auch wenn gelegentlich die Passagen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2010 von Udo Kewitsch
5.0 von 5 Sternen sollte verfilmt werden!
Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau war phantastisch zu lesen. Das Buch sollte verfilmt werden!
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von Kini
5.0 von 5 Sternen Witzig, Traurig, Interessant ... Spitzenklasse!
"Der letzte Kommunist" ist zweifelsohne das beste Buch, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Frings schreibt mit einer solche Leichtigkeit, dass die Lektüre zu einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von S. Perschel
3.0 von 5 Sternen abstauber
das ganze unterfangen ist von vornherein unsympathisch: daß ein satter sich euronen erschleicht, indem er über einen hungrigen schreibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2009 von dark4you
2.0 von 5 Sternen Der allerletzte, ja.
Meiner Meinung nach könnte man das Buch auch anders nennen. Ich denke da an: "Das traumhafte Leben des Matthias Frings, in dem zufälligerweise auch ein Autor namens... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juni 2009 von monsieur le M
2.0 von 5 Sternen interessanter Gegenstand, mühevolle Lektüre
Das Verdienst des Autors ist die Erinnerung an den begabten und
politisch unkonventionellen Schriftsteller Ronald M. Schernikau.
Das Buch ist kein Lesevergnügen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von Wopat
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