Produktinformation
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Luc Bessons Debütfilm – eine ästhetisch einzigartige, in eindrücklichen schwarz-weiß Bildern eingefangene und mit der hypnotischen Musik von Eric Serra untermalte Postapokalypse - ist eine beklemmende Warnung vor einer feindlichen Welt von morgen, die bis auf das kleine Wort „bonjour“ ohne Dialog auskommt.
Nach einer Katastrophe ist das Leben auf der Erde fast ausgelöscht. Die wenigen – ausschließlich männlichen – Überlebenden verteidigen ihre Existenz, die Isolation des Einzelnen wird durch den Verlust der Sprache noch verstärkt. Der Mann, ein ebenfalls verstummter Einzelgänger, muss fliehen und verunglückt dabei mit seinem selbstgebauten Flugzeug. Der Arzt nimmt sich entgegen aller Erwartungen seiner an, zwischen den Beiden entwickelt sich sogar eine Art Freundschaft. Doch auch er verschweigt ein existenzielles Geheimnis ...
Inhalt:
Eine Katastrophe hat die Welt verändert. Die Gemeinschaften von einst sind auseinandergebrochen, jeder Einzelne kämpft für sich und das tägliche Überleben. Kommunikation ist Kampf gewichen; heftige Stürme sind über das Land gefegt und haben die Atmosphäre verändert, die wiederum den Menschen die Sprache geraubt hat. Es gibt nur noch wenige von ihnen – und nur noch Männer. Sie sind umgeben von langsam zerfallenden Gebäuden, Ruinen einer Apokalypse.
Wie alle anderen geht auch „Der Mann“ seinem einsamen und beinahe sinnentleerten Alltag nach. Er lebt im obersten Stockwerk eines Hochhauses, das von einer ständig wachsenden Sanddüne fast komplett begraben ist. Seine einzige Gefährtin ist eine aufblasbare Puppe, manchmal liest er Bücher oder sucht Teile für das Flugzeug, das er für seine Flucht konstruiert. Seine nächste Nachbarschaft ist eine Gruppe Barbaren und ihr blutrünstigen Anführer, die in Autowracks hausen.
Als es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Mann und seinen gewalttätigen Nachbarn kommt, gelingt es ihm in allerletzter Sekunde, seinen Verfolgern in dem notdürftig zusammen geschraubten Leichtbauflugzeug zu entfliehen.
Nach einer Bruchlandung gerät „Der Mann“ in eine beinahe menschenleere, stark zerstörte Stadt, er ist aber längst nicht in Sicherheit. Während er durch die Straßen streift und versucht, sich zu orientieren, trifft er auf einen anderen Mann, der ihn unvermittelt attackiert. Verweifelt rennt er um sein Leben, in dieser feindlichen Welt hat er kaum eine Überlebenschance.
„Der Brutale“ ist ihm dicht auf den Fersen, als ihm „Der Arzt“ Eintritt in sein Haus gewährt und ihn damit vor dem sicheren Tod rettet. „Der Brutale“ rast vor Zorn, es gelingt ihm jedoch nicht, die Tür aufzubrechen. „Der Arzt“ nimmt sich des verletzten Flüchtlings an, zwischen den beiden Männern entsteht mit der Zeit so etwas wie eine schweigende Freundschaft.
„Der Arzt“ kennt den brutalen Verfolger seines Gastes bereits, es ist nicht das erste Mal, dass „Der Brutale“ versucht hat, sich Eintritt in sein Haus zu verschaffen. Noch weiß sein Gast nicht, dass „Der Arzt“ etwas hat, was „Der Brutale“ für sich begehrt: In einem der zahlreichen Zimmer hat er eine Frau eingesperrt, das vielleicht Wertvollste, was es auf dieser wüsten Erde noch gibt …
Ein Mann ohne Namen in einer Welt ohne Zukunft.
DVD Bonus:
- Original Kinotrailer
- Programmtipps
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