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Der letzte König von Schottland Gebundene Ausgabe – 2001

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351029160
  • ISBN-13: 978-3351029166
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 769.760 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein exzellenter erster Roman. Fodans durchdachte Beschreibung eines vernünftigen Mannes, der sich mit dem Bösen häuslich einrichtet, geht weit über das afrikanische Thema dieses Romans hinaus. Dies ist das ganz große Leitmotiv unseres Jahrhunderts." (The Independent on Sunday)

"Die Charakterisierung Amins ist in höchstem Maße überzeugend und der afrikanische Hintergrund der Handlung aufs Schönste geschildert. Foden ist in Afrika aufgewachsen, aber wir sind alle irgendwo aufgewachsen, und die meisten von uns können darüber niemals so schreiben. Dies ist ein imposantes Debüt." (Sunday Times)

"Eine wunderbare Lektüre, meisterhaft geschrieben ... Giles Fodens erster Roman ist ein Kunstwerk." (The Spectator)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Giles Foden, geboren 1967 in Warwickshire, England, lebte seit seinem fünften Lebensjahr mit seiner Familie in Afrika. Der Vater arbeitete im Auftrag der Vereinten Nationen an Projekten in mehreren afrikanischen Staaten. Seitdem fühlt er sich eng mit dem afrikanischen Kontinent verbunden und machte ihn zumHandlungsort all seiner Romane. 1993 zog Foden zurück nach England, arbeitete drei Jahre lang für das »Times Literary Supplement « und ist jetzt Redakteur beim »Guardian«. Er lebt in London. Für "Der letzte König von Schottland" erhielt er 1998 den »Whitbread First Novel Award«, den renommiertesten Literaturpreis für einen Erstlingsroman. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. A. Vogt am 11. Januar 2011
Format: Audio CD
Erstmal: ich bin ein riesen Fan von Hörbüchern und Hörspielen. An das geschriebene Wort kann ich mich im ggs. zum gesprochenen nur schwer erinnern. Auch schweife ich beil lesen gerne ab, so dass Hörbücher für mich die Erste Wahl sind.

Zu dem Buch an sich: Ich mag es. Sehr sogar. Die Geschichte eines fiktiven Arztes der mit dem doch leider sehr realen Idi Amin Dada zusammentraf und seine Erlebnisse schildert. Nicht heldenhaft, heroisch oder mahnend. Einigen Rezensenten ist der Held wohl zu sehr ein Antiheld, ein Zuschauer und zu farblos. Aber da könnte man sich fragen wer denn nun der eigentliche Hauptdarsteller ist, Amin oder der Ich-Erzähler Garrigan. Garrigen ist nicht der Retter Ugandas zu dem er (im Buch) vielleicht hätte werden können, kein Spion oder subversiv agierender "Musungu" in Ugandischen Staatsdiensten, gelenkt durch das "Britische Empire". Nein. Garrigan ist ein ganz normaler Arzt, ein normaler Mensch. Er ist ein Zivilist. Blass, farblos und unentschlossen was er eigentlich wirklich will stolpert er durch seine Arbeit und sein Leben in Uganda wie es wohl die meisten Zivilisten tun, und gerade wenn sie eine so imposante Persönlichkeit wie Amin neben sich haben.
Die Grenzen sind fliessend und wer kann schon sagen, wo man die Reissleine hätte ziehen sollen? Wer von uns hätte anders gehandelt?

Der "Antiheld" macht auf mich einen sehr sympathischen Eindruck, da er eben ist und handelt wie fast alle es wohl an seiner statt tun würden. Wie lässt es sich sonst erklären, dass so viele Diktatoren nicht (schon viel früher) von der Bildfläche verschwanden?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ThoSchi am 17. März 2007
Format: Taschenbuch
Nachdem ich vor längerer Zeit den phantastischen Roman 'Die Schlangengrube' des Uganders Moses Isegawa gelesen hatte, war ich auf Giles Fodens' Abrechnung mit der Terrorherrschaft des Despoten Idi Amin ganz besonders gespannt.

Um es kurz zu machen: Dem Buch fehlen meiner Ansicht nach einige wichtige Dinge, um einen fesselnden Roman vorzulegen. Die (fiktive) Hauptfigur des Arztes bleibt einfach zu blass - ist weder starker Protagonist noch Antagonist. Der schottische Arzt im Dienst der ugandischen Regierung konnte in mir keine Gefühle des Mitfieberns, Verteufelns, Bewunderns, Verständnisses oder Ähnliches erwecken. Die Figur war mir schlicht egal. Für einen Roman meiner Ansicht nach ein schlechtes Stilmittel. Wer dann als Ausgleich erwartet, politisch oder menschlich in Hinsicht auf Idi Amin oder den Staat Uganda weitergebildet zu werden, wird wohl auch auf Grund einer sehr oberflächlichen Abhandlung enttäuscht werden. Für mich leider nur ein sehr durchschnittlicher Roman mit z.T. unglaubwürdig agierenden Personen und Schwächen in der Dramaturgie.

Der von mir Eingangs erwähnte Roman 'Die Schlangengrube' mit ähnlicher Thematik ist meiner Ansicht nach mindestens zwei Klassen besser. In jeder Hinsicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücherfreund am 7. November 2013
Format: Audio CD
Hier wird die Geschichte von Idi Amin, des ziemlich skurrilen Diktators von Uganda erzählt. Als Ich- Erzähler tritt der schottische Leibarzt des Gewaltherrschers auf, der sich währen der ganzen Zeit seiner Herrschaft (1971-1979) in Uganda aufhielt.

Zuerst ist er von dem äußerlich freundlichen und eloquenten Idi Amin angesprochen. Immer mehr gerät er in dessen Einflusssphäre und wird schließlich sogar Zeuge seiner Gräueltaten (rund 250 000 Tote). Einerseits will er einschreiten oder zumindest fliehen. Andererseits hat er Angst um sein Leben.

Geschickt werden immer wieder historische Ereignisse britischer Außenpolitik, afrikanischer Entwicklungen und originale Aussagen Idi Amins eingebunden. Auch die Schilderung des afrikanischen Alltags, vom Essen über die Geographie, die Familienverhältnisse, die Tierwelt bis hin zu Technik und Freizeitgestaltung kommen hier vieles zur Sprache. Die Erzählung bricht ab mit Idi Amins Übersiedlung nach Saudi-Arabien, wo der Diktator erst 2003 im Alter von 75 Jahren starb.

Insgesamt handelt es sich um eine spanende erzählte, originelle und gut informierende Geschichte des Ugandischen Diktators.
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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
"Der letzte König von Schottland" ist einer der Titel, den sich der ugandische Diktator Idi Amin selbst verlieh. Giles Fodens Roman führt den Leser durch diese dunkle Epoche und vermittelt neben dem Portrait Amins ein eindrucksvolles Bild des Lebensgefühls im Uganda der damaligen Zeit. Ein mitreißendes Buch.
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1 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Schneider am 9. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Ich schliesse mich der obigen Rezension gerne an - gut zu lesen, kurzweilig, am Ende vielleicht etwas zu phantastisch, aber der Rest wirklich gut nachvollziehbar - nicht nur für Mediziner spannend!!
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