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Der letzte Harem: Roman
 
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Der letzte Harem: Roman [Gebundene Ausgabe]

Peter Prange
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Droemer (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426196573
  • ISBN-13: 978-3426196571
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (98 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.178 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Prange
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Geschichten aus dem Morgenland weckten schon immer das besondere Interesse der Leser, und wenn dann noch der Erfolgsautor Peter Prange in einen Harem entführt, ist spannende Unterhaltung garantiert. Sein Roman Der letzte HAREM umspannt die Jahre 1895 bis 1923, einer Zeit dramatischer Umbrüche in der Türkei.

Gleich zu Beginn wird das Heimatdorf der beiden Hauptpersonen, zwei Mädchen, niedergebrannt. Die beiden Freundinnen überleben und werden an den Harem des Sultans Abdülhamid verkauft: Elisa, die armenische Christin, und Fatima, die muslimische Kurdin. Erstaunlich schnell leben sich die Mädchen in der neuen Märchenwelt ein. Die schöne Fatima avanciert zur Favoritin des Sultans und schenkt ihm einen Sohn. Elisa darf der "ewigen Majestät" vorlesen, außer den Suren des Korans auch die Geschichten von Sherlock Holmes - eine neue Scheherazade?

Trotz strengster Bewachung lernt Elisa die Liebe ihres Lebens kennen, den deutschen Arzt Felix. Auch hier greift also das oft zitierte Kismet ein. All diese Geschehnisse erzählt der Autor in schillernder Sprache vor einem prächtigen Hintergrund und wagt manchen Blick hinter orientalische Vorhänge und Schleier, um die letzten Geheimnisse des Mythos Harem aufzudecken.

Derweilen ereignen sich vor den Toren des Palastes dramatische Szenen: Der Umsturz der Jungtürken ist in vollem Gange. Der Sultan wird ins Exil geschickt, der Harem aufgelöst. Die Freundinnen müssen sich trennen, der deutsche Arzt wird zum Spielball der neuen Mächte. In den Wirren der Zeit treffen die Protagonisten immer wieder aufeinander, um sich dann erneut aus den Augen zu verlieren.

Mit der gleichen bildhaften Intensität, die das Leben im Harem erzählt, beschreibt der Autor die Vernichtung armenischer Volksgruppen, und Peter Prange fragt selbst: "Wie kann es sein, dass einige Verbrecher ... Taten begehen können, für die sich ihre Kinder und Kindeskinder noch schämen?" Dass auch hier der historische Hintergrund stimmt, kann der Leser selbst am Schluss des Buches nachprüfen im Kapitel "Dichtung und Wahrheit".

Wie geht nun die Geschichte mit Elisa, Fatima und Felix weiter? Nur soviel sei verraten: Die Freundschaft der beiden Frauen übersteht am Ende alle Turbulenzen. Die beiden werden weiterhin ihre Gespräche abschließen mit Fatimas Worten "im Namen Allahs" und Elisas Ergänzung "und der Jungfrau Maria". --Carsten Hansen, Literaturtest

HÖRZU, September 21, 2007

"Egal, ob Peter Prange über das barocke Rom oder die erste Londoner Weltausstellung schreibt - stets verquickt er Fakten und Fiktion zu packenden historischen Romanen. Längst ist er der Beste in diesem Genre. Jetzt hat er den letzten Harem im Visier: Chaos herrscht in Konstantinopel zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Jungtürken verjagen Sultan Abdülhamid, sein Harem wird aufgelöst, Hunderte schutzloser Frauen bleiben zurück. Zwei von ihnen stehen im Mittelpunkt, ihre Verschleppung in den Harem, ihr Aufstieg - und ihr Absturz in die Freiheit. Prange taucht ein in eine Welt der Rituale und tödlichen Intrigen. Spannend bis zur letzten Seite." (Höchstwertung)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Historienromane sind nur scheinbar einfach. Auch wenn exotische Schauplätze dankbare Bühnenbilder sind, so braucht es trotzdem einen Autor, der ferne Länder und vergangene ohne Verklärung und Reiseführerromantik so klar herausarbeitet, als wäre er dabei gewesen.

Peter Prange wählt für seinen Roman "Der letzte Harem" eine interessante, nämlich wahre, Ausgangssituation. Sein spannender Grundkonflikt ist die scheinbar heile Welt des letzten Harems in der Türkei des jungen zwanzigsten Jahrhunderts, in die der politische Umbruch und schließlich der heraufziehende erste Weltkrieg hereinbrechen.
Im Zentrum stehen die beiden Freundinnen Elisa und Fatima, eine Moslem, die andere Christin, die nach einem Massaker in ihrem Heimatdorf in den namensgebenden Harem verschleppt werden.

Nach der eiligen und gewaltbeladenen Eröffnung lockt zunächst die exotische Fremde des Harems mit farbenfrohen und intensiven Bildern in die Handlung hinein, doch als würde Prange der Tragkraft seiner Geschichte nicht trauen, wird der Leser zusammen mit den Protagonistinnen nachfolgend durch eine Handlung gescheucht, die um des Effekts willen nicht vor unglaubwürdigen Wendungen, übertriebenen Zuspitzungen, Intrigen und Zufällen zurückschreckt.

Wären wenigstens die handelnden Personen echte Menschen. Stattdessen wimmelt der Roman vor schablonenhaften Charakteren, die den ganzen Bogen von rechtschaffenen Sklavinnen, schönen aber naiven Frauen, wankelmütigen Eunuchen bis hin zu durchtriebenen Generälen und zivilisierten Deutschen spannt.
Auch sprachlich verfällt der Autor in abgenutzte Klischees. Zu oft fährt Schmerz wie ein Dolch in die Herzen, Oberlippen beben und Geschlechtsteile ragen stolz empor. Überhaupt scheinen die Personen emotional stets am oberen Limit zu agieren. So viel verzehrende Liebe, Entbehrung, Demut, vergifteten Hass und brodelnde Eifersucht mutet wie eine frühe Folge des "Denver-Clans" an.

Am Ende sind es die Schilderung der Gewalt, die Pranges Fähigkeiten vollends übersteigen. Er findet für die Schrecken des Krieges keine authentische Sprache, sondern schildert vor allem die Gräueltaten gegenüber dem armenischen Volk mit grotesk ausgeschmückten Worten und großer Theatralik. So verkommt der Krieg zum billigen Tableau für die unglaubwürdige Geschichte der beiden Frauen.
Das ist zwar genug Unterhaltung für ein paar Abende. Leider ist es weder gute Literatur, noch eine authentische historische Lektion, und sollte nicht genau dies ein historischer Roman leisten?
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62 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und die Geburtsstunde der modernen Türkei ' diese historische Epoche hat sich Peter Prange für seinen neuen Roman 'Der letzte Harem' ausgesucht und er entführt den Leser hier mitten hinein in eine für Westeuropäer fremde Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in der junge Mädchen entführt wurden, um in die Haremsschule verschleppt, auf das Dasein als eine von vielen Geliebten, im besseren Fall als eine der Favoritinnen oder gar der Ehefrauen des mächtigen Sultans vorbereitet zu werden. In diesem hermetisch abgeschlossenen Mikrokosmos sind Machtkämpfe und Intrigen an der Tagesordnung, jede der Frauen versucht, die für sie beste Position zu erlangen. Und während sich mitten im Harem zwei Freundinnen um ein gutes Kismet bemühen, zerfällt draußen das Osmanische Reich und mit ihm die jahrhundertealten Traditionen und Werte, um neue Ideen zu verwirklichen - und das um jeden Preis...

Peter Prange zeichnet seine Figuren klar und authentisch, sie erwachen vor dem geistigen Auge des Lesers zum Leben und lassen ihn mitfühlen und mitleiden. Vor dem politischen Hintergrund einer zerrissenen Gesellschaft wird der Begriff der Freiheit neu definiert und auf gewisse Weise auch in Frage gestellt, wenn die Freiheit des Einzelnen in Elend und Tod endet. Und doch ist 'Der letzte Harem' auch eine Geschichte über Mut und Freundschaft und über die Freiheit als Chance, die '- wenn die Menschen es zulassen '- ein Neuanfang für ein besseres Leben sein kann. Menschliche Sehnsüchte und Abgründe werden schonungslos aufgedeckt, so dass am Ende ein unangenehmes Gefühl zurückbleibt, das sich jedoch keineswegs auf den Roman, sondern auf die hier beschriebenen Ereignisse bezieht. 'er letzte Harem' ist ein packender und schmerzhafter Roman über zwei Frauen, die in einer unmenschlichen Situation ihren Weg zu gehen versuchen und empfehlenswert für alle Liebhaber historischer Romane, die es schätzen, wenn bei dem Lesen Fragen aufgeworfen werden, die zum Nachdenken und zur weiteren Beschäftigung mit den hier beschriebenen historischen Ereignissen anregen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mal etwas ganz anderes... 1. September 2009
Format:Taschenbuch
Ich habe mir das Buch "Der letzte Harem" aufgrund der Empfehlung einer Buchhändlerin gekauft.
Eigentlich ist es ein Buch, welches ich aufgrund des Titels und auch des Covers hätte links liegen lassen. Sie empfahl es mir aber wärmstens mit den Worten: Einfach toll geschrieben, und diese Dialoge, wirklich klasse...
Also habe ich es gekauft, ohne mich bisher jemals für das Thema interessiert zu haben.

Das Buch ist einem flüssigen Stil geschrieben, lässt Raum für Fantasie, lädt zum Nachdenken und Träumen ein und beschreibt sehr gut die Umbruchstimmung der Türkei Anfang des 20. Jahrhunderts.

Manchmal ist es auch sehr erschreckend, welche Brutalität und Machtspielchen ans Tageslicht kommen.

Der Leser ist bis zum Schluss fasziniert und interessiert, wie die Geschichte um die zwei Freundinnen ausgeht.

Da das Buch meine Neugier zum Thema Türkei, Kurden etc. geweckt hat, habe ich gleich im Anschluss ein wenig weiter recherchiert.

Kurzum: Das Buch ist toll geschrieben und macht Lust auf mehr - sowohl mehr Lust auf den Autor als auch Lust auf Informationen zur Geschichte der Türkei!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Interessant, spannend und informativ
Habe das Hörbuch gehört und war so begeistert, dass ich mir auch das Taschenbuch gekauft habe. Auch habe ich den Roman einer Freundin empfohlen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von davidoma veröffentlicht
Buchkauf
prompte lierferung und gutes service. bin sehr zufrieden mit der kaufabwicklung.
empfehlenswert, bei bedarf bestelle ich gerne wieder. vorbildlicher lieferant.
Vor 1 Monat von Ernst Geiger veröffentlicht
Gibt es Kismet" (Gottesfügung/ Schicksal)?
Was ist "Kismet" und vorher weiß man, ob das Schicksal wirklich vorherbestimmt ist?

Der Roman von Peter Prange ist wunderbar geschrieben und sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Y.F. veröffentlicht
Spannend bis zu letzt.
Als das Buch kam,dachte ich: Was für eine dicke Schwarte.Daran werde ich ja ewig lesen.
Aber falsch gedacht. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Angela veröffentlicht
Eine Geschichte aus Tausendundeiner Nacht
Der Kernteil der Handlung von "Der letzte Harem" spielt in der Türkei kurz nach der Jahrhundertwende im 20. Jahrhundert. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Tere Layee - SchreibLust Leselust veröffentlicht
Schicksalsroman mit historischen Zügen
Das Buch war vor einiger Zeit im ersten Buchprojekt bei TRND zum testlesen zu haben. Damals war ich leider nicht dabei, bekam aber später doch ein Buch in die Hand. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von M. Thoß - Unser Produkttesterblog veröffentlicht
sehr gut
ich lese gerade dieses buch und ich bin begeistert. sehr spannend, interessant und auch informativ. kann ich jedem empfehlen.
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009 von D. Saletovic
...nicht so fesselnd wie erwartet
Hallöchen!

Ich habe das Buch von Trnd.com bereits im Juli zur Bewertung erhalten.
...und ich bin noch immer nicht fertig mit dem Lesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2009 von W. Claudia
Historischer Roman mit zu viel Gefühl
Ich hatte das Glück über Trnd.com Peter Pranges Roman "Der Letzte Harem" probelesen zu dürfen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2009 von Chun Li
Leichte Urlaubslektüre
"Der letzte Harem" von Peter Prange verbindet auf sehr unterhaltsame Weise historische Begebenheiten mit der abenteuerlichen Geschichte zweier Frauen, die seit ihrer Kindheit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von Angi
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