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Der letzte Befehl. Das verlorene Regiment [Taschenbuch]

William R. Forstchen , Thomas Schichtel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 636 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 2 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232798
  • ISBN-13: 978-3404232796
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 214.690 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung 27. Februar 2007
Von Mclane
Ich lese Science Fiction auch, weil ich auf der Suche nach spannender Unterhaltung bin, und nicht nur, um mich mit anspruchvoller Literatur auseinander zu setzen. Dieses Buch ist sicher nicht anspruchsvoll, aber es ist spannend und es ist mit Sicherheit nicht platt oder trivial.

Das fängt schon mit der Idee an: Ein Nordstaatenregiment wird auf einen anderen Planeten verschlagen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Industiralisierung noch nicht soweit fortgeschritten, als dass sich nicht innerhalb kurzer Zeit mit dem Wissen einiger Fachleute (die zufällig alle Soldaten in dem Regiment sind) in kleinem Massstab wiederholen liesse. Man denke nur daran, was alles notwendig ist, um einen Transistor herzustellen! Ausserdem waren viele der Nordstaatensoldaten wirklich von den Gedanken der Demokratie und der Freiheit überzeugt, hier ist das Buch meiner Ansicht nach nicht unrealistisch.

Ein solches Regiment trifft nun auf eine Zivilisation, wie es sie in Russland bis zur Revolution noch gegeben hat. Auch hier hat der Autor die Strukturen korrekt beschrieben.

Die Spannung beginnt, wenn der Autor das Zusammentreffen der beiden Zivilisationen beschreibt, und kulminiert, wenn beide Zivilisationen durch Aliens bedroht werden.

Das eine Bedrohung einen massiven Industrialisierungsschub auslösen kann, dafür gibt es viele Beispiele in der Geschichte. Eines wird in dem Buch erwähnt: die Entwicklung der Südstaaten. Ein anderes Beispiel ist die Entwicklung der USA während des 2. Weltkriegs. Die Entwicklung in dem Buch mag etwas schnell gegangen sein, aber die politische Situation ist nicht unrealistisch. Und natürlich trägt die rapide Entwicklung auch zum Spannungsbogen bei.

Die Protagonisten in dem Buch sind durchaus differenziert dargestellt, und zwar auch bei den Aliens. Es sind keine reinen Helden oder absolute Bösewichter. Das unterscheidet das Buch übrigens von den manchmal etwas faschistoiden Tendenzen in den Büchern von Robert A. Heinlein.

Alles in allem: Empfehlenswert! Ich bin gespannt auf die weiteren Folgen.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, Lehrreich, Gut! 19. März 2005
Hab das Buch auch gelesen und kann meinen Vorrednern NICHT zustimmen!

Das Buch ist spannend es hat interessante Charaktere die sich entwickeln und bestimmt noch werden in den anderen Bänden. Es hat eine interessante Story die Kämpfe sind realistisch aber sehr blutig mit vielen Opfern. Gerade dadurch finde ich wird es aber sehr realitätsnah und es wird deutlich das bei einem Kampf für die Freiheit zwangsläufig viele Opfer auf beiden Seiten zu beklagen sind.

Das die Industriealisierung manchen viel zu schnell und realitätsfern erscheint könnte eventuell daran liegen das wir heute wohl andere Masstäbe haben als früher. Damals hat man noch gearbeitet von morgens bis abends, da war der Wille noch größer als heute. Ständig gab es neue Erkenntnise und Entwicklungen in jedem Forschungsgebiet. Es gab noch keine bequeme 40 oder 35 Stunden Woche. Die Leute wollten was bewegen etwas erschaffen an das sie glaubten! Vor allem im damaliegen Amerika zur Zeit als es noch Massen an Land gab und der Kampf für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen geführt wurde (Was heute so darunter läuft ist ein anderes Thema).

Stellenweise ist es vielleicht etwas schnell gegangen aber die Leute haben Angst vor den Aliens und sie sind ausgebildete Handwerker und Soldaten, sie müssen sich also nichts erarbeiten sondern nur Bauen und in Betrieb nehmen was sie sowiso schon kennen. Und für das reine Bauen haben sie genug Helfer. Warum sie nicht zurück wollen? Nun so viele verheiratete gab es ja nicht im Regiement und der Mensch ist anpassungsfähig und vergisst schnell, vor allem bei der Bedrohung und den vielen Aufgaben die auf die Menschen warten.

Also alles in allem ein Buch das sich lohnt zu lesen! Es vermittelt eine prise Demokratie, liefert Action, ist witzig und traurig.

Vielleicht ist es nicht immer Perfekt (Stil und manche Schilderungen) aber alles in allem seine 5 Sterne wert.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Military Roman 18. Juni 2008
Das Buch ist ein SciFi Military Roman. Es hat also wenig Zweck sich über Pathos, falsche Heldenbilder und Metzeleien aufzuregen - wer so etwas nicht mag, sollte keine Military Romane lesen, das liegt in der Natur dieses Genres - die diesbezüglichen Rezensionen gehen meiner Ansicht nach daher an der Sache vorbei. Wenn jemand im übrigen wirkliche übertriebene Gewaltdarstellungen lesen möchte, sollte er beispielsweise die Bronze Batallion Reihe von Ringo lesen, dagegen ist der vorliegende Roman eher harmlos.

Die Idee des Romans (und der Serie) ist interessant. Eine plötzliche und unerklärliche Versetzung eines Truppentransporters des amerikanischen Bürgerkriegs auf eine andere Welt und dort findet man bereits Menschen aus unterschiedlichen vergangenen Episoden der Menschheitsgeschichte vor, deren Vorfahren ebenfalls dorthin versetzt wurden - in diesem Roman Russen, die im Zeitalter der Leibeigenschaft verblieben sind. Man nehme eine degenerierte Alien Rasse hinzu, die die Menschen als Nahrung ansieht und nomadisch über die Welt streift und in regelmäßigen Abständen wieder einfällt und aberntet und hat einen interessanten Plot.

Hinzu kommt die immer interessante Mischung moderner Ausstattung in einer antiken Welt. Obgleich hier der Dramaturgie zuliebe viel zu viel Modernisierung/Industrialisierung in viel zu kurzer Zeit erfolgt. Innerhalb eines Jahres von Speeren und Bögen zu Erntemaschinen, Eisenbahn, Kanonen, Musketen, Steinschloßgewehren, Papier, Druckerei und riesigen Staudämmen - da fällt einem die Kinnlade herunter. Der Dramaturgie zuliebe sei noch geglaubt, das in einem 500 Mann starken Regiment im US Bürgerkrieg genügend technisch Versierte sind, die das tatsächlich umsetzen können (wer's glaubt), aber der Zeitrahmen macht das ganze unwirklich. Dramaturgisch bestand im übrigen gar kein Grund für eine derartige Hetze - ein Zeitsprung von 10 oder 15 Jahren zwischen Teil 1 und 2 des Romans hätte der Story keinen Abbruch getan. Wer einmal wirklich nette und glaubwürdigere Storys in diesem Kontext lesen will, sollte die Kurzgeschichten "Ein Falke unter Spatzen" oder auch "Der Schießpulvergott" lesen.

Der Kontakt der russich stämmigen Bevölkerung mit den Ideen der neu Hinzugekommenen gibt dem Roman die Gelegenheit den russischen Bauernaufstand dramaturgisch nachzuvollziehen. Wieso das abwegig oder anrüchiger Amerikanismus sein soll, wie in einigen Rezensionen nachzulesen ist, kann ich nicht nachvollziehen - wer so etwas denkt sollte sich lieber einmal die Unzahl von Bauernaufständen der Geschichte ansehen, die aus ähnlichen Gründen und Auslösern stattgefunden haben.

Und der Höhepunkt des Romans ist die Wiederkehr der nomadischen Aliens, die zu hunderttausenden auftauchen. Hier wirkt sich dann die technische Überlegenheit aus - doch schon wie in der Geschichte bei den Hunnenkriegen zeigt sich, das auch eine technisch überlegene Armee gegen eine tausendfache Übermacht, die den Tod nicht fürchtet, nichts ausrichten kann. Die höherentwickelte Technik des Bürgerkriegsregiments führt nur dazu, das die Verluste auf Seiten der Angreifer höher werden.

Also bedarf es eines hollywoodreifen Endes um den Sieg der Guten herbeizuführen - das allerdings ist dann doch völlig unglaubwürdig. Ohne es vorwegzunehmen, dieses Ende hätte beide Armeen vernichtet, die bereits im Kampf von Mann zu Mann standen.
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5.0 von 5 Sternen Lektüre zum "Schmökern"...
Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist spannend geschrieben, beinhaltet eine gewisse "Geschichtliche-Grundlage" die nachvollziehbar erscheint und liest sich flüssig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2010 von Bücherwurm66
4.0 von 5 Sternen Fesselnd aber pathetisch
Das Weitere ist frei von Spoilern.

Man bekommt reinste Military SF bei der 2 Regimenter aus dem amerikanischen Bürgerkrieges in eine andere Welt versetzt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2008 von Gurney Halleck
4.0 von 5 Sternen Also ich fand's gut.
Ich fand die Charaktere für den ersten Roman einer Reihe durchaus mit genug Tiefe gezeichnet. Jeweils beide Seiten der zahlreichen Konflikte in diesem Buch wurden immer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. März 2008 von Bernhard Warnke
4.0 von 5 Sternen Durchaus interessant
Ich hatte wirklich bedenken dieses Buch zu kaufen, vorallem wegen dem Thema Zeit-Verschiebung und amerikanischen Bürgerkrieg, bla bla bla.... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2007 von gp
2.0 von 5 Sternen Da ist nicht viel dahinter !
Platt, pathetisch, in einem Deutsch, das sprachlich keine Spannung aufkommen lässt: Das Buch hat mich kaum berührt und schon garnicht angerührt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2005 von Klaus Ortlepp
1.0 von 5 Sternen Interessante Idee, fade Umsetzung
...eine US-amerikanische Militäreinheit landet in einem fremden Land, beseitigt den herrschenden Diktator und die religiöse Unterdrückung, besiegt innere und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2005 von Martha
1.0 von 5 Sternen Orgie der Gewalt und falscher Heldenethos
Im Buchladen fiel mir der Roman unter den Neuerscheinungen auf. Das Grund-Thema "Zeitreise" (es ist ja fast so etwas) oder "Zusammentreffen hoch- unter unterentwickelter Kulturen"... Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2005 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Typische Reiseliteratur
Mal wieder ein typisches "Reise-Buch": es liest sich angenehm flott und redlich spannend , ohne eine bleibende Erinnerung an die Handlung oder die Charaktere zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2005 von J.K.
4.0 von 5 Sternen das große Schlachten
von vorneweg: es handelt sich nicht um einen Parallelweltroman - so hatte ich den Klappentext verstanden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2005 von Roland Geiger
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Gibt es Fortsetzungen für den deutschsprachigen Raum???? 5 09.11.2011
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