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Der letzte Beduine
 
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Der letzte Beduine [Taschenbuch]

Carlo Bergmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499613794
  • ISBN-13: 978-3499613791
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 724.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manchen Büchern gelingt es, den Leser mit den Augen des Autors sehen zu lassen. Der letzte Beduine ist so eines. Selbst Wüsten-Skeptiker erblicken die lebensfeindliche Sahara bereits nach wenigen Seiten so wie Carlo Bergmann es tut: als faszinierend, lebendig und atemberaubend schön.

Der Band ist der Extrakt von zahlreichen Tagebüchern, die Bergmann während dreier großer Expeditionen in die nordafrikanische Wüste geschrieben hat. Fast scheint es, als würde der Leser selbst daran teilnehmen und Tag für Tag selbst erleben, wie die Geheimnisse dieser Landschaft entschlüsselt werden. Die Sprache, die der Autor verwendet, ist in der Regel angenehm unkompliziert. Nur stellenweise reißt ihn die Begeisterung für die Sahara, ihre Naturgewalten und Bewohner zu sehr mit. Dann erhält der ansonsten hochinteressante Reisebericht pseudo-literarische Ansätze: Wüsten-Fans werden das Bergmann jedoch mit Freuden verzeihen.

Ein echtes Highlight in dem 463 Seiten starken Band sind die umfangreichen Farbfotostrecken. Vielleicht sollten man sich die Aufnahmen vor der Lektüre ansehen, denn obwohl sie absolut gelungen sind, werden sie den hingerissenen Bildern, die der Autor mit seinem Text heraufbeschört, nicht gerecht. Wer die Fotos jedoch schon vorab genießt, kann sich dann ohne inneren Zwiespalt auf Bergmanns Schilderungen konzentrieren. Der letzte Beduine entführt mühelos in die Welt endloser Sandberge, eigenwilliger Kamele und stolzer Nomaden. --Carmen Krippl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Auf uralten Routen unterwegs durch die Wüste Sahara.
Carlo Bergmann hat in atemberaubenden Bildern die Wunder der Wüste eingefangen und nimmt uns mit auf seine Reisen in die Stille und Weite der Sandmeere. Seit achtzehn Jahren zieht Carlo Bergmann, ein Betriebswirt aus Köln, mit Kamelkarawanen auf den alten Routen durch den "Feuerozean", die menschenleeren und beeindruckenden Landschaften zwischen Ägypten, Libyen und dem Tschad. Die Wüstenbewohner nennen ihn, der in der Wüste seinen Lebensraum fand, den "letzten Beduinen". Anfangs als Aussteiger und Träumer belächelt, hat er mittlerweile Aufsehen erregende archäologische Funde gemacht. In diesem Band mit seinen einzigartigen Fotos nimmt er uns mit in die Welt der Wüste.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch knüpft in spannender Weise an die Berichte über archäologische und geographische Entdeckungen früherer Forscher an,und wen Almasys "Schwimmer in der Wüste" (Unbekannte Sahara)fasziniert hat,erfreut sich bei der Lektüre dieses Buches an der Beweisführung für die Vermutungen über die Existenz antiker Karawanenwege.
Keine trockene Geographie-oder Geschichtsstunde,vielmehr lebendiges Abenteuer mit tiefen Einblicken in die menschliche Seele.
Wer je die Wüste liebengelernt hat,bekommt jetzt wieder Sehnsucht nach ihr.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von baidong
Format:Taschenbuch
carlo bergmann reist seit den 80er jahren auf den spuren des deutschen forschungsreisenden gerhard rohlfs, des persischen kambyses-heeres und der altägyptischen (schmuggler-?)karawanen mit einer kleinen eigenen kamelkarawane durch die sahara.
er erzählt ohne jammern, ohne frust, ohne effekthascherei ruhig und interessant von seinen reisen - zu denen er anfänglich manchmal (um etwas geld für seine reisen einzunehmen) begleiter mitnimmt. über diese teilweise eigenwilligen typen liefert er herrliche unterhaltsame beschreibungen, die oft zu einem lacher anlaß geben.

hauptsächlich aber erzählt er wissenswertes über den ägyptischen porphyrabbau und export zu römischen zeiten (der ganz europa kunstwerke beschert hat), den kamelmarkt in kairo, den berühmten historischen heereszug des kambyses, der mit mann und maus spurlos in der wüste verschwunden sein soll, frühe ägyptische jagdgesellschaften, schmugglerpfade, gastfreundschaft, die anerkennung der einheimischen, die er sich erwirbt, stellt betrachtungen und überlegungen an über das wie und wo alter wüstenwege, er berichtet über das mühselige erforschen und kartografieren von archäologischen fundstätten, fehlversuchen, neuem ansetzen, wachhalten der hoffnung, von immer gezielterem suchen nach alten beweisen der frühen besiedlung, von seltenen aber gehaltvollen begegnungen in der wüste...

manchmal verfällt er in seiner wüsteneinsamkeit in philosophische betrachtungen und er macht deutlich, daß seine reisen alles andere sind als wüstenromantik, denn es gibt auch viele ernste gefahren, denen er sich ausgesetzt sieht: neben ständigem durst auch begegnungen mit uniformierten, räuberbanden, schlangen, hunger, verlaufen in der eintönigen weite, sandsturm, minenfeldern aus dem 2.weltkrieg,...

seine genauen und von hoher geschichts-, geologie-, archäologie und völkerkundekenntnis durchsetzten beobachtungen kommen schlicht und ohne wissenschaftliche angeberei daher. das wird belohnt, indem er bei seinen späteren reisen mit wissenschaftlern zusammenarbeitet und sehr anerkannt ist.

immer wieder angenehm zu lesen, welches gute verhältnis er jedesmal zu seinen kamelen entwickelt - die er als treue und zuverlässige kameraden bei seinen einsamen reisen betrachtet und nicht als "sklaven", die bis zum umfallen ausgebeutet werden.

besonders interessant war für mich das erste kapitel zu lesen: hier reist er das erste mal - als gast - mit einer "richtigen" karawane durch die wüste. er geht in die harte schule des kebir abdallah und zahlt einiges lehrgeld, um sich das rüstzeug für seine späteren allein-touren zu erwerben. er beschreibt die kleinen und größeren schikanen, denen er durch den führer ausgesetzt ist, welche ersten erfahrungen und erkenntnisse er sammelt, insbesondere beim umgang mit den kamelen und die charaktere und strengen sitten der karawanenmitglieder, die sich den uralten ungeschriebenen gesetzen der gemeinschaft willenlos unterordnen.

ich hoffe, daß carlo bergmann ein weiteres buch dieser güteklasse schreibt.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In diesem Buch beschreibt Carlo Bergmann sehr ausführlich seine Wüstendurchquerungen mit seinen Kamelen. Seine Begeisterung springt sofort auf den Leser über. Sein erstes Schnuppern indem er eine Karawane begleitet hat war eine entbehrungsreiche Erfahrung aber auch die Initiation mit einer eigenen kleinen Karawane diesen wunderbaren Flecken Erde zu erkunden. Es wird einem klar wie allein man dort ist und dadurch kann man sich selber Schritt für Schritt näher kommen.
Es wird wunderschön beschrieben, dass wenn man die Wüste zu Fuss durchschreitet, es viel mehr zusehen gibt als die Menschen allgemein glauben. Die Wüste ist nicht leer, sie ist von Leben erfüllt und auch von vielen vielen Zeugnissen der Vergangenheit. Diese Schätze findet man aber nur wenn man die Augen dafür öffnet.
Die Schönheit dieser Landschaft hier in der westlichen Wüste Ägyptens wird einem nahe gebracht.
Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen und empfehle es jedem, der die Wüste liebt oder sich einmal hierher wagen möchte.
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