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Der leere Spiegel: Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster
 
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Der leere Spiegel: Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster [Taschenbuch]

Janwillem van de Wetering , Herbert Graf
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 28 (2. April 1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499147084
  • ISBN-13: 978-3499147081
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,4 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.680 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Ich war allein, 26 Jahre alt, sauber angezogen, gewaschen und rasiert; ich wollte mich um eine Stelle als Mönch oder Laienbruder bewerben. Das Taxi, das mich hergebracht hatte, war abgefahren ..." So cool beginnt und bleibt Janwillem van de Weterings Erfahrungsbericht aus einem japanischen Zen-Kloster. Der Jungholländer liebt Mädchen, Reisen, Motorräder, ist also durchaus von dieser Welt. Aber: "Ich wollte eine Erklärung des Seins, eine Erklärung, die so klar war, daß alle meine Fragen sich erübrigten." Eine plötzliche Erbschaft ermöglicht ihm die Japan-Reise ...

Über den Autor

Geboren am 12.02.1931 in Rotterdam als Sohn eines wohlhabenden Gewürzkaufmanns. 1952-1957 lebte er in Südafrika, wo er Chemikalienhändler und Immobilienmakler und Mitglied einer Motorradgang war. 1958 studierte er kurze Zeit Philosophie im City College of London und schrieb im Fischerdorf St. Ives, Cornwall, einen ersten «langatmigen und unlesbaren Roman» (van de Wetering). Im selben Jahr ging er für 18 Monate in das zen-buddhistische Kloster Daitoku-ji in Kyoto (Japan), wo er sich unter der Leitung des Zen-Meisters Oda Sesso der Zen-Lehre und Meditation widmete. Ab 1960 arbeitete er wieder als Großhändler in Kolumbien und Peru, später mit seiner zweiten Frau Juanita, die er in Kolumbien kennengelernt hatte, in Australien. 1966 kehrte er nach Amsterdam zurück, wo er die Firma seines Vaters übernahm., setzte seine Zen-Studien fort und war eine bekannte Kontaktadresse für Zen-Adepten. In seiner Freizeit arbeitete er sieben Jahre lang abends und an den Wochenenden als Aushilfspolizist, wobei er die Prüfungen zum Seargent und Lieutenant ablegte. In Amerika setzte er bei dem bekannten Zen-Meister Walter Nowick und in Schottland bei dem Tibeter Chögyam Trungpa Rinpoche seine spirituelle Suche fort. 1974 begann er mit seine Krimireihe um die Polizeibeamten Grijpstra, de Gier und den namenlosen Commissaris, die in Amsterdam, teilweise auch in Amerika, Japan und Übersee spielen. Van de Wetering siedelte 1975 mit seiner Frau nach Amerika über, wo er seitdem in Surry an der Küste von Maine, in der Nähe der kanadischen Grenze, als Schriftsteller, Skulpturenkünstler und Übersetzer lebt. Sein Werk erschien bisher in 23 Sprachen. Auszeichnungen: Swedish Royal Mystery Prize (1979); Boekenweekgeschenk (1980); Grand Prix de la Litérature Policière (1984). Janwillem van de Wetering verstarb am 4. Juli 2008.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eines der Bücher, für die 5 Sterne kaum ausreichen. Ich habe »Der leere Spiegel« ungelogen schon mindestens 5x gelesen und darin jedes einzelne Mal wieder Neues entdeckt.

Zunächst ist es der völlig unprätentiöse Schreibstil van de Weterings, der sich ungemein wohltuend von so manchen geradezu missionarisch anmutenden Lebenshilfe-Büchlein vermeintlich Erleuchteter abhebt. Willem van de Wetering beschreibt, wie er sich abmüht, die Lehren des Zen aufzunehmen ohne sich dabei selbst zum Guru zu stilisieren, ganz im Gegenteil beschreibt er all zu menschlich wie er während der Meditationszeiten an verflossene Liebesbeziehungen oder sonstwas denkt, vom langen Sitzen Hämorrhoiden bekommt, wie überheblich er sich gegenüber den vermeintlich so dummen Jesuiten verhält und schließlich sein Sinnsuche-Projekt nach anderthalb Jahren frustriert abbricht. Eigentlich die Geschichte eines Scheiterns, doch an vielen Stellen im Buch wird klar, dass van de Wetering keineswegs gescheitert ist sondern lediglich einen unbequemen Lernprozess begonnen hat, an dem der Leser teilhaben kann. Nein, das ist kein Buch von einem »authentischen Zenmönch« sondern »nur« von einen ganz normalen Menschen, der sich in einem fremden Kloster so abmüht, wie es jeder von uns tun würde. Keine »ready-to-use« Weisheiten vom weisen Meister sondern eine mühsame Sinnsuche. Trotzdem steckt in dem Buch enorm viel drin. Wer in »Der leere Spiegel« lediglich sowas wie eine drollige Autobiografie sieht, verschenkt den besten Teil des Buches. Gerade weil van de Wetering nicht von oben herab predigt sondern seine Erfahrungen auf selber Augenhöhe dem Leser vermittelt, kann man sich in vielen beschriebenen Situationen selbst entdecken und profitiert so indirekt vom Lernprozes des Autors. Ich habe während meines Japanologie-Studiums und während meiner Studienzeit in Japan viel über Zen gelesen, aber dieses Buch ist nach wie vor mein Lieblingsbuch über Zen. Ohne irgend eine Einschränkung zu empfehlen.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heilsam 6. Dezember 2002
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist heilsam für alle "Zenthusiasten", deren Gedanken nach übermäßiger Lektüre von Suzuki/Herriegel/Enomiya-Lasalle nur noch um die Natur des (Nicht-)Seins kreisen.

J.v.W. beschreibt, wie er als naiver Jüngling Ende der 50er Jahre von ebensolchen Gedanken beseelt in ein japanisches Zen-Kloster ging.
Nachdem er sich anfangs wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt und seinen Meistern dämliche Fragen stellt, holt in die Härte des Klosterlebens schnell aus seinem Wolkenkuckucksheim auf den Boden der Realität zurück.
Auf vergnügliche Weise schildert er den Alltag, zeigt nebenbei, daß auch Zen-Mönche nur Menschen sind und enthüllt z.B.den tieferen Sinn des Lotos-Sitzes: Wenn man einschläft, knallt man nicht gleich mit der Stirn auf den Fußboden.
Als er das Kloster nach 18 Monaten verläßt, hat er das "Klassenziel Erleuchtung" nicht erreicht. (Aber es wird einen weiteren Versuch geben -> "Ein Blick ins Nichts".)

Aber eine wesentliche Erkenntnis prägt sich dem Leser ein: sooo wichtig ist die spirituelle Sinnsuche auch nicht - das Leben ist nicht weniger wertvoll, wenn man kein Koan gelöst hat.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Janwillen van de Wetering ist mit diesem Erfahrungsbericht der eineinhalb Jahre, die er in einem japanischen Zenkloster verbracht hat ein äußerst Lesenswertes und praxisnahes Buch gelungen. In diesem Buch wird der Kontrast zwischen der östlichen Lebensphilosophie Zen, was soviel wie Weg bedeutet, und den westlichen Lebenseinstellungen sehr gut hervorgehoben. van Wetering besticht durch seinen sehr angenehmen Schreibstil. Das Buch besticht außerdem durch zahlreiche kleine Anekdoten, die van Wetering von Mönchen erzählt bekommen hat. Besonders sympathisch wirkt die Ehrlichkeit mit der diese Buch geschrieben ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ein wirklich gutes Buch zum "Einstimmen" auf das Thema
Das Buch ist wohl mittlerweile ein Klassiker. Ich finde es immer spannend zu lesen, wenn jemand eine besondere Erfahrungen machen konnte und dann drüber schreibt....
Vor 14 Monaten von Jan M. veröffentlicht
Zen ist nicht einfach
Gut und unterhaltsam geschrieben, für Zen-Schüler ein Hinweis auf die Schwere des Übungsweges. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Andre Hein veröffentlicht
Zur Abwechslung mal eine ergebnislose Suche.
De Weterings autobiographischer Bericht über seinen mehrmonatigen Aufenthalt in einem Zen-Kloster im Japan der 50er Jahre hebt sich erfrischend von anderen spirituellen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2010 von Kankin Gawain
Leer, trotzdem voll
Zunächst zum Styl: der ist eingänglich, verständlich, aber nicht langweilig, sondern lässt den Leser ohne Hindernisse und mit Freude über die Seiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2009 von Chris Korn
Angenehm dargestellte Lebenshilfe
Das Buch hat mir wirklich gefallen. Ab der ersten Seite ist der eingehende Schreibstil des Autors ein willkommener Begleiter zum Eintauchen in eine ferne Kultur und Philosophie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2009 von Klaus Kemp
Amüsant und informativ
Van de Wetering beschreibt in diesem Buch auf humorvolle Weise sein Scheitern bei der Suche nach der endgültigen Wahrheit, die er in der Lehre des Zen-Buddhismus zu finden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2008 von Manuela K.
Lustig, aber seicht
Wetering beschreibt seine Erfahrungen im japanischen Zenkloster waehrend der sechziger Jahre. Doch wie die Experimente der meisten "Zen-Hippies" waehrend der Zeit, gehen auch seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2007 von Dr. Paul Schroeder
Eine sehr persönliche Erfahrung!
Van de Wetering beschreibt in diesem Buch seine Erfahrung in einem japanischen Zenkloster. Besonders hat mich dieses Buch durch seine persönliche Schreibweise beeindruckt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2006 von Sensei
guter Einstieg für Zen
Dieses Buch ist ein absoluter muss für alle die sich mit Zen-Buddhismus beschäftigen oder dies zumindest noch Vorhaben. Lesen Sie weiter...
Am 2. Juli 2004 veröffentlicht
Jedem Suchenden zu Empfehlen!
Dieses Buch ist vorallem ehrlich, und das spürt man. Wetering ist ehrlich mit sich selber, und jegliche negative Kritik an diesem Buch spricht von Unverständnis und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juli 2003 von Trabzon
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