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Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele.
 
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Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele. [Taschenbuch]

Douglas Adams , Benjamin Schwarz
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Mai 2000 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 219 Seiten
  • Verlag: Ullstein; Auflage: N.-A. (Mai 2000)
  • ISBN-10: 354822539X
  • ISBN-13: 978-3548225395
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 559.113 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Douglas Adams
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Um Himmels willen, was für ein Titel! Jedem anderen Schriftsteller hätte der Verlag das Manuskript vor die Füße geworfen und ihn schnurstracks nach Hause geschickt. Mit dem Autor von Per Anhalter durch die Galaxis scheint man etwas respektvoller umgegangen zu sein, und das ist gut so: Denn es gibt nicht wenige Leser, die seine beiden Dirk-Gently-Romane -- der erste ist auf Deutsch unter dem Titel Der elektrische Mönch erschienen -- für seine besten halten.

Dirk Gently gehört zu jener Sorte Privatdetektiv, die vom Pech verfolgt zu sein scheinen. Ein Beispiel gefällig? Es ist sage und schreibe drei Monate her, seit er seinen Kühlschrank zum letzten Mal geöffnet hat. Nicht etwa, weil er leer ist, sondern weil er seiner Putzfrau zeigen möchte, dass sie ihn nicht tyrannisieren kann -- schließlich ist es ihr Job, das verdreckte Ding zu leeren. Doch die verhasste Dina ist keineswegs dumm. Anstatt Dirks Lebensmittel in den Kühlschrank zu räumen -- was nicht zu ihrem Job gehört, aber sie hätte ja auch mal etwas ihm zu Liebe tun können --, wirft sie alles weg. Und so nimmt die Auseinandersetzung ihren Lauf.

Nein, das Buch dreht sich nicht nur um Putzfrauen (was für eine unschöne Berufsbezeichnung) und das Biotop in Dirk Gentlys Kühlschrank. Auch ein Gott des Donners ist mit von der Partie, Thor genannt, der verzweifelt versucht, am "Terminal Zwei" im Londoner Flughafen Heathrow ein Ticket nach Norwegen zu erwerben. Woraus leider nichts wird, denn der unsterbliche Herr verfügt weder über einen Reisepass noch über eine Kreditkarte. Und dergleichen mehr. Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele ist für Anhalter-Fans ein Geschenk des Himmels. Allerdings sollten sich auch Leseratten, die nicht unbedingt durch die Galaxis tingeln möchten, diesen Roman nicht entgehen lassen -- so tempo- und ideenreich kommt britischer Humor selten daher! --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Chaos kunstfertig verpackt 17. September 2004
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nicht zu unrecht gilt Douglas Adams als einer der besten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur. Er schafft es Komik und Sprachwitz in eine herausragende Sprache zu hüllen und damit auch den anspruchsvollen Leser zu packen. Damit sind wir auch schon bei dem großen Vorzug dieses Buches. Das sprachliche Repertoire von Adams ist extrem groß, seine Beschreibungen der Szenerie sind äußerst beeindruckend, der Schreibstil sucht seinesgleichen und seine abstrusen Ideen sind außergewöhnlich.

Womit wir auch schon beim Inhalt dieses Buches angekommen wären. Um es auf den Punkt zu bringen, es herrscht das reine Chaos. Immer tiefer verstrickt sich das Buch in eine Handlung die für den Leser absolut keinen Sinn macht. Erst sehr spät wird des Rätsels Lösung gegeben. Der Plot ist im Wesentlichen auf zwei Haupthandlungsstränge aufgeteilt zwischen denen laufend gewechselt wird und die sich immer wieder berühren. Zum Thema Tiefe der Figuren und Entwicklung der Figuren muss man zwar festhalten, dass weder das eine noch das andere nennenswert ausgeprägt ist, dass dies aber der Qualität des Buches keinen Abbruch tut. Wahrscheinlich wäre die Einforderung dessen sogar kontraproduktiv, da es den handlungsorientierten Plot behindern würde.

Mein Gesamturteil lautet daher volle Punkte und eine klare Empfehlung für dieses Buch. Allerdings ist es günstig, wenn Sie auf folgenden Punkt vorbereitet sind: Das Buch ist zwar schön aber nicht leicht zu lesen, da die teilweise komplexen Sätze und Handlungen nicht "nebenbei" gelesen werden können ohne starke Qualitätseinbußen hinzunehmen.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Akt höheren Humors 19. Juni 2005
Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dass Douglas Adams kein gewöhnlicher Autor war hat der Erfolg der Anhalter-Trilogie in fünf Teilen eindrucksvoll bewiesen, doch auch seine Dirk Gently Romane sind sehr unkonventionell, einerseits weil Adams unvollendeter dritter Dirk Gently Roman, nicht wie branchenüblich von einem Ghostwriter vervollständigt wurde, anderenseits, weil "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" keine wirkliche Fortsetzung von "Der Elektrische Mönch" ist und somit ein Abweichen von Adams üblichen Stil darstellt (auf die Handlung des ersten Bandes wird kaum Bezug genommen).

Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele beginnt mit einem Akt höherer Gewalt. Ein Abflugschalter auf Londons größten Flughafen Heathrow donnert plötzlkich durch die Decke. Dirk Gently's Sekretärin Miss Pearce, die nun verheiratet Misses Smith heisst, ist allerdings verschwunden. Erst kürzlich hatte sie einen Job bei der Fluggesellschaft angenommen, deren Abflugschalter nun äußerst unüblich seinen Standord gewechselt hat. Nun, der Schalter ist wieder da, Miss Smith allerdings verschwunden. Und Dirk Gently kann Kühlschrankproblemen zunächst keine Beachtung schenken, da er von Geldsorgen geplagt wird und erst durch einen "Zufall" auf die Spur des fliegenden Schalters kommt...

Wie schon in "Der Elektrische Mönch" ist auch "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" eine rasanten Jagd nach rein zufälligen Zusammenhängen und Ereignissen, was bereits dem ersten Dirk Gently-Roman seinen besonderen Charme verliehen hat. Diesmal ist das dem zu Grunde liegende Konzept der Verschränkung von Ereignissen jedoch verständlich als zuvor. Ebenso ist die Handlung deutlicher strukturiert und der Beginn kommt weniger einem Sprung ins kalte Wasser gleich.

Neue Ermittlungsmethoden kommen ebenfalls zum Einsatz, vor allem Dirk Gentlys besondere Verfolgungsfahrten. Der Original-Titel "The Long Dark Tea-Time of the Soul" ist eine Anspielung auf "The Dark Night of Soul" hätte jedoch vielleicht etwas besser auf das erste Abenteur Dirk Gentlys gepasst, wo dieser es mit einem Geist zu tun hatte, der sich gewissermaßen in einer solchen langen dunklen Teezeit der Seele befand, dem Warten auf die Erlösung, während man nur meist langweilig vor sich hinleben kann, allerdings ahnungslos, was danach kommt.

Fazit:
Weniger verworren und klarer strukturiert als sein Vorgänger, ein Werk, das den Vergleich allerdings nicht zu scheuen braucht und den ersten Dirk Gently-Fall sogar noch an skurillen Einfallsreichtum übertrifft.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Wenn ein Roman mit dem verheißungsvollen Titel "Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele" lockt, und wenn der Autor Douglas Adams heißt, dann greift man sich ohne langes Zögern das Buch, trägt's zur Kasse, eilt heimwärts und beginnt zu lesen. Die Entscheidung scheint richtig gewesen zu sein, denn als erstes bekommt man einen bemerkenswerten ersten Satz eines Romans zu lesen: "Es kann kaum ein Zufall sein, daß es in keiner Sprache der Welt die Wendung 'schön wie ein Flughafen' gibt." Dieser bemerkenswerten These folgt ihr unwiderlegbarer Beweis... Anders gesagt: Was passiert, wenn ein eigentlich gutwilliger, aber auch jähzorniger altnordischer Donnergott einen Flug buchen will? Unsterbliche haben es nämlich nicht leicht in der modernen Welt, für die sie nicht so recht konstruiert wurden... und wehe dem Paragraphenreiter oder der Schalterangestellten, der sich stur an die Vorschriften hält. Jedenfalls lässt Thor höchstpersönlich auf den Flughafen Heathrow ein formidables Donnerwetter niedergehen, für das es partout keine Erklärung zu geben scheint. Um einen "Akt höherer Gewalt" handle es sich, verlautbart man allgemein, und das wiederum lässt dem chronisch zahlungsunfähigen holistischen Detektiv Dirk Gently keine Ruhe mehr: Wessen höhere Gewalt lässt Abfertigungsschalter in die Luft fliegen?

Dass ihn zunächst ein nicht minder obskurer, nicht minder logikresistenter Auftrag eines mittlerweile Geköpften anderweitig beschäftigt, ist für Gently kein Zufall, denn er folgt einer höheren Logik, die ihn, nach einer Parforce-Jagd durch die Absurditäten der Moderne und deren Auswirkungen auf die Protagonisten der altnordischen Sagenwelt, den Fall schließlich auch klären lassen, mit einem Happy End, wie es sich gehört.

Jetzt hat man zwar als normalsterblicher Leser gewisse Schwierigkeiten, Dirk Gentlys logischen Kapriolen zu folgen, aber dafür wird man durch absurden Humor erster Klasse mehr als entschädigt: Amüsanten Absurditäten der etwas anderen Art begegnet man zuhauf, und bald wundert man sich auch nicht mehr über die Mitteilung, dass die 90 unbenutzten Prozent des menschlichen Gehirns der Aufbewahrung von Pinguinen dienen könnten. Außerdem ist es ja durchaus logisch, dass Unsterbliche gegen eine moderne gutgeschmierte Bürokratie keine Chance haben: Wie will man ohne Geburtsurkunde zu einem Reisepass kommen? -- Übrigens findet sich der Eingang zu den Hallen von Walhall am durchaus abenteuerlichen Ort, und durchquert man ihn mehr oder weniger beabsichtigt, dann sollte man sich an die Douglas-Adams-Lektüre erinnern.
Die Lektüre des "Langen dunklen Fünfuhrtees der Seele" ist obendrein lehrreich, denn man erfährt nicht nur, was zu tun ist, wenn einen spätabends auf einsamer Straße ein leicht derangierter Donnergott anspricht, und dass man Cola-Automaten nicht über den Weg trauen darf, ist auch gut zu wissen... Ganz nebenbei lernt man auch, was darüber entscheidet, ob ein Buch das Zeug zum Bestseller hat: "Nicht: 'Taugt sein Zeug was?' oder 'Taugt sein Zeug was, wenn man alle Adjektive rausgestrichen hat?', sondern: 'Ist sein Familienname hübsch kurz und sein Vorname ein kleines Stückchen länger?'" Weitere Beispiele dieser Art findet man viele, und jedes einzelne Beispiel ist glänzend formuliert und spornt das Vorstellungsvermögen zu Höchstleistungen an. Und das Allerbeste ist: Diese verbalen Slapstick-Einlagen sind nicht auf Teufel-komm-raus in die Handlung hineingepresst, sondern integrieren sich perfekt ins eigentlich höchst logische Chaos.

Außerdem entspricht Douglas Adams' ausgefeilte Sprache unbedingt seinem Ideenreichtum; oft entsteht die Komi.k schon allein durch eine göttliche Sprachbeherrschung. Dass Benjamin Schwarz einen Großteil von Adams' Sprachakrobatik ins Deutsche gerettet hat, spricht für ihn, und deswegen sollte man ihm auch einige wenige kleine Schnitzer nachsehen (wenn, dann hat das eh der Lektor zu verantworten).

Die Handlung des zweiten Romans mit dem holistischen Detektiv Dirk Gently entspricht also nicht unbedingt den gängigen Erwartungen an gängige Detektivromane, aber das war ja nicht anders zu erwarten. Wie immer bei Adams gibt man bald das etwaige Vorhaben auf, den Durchblick zu bewahren, und lässt sich begeistert durch die absurdeste Situationskomik treiben, die man sich vorstellen kann; die vielen Akte Höherer Gewalt haben hohen Unterhaltungswert. Lediglich die Lösung des Falles im vorvorvor- und vorvorletzten Kapitel schwächelt ein wenig und ist der bisherigen Handlung nicht ganz gewachsen, aber was soll's. Bis dahin hat man sich 31 Kapitel lang bestens amüsiert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Für Adams-Fans
Ein Kühlschrank, der in einer Ecke lauert? Die Idee gefiel mir schon als Twen ausgenommen gut. Für Adams-Fans ein Muss - und alle anderen sollten es auch lesen!
Vor 9 Monaten von Andrea veröffentlicht
Humor vom Feinsten
Douglas Adams hat mit Der lange Fünfuhrtee der Seele" wieder einmal ein Meisterwerk seines britischen Humors abgeliefert. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Hedwig veröffentlicht
Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele (Zusammenfassung)
Wenn Sie das Buch nach dieser ausführlichen Zusammenfassung des Inhalts noch interessant finden, dann sollten Sie es unbedingt selbst lesen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2010 von Calidus
Walhalla und Cola-Automaten
Bedauerlicherweise ist der Autor dieses Buches, der so geniale wie einzigartige Douglas Adams seit 2001 nicht mehr unter uns. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juni 2008 von MissVega
Für Freunde dieses Humors sicherlich gutes Buch
Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele ist ein merkwürdiges Buch. Das zweite Abenteuer von Dirk Gently, dem ersten und einzigen holistischen Detektiv führt den Leser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2007 von R. Seybold
Streckenweise etwas wirr, aber ansonsten lesbar.
Hm, ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Der Anfang war wirklich interessant zu lesen - kenne "Der elektrische Mönch" nicht (Hitchhiker hingegen schon) und kann... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2005 von "bitflop"
Starker Anfang, schwaches Ende
Sicher, dass Buch ist toll. Ein echter Douglas Adams. Genial!

Die ersten 200 Seiten.

Dann, 3 Seiten vor dem Ende nimmt er alle Fäden zusammen und bastelt in - ja, richtig... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 11. Juni 2005 von Lana Martin
Besser auf Englisch
Douglas Adams Gesamtwerk leidet leider chronisch unter unzureichenden Übersetzungen, doch ist gerade der zweite Dirk Gently in seiner philosophischen Brillanz schwer zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2005 von Zeide Erskine
Noch besser als der "Elektrische Mönch"
Dirk Gently, der holistische Detektiv hat es nicht einfach. Er ist Pleite, seinen Kühlschrank will weder er selbst, noch seine Putzfrau öffnen, und von seinem letzen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2005 von Karsten Meyer
Dämlicher Titel - tolles Buch
Als ich das Buch in den Händen hielt, hatte ich eher die Befürchtung, es ginge in die Richtung von Gedichten von Dylan Thomas (.... Lesen Sie weiter...
Am 11. September 2004 veröffentlicht
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