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Der lange Winter am Ende der Welt [Taschenbuch]

Julie Harris
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. November 2003
Beim Versuch, im Jahr 1926 einen neuen Rekord im Alleinflug aufzustellen, schafft es John Robert Shaw bis Alaska. Doch dann gerät er in einen Sturm und gilt fortan als verschollen. Völlig unvermutet wird John 17 Jahre später gefunden – 17 Jahre, in denen er mit den Inuit gelebt hat, in einer Einöde aus ewigem Eis und Schnee. Nun sieht er sich gezwungen, zum zweiten Mal ein völlig neues Leben zu beginnen … Ein bewegender Roman über die Macht der Liebe und den Mut, den eigenen Träumen und Passionen zu folgen.

Wird oft zusammen gekauft

Der lange Winter am Ende der Welt + Zwei alte Frauen. Eine Legende von Verrat und Tapferkeit + Ich hörte die Eule, sie rief meinen Namen
Preis für alle drei: EUR 25,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 7. (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492239951
  • ISBN-13: 978-3492239950
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.095 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

An dem Tag, an dem er aufwachte und seinen Namen wußte, brach fast die Sonne durch die Wolkendecke. Er erinnerte sich auch fast daran, wie er dorthin gekommen war; er erinnerte sich aber nicht, warum oder wann.

Eine Zeitlang war er überzeugt, sich irgendwo südöstlich von Anchorage zu befinden. Das einzige, woran er sich vage erinnerte, war der Sturm, der sich allmählich zusammenbraute. Er war seit einer halben Stunde unterwegs gewesen und schon wieder auf dem Heimflug, als der Hundertzwanzig-Meilen-Gegenwind, der dann zum Seitenwind und schließlich zum Rückenwind wurde, jede Hoffnung auf eine Zukunft zunichte machte. In diesem Augenblick existierte nichts außer ausströmendem Kerosin und leckgeschlagenen Ölleitungen, und als die Jenny schließlich, was unvermeidlich war, den Geist aufgab, wurde alles zu einer dunklen, stechenden Stille, bis er die Felswand sah und die erstarrte See. Und dann folgten Sekunden, die ihm wie Stunden vorkamen, bis die Maschine aufschlug und zerschellte.

Bilder erschienen ihm in Wachträumen, zerbrechliche, zerfetzte, verblaßte, nicht greifbare Bilder, die nur allzuoft verwirrend waren, weil es den Anschein hatte, als gehörten sie zu jemand anderem und nicht zu ihm.

Meist drehte sich nur alles in seinem Kopf, da er den Absturz in immer neuen Alpträumen durchlebte, die ihn aufschreien ließen. Wenn er aufwachte, hörte er fremde, glückliche Stimmen singen oder die Laute von spielenden Kindern. Das Echo der Trommeln verscheuchte die Dämonen, bis er wieder die Augen schloß.

Die Frau war allgegenwärtig - die sanfte, beruhigende Stimme, die Berührung der behandschuhten Hand. Gelegentlich zeigten sich die neugierigen, von Pelz umrahmten Gesichter der anderen, die wahrscheinlich sehen wollten, ob er noch am Leben war oder nicht. Er lag dann reglos auf dem Rücken und beobachtete sie. Manchmal lächelte er diese Gesichter an, aber meist wünschte er, sie würden gehen und ihn in Ruhe lassen und den elenden Wind mitnehmen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gabriele B. TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Es beginnt im Jahre 1926. John Robert Shaw stürzt mit seinem Flugzeug irgendwo in Alaska ab und wird von den dort lebenden Menschen, den Eskimos, gesund gepflegt. 17 Jahre lebt er mit ihnen und sehnt sich doch die ganze Zeit nach seiner vermeintlich richtigen Heimat und vor allem nach seinen Verwandten.

Sachlich und gleichzeitig sehr gefühlvoll schildert Harris das Leben Shaws, seine großen Probleme in der Eingewöhnungsphase dieses neuen Lebens, seine sprachlichen und sozialen Verständigungsschwierigkeiten mit den Eskimos, seine Essensunverträglichkeiten und seine ständige Sehnsucht nach Hause. Man kann gut mitempfinden, auch wenn man selbst diese Erlebnisse noch nie machen musste, wie schwer es Shaw gefallen ist, sich anzupassen an diese Hölle, wie er sein neues Zuhause stets bezeichnet.

Absolute Reduktion auf die wesentlichen Dinge im Leben, keinerlei Ablenkung, weder durch Fernsehen, Radio noch Farben, nur so kann man zu sich selbst finden, nur so kann man ein erfülltes und zufriedenes Leben führen. Das trifft auf Shaw zu. Anregungen zum Nachdenken über die eigene Lebenssituation bietet diese Erzählung genügend, vorausgesetzt, die Thematik als solche spricht einen an.

Ich finde dieses Buch hervorragend erzählt, man kann sich mit dieser Geschichte durch Shaws Leben tragen lassen, nie wird sie langweilig, ohne jedoch das Interesse des Lesers durch unnötigen Aktionismus herauszufordern - absolut lesenswert.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Renate
Format:Taschenbuch
Eine unglaubliche und tief ergreifende Geschichte wird in diesem Buch erzählt. Obwohl ich eine absolute Vielleserin bin, kann ich mich nicht erinnern, viele bessere Buch gelesen zu haben. Wer sich für Grenzerfahrungen und außergewöhnliche Leben interessiert, wird von diesem Buch begeistert sein!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unvergesslich gutes Buch 11. Oktober 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Der lange Winter am Ende der Welt

Dies ist ein wirklich lesenswertes Buch, das ich jedem nur empfehlen kann. Es handelt von einem Piloten, der nördlich Alaskas abstürzt. Er wird von den Einwohnern der Insel gefunden und soweit es möglich ist, gesund gepflegt. Das schwierige, aber intensive Leben in der rauen und kargen Natur Alaskas wird von der Autorin so anschaulich beschrieben, dass man beim Lesen unsere ganze materielle Welt, voll von Schein und Trug, in Frage stellt.
Man begreift wieder die wahren Werte des Lebens, die wirkliche Liebe in ihrer ursprünglichen Form, das richtig gegenseitige Brauchen, was in unserer heutigen Welt beinehe völlig abhanden gekommen ist.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ergebnis
es hat alles prima geklappt. Ware ist gut und pünktlich angekommen. Vielen Dank. Ich werde weiter bestellen. Weier so. Beste Grüße
Vor 3 Monaten von Stahnisch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eins meiner Lieblingsbücher
Dieses Buch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Ich habe es mehrmals gelesen und es schon oft ausgeliehen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von A.Ernst veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewegende, realistische und harte Lektüre
Robert Shaw, ein junger, fanatischer Pilot, wagt 1926 den Versuch, einen Rekord im Alleinflug aufzustellen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von FG veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen katastrophale Übersetzung
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass niemandem aufgefallen ist wie schlecht dieses Buch übersetzt ist....aber die positiven Bewertungen belehren mich eines Besseren! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Gabriele O. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der mit dem Wolf tanzt - Hardcore
Im Gegensatz zu Kevin Costner's Film, soll dieser Roman auf Tatsachen beruhen; dies kann man beim Lesen des Buches nach meinem Empfinden ungeprüft annehmen und selbst wenn's... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Michael Richter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ....tief bewegende Geschichte über John R. Shaw, der 17 Jahre bei...
..ich muss vorweg sagen, dass es kaum ein Buch gibt, dass mich je emotional so sehr berührt hat und mich so lange beschäftigt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2011 von Thunderheart
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche wahre Geschichte!
Seit langem lese ich (faste jede) Abenteuergeschichte aus Kanada und Alaska. Verstehe nicht, wie ich so lange an diesem Buch "vorbei"-schauen konnte:

Die Geschichte ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2010 von Alaska Fan
5.0 von 5 Sternen Feinfühligste Erzählkunst
Eine hervorragend erzählte, unglaubliche Geschichte mit Grenzerfahrung.
Eine vollkommen andere Welt erlebte er bei den Inuits. Ja, er wird selber zu einem. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2010 von Sonja Arnold
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende und wunderschöne Geschichte
"Der lange Winter am Ende der Welt" von Julie Harris, gehört zu den Büchern, die ich nie vergessen werde und sicher noch ein zweites Mal lesen werde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2008 von robby-lese gern
4.0 von 5 Sternen Zwei Welten - Zwei Freunde - Zwei Leben
17 Jahre gefangen in einer anderen Welt, in einer Welt aus Eis und Kälte. Am Rande der Verzweiflung und der Selbstzerstörung, ist es der sehnlichste Wunsch von John... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2007 von Rox@
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