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Der lange Winter am Ende der Welt [Taschenbuch]

Julie Harris , Hans-Joachim Maass
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, März 2003 --  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

März 2003
Beim Versuch, im Jahr 1926 einen neuen Rekord im Alleinflug aufzustellen, schafft es John Robert Shaw bis Alaska. Doch dann gerät er in einen Sturm und gilt fortan als verschollen. Völlig unvermutet wird John 17 Jahre später gefunden – 17 Jahre, in denen er mit den Inuit gelebt hat, in einer Einöde aus ewigem Eis und Schnee. Nun sieht er sich gezwungen, zum zweiten Mal ein völlig neues Leben zu beginnen … Ein bewegender Roman über die Macht der Liebe und den Mut, den eigenen Träumen und Passionen zu folgen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe (März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404259580
  • ISBN-13: 978-3404259588
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.409.632 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Julie Harris, geboren 1957, lebt in Queensland, Australien. Die alleinerziehende Mutter zweier Kinder war unter anderem als Theaterautorin und Regisseurin tätig, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei zuwandte. »Der lange Winter am Ende der Welt« ist ihr dritter Roman. Er erschien erstmals 1996 in deutscher Übersetzung und wurde auf Anhieb ein großer Erfolg. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

An dem Tag, an dem er aufwachte und seinen Namen wußte, brach fast die Sonne durch die Wolkendecke. Er erinnerte sich auch fast daran, wie er dorthin gekommen war; er erinnerte sich aber nicht, warum oder wann.

Eine Zeitlang war er überzeugt, sich irgendwo südöstlich von Anchorage zu befinden. Das einzige, woran er sich vage erinnerte, war der Sturm, der sich allmählich zusammenbraute. Er war seit einer halben Stunde unterwegs gewesen und schon wieder auf dem Heimflug, als der Hundertzwanzig-Meilen-Gegenwind, der dann zum Seitenwind und schließlich zum Rückenwind wurde, jede Hoffnung auf eine Zukunft zunichte machte. In diesem Augenblick existierte nichts außer ausströmendem Kerosin und leckgeschlagenen Ölleitungen, und als die Jenny schließlich, was unvermeidlich war, den Geist aufgab, wurde alles zu einer dunklen, stechenden Stille, bis er die Felswand sah und die erstarrte See. Und dann folgten Sekunden, die ihm wie Stunden vorkamen, bis die Maschine aufschlug und zerschellte.

Bilder erschienen ihm in Wachträumen, zerbrechliche, zerfetzte, verblaßte, nicht greifbare Bilder, die nur allzuoft verwirrend waren, weil es den Anschein hatte, als gehörten sie zu jemand anderem und nicht zu ihm.

Meist drehte sich nur alles in seinem Kopf, da er den Absturz in immer neuen Alpträumen durchlebte, die ihn aufschreien ließen. Wenn er aufwachte, hörte er fremde, glückliche Stimmen singen oder die Laute von spielenden Kindern. Das Echo der Trommeln verscheuchte die Dämonen, bis er wieder die Augen schloß.

Die Frau war allgegenwärtig - die sanfte, beruhigende Stimme, die Berührung der behandschuhten Hand. Gelegentlich zeigten sich die neugierigen, von Pelz umrahmten Gesichter der anderen, die wahrscheinlich sehen wollten, ob er noch am Leben war oder nicht. Er lag dann reglos auf dem Rücken und beobachtete sie. Manchmal lächelte er diese Gesichter an, aber meist wünschte er, sie würden gehen und ihn in Ruhe lassen und den elenden Wind mitnehmen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Es beginnt im Jahre 1926. John Robert Shaw stürzt mit seinem Flugzeug irgendwo in Alaska ab und wird von den dort lebenden Menschen, den Eskimos, gesund gepflegt. 17 Jahre lebt er mit ihnen und sehnt sich doch die ganze Zeit nach seiner vermeintlich richtigen Heimat und vor allem nach seinen Verwandten.

Sachlich und gleichzeitig sehr gefühlvoll schildert Harris das Leben Shaws, seine großen Probleme in der Eingewöhnungsphase dieses neuen Lebens, seine sprachlichen und sozialen Verständigungsschwierigkeiten mit den Eskimos, seine Essensunverträglichkeiten und seine ständige Sehnsucht nach Hause. Man kann gut mitempfinden, auch wenn man selbst diese Erlebnisse noch nie machen musste, wie schwer es Shaw gefallen ist, sich anzupassen an diese Hölle, wie er sein neues Zuhause stets bezeichnet.

Absolute Reduktion auf die wesentlichen Dinge im Leben, keinerlei Ablenkung, weder durch Fernsehen, Radio noch Farben, nur so kann man zu sich selbst finden, nur so kann man ein erfülltes und zufriedenes Leben führen. Das trifft auf Shaw zu. Anregungen zum Nachdenken über die eigene Lebenssituation bietet diese Erzählung genügend, vorausgesetzt, die Thematik als solche spricht einen an.

Ich finde dieses Buch hervorragend erzählt, man kann sich mit dieser Geschichte durch Shaws Leben tragen lassen, nie wird sie langweilig, ohne jedoch das Interesse des Lesers durch unnötigen Aktionismus herauszufordern - absolut lesenswert.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Renate
Format:Taschenbuch
Eine unglaubliche und tief ergreifende Geschichte wird in diesem Buch erzählt. Obwohl ich eine absolute Vielleserin bin, kann ich mich nicht erinnern, viele bessere Buch gelesen zu haben. Wer sich für Grenzerfahrungen und außergewöhnliche Leben interessiert, wird von diesem Buch begeistert sein!
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unvergesslich gutes Buch 11. Oktober 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Der lange Winter am Ende der Welt
Dies ist ein wirklich lesenswertes Buch, das ich jedem nur empfehlen kann. Es handelt von einem Piloten, der nördlich Alaskas abstürzt. Er wird von den Einwohnern der Insel gefunden und soweit es möglich ist, gesund gepflegt. Das schwierige, aber intensive Leben in der rauen und kargen Natur Alaskas wird von der Autorin so anschaulich beschrieben, dass man beim Lesen unsere ganze materielle Welt, voll von Schein und Trug, in Frage stellt.
Man begreift wieder die wahren Werte des Lebens, die wirkliche Liebe in ihrer ursprünglichen Form, das richtig gegenseitige Brauchen, was in unserer heutigen Welt beinehe völlig abhanden gekommen ist.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei Welten - Zwei Freunde - Zwei Leben 30. Dezember 2007
Von Rox@
Format:Gebundene Ausgabe
17 Jahre gefangen in einer anderen Welt, in einer Welt aus Eis und Kälte. Am Rande der Verzweiflung und der Selbstzerstörung, ist es der sehnlichste Wunsch von John Robert Shaw zurückzukehren zu seiner Familie in seine Heimatstadt Abbeville, South Carolina.

Doch was wird ihn dort nach all den langen Jahren, nach dem längsten Winter seines Lebens, erwarten? Wie lassen sich seine Erinnerung, seine Hoffnung und die Realität zweier Welten vereinen, die unterschiedlicher nicht sein könnten?

Ein ergreifender Roman, der die tiefe Verbundenheit zweier Freunde beschreibt, zwei Menschen, die das Schicksal trennt und die doch niemals einander verlieren. Zwei Welten, die nicht miteinander vereinbar scheinen und die Erkenntnis, dass im Leben nur eines zählt: Freundschaft und Liebe.

Ein Buch voller Traurigkeit, Mut und Hoffnung und großer Liebe.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der mit dem Wolf tanzt - Hardcore 7. Juni 2011
Von Michael Richter VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Im Gegensatz zu Kevin Costner's Film, soll dieser Roman auf Tatsachen beruhen; dies kann man beim Lesen des Buches nach meinem Empfinden ungeprüft annehmen und selbst wenn's nicht stimmen sollte..... Wo Costner's Film an der Oberfläche kratzt, wird hier tief geschnitten...und das nicht nur einmal.

Ein junger amerikanischer Pilot John Robert Shaw (Alter 24) stürzt 1926 mit seiner Maschine in einem Alleinflug auf den Aleuten ab und wird von dem dort lebenden Volk der Unangans im wahrsten Sinne des Wortes wieder zusammengeflickt und schließlich in deren Gemeinschaft aufgenommen. Beeindruckend ist nicht nur die Schilderung des körperlichen Heilungsprozesses und der Anpassung an die Lebensfeindliche Umgebung, sondern auch die seelische Entwicklung bzw. Gesundung. Schon vor dem traumatisierendem Absturz hatte er einschneidende Erfahrungen hinsichtlich des Verlustes von Menschen machen müssen.

Das Buch "geht an die Nieren". Es wird weder beschönigt noch romantisiert. Bei aller Härte des Überlebenskampfes aber mit einer Feinfühligkeit geschrieben, die ihresgleichen sucht und selten findet. Gefühle werden so authentisch geschildert, dass man in einem Moment mit den Tränen kämpfen muss und schon im nächsten Satz vor Lachen losprusten möchte.

Trotz Heilung bleiben Narben...mit denen John Robert Shaw leben muss und seinen Frieden schließt.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der schönsten Bücher die ich je gelesen habe 24. August 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich anfing zu lesen, wusste ich noch nicht so recht, was ich von dieser Geschichte halten soll - am Schluss wünschte ich mir nur, dass es noch viele solche Bücher gibt!
Trotz der Tragik ist es eine der schönsten Geschichten, die ich überhaupt je gelesen habe. Nicht nur John selber und seine Geschichte ist interessant, auch die anderen Figuren um ihn herum. Es ist nicht nur die Geschichte von John, sonder von ihm und den damit verbundenen Leben.
Ein wunderbares Buch über die Selbstfindung und die Erkenntnis, dass ein Traum der nicht Wirklichkeit wird ebenso wertvoll ist wie die Sache selbst.
Ein Buch das uns zeigt, was wirklich zählt.
Ein Buch das uns lehrt, die Hoffnung auch wenn es hoffnungslos ist, nicht aufzugegen.
Ein Buch das uns sagt, dass es noch Wunder oder was wir als solches bezeichnen gibt.
Ein wunderschönes Buch.
Die Sprache von Julie Harris ist feinfühlig und die Handlung einzigartig.
Wirklich lesenswert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der lange Winter am Ende der Welt
: Ein Buch das so super geschrieben ist, dass man es nicht mehr aus der Hand legt.Jeder Satz fasziniert, kein Wort unnötig, man glaubt es nicht, dass es so eine Lebensweise... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Zaro veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Die Handlung ist nicht chronologisch geschrieben, es gibt immer wieder Rückblenden. Das Buch ist leicht zu lesen, und man bekommt viele Einblicke in das Leben der Inuit. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von leseratte 63 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Urteil...
Der Roman ist gefühlvoll, traurig, aussichtslos und düster. Wenn ein Hoffnungsschimmer erscheint, wird man als Leser regelrecht glücklich. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von xlarghx veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine ungewöhnliche Geschichte
Empfehlung von einem Freund, der Recht hatte. Von einer Kultur in die Kultur der nicht -Zivilation. Spannend und realitätsnah. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Jürgen Leschke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ergebnis
es hat alles prima geklappt. Ware ist gut und pünktlich angekommen. Vielen Dank. Ich werde weiter bestellen. Weier so. Beste Grüße
Vor 19 Monaten von Stahnisch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eins meiner Lieblingsbücher
Dieses Buch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Ich habe es mehrmals gelesen und es schon oft ausgeliehen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von A.Ernst veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewegende, realistische und harte Lektüre
Robert Shaw, ein junger, fanatischer Pilot, wagt 1926 den Versuch, einen Rekord im Alleinflug aufzustellen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von FG veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen katastrophale Übersetzung
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass niemandem aufgefallen ist wie schlecht dieses Buch übersetzt ist....aber die positiven Bewertungen belehren mich eines Besseren! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2011 von Gabriele O.
5.0 von 5 Sternen ....tief bewegende Geschichte über John R. Shaw, der 17 Jahre bei...
..ich muss vorweg sagen, dass es kaum ein Buch gibt, dass mich je emotional so sehr berührt hat und mich so lange beschäftigt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2011 von Thunderheart
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche wahre Geschichte!
Seit langem lese ich (faste jede) Abenteuergeschichte aus Kanada und Alaska. Verstehe nicht, wie ich so lange an diesem Buch "vorbei"-schauen konnte:

Die Geschichte ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2010 von Alaska Fan
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