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Der lange Weg zum Menschen: Lebensbilder aus 7 Millionen Jahren Evolution
 
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Der lange Weg zum Menschen: Lebensbilder aus 7 Millionen Jahren Evolution [Gebundene Ausgabe]

G. J. Sawyer , Viktor Deak , Esteban Sarmiento , Richard Milner , D. C. Johanson , M. Leakey , I. Tattersall , S. Vogel
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1 (11. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827419158
  • ISBN-13: 978-3827419156
  • Originaltitel: The Last Human
  • Größe und/oder Gewicht: 26,6 x 19,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 307.951 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Viktor Deak
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Insgesamt ist das Buch eine gelungene und in dieser Form wohl einmalige Mischung aus spannenden Einblicken in das Leben unserer Ahnen und einem verständlich aufbereiteten Überblick über die Faktenlage der menschlichen Evolution. Es dürfte für jeden von Gewinn sein, der wissen will, welche Schlüsse aus den heute vorhandenen Fossilfunden gezogen werden können." Spektrum des Wissenschaft, November 2009 Dieses Werk, das eine Zeitspanne von sieben Millionen Jahren überstreicht, ist eine Art Bestimmungsführer zu unserer Vergangenheit und ein erstaunliches "Familienalbum". www.literatur-report.de, 1.11.2008 Das Buch ist allgemein zu empfehlen und auch vorzüglich als Geschenk geeignet. Arzneimittel-Forschung, 9/08 Die "Lebensbilder aus 7 Millionen Jahren Evolution" sind wunderbar plastisch. Man hat beinahe das Gefühl, den Wesen Auge in Auge gegenüberzutreten. Es wird verständlich erklärt, wo und wann die Hominiden lebten, welche Besonderheiten sie hatten und warum sie ausgestorben sind. Die Welt, 18.6.2008 Die Rekonstruktionen machen die Evolution des Menschen zu einem noch anschaulicheren Erlebnis als die üblichen Knochen- und Skelettpräsentationen. Main Echo, 29.5.2008 Ein ansprechendes, inhaltlich kompetendes Sachbuch zur Paläoanthropologie, optisch eindrucksvoller als vergleichbare Titel mit ihren zumindest für Laien eher nüchternen Knochen- und Skelettpräsentationen." ekz-Informationsdienst, September 2008 Eine großartige Kombination aus exakt recherchierter Wissenschaft und eleganter populärer Darstellung ... Die Autoren erörtern jede Spezies einzeln, berichten anschaulich über einen Tag in deren Leben und liefern detaillierte Beschreibungen von Lebensräumen, Verhalten, Ernährung und Werkzeugen ... eine faszinierende Lektüre! New Scientist Ein großartiges Buch über unsere Vorfahren ... Verblüffende Abbildungen begleiten die Texte und hauchen den trockenen Fossilien neues Leben ein. Booklist

Kurzbeschreibung

Wo kommen wir her? Wie ist der Mensch entstanden? Warum haben nur wir - der Homo sapiens - überlebt? Was geschah mit unseren Verwandten?  Zum ersten Mal können Sie in diesem Buch sämtlichen unserer ausgestorbenen Vorfahren in Form lebensnaher Rekonstruktionen Auge in Auge gegenübertreten. Die Abbildungen - spektakuläre, dreidimensionale, unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten rekonstruierte Menschenvorfahren in ihrer natürlichen Umgebung - sind das Ergebnis der fruchtbaren Zusammenarbeit des physischen Anthropologen G. J. Sawyer vom American Museum of Natural History und des Paläokünstlers Viktor Deak, die sich dabei von zahlreichen internationalen Experten beraten ließen. Die Rekonstruktionen machen die Evolution des Menschen zu einem noch anschaulicheren Erlebnis als die üblichen Knochen- und Skelettpräsentationen. Anhand ausführlicher Beschreibungen kann sich der Betrachter in die jeweiligen Lebensbedingungen dieser 22 verschiedenen Vor- und Frühmenschen hineinversetzen. Die Texte liefern zudem alles Wissenswerte zu den einzelnen Arten: Wo und wann haben sie gelebt? Welche anatomischen  Besonderheiten zeichneten sie aus? Wie sah ihre Umwelt aus, und wie waren sie daran angepasst? Wo stehen sie im großen Stammbaum des Homo sapiens? Und warum haben sie nicht überlebt? Wie sind ihnen die Paläoanthropologen überhaupt auf die Spur gekommen? Dieses Werk, das eine Zeitspanne von sieben Millionen Jahren überstreicht, ist eine Art Bestimmungsführer zu unserer Vergangenheit und ein erstaunliches "Familienalbum". Sawyer und Deak bezeichnen ihre Methode als "Sezieren im Rückwärtsgang": Sie gehen von vorzeitlichen, fossilen Schädeln aus und fügen nacheinander Muskeln, Drüsen, Haut und Haare hinzu, bis sie die Gesichter unserer ausgestorbenen Vettern neu erschaffen haben. Mit der modernen Zauberei digitaler Bildbearbeitung stellen sie die Gesichter in rekonstruierte Umgebungen, die nach den neuesten Erkenntnissen über Lebensräume und Lebensweise unserer Vorfahren gestaltet wurden. Die so entstandenen Porträts machen unsere prähistorischen Ahnen für den heutigen Betrachter hautnah lebendig. Wir, die Vertreter des Homo sapiens, sind heute die einzige Menschenspezies auf der Erde, und diese "Alleinstellung" halten wir, wenn es um eine Spezies wie die unsere geht, instinktiv für normal. Wir neigen dazu, im Homo sapiens den Endpunkt einer einzigen Evolutionslinie zu sehen, die sich durch natürliche Selektion langsam, aber stetig verbessert hat. In Wirklichkeit lebten aber bis vor sehr kurzer Zeit mehrere Hominidenarten nebeneinander, manchmal sogar in den gleichen Landschaften. Der lange Weg zum Menschen rückt das Bild zurecht: Homo sapiens  ist ein kleiner, überlebender Zweig eines breiten, vielgestaltigen Stammbusches, der durch zahlreiche Verästelungen und vielfaches Aussterben gekennzeichnet ist. Wenn wir uns mit unseren Verwandten, mit ihren Fähigkeiten und Schwächen beschäftigen, erfahren wir auch, warum wir heute als Hominiden allein, also die "letzten Menschen" sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Für Laien ist es schwierig, die sich oft überschlagenden neuen Entwicklungen in der Paläoanthropologie zu verfolgen und richtig einzuordnen, zumal es zwischen Forschern und Forschergruppen häufig Streitigkeiten gibt und Veröffentlichungen einander deshalb nicht selten widersprechen. Das Buch hält sich an die plausibelsten, durch die meisten beziehungsweise aussagekräftigsten Funde abgedeckten und möglichst aktuellen Theorien und diskutiert diese, wo es nötig erscheint. Denn zu vielen der neu entdeckten Arten sind die vorliegenden Kenntnisse noch zu lückenhaft, als dass man klare Aussagen treffen könnte. Die abwägende Art der Darstellung gehört zu den besonderen Qualitäten dieses sehr gehaltvollen Buchs.
Jeder Abschnitt beginnt mit einer kurzen Einleitung, die Hintergrundwissen zur jeweiligen Epoche, den Besonderheiten der Fossilbildung am Ort der Funde und vielem mehr anbietet. Es folgt eine Geschichte, die, ohne Anspruch an völlige Authentizität zu erheben, einen Ausschnitt aus dem Leben der porträtierten Arten nach dem aktuellen Kenntnisstand präsentiert. Daran schließt sich der Sachteil an, in dem der Leser detaillierte Informationen erhält: zu Schädel und Zähnen und den daraus möglichen Rückschlüssen auf die Ernährung, zu Skelett, Gang und Körperhaltung, zu den Fossilfundstätten und dem vermuteten Verbreitungsgebiet (von einer Karte veranschaulicht), zu einzelnen bedeutenden Funden, dem Alter der Art und gegebenenfalls der Herstellung und Benutzung von Werkzeugen. Das Aussehen wird, so weit möglich, ebenso abgeleitet wie Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen und soziale Strukturen. Auch stellen die Autoren zeitgleich mit den jeweiligen Hominiden lebende Tierarten und das sie umgebende Ökosystem sowie das Klima vor, sie erläutern, wie es zur Klassifikation der Art beziehungsweise Funde kam, und vermitteln die Historie der Entdeckung. Sorgfältige Rekonstruktionen geben einen Einblick in die natürliche Umgebung der Arten und ihr wahrscheinliches Aussehen.
Obwohl das Buch eine Fülle an Informationen erhält, ist es keineswegs trocken verfasst, sodass die Lektüre sich abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet; hierzu tragen natürlich auch die Geschichten und Abbildungen bei. Es lohnt sich darüber hinaus, die sehr informativen einleitenden und im Anhang befindlichen Texte renommierter Wissenschaftler und der Rekonstruktionskünstler zu lesen. Was fehlt, ist dann doch ein klassischer "Stammbaum", also eine Grafik, die veranschaulicht, wie und wann die vorgestellten Arten nach- und nebeneinander auftraten, und so die verwirrende Vielfalt in ein System bringt.
Als preisgünstig kann man das Buch nicht bezeichnen, doch rechtfertigt sich der Preis nicht nur durch die Qualität der Texte und Abbildungen, sondern auch durch die wirklich hochwertige, ansprechende Aufmachung. Ein spannendes, lehrreiches Buch für alle, die sich fragen, woher wir kommen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der lange Weg zum Menschen 14. Februar 2011
Von Bärchen
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich einmal Biologie studiert und später auch in einer anthropologischen Abteilung einer Uni gearbeitet habe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch.
Ich fand dort vieles, was mich interessierte: Ernährung, Habitus, Aussehen,mit welchen anderen Wesen teilten sie ihr Biotop; auch die Bilder vom Aussehen der Frühmenschen sind sehr hilfreich für eine bessere Vorstellung.
So bleibt nur zu sagen, dies Buch kann ich unbedingt weiter empfehlen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ausgezeichneter Überblick 16. Dezember 2009
Von astra66
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
... über den letzten Stand der Forschung! Obwohl ich vor etwa 30 Jahren Humanbiologie studiert habe, bin ich nicht mehr am Laufenden über die neueren Erkenntnisse der Hominidenevolution. Diese Lücke füllt das vorliegende Buch.
Ein Mittelding zwischen Lehrbuch und Sachbuch. Kurze und prägnante Beschreibung der uns bis jetzt bekannten Arten der Gattung Homo (und nicht nur dieser).
Ein empfehlenswertes Buch!
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