„Der lachende Mann" ist vielleicht eines der unbekannteren Werke Victor Hugos, doch steht es den anderen Werken in nichts nach.
Wie in „Die Elenden" oder „Der Glöckner von Notre-Dame", widmet sich Hugo auch in „der lachende Mann" den aus der Gesellschaft Ausgestoßenen. Und dies gelingt ihm bravourös.
Der lachende Mann beinhaltet alle Bestandteile, die die Werke Hugos so ausdrucksstark machen. Eine spannende Story, menschliche Schicksale, die das Herz berühren, Ungerechtigkeiten, die Wut heraufbeschwören, Ideen, die zum Denken anregen, und eine große Liebe, die es gesondert herauszuheben verdient.
Sei es die Liebe zwischen Cosette und Marius oder die zwischen Quasimodo und Esmeralda, immer gelingt es Hugo durch diese Liebe ein wenig Licht in die dunkele Welt der Ausgestoßenen zu bringen. Doch keine dieser Lieben übertrifft die zwischen Dea und Gwynplaine in „Der lachende Mann. Hugo ist es gelungen hier eine wirklich zarte und tiefe Liebe darzustellen, dass selbst der Leser des Buches sie in sich spüren kann.
Als Fazit lässt sich sagen, dass „Der lachende Mann" sowohl Hugo erfahrenen Lesern empfohlen werden kann, als auch denjenigen, die Hugo kennen lernen wollen.
Man wird nicht enttäuscht sein können.