Zecharia Sitchin (einer von wenigen Orientalisten, die die Keilschift der Sumerer lesen können) greift in seinem vorliegenden Buch auf die alten sumerischen Texte des Altertums zurück, die zeitlich der Bibel vorausgehen. Er versucht dabei die eigentliche Natur von Prophezeihungen und historischen Tatsachen zu enthüllen - den "Kosmisches Code", den die Baumeister von den Sternen verwendeten um unsere Rasse zu erschaffen. Bereits zu Anfang spricht er von einem Plateau, was den Namen Golan-Höhen trägt und ein Stonehenge des nahen Osten darstellt. Aus der Luft betrachtet erblickt man eine merkwürdige, aber äußerst bedeutsame Struktur konzentrischer Steinkreise. Sitchin beantwortet im Anschluß die Frage, wer diese Stätten wann und zu welchem Zweck erbaute. Im weiteren Verlauf seines Buches spricht er von genetischen Veränderungen vor tausenden von Jahren an Humanoiden, die den Anunnaki (= die vom Himmel kamen) entsprachen. Die Diskussion und die vorgeschlagene Lösung eines solchen "Mischwesen" ist sogar in der Bibel wiederzufinden. Und die Erschaffung eines solchen Wesen ist selbst in einigen sumerischen Texten festgehalten. Der Orientalist Sitchin beschreibt auch das Volk der Sumerer, das sich vor 6000 Jahren in einem Land, was wir heute Irak nennen, entwickelte. Dieses legte den Grundstein für alle weiteren Hochkulturen bis hin zu unserer Gesellschaft. Wie es scheint, rangen viele Völker Jahrhunderte um Fortschritt und Entwicklung, aber die Kultur der Sumerer brachte diese Wunder anscheinend über Nacht hervor, als wurden sie ihnen eingegeben (z.B. astronomisches Wissen). Weiter ist die Rede von himmlischen Reisen der Propheten, die man in sumerischen Texten entdeckte und nach Ansichten Sitchins Besucher waren, die die Kulturen lehren wollten. Dabei spricht er von göttlichen "Büchern", die hernieder kamen, in denen geheimes Wissen um das Sonnensystem, die Astronomie und den Kalender offenbarten. Auch an dieser Stelle beantwortet der Autor die Frage, was dies für Bücher waren, und welche Art von Schrift sich auf ihnen befand. Er geht dabei auch auf den biblischen Bericht über Moses ein, der vom Berg Sinai zu Gott dem Herrn aufstieg und auf die Tafeln die Zehn Gebote schrieb, wie Gott sie ihm diktierte. Doch die Schrift auf den Tafeln war keineswegs die langsame mesopotamische Keilschrift gewesen, sondern eine buchstabengetreue Wiedergabe - eine "alphabetische Schrift"! Doch wer war der geniale Erfinder? Und was war eigentlich der Zweck eine neue Schrift zu erfinden? In einem weiteren Kapitel spricht der Autor von verborgenen Codes und mystischen Zahlen, die Schlüssel zur Vergangenheit und Zukunft sein sollen und in heiligen Schriften verborgen sind. Auch mesopotamische Verschlüsselungsmethoden habe es gegeben und ferner noch weitere Schlüsselzahlen, die unheimlich großes Wissen auf den Gebieten der Astronomie, aber auch Genetik erahnen lassen. Zecharia Sitchin spricht auch von sogenannten "Prophezeihungen", die Schriften aus der Vergangenheit und allgegenwärtige Überlieferungen aus der Zeit vor der Sinflut sind. Diese sollen eindeutig, abgesehen von allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, auch Zukunftsprophezeihungen enthalten haben. Im Zusammenhang mit der Sinflut spricht er auch von Raumflughäfen und weiteren Einrichtungen, die als Landeplätze dienten. Sitchin sagt dazu "Nabel der Erde". Überlieferung bestätigen, daß es diese Orte gegeben haben muß. Denn nach der Sinflut soll den Anunnaki ein funktionstüchtiger Landeplatz zur Verfügung gestanden haben, der schon vor der Sinflut existierte. Sumerische Schriften beschreiben sogar ein biologisches Labor in den Zederbergen, was nach der Sinflut dazu gedient hätte, das Leben auf der Erde wieder herzustellen. Sitchins neues Werk ist ungeachtet einiger umstrittener Thesen, eine interessante, aber dennoch ausgefallene Dokumentation über die Hinterlassenschaften der Götter vor tausenden von Jahren.