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Der kleine Nick und die Schule erzählt von den Alltagsabenteuern einer Rasselbande im Paris vor 40 Jahren: Ob diese nun einen Doktor fast in den Wahnsinn treiben, tragischerweise ein Brüderchen bekommen, dem Vorgesetzten von Papa einen Brief schreiben müssen oder im Sachunterricht umwerfende Reiseerlebnisse schildern sollen: Durch die Ich-Perspektive des sympathischen Titelhelden erscheint die Welt, vor allem auch die Welt der Erwachsenen, in einem gänzlich ungewohnten, skurrilen, trotz aller Raufereien immer aber auch sanften, humorvoll-versöhnlichen Licht.
In ihrer Reihe mit Geschichten um den kleinen Nick und seine Freunde -- darunter Der kleine Nick und seine Bande, Der kleine Nick und die Ferien oder Der kleine Nick und die Mädchen haben der Asterix-und-Obelix-Texter René Goscinny und der begnadete Zeichner Sempé in den 60er-Jahren eine neue Gattung geschaffen: den Kinderbuchklassiker, der ausschließlich für Erwachsene geschrieben worden ist. In der Technik, die Welt durch die Brille ihrer kleinen Protagonisten zu betrachten, sind sie dabei unschlagbar geworden. Für Der kleine Nick und die Schule jedenfalls gibt es wieder einmal eine Eins. Dass es keine Eins plus geworden ist, haben die beiden einzig der bisweilen etwas altbackenen Übersetzung Hans-Georg Lenzens zu verdanken. --Thomas Köster
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Und wer der französischen Sprache ein wenig mächtig ist, wird auch mit der Originalausgabe wenig Probleme, dafür aber eine Menge Spaß haben.
Egal ob die Jungs einen Doktor fast in den Wahnsinn treiben, tragischerweise ein Brüderchen bekommen, dem Vorgesetzten von Papa einen Brief schreiben müssen oder im Sachunterricht umwerfende Reiseerlebnisse schildern sollen: durch die Ich-Perspektive des sympathischen Titelhelden erscheint die Welt - vor allem die Welt der Erwachsenen - in einem gänzlich ungewohnten, skurrilen und trotz aller Reibereien und Raufereien aber immer auch sanften, humorvollen und versöhnlichem Licht.
Mit dem kleinen Nick haben der Asterix-Texter René Goscinny und der begnadete Zeichner Jean-Jacques Sempé in den 60er-Jahren eine neue Literatur-Gattung geschaffen: den Kinderbuch-Klassiker, der eigentlich für Erwachsene geschrieben worden ist. Doch von diesen Geschichten sind auch schon Zehnjährige begeistert.
Durch ihre Technik, die Welt durch die Brille ihrer kleinen Protagonisten zu betrachten sind sie unverwechselbar und unschlagbar - einfach unerreicht!
Für dieses wunderbare Buch bekommen Goscinny und Sempé jedenfalls wieder eine ganz klare Eins.
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