Erich Kästner gelingt es in diesem Stück, vorsichtig eingebettet in die zeitlichen Umstände, ein amüsantes und überaus unterhaltsames Bild des Salzburger Festspiellebens zu zeichnen, in dessen Mittelpunkt die Liebe zwischen einem vermögenden deutschen Literaten, der aufgrund rechtlicher Bestimmungen im Nachbarland jedoch um sein Geld gebracht ist, und einer adligen Österreicherin steht, die auf Wunsch des Vaters jedoch ein Zimmermädchen mimt.
Ende gut, alles gut: Beide wollen heiraten und nach anfänglichem Umbehagen des Vaters, als auffliegt, dass der zukünftige Schwiegersohn - der niederen Standes ist - das Verwirrspiel der Familie längst aufgedeckt hat, erhält das Paar auch dessen Segen.