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Der kleine Frieden im Großen Krieg: Westfront 1914: Als Deutsche, Franzosen und Briten gemeinsam Weihnachten feierten Taschenbuch – 17. Oktober 2005

14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (17. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442153034
  • ISBN-13: 978-3442153039
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,8 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 420.958 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Es klingt wie ein Märchen, ist aber die unglaubliche Wahrheit: Weihnachten 1914 steigen Soldaten, die gerade zuvor noch alles getan hatten, um sich gegenseitig auszulöschen, aus ihren Gräben, begraben gemeinsam im Niemandsland zwischen den Linien ihre Toten, lachen zusammen, tauschen Geschenke aus, spielen Fußball. Der Irrsinn des "Großen Krieges" wird für zwei kurze Tage vom Wahnsinn des "kleinen Friedens" überboten. Wie kam dieser "Friede von unten" zu Stande? Diese Frage, die ihn fesselte, stand am Anfang des Buchprojekts von Bestseller-Autor Michael Jürgs. Am Ende kam ein Buch heraus, das mit gutem Gewissen als ein überaus gelungenes Stück Antikriegsliteratur bezeichnet werden kann.

Die erste Frontweihnacht im "Großen Krieg" -- der Bewegungskrieg war inzwischen in den Gräben erstarrt und die Zahl der Toten näherte sich der Millionengrenze -- hatte etwas Besonderes: Auf beiden Seiten herrschte eine grundlegende Stimmung, "dass endlich Schluss sein möge", dass das massenweise Krepieren auf den schlammigen Feldern Flanderns, das Dahinvegetieren bei Kälte und ausgemergelt von Seuchen ein Ende haben müsse. Die Weh- und Schwermut erzeugende Weihnachtsstimmung mit Weihnachtsbäumen, Kerzen und vor allem Liedern tat ein Übriges. Doch all dies hätte nicht gereicht, wären da nicht vereinzelt Mutige gewesen, die ihren Graben verließen und dem Feind "Frohe Weihnachten" oder "Merry Christmas" zuriefen.

Was dieses Buch so packend macht, ist nicht nur die Macht der Fakten, sondern vor allem die virtuose Art der Darstellung. Aus vielen Quellen wie Fotos, Briefen, Kriegstagebüchern sowie Zeitungsartikeln hat Jürgs ein Mosaik des Kriegsschreckens zusammengestellt, das mehr ist als nüchterne Geschichtsschreibung. Der Autor war auf den Schlachtfeldern von damals, hat Gedenkstätten besucht, mit Veteranen gesprochen. Sein Ziel ist es, das Unfassbare sowohl des "Großen Krieges" wie auch des "kleinen Friedens" verstehbar und dort, wo dies nicht möglich ist, weil sich der Verstand wehrt, erfühlbar zu machen. Dies ist ihm mit seinem beeindruckenden Buch vollends gelungen.

Übrigens: Die Kriegspause war vorbei, als die Generäle bei drakonischen Strafen den Soldaten verboten, sich zu treffen. Damit wurden die menschlichen Gesichter der Gegenüberliegenden allmählich wieder zu konturenlosen feindlichen Fratzen und damit zum besten Nährboden für den Hass, der zum Kriegführen notwendig ist. --Dr. Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Michael Jürgs' emphatischer, hinreißender Bericht über das Wunder an der Westfront 1914 klingt wie ein modernes Märchen, wie eine schöne Utopie in den Zeiten des Krieges. Doch was der Autor erzählt, ist nicht erfunden, sondern hat sich wirklich so zugetragen ..." (Die ZEIT)

"Michael Jürgs' Buch ist gut geschrieben und wunderschön bebildert ... Es sollte Schullektüre werden." (Der Tagesspiegel)

"Ein Stück Kriegsgeschichte - absurd und anrührend zugleich." (PM)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Juni 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Eine Kritik zum Buch von Michael Jürgs
Das im November 2003 erschienene Buch wird ja inzwischen überall als Bestseller empfohlen und begeistert aufgenommen. Ich habe es vor ein paar Wochen gelesen und war sehr enttäuscht. Viel hatte ich mir davon versprochen, da es doch durch einen renomierten Journalisten recherchiert und geschrieben wurde. Michael Jürgs war u.a. Chefredakteur beim "Stern" und "Tempo" und hat sich in den letzten Jahren als Autor von Biographien einen Namen gemacht.
Die Beschäftigung mit dem Buch hat mir persönlich weitaus mehr Fragen und Unklarheiten, als interessante neue Informationen gebracht.
Zunächst finde ich, daß die wenigen Stärken in dem Buch immer dann zum Tragen kommen (besonders im Mittelteil), wenn sich Jürgs ganz hart an den originalen Tagebüchern z.B. vom Leutnant Zehmisch orientiert. Dann wird es interessant, ja teilweise sogar fesselnd. Da ist für mich auch sein Verdienst zu sehen. Jürgs hat u.a. eben diese Tagebücher beim Sohn des Leutnants aufgetan. Dazu kommen zum Teil völlig neue, interessante Fotos und Zeichnungen.
Meiner Meinung nach hätte man allerdings besser die Aufzeichnungen einfach nur transkribieren, komplett veröffentlichen und es dann dabei belassen sollen. Was Herr Jürgs mit seiner teils blumig weihnachtswunderseligen, teils harten effekthaschenden Sprache (Generalhandschuhe an denen Blut klebt, Ratten, die Hunde fressen u.s.w) daraus gemacht hat, erinnert mich stark an die geschraubte Schreibweise eines Werner Beumelburg.
Längst als Legenden entlarvte Geschichten werden überbetont eingesetzt. Schon ganz am Anfang des Buches "zelebriert" Jürgs wieder mal das sog. Kindermassaker von Ypern.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruth Grützmacher-Behrendt am 29. November 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Jürgs zeigt in seinem Buch die andere Seite eines brutalen und nie dagewesenen menschenverachtenden Krieges. Er zeigt, was in den kleinen Kampfpausen an Menschlichkeit überlebt hat und macht deutlich, dass die "Feinde" gar nicht so anders waren als der Soldat im Schützengraben sie immer vorgegaukelt bekommen hatte. Es sind die leisen Versuche, in diesem Krieg an einer Zeitenwende ein wenig Geborgenheit und Mitgefühl blühen zu lasen, da sonst das Wort "Mensch" und die damit verbundene Menschlichkeit Gefahr lief, in Vergessenheit zu geraten. Der Austausch unter den feindlichen Kämpfern "nach Feierabend" belegt, dass aus Soldaten nicht nur hirnlose Kampfmaschinen gemacht werden können; sie waren und sind in erster Linie immer noch Menschen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nikola Hahn am 10. August 2006
Format: Taschenbuch
Das Wichtigste vorweg: Dieses Buch ist KEIN Roman, sondern "erzählte Geschichte", will heißen: Es geht hier nicht um den Aufbau eines (romanhaften) Spannungsbogens oder die chronologische Geschichte eines einzelnen Protagonisten, sondern der Autor erzählt in seiner eigenen Handschrift eine Geschichte aus der Geschichte nach: Die Verbrüderung feindlicher (vor allem deutscher und englischer) Soldaten zu Weihnachten/Neujahr 1914/15 an der Westfront.

Dabei verwendet er eine Fülle an historischem Material, das - leider - nicht durchgängig benannt wird. Für den "normalen" Leser ist das o.k., für mich hat es das Erschließen des Buches etwas schwerer gemacht, denn ich habe es zu Recherchezwecken gelesen.

Nichtsdestotrotz bietet dieses Buch viele authentische Einblicke in diesen wahnsinnigen Krieg und ein Stückchen (Weihnachts-)Geschichte, das in der Tat in dieser Dimension unfaßbar ist.

Das kann man erst richtig begreifen, wenn man sich selbst einen Teil der Quellen erschließt, die der Autor genutzt hat, z. B. die Briefe gefallener Soldaten liest. Es ist erschütternd.

Fazit: Ein Buch, das nicht nur viele Fakten, sondern auch ganz viel Gefühl bietet - das aber eines nicht leisten kann und sicherlich auch nicht leisten will: Den Ansprüchen eines Unterhaltungsromans genügen.

Es ist und bleibt ein - sehr persönlich geschriebenes - Sachbuch, das anrührt und begeistert.

Sehr empfehlenswert!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 21. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Der Journalist Michael Jürgs hat mit dem Buch "Der kleine Frieden im großen Krieg", eben dem Ersten Weltkrieg, eine Episode herausgegriffen und beschrieben. Die Geschichte klingt wie ein Märchen, ist aber unglaublich wahr. An der Westfront im Jahr 1914 feiern Belgier,Engländer und Deutsche mitten im Krieg zusammen friedliche Weihnachten. Sie steigen aus ihren Schützengräben, begraben ihre Toten, umarmen sich, tauschen Geschenke aus, wünschen "Frohe Weihnacht" oder "Merry Christmas", singen Lieder miteinander.
Es gibt darüber Tagebuchaufzeichnungen und Augenzeugenberichte, Zeitungsartikel, Feldpostmeldungen, Fotos. All das hat Bestseller-Autor Michael Jürgs gesichtet, hat es als gewissenhafter Journalist erarbeitet, hat auch sehr schöne Fotos gefunden und mit in dieses Buch eingefügt. Jürgs war auf den Schlachtfeldern von damals, er hat Gespräche mit Kriegsveteranen geführt und er hat selbstverständlich auch Gedenkstätten besucht. Daraus hat er ein überzeugendes Mosaik des Kriegsschreckens zusammengestellt.
Er hat ein beeindruckendes Buch darüber geschrieben, wie Kriege irgendwo ausgeheckt werden, aber vorne stehen immer Menschen. Und irgendwann, in irgendeiner Situation verhalten sich dann Menschen auch wirklich wie Menschen.Die erste Frontweihnacht im Ersten Weltkrieg, ein geglücktes Stück Antikriegsliteratur. Sein Ziel war es den Irrsinn und Wahnsinn des "Großen Krieges" ebenso vestehbar zu machen wie das Unglaubliche des "kleinen Friedens".Das ist ihm mit seinem anrührenden Buch perfekt gelungen.
In diesem Buch steht ein Gedicht von dem jungen, damals 18 Jahre alten Carl Zuckmayer, der in diesen furchtbaren Krieg 1914 einberufen wurde, abgedruckt.
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