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Der kleine AD(H)S-Therapeut [Taschenbuch]

Johannes Wilkes , Norbert Pautner
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Juli 2009

AD(H)S ist die bei Kindern am häufigsten diagnostizierte Störung. AD(H)S belastet nicht nur das Familienleben, sondern auch das Miteinander in Kindergarten und Schule, und nicht zuletzt die betroffenen Kinder selbst. Der Kinder- und Jugendpsychiater Johannes Wilkes schildert 41 klassische problematische Alltagssituationen und gibt sofort umsetzbare Ratschläge.

Mit einem Überblick über professionelle Hilfsangebote wie Verhaltenstherapie und Medikamente sowie vielen nützlichen Adressen.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423345543
  • ISBN-13: 978-3423345545
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 550.197 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Literatur zum Themenkreis der Aufmerksamkeits-Defizit-Störung mit oder ohne Hyperaktivität (ADHS/ADS) gibt es mittlerweile meterweise. Ist es dann hilfreich, noch ein weiteres Buch dazu zu veröffentlichen? Im Falle von ›Der kleine ADH(S)-Therapeut‹ heißt die Antwort uneingeschränkt: Ja. ... Ich kenne kein leichter verständliches Buch zum Thema als dieses. Kaum zu glauben, dass ein Facharzt der Autor ist, so anschaulich ist die Sprache und so aus dem alltäglichen Leben gegriffen sind die Beispiele. ... Ein perfekter AD(H)S-Ratgeber für die Handtasche.«
Kölnische Rundschau



»Literatur zum Themenkreis ... gibt es mittlerweile meterweise. Ist es dann hilfreich, noch ein weiteres Buch dazu zu veröffentlichen? Im Falle von ›Der kleine AD(H)S-Therapeut‹ heißt die Antwort aus drei Gründen uneingeschränkt: ›Ja‹.«
Detlef Träbert, neue Akzente

Zum ersten kenne ich kein leichter verständliches Buch zum Thema als dieses. ...

Zum zweiten steht der praktische Familienalltag im Mittelpunkt ...

Zum drittten vermittelt der Autor seinen Leserinnen in diesem Buch eine gelassene Grundhaltung, die von Verstehen und Verständnis geprägt ist. ...

Ein perfekter AD(H)S-Ratgeber für die Handtasche.

Über den Autor

Dr. Johannes Wilkes, Jahrgang 1961, führt eine sozialpsychiatrische Praxis in Erlangen und ist Vater von drei Kindern. Er ist Autor von Fachartikeln in psychotherapeutischen Zeitschriften, außerdem sind von ihm Erzählungen und Romane erschienen.


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ich gebe es ganz unverblümt zu, ich war recht skeptisch, gerade bei einem Buch, das das Wort 'Therapeut' im Titel führt. Wurde jedoch insgesamt ziemlich positiv überrascht.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung, was sich überhaupt hinter dem Kürzel AD(H)S verbirgt, wird man recht schnell in den praktischen Hauptteil überführt. Anhand vieler Alltagsbeispiele (Chaos am Morgen, Wer räumt das Kinderzimmer auf?, Tischsitten, Immer Ärger mit den Hausaufgaben), so richtig schön aus dem Leben gegriffen, gibt es nachvollziehbare und sinnvolle Tipps für den Umgang mit dem Verhalten /Eigenarten der entsprechenden Kinder. Ob und wie diese sich dann bewähren, muss und wird sich einzelfallbezogen im Ausprobieren erweisen.

Der dritte Teil widmet sich einer kurzen Beschreibung der verschiedenen professionellen Hilfsmöglichkeiten. Wo findet man Rat und Entlastung, welche Therapien gibt es und was ist Ritalin und Co. zu halten.
Ganz zum Schluss: Ein Anhang mit Auflistung der zugelassenen Medikamente und Hinweise auf hilfreiche Internetseiten.

"Der kleine AD(H)S Berater" wäre passender und treffender als "Therapeut" im Titel. Doch es wird mit viel Verständnis den betroffenen Kindern und Eltern gegenüber geschrieben. Ein Prise Humor ist auch nicht ganz zu leugnen. 41 'repräsentative' Alltagssituationen decken zwar nicht alle Eventualitäten ab, geben aber schon mal eine gute Richtung vor.

Sicherlich hilfreich für Eltern, die erstmals mit der Diagnose AD(H)S konfrontiert werden. Aber auch für alte Hasen gibt es mitunter die eine oder andere neue Anregung. Die Tipps für den Umgang mit der Problematik sind größtenteils darüber hinaus nicht nur für Kinder mit AD(H)S sinnvoll und anwendbar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praxisnaher Ratgeber 7. Dezember 2009
Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Johannes Wilkes wendet sich in erster Linie an Mütter von AD(H)S-Kindern, denn in der Regel tragen sie den Großteil des "Ärgers" mit dem laut Supermarkt- und Spielplatzbesuchern, gelegentlich auch laut Erzieherin, Lehrer oder Lehrerin so ungezogenen Kind. Und er bemüht sich, dies sei vorangestellt, sehr darum, diesen Müttern ihre Komplexe, Versagensgefühle und Ängste zu nehmen.
Dazu trägt vor allem eine profunde Kenntnis der Theorie bei, Wilkes präsentiert diese in einer für Laien sehr gut nachvollziehbaren Weise.
Die vorgestellten Alltagssituationen sind genau jene, die Mütter und gelegentlich auch Väter so häufig aus der Haut fahren lassen. Durcheinander bei Tisch, Chaos beim Aufstehen und Zubettgehen, rotes Tuch Hausaufgaben, der "gedankenlose" Wagemut von ADHS-Kindern, die Angst, dem Kinderarzt das mit blauen Flecken übersäte, nach Misshandlung aussehende, ADHS-Kind zu präsentieren ' kein Thema ist tabu. Und auch auf die Option der medikamentösen Behandlung geht der Autor ein, wobei er Ritalin und vergleichbare Mittel weder grundsätzlich empfiehlt noch ablehnt, sondern erläutert, auf welche Weise man eine Behandlung abwägen und auch später die weitere Notwendigkeit der Einnahme prüfen kann und sollte. Auch diskutiert er alternative Methoden. Und er bietet viele für Betroffene nützliche Adressen an sowie Möglichkeiten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Eine behutsame und vor allem Müttern gegenüber verständnisvolle Herangehensweise an das Thema, verknüpft mit praxisnahen Ratschlägen, prägt dieses Buch. Natürlich führt nicht jeder Tipp zu einem hundertprozentigen Erfolg; so kann man natürlich den Schreibtisch des Kindes derart einrichten, dass nur das jeweils benötigte Heft und ein Stift darauf sind, damit es keine Ablenkung von den Hausaufgaben gibt, doch nach Erfahrung der Rezensentin haben zumindest ADS-Kinder zehn Finger zum Herumspielen und genug Fantasie, um mit dem Stift und dem Heft gewagte, leider zeitaufwändige Bauprojekte zu starten. Auch kommt insgesamt ADS gegenüber ADHS in diesem Buch ein wenig kurz. Freilich wird ADS eher übersehen, weil die Träumerle gegenüber den Zappelphilipps nicht so sehr auffallen ' problematisch ist jedoch auch dieses Defizit.
Der Ratgeber von Johannes Wilkes ist kurz und bündig, bestens verständlich, hilfreich und durchaus tröstlich ' auch das hat etwas für sich -, und er macht Mut. Für Eltern von AD(H)S-Kindern eine sehr nützliche Investition, die sich im Übrigen jeder leisten kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Äußerst dürftig und schwach! 8. April 2013
Von Ingmar
Format:Taschenbuch
Mein Buch ist von 2009. Damit verband ich die Hoffnung, dass hier endlich mal neue Erkenntnisse eingeflossen sind, zumal das Buch ja angeblich von einem Ex- Oberarzt für Kinderpsychiatrie geschrieben wurde.
Leider Fehlanzeige! Denn der Leser ist mit diesen Erwartungen sehr entttäuscht von diesem Büchlein! Mal abgesehen vom Äußeren - keine Fotos, Abbildungen, Schautafeln, nichts! (außerordentlich billig gemacht) - bietet das Buch kaum Anregungen oder gar Hilfen für Leute, die (in)direkt mit der ADHS- Problematik betroffen sind! Gerade von einem ehemaligen Oberarzt der Kinderpsychiatrie hätte man doch wesentlich mehr erwarten können!
Das Buch bietet nichts außer völligen, längst bekannten Verallgemeinerungen und z.T. Bestätigungen von VOrurteilen, die diesem schwierigen Thema nciht gerecht werden.
Ich hatte gehofft, dass ich hier noch etwas über die i.d.R. auch relativ dürftigen Internet- Informationen zum Thema dazulernen würde. Leider völlige Fehlanzeige!
Ziemlich schwach sind die Fallbeispiele des Autors, die "Therapie" ist gänzlich misslungen. Insgesamt geht der Autor hier von prinzipieller Gutmütigkeit bei den Kindern aus, und dass es daher reichen würde, sie mit der "sanften Hand" anzfassen/ zu erziehen. Daber enthält er dem Leser aber vor, dass ADHS- Kinder oft schon sehr früh extrem schwierig sind, die die Gutmütigkeit der Eltern völlig überfordern, bis dass diese nicht selten vor dem Nervenzusammenbruch stehen. Und gerade solche Eltern werden sich ja an "hilfe", die sie sich bei diesem Buch ja erhoffen, wenden wollen! Der Autor aber bietet hier nur außerordentlich "softe" Lösungen für "softe" Probleme!
Dabei bekommt der Leser einen unterschätzenden Eindruck dieses Problems, etwa wenn der Autor beschwichtigend von sich gibt, dass sich die ADHS zwar nicht "auswachsen" würde, jedoch beim älter werden kontrollierter werden würde, schon alleine, weil es in der Natur des Menschen liegen würde, dass der Bewegungstrieb mit zunehmendem Alter nachlassen würde.
Auch scheint der Autor eine seiner Hauptanliegen darin zu sehen, die "positiven Seiten" einer ADHS zu zeigen: Phantasie, Kreativität, und fordert seine LEserschaft dazu auf, ihr Kind mit seiner Störung positiv zu sehen. Das ist ja schön und gut; nur werden die Probleme der betroffenen Eltern mit ihrem Kind dadurch auch nicht geringer. Und als "Therapie" kann man das schon mal gar nicht ansehen! - Der Autor sollte sich mal stattdessen fragen, warum die betroffenen völlig überforderten Eltern eine Therapie für ihr Kind wünschen!
Auch auf die gefürchtete weitere Entwicklung des Kindes wird nicht weiter eingegangen. Die Entwicklung der ADHS- Problematik des ADHS- Kindes bleibt bei diesem Autor hier weitgehend im Kleinkindalter stehen. Und nur an diese richtet sich der Autor mit diesem Büchlein wirklich!
Ansonsten hätte der Autor durchaus mal die sehr vielen "bösen" Beispiele von ADHS- Kindern aufzeigen können, die häufig eine sehr oppositionelle Entsicklung machen, in bestimmte "Milieus" abdriften, häufig durch kriminelles und unangepasstes Verhalten und Drogen-/ Suchtproblematiken auffallen! Doch diese Gefährdungen erwähnt der Autor nicht, sie scheinen gar nicht in seinem Horizont zu liegen. - Und somit gibt der Autor auch keine "therapeutischen Ratschläge" im Hinblick auf diese Probleme, bzw. gibt keine erzieherischen Tipps speziell für die o.g. Verhaltens (- abweichungen)!
AUch für Anfänger der Thematik/ Problematik genügt das Buch nicht, weil die Betroffenen kein richtiges Bild vom ganzen (möglichen) Ausmaß der Problematik erhalten! Denn der Leser bekommt den Eindruck, dass ADHS eine relativ harmlose, liebenswürdige Schwäche von liebenswerten, phantasievollen, kreativen Kindern ist. Dabei läuft der Leser Gefahr, die Problematik ganz beträchtlich zu unterschätzen!

Im Prinzip verdient dieses Buch daher nur ein Wort als Beurteilung: SCHWACH!
(eine Schande, dass so etwas von einem Fachmann auf diesem Gebiet veröffentlicht wurde!).
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