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Der kalte Hauch der Nacht
 
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Der kalte Hauch der Nacht [Gebundene Ausgabe]

Ian Rankin , Christian Quatmann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Manhattan (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545218
  • ISBN-13: 978-3442545216
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.988 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ian Rankin
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Keine Superhelden, keine Action, kein geradliniges Erzählen -- dennoch oder gerade deswegen ist dem Schotten Ian Rankin ein großartiger Kriminalroman gelungen, der durchaus einen "mankellartigen" Erfolg auf dem deutschen Buchmarkt verdient hätte. Rankin komplettiert den Kreis neuer glänzender britischer Krimi-Erzähler wie Reginald Hill, Val McDermid und Mo Hayder und stellt deren Extraklasse erneut unter Beweis.

Rankins Helden sind -- ob jung oder alt -- bereits vom Leben angefasste Menschen. Ob im Trott des Alltags gefangen, desillusioniert, ohne Selbstbewusstsein oder mit den unterschiedlichsten Defekten geschlagen, kämpfen seine Figuren um ihr Leben, kultivieren ihren Ehrgeiz, ihr Gerechtigkeitsempfinden oder ihre Rachsucht. Dies alles unter einem ewig düster verhangenen bleigrauen Himmel in einem verregneten Edinburgh.

Inspektor John Rebus sieht sich mit einem merkwürdigen Fall konfrontiert. Auf der Baustelle des künftigen schottischen Parlaments wird eine mumifizierte Leiche gefunden, die bereits Jahrzehnte versteckt an ihrem Platz liegen muss und nicht identifiziert werden kann. Echte Brisanz gewinnt der Fall, als wenig später der designierte Labour-Abgeordnete Roddy Grieve am gleichen Ort ermordet aufgefunden wird. Grieve entstammt einer der prominentesten und exzentrischsten schottischen Familien. Rebus Chef setzt dem altgedienten und ob seiner ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden berüchtigten Inspektor den ehrgeizigen und karrieresüchtigen Derek Linford vor die Nase. Doch der erfahrene, vom Leben enttäuschte und alkoholkranke Rebus ist nicht gewillt, den jungen Aufsteiger gewähren zu lassen. Bald wird deutlich, dass groß angelegtes Spekulantentum und Korruption den Hintergrund der Morde bilden.

Set in Darkness lautet der Originaltitel des Romans. Und in der der Tat nutzt Ian Rankin das Genre zu einer großartigen Schilderung enttäuschter Illusionen in einer hoffnungslos düsteren Stadt. Das Genre gerät dem Autor nicht wie vielen seiner Kollegen zum Selbstzweck, sondern als hervorragendes Mittel eindrucksvoller Milieu- und Charakterstudien. Von einem solchen Roman lässt sich lange zehren! --Ulrich Deurer

Kurzbeschreibung

Bei der Besichtigung des künftigen Parlamentsgebäudes in Edinburgh wird Detectiv Inspector John Rebus Zeuge, wie eine mumifizierte Leiche entdeckt wird. Diesem Fund folgen zwei weitere mysteriöse Todesfälle, die Rebus auf die Spur eines ungeheuerlichen Komplotts in Schottlands düsterer Hauptstadt führen.Früher diente Queensberry House in Edinburghs historischem Stadtkern als Krankenhaus, nun wird es umgebaut, um demnächst das schottische Parlament zu beherbergen. In vergangenen Jahrhunderten sollen dort schreckliche Gräueltaten verübt worden sein, Gespenster, heißt es, suchten die Gänge noch heute heim. Mit Spukgeschichten ist die Gruppe von Polizeibeamten allerdings nicht zu beeindrucken, die an einem frostigen Wintermorgen durch das Gebäude geführt wird. Doch dann wird Detective Inspector Rebus mit seinen Kollegen Zeuge einer schrecklichen Entdeckung: Hinter der Verkleidung eines unbenützten Kamins finden Restauratoren die mumifizierte Leiche eines unbekannten Mannes. Spätere Untersuchungen ergeben, dass es sich bei dem Toten keineswegs um das Opfer lange zurückliegender Verbrechen handelt, sondern um einen jungen Mann, der um 1979 ermordet worden sein muss. Noch bevor die Ermittlungen auf vollen Touren laufen, wird Rebus zu einem weiteren Fall gerufen, und wieder führt ih n der Weg nach Queensberry House. Diesmal jedoch steht zumindest die Identität des Toten außer Zweifel: Bei dem Ermordeten handelt es sich um Roddy Grieve, Sohn einer der einflussreichsten Familien der Stadt. Auf Roddy ruhten große Hoffnungen, galt er doch als aussichtsreicher Kandidat für einen Sitz im schottischen Parlament. Sein gewaltsamer Tod ist bereits der zweite Schicksalsschlag, den Alicia Grieve, die Mutter des Klans, verkraften muss. Vor etwa zwanzig Jahren war Roddys Bruder Alasdair ohne ein Wort der Erklärung plötzlich verschwunden, und nur sporadisch eintreffende Postkarten deuten darauf hin, dass er noch am Leben ist. Als Rebus die Grieves aufsucht, um nach möglichen privaten Hintergründen für die Tat zu suchen, wird er zunächst zwar nicht fündig. Wenig später erfährt er jedoch, dass nun Roddys Frau an dessen Stelle kanditieren will und dabei gute Chancen auf Erfolg hat.
Besteht eine Verbindung zwischen dem Mord und dem mysteriösen Verschwinden Alasdairs?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nun endlich hat auch Deutschland Ian Rankin und seinen Antihelden, DI John Rebus, entdeckt. Rebus - Alkoholiker, Kettenraucher, geschieden, Nein-Sager - ist vor allem immer eins: Mensch und erinnert an die Helden von Charles Bukowski.

"Der kalte Hauch der Nacht", der bisher letzte Band der Rebus-Serie, spielt vor dem Hintergrund der schottischen (Teil)Unabhängigkeit und der Errichtung des ersten schottischen Parlamentes in mehr als 300 Jahren. Die Edinburgher Polizei ermittelt in drei Fällen. Die Hauptfiguren: Eine mehr als 20 Jahren alte Leiche, die eingemauert im Kamin des zukünftigen Parlamentkomplexes gefunden wird, ein Obdachloser, der von einer Brücke springt, aber 1.2 Mio DM auf seinem Konto hat und ein ermordeter schottischer Politiker.

In seiner unnachahmlichen dunken, intelligenten und stets neu überraschenden Art gelingt es Rankin, alle Handlungsstränge zu einem mehr als befriedigenden Gesamtwerk zusammenzuknüpfen.

Wer intelligente Krimis mag, wird John Rebus lieben! Das größte Problem: Rebus geht auf seine Pensionierung zu - hoffentlich löst er vorab noch viele Fälle! Und wer nach Schottland fährt, nach dem er Rankin gelesen hat, sieht Schottland mit ganz anderen Augen. Ein Geheimtipp, dem viele Leser zu gönnen sind.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der kalten Hauch der Nacht 13. November 2002
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Actionfreies Ränkespiel zwischen gewieftem Taktiker und kriminellen Strategen

Die Geschichte ist trotz einiger Mordfälle eine ruhige. Der Lesereiz baut sich weniger durch blutunterlaufene Beschreibungen wilder Tötungsszenerien, als durch die vielschichtigen Gedankenspiele des hauptsächlich ermittelnden Kriminalkommissars auf. Der kämpft nicht nur gegen die Zeit und die unbekannten Täter sondern auch gegen die Mobbing-Mechanismen seiner Kollegschaft. Doch auch sein eigenes Verhalten ist keineswegs ohne Tadel. So erlebt man den Roman aus ganz unterschiedlichen Empfindungsperspektiven, die zwischen der kriminalistischen Ermittlungsarbeit und den persönlichen Emotionen der unterschiedlichen Menschentypen wechseln. Das sorgt für die entsprechende Nähe zum Geschehen und hält die Spannung in akzeptabler Intensität. Hin und wieder könnte es etwas zügiger vorwärts gehen, aber diese Ungeduld ergreift einen bei fast allen Kriminalgeschichten.

© Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Solider Krimi 4. Februar 2005
Von talia97 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Schottlands Hauptstadt Edinburgh soll mit dem Umbau des Queensberry House ein neues Parlamentsgebäude erhalten. Queensberry House, ein geschichtsträchtiges viktorianisches Gemäuer, diente zuletzt als Krankenhaus, bevor es sich selbst und dem sicheren Verfall überlassen wurde. Während der Bauarbeiten an dem düsteren alten Kasten wird eine mumifizierte Leiche entdeckt. Es stellt sich sehr schnell heraus, daß es sich um einen vor 20 Jahren ermordeten Mann handelt, dessen Identität es zu klären gilt. Zu dem mysteriösen Fall gesellt sich im weiteren Verlauf der Mord an dem vielversprechenden Abgeordneten Roddy Grieve, dessen Leiche ebenfalls im Queensberry House gefunden wird, und der Selbstmord eines Penners, in dessen Nachlaß 400.000 Pfund entdeckt werden. Das ruft Detective Inspector John Rebus auf den Plan, der mit einem Team von Ermittlern, leider unter der Fuchtel des jungen Emporkömmlings und Günstlings der Polizeiobrigkeit Edingburghs, Derek, mit der Ermittlung zunächst eines Falls betreut wird. John Rebus aber ist ein alter Fuchs, ein Polizist mit einer unverwechselbaren Spürnase, und wittert sehr schnell einen Zusammenhang zwischen den drei Fällen, dem er gegen alle möglichen Anfeindungen aus eigenen Reihen nachzugehen beabsichtigt.
Zunächst aber bewegt sich die Handlung in alle möglichen Richtungen, von denen manche sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen, manche aber auch verwirren, indem sie auf halber Strecke stecken bleiben, nicht weiterverfolgt werden und den Leser mit vielen offenen Fragen, vor allem nach dem tieferen Sinn, zurücklassen. Mir gefiel vor allem die psychologisch angehauchte Erzählweise aus Sicht der Familie Grieve, eines reichen und einflussreichen Clans aus skurrilen Mitgliedern, der mit allen Mitteln die Fassade vor einer wahrlich bedauernswerten Realität aufrechtzuerhalten sucht.
Außer in diesen Passagen suchte ich in dem Roman allerdings das Element des angekündigten Briten-Krimis vergebens. Ian Rankin erzählt in eher nüchternem und knappem Stil, der jedoch Spannung bis zum überaus logisch gelungenen Ende garantiert. Die Handlung wirkt - egal aus welcher Perspektive - niemals konstruiert. Die Figuren sind charakterlich sehr gut ausgearbeitet, wobei Rankin so ziemlich jede Art der menschlichen Spezies exakt getroffen hat, sowohl im positiven wie auch negativen Sinne. Informativ und authentisch fand ich die Einschätzung der politischen Situation in Schottland sowohl 1979 als auch 1999 und vor allem die realistische Beschreibung der polizeilichen Methoden und Machtstrukturen.

Meine Bewertung mit „nur" drei Sternen deshalb, weil ich mit dem Thema des Romans und der Richtung, die Rankin letztendlich seiner Handlung gab, leider zu keiner Zeit warm wurde.

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Der kalte Hauch der Nacht
Politik und Wirtschaft bilden ein verwirrendes Element, dass Rebus in seiner typischen Art zu entwirren sucht! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von DOSP veröffentlicht
Sehr gut zu lesen und spannend, Suchtgefahr !
Als Rebus Fan ein Muß. Wie immer gut und spannend geschrieben, schlüssige Handlung und interessante Nebengeschichten. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Logomat veröffentlicht
BISLANG DER BESTE INSPECTOR-REBUS-ROMAN
Auch wenn es auf Dauer eventuell unglaubwürdig klingen mag: auch nach der Lektüre des 11. Romans um Inspector John Rebus muß ich (schon wieder) feststellen, dass,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von olschewski-bi
Enttäuschend
John Rebus gehört zu meinen Lieblingsermittlern. Der unrunde, gebrochene Charakter wirkt hier einmal glaubwürdig und nicht einfach nur mürrisch und stereotyp. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2008 von basssopran
Ein tiefgründiges Stück Kriminalliteratur
Hier lernt John Rebus nicht nur seine eigene Stadt noch besser kennen, sondern auch eine ganze Menge über sich selbst und seine ureigensten Motive, die ihn zu dem Punkt in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy
Enttäuschend
Eigentlich gefallen mir die Ian Rankin Krimis sehr, vor allem natürlich die Person des Inspektor Rebus. Aber dieses Buch hat mich sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2005 von Heavy Soul
Eine Spur zu zäh.
Da dies das erste Buch ist, dass ich von Ian Ranking gelesen habe, kann ich es nicht beurteilen ob dies Buch im Verhältnis zu seinen anderen Werken gut oder weniger gut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2003 von Tom E.
Ich bin eigentlich ein großer Fan
von Ian Rankin. Diese Buch "Der kalte Hauch der Nacht" ist aber sicherlich nicht sein bestes. Dies hat gleich mehrere Gründe: Zum einen verliert sich Ranking zum ersten mal in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2003 von Marc Stoeber
Inspector Rebus ermittelt in drei mysteriösen Mordfällen
Inspector John Rebus, Einzelgänger und bei der polizeilichen Obrigkeit nicht gut angeschrieben, ermittelt wieder. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2002 von Ewald Judt
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