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Der heilige Hain: Germanische Zauberpflanzen, heilige Bäume und schamanische Rituale
 
 
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Der heilige Hain: Germanische Zauberpflanzen, heilige Bäume und schamanische Rituale [Gebundene Ausgabe]

Christian Rätsch
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Die germanische Kultur wurde von einer schamanischen Mythologie getragen, ihre Spiritualität wurde durch Entheogene, durch heilige Pflanzen, psychoaktives Räucherwerk und Rauschtränke inspiriert. Der Tempel der Germanen war kein künstliches Gebäude, es war der Wald, der heilige Hain. Die Bäume waren Gottheiten und die Pflanzen hatten Zauberkraft. Das germanische Schamanentum wurde geprägt von Alrunas, den weisen Seherinnen, von Berserkern, den kultischen Kriegern, den kräuterkundigen Brauerinnen und den begeisterten Skalden.
Wir haben in der germanischen Mythologie einen direkten Zugang zum Schamanentum. Der Gott Wotan ist der Urschamane, der schamanistischste aller indogermanischen Götter. Wotan ist der Ordner des Weltalls, der Ekstatiker, der nach Wissen und Erkenntnis Strebende, der Seelengeleiter, der Herr der Entheogene, der große Zauberer und schützende Krieger. Dieses Buch berichtet von germanischen Weltenbäumen, Narrenschwämmen, Zauberpflanzen, Orakelblumen, Räucherwerk, Rausc htränken und Runenzauber. Es öffnet die fast vergessenen Tore in den heiligen Hain und zu seinen Wundergewächsen. Es werden Rituale, schamanische Praktiken, der Gebrauch von heimischen Zauberpflanzen dargestellt. Es bietet einen Zugang zu unserem heidnischen Erbe und zu unseren schamanischen Wurzeln.

Über den Autor

Dr. Christian Rätsch: geboren 1957, Ethnopharmakologe, Referent und Autor, studierte Altamerikanistik, Ethnologie und Volkskunde. Seit zwanzig Jahren erforscht er weltweit schamanische Kulturen und deren Gebrauch psychoaktiver Pflanzen. Herausgeber des »Jahrbuchs der Ethnomedizin« und Autor zahlreicher in viele Sprachen übersetzter Bücher, darunter "Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen", "Lexikon der Liebesmittel" und "Der heilige Hain".


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
„Zurück zu den Wurzeln", so die Quintessenz des Buches von Christian Rätsch, welcher in seinem Buch „Der heilige Hain" einen guten Überblick über Pflanzen, Bäume und schamanistische Rituale gibt. Seine teils persönlichen Ansichten geben durchaus Grund, dieses Thema zu diskutieren und sich mit der Gesamtthematik näher auseinander zu setzen.

Ich war fasziniert von der Aussage Christian Rätsch „die Ureinwohner sind wir", welche immer wieder Schamanen aus aller Welt versuchen uns nahe zu bringen. Auch die Aussage: „Flüchtet euch nicht in andere Kulturkreise, sucht nicht nach fremden Religionen - alles was ihr braucht ist hier", ist durchaus diskutierbar.

Mit vielen Abbildungen, Zeichnungen und Zitaten bringt uns Christian Rätsch sein Weltbild ein wenig näher. Man kann die Zeit nicht zurück drehen, man kann sich aber mit seiner Vergangenheit offen und ehrlich auseinandersetzen und daraus lernen, dies sollte dieses Buch auch bewirken.

Die ausführliche Beschreibung verschiedenster Pflanzen und schamanistischer Utensilien zeichnet dieses Buch aus und selbst der etwas belesenere Käufer wird hier sicherlich die eine oder andere Anregung herausziehen können. Mir persönlich hat das Lesen des Buches Spaß gemacht und auch wenn ich selbst nicht mit allen Aussagen übereinstimme so finde ich das Buch dennoch empfehlenswert, da man merkt, daß sich Christian Rätsch sehr viel Mühe gegen hat und seine Arbeit sollte durchaus lobend Erwähnung finden. Die Hinweise zur einheimischen Pflanzenwelt und zur Erzeugung einheimischer Räuchermischungen möchte ich deshalb lobend hervorheben.

Ein gutes Buch, mit lobenswerter Tendenz, sich mehr mit den eigenen Wurzeln auseinander zu setzen. Denn nur wer richtig verwurzelt ist, besteht in den heutigen Stürmen.

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73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem neuesten Buch geht Christian Rätsch auf unsere schamanische Kulturgeschichte und deren verwendeten Pflanzen ein, nämlich das der Germanen, also eigentlich über unsere nordeuropäischen Wurzeln. Bücher über Schamanismus, exotische Räucherpflanzen und auch Rituale gibts ja zuhauf. Aber Literatur über unsere "schamanischen" einheimischen Pflanzen und auch Rituale dazu, sind sehr dünn gesät. Und somit ist gerade dieses Buch eine wahre Fundgrube, für alle, die sich mit der mythologischen Geschichte, Ethnobotanik und Verwendung von einheimischen Pflanzen interessieren, die sozusagen direkt vor unserer Haustür wachsen.

So wird auf die heiligen Bäume eingegangen, den sogenannten heiligen Hain, die Pflanzen der Frau Holle und der Freya, die Zauberpilze und besondere Kräuter, wie die Mistel oder die Johanniskräuter. Aber nicht nur von Pflanzen, sondern auch über die germanischen Brauchtümer, Runen, Mythen und Legenden wird in diesem Buch berichtet, die sich in der Edda, der nordischen Sagenwelt und Überlieferungen aus der Römerzeit finden. So wird versucht ein Bild des germanischen Schamanentum zu überliefern, von dem leider nur wenig Zeugnis geblieben ist.

Vor allem die Räucherfreunde werden gerade diese Buch lieben, da sich ein ganzes Kapitel den germanischen Räucherpflanzen und auch den bewusstseinserweiternden Zauberpflanzen widmet und es wieder jede Menge Räucher- und Knasterrezepte gibt. Und wer immer noch nicht genug hat, findet in den Literaturquellen unzähligen weiterführenden Lesestoff zu den Pflanzen und Germanen.

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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sailent
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte mich eigentlich gefreut, denn was man hier als Rezession lesen kann macht neugierig.
Und ich als Gärtner etwas über die Heiligen Haine lesen zu können, zumal ich in einer Gegend wohne in der etliche Viereckschanzen versteckt liegen, ließ mit mit Vorfreude die Ankunft dieses Buches erwarten.

Doch bin ich SO ETWAS von enttäuscht!

Vorweg einmal das "Gute":
In Diesem Buch kann man viel geschichtlich Belegtes nachlesen. Über Römer, Griechen, ... den üblichen Quellen eben, wenn es dann mal ums "Germanische" geht. Auch scheint sich der Autor mit Sprachwissenschaften zu beschäftigen was für mich dann doch einige interessante Aspekte lieferte.
Und manchmal meint man der Autor habe sich DOCH mit UNSERER Kultur beschäftigt!!!

Man kann im Vorwort schon nachlesen, daß Herr Rätsch seine Wurzeln im südamerikanischen Dschungel finden wollte.
Da nahm die Verwirrung wohl seinen Lauf!
Herr Rätsch springt im gesamten Buch von einem Gedankengang zum nächsten und macht mich beim Lesen schwindelnd!
Er bleibt nicht bei einem Thema sondern springt von Wotan über Tacitus zu den Merseburger Zaubersprüche, über Shiva zu 300 verschiedene Bezeichnungen von "Wilde Jagd" zur Julnacht.
In Diesem Stil das gesamte Buch hindurch!
Die Themen die angesprochen werden werden überflogen, mittendrin gewechselt, an anderer Stelle wieder aufgegriffen,....
Die Sätzte scheinen auf Biegen und Brechen faszinieren zu wollen!
Als Quellen nimmt er einfach alles, was ihm jeh begegnet ist und hinterfragt diese nicht wirklich!

Das Buch heißt "Der Heilige Hain". Das gleichnamige Kapitel geht 31 Seiten (von ca. 120), von denen das meiste wiederum um entweder ewig durchgekauerte Themen wie die Weltenesche oder allgemein Pflanzenkunde geht.

Es ist belegt dass das Klima zu der Zeit um 40.000 vor Chr. bis Heute etliche Male von Eiszeit zu Warmzeit wechselte und die Ein oder Andere Pflanze in unseren Breiten wuchs, welche sich Heute nicht mehr etablieren kann. Aber es ist schon weit hergeholt, dass Cannabis Sativa und Schlafmohn damals schon zu kultischen Zwecken zu Opium oder Haschisch verarbeitet wurde! Da würd ich schon gern belege für sehn...

Da kommen wir zur nächsten Sache:
Wann ist dieses Damals?
Wie Figuren auf der Schwäbischen Alb belegen gab es Schamanismus (belegt durch Funde von Mischwesen)schon 36.000 v.Chr.. Also welchen Schamanismus meint er?
einen Steinzeitlichen?
einen Eisenzeitlichen?
einen Bronzezeitlichen? ....er spricht alle mal an.
Da stellt sich ständig die Frage: "von welchen Germanen spricht er überhaupt?"

Ich könnte mir die Finger wund schreiben an diesem Wirrwar welches ich gerade hinter mir habe und werde nun erst einmal in einen Heiligen Hain gehen um die Götter zu bitten mich wieder zur Ruhe kommen zu lassen!!!
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