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Der heilige Eddy [Kindle Edition]

Jakob Arjouni
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

›Der heilige Eddy‹ handelt vom mysteriösen Verschwinden eines Berliner Großunternehmers und High-Society-Stars, von Klatschjournalisten, einer Stadt außer Rand und Band, einem Volkshelden wider Willen – und vom wunderbarsten Duft der Welt.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Eddy, das Filou aus dem gemütlichen und etwas antibürgerlichen Berlin Kreuzberg, kennt sich gut aus, wie man seine Mitbürger um Kreditkarten, Geld oder sonstige Güter erleichtern kann. Dabei ist er einfallsreich, zuvorkommend und liebenswürdig, so dass ihm niemand Arges zutraut. Ausgerechnet vor seiner Wohnungstür landet der Heuschreckenkapitalist und Imbissbuden- Millionär Horst König, der, was die krummen Geschäfte betrifft, Eddy in nichts nachsteht. Natürlich ist sein Ganovenreich um einige Nummern größer als Eddys, und so nimmt es nicht Wunder, dass Eddy sich einigermaßen überrascht zeigt, als er ihn in seinem Hausflur bemerkt. Auf seine leicht naive und etwas einfältige Art gerät er sogleich mit König an einander. Was daraus an unglaublichen und fast clownesken Unbilden erwächst, das traut man dem schlauen, aber doch im Grunde gutmütigen Eddy zunächst gar nicht zu.
Es wimmelt nur so von Einfällen, um auch aus den aussichtslosesten Situationen einen Ausweg zu erdenken.

Offizielle verdingt sich Eddy mit seinem Freund Arkadi als Straßenmusikerduo. Mit den geheimen und unlauteren Geschäften Eddys will Arkadi, der mit einer bürgerlichen Ehe und zwei Kindern gesegnet ist, nichts zu tun haben. Nebenbei betreibt Arkadi ja auch noch eine Entrümpelungs- und Möbelfirma. Dass ihn Eddy je für seine Zwecke missbrauchen könnte, ist ihm nie in den Sinn gekommen. Es führt zu einigen Verwicklungen in ihrer Freundschaft.

Arjouni ist ein gewitzter Autor, der den Berliner Jargon und das Leben dort in einer dichten und treffenden Sprache persifliert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen charmante Ganovengeschichte 7. Februar 2009
Von Joko TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Eddy verdient seine Brötchen normalerweise als Straßenmusiker. Da der Verdienst aber nicht zum Leben ausreicht, erleichtert er naive Berlintouristen um ihr Bares und noch einiges mehr. Immer charmant und gutgekleidet schlittert er von einer skurilen Situation in die nächste, bis er in seinem Treppenhaus auf den Großunternehmer Horst König trifft und dieser durch einen dummen Zufall zu Tode kommt. Von da überschlagen sich die Ereignisse.Die Leiche muss entsorgt werden, damit der Verdacht nicht auf Eddy fällt und sein Image vom netten Nachbarn aus Kreuzberg keine Risse bekommt.

Häufig musste ich schmunzeln bei dieser wirklich netten Geschichte. Man kann sich dem Charme des Ganoven Eddy nicht entziehen und möchte wissen ,wie es weitergeht. Das Großstadtleben Berlins kam gut rüber und ich hatte für Eddy gleich ein Gesicht vor Augen. Harald Juncke, wenn er denn dann nicht verstorben wäre, könnte diese Figur filmisch gut wiedergeben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Silsi
Format:Broschiert
Ich war von diesem Buch sehr enttäuscht. Jakob Arjouni ist ein Meister der Charakter-Entwicklung und Typen-Schilderung. Aber was für eine Kurzgeschichte ausreichen mag, ist für einen Roman - auch wenn es nur 200 + Seiten sind - zu wenig. Wie Eddi versucht, die Leiche zu entsorgen, ist zwar ganz witzig durchdacht (immerhin füllt dieser Abschnitt fast die Hälfte des Buches), aber der Schluss ist doch arg dünn und an den Haaren herbeigezogen. Was für ein Zufall, dass sich die Tochter des Opfers in ihn verliebt! Was für ein Zufall, dass der böse Boulevard-Journalist ein ehemaliger "Kumpel" von Eddi ist!

Und warum ist Eddi am Ende geläutert? Das auslösende Moment habe ich nicht mitbekommen.

Die "Märchensammlung" "Idioten" von Arjouni ist um Welten besser als diese Buch.
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5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam und spannend... 31. Januar 2011
Von isy3
Format:Broschiert
ist dieser Roman. Man könnte ihn auch fast einen Krimi nennen.

Wenn Sie Martin Suters Romane mögen, dann könnte auch Jakob Arjounis Heiliger Eddy etwas für Sie sein. Was Zürich für Suter ist Berlin für Arjouni. Das Lokalkolorit ist bei beiden Autoren sehr treffend beobachtet und die Charaktere scharf gezeichnet und in ihrer Zwiespältigkeit interessant.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und verdanke ihm einen packende Lesenacht. Schade, dass Eichinger nicht mehr ist, der hätte den Roman vielleicht erfolgreich verfilmt. Die Geschichte ist nämlich wie gemacht zum Verfilmen: mit Szenen, die sich geradezu bildlich vor dem inneren Auge aufbauen und Rollen, die gute Schauspieler glänzen lassen. Es gibt herrlich scharfzüngige Dialoge und eine immer spannender werdende Handlung. Doch seien wir froh, dass es schon mal das Buch gibt. Weil es so brillant geschrieben ist, hat man Freude beim Lesen und ich möchte es allen empfehlen.

Das Buch eignet sich übrigens auch als Geschenk - besonders für Berlin-Fans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesevergnügen 24. März 2014
Von e.m. ende
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Dieses Buch ist handwerklich wie inhaltlich eine Freude! Sehr zu empfehlen sind auch Arjounis Kurzgeschichtensammlungen "Ein Freund" und "Idioten". -
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen St. Eddy - Mein neuer Lieblingshörbuchpatron 5. Juni 2009
Von RockBrasiliano VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Der heilige Eddy, ein Kleingangster zum Kunddeln.. Wer auf der Suche nach einem wirklich witzigen und natürlich gleichzeitig spannenden Hörbuch ist, wird bestimmt mit Jakob Arjounis "Heiligem Eddy" fündig. -Eddy Stein, haupt- (oder war es nebenberuflich?) angepunkter Straßenmusikant, hält sich mit gekonnt eingefädelten Betrügereien ganz gut über Wasser. Eines Tages, er hat grade einen besonderen Coup gelandet, trifft er mit Horst König, einem Imbissketten-Millionär zusammen, leider steht zusätzlich auf dem Flur auch noch ein ziemlich wuchtiges Utensil für ein Computerspiel herum.. Das Treffen endet tödlich und Eddy kommt ganz schön ins Schwitzen.. Die Geschichte führt natürlich zu etlichen Verwicklungen, was in diesem Hörbuch mit viel trockenem Humor auch in Hinsicht auf moderne Befindlichkeiten (Globalisierung, Leben in der urbanenen Metropole, Klatsch und Medien) erzählt wird. Die haargenau eingefädelten Betrügereien und das geschickte Taktieren Eddys sind ebenfalls sehr lustig, und man merkt, dass der Autor auch selbst viel Spaß daran gehabt haben muss, sich so ein paar Maschen einfallen zu lassen. Der Autor ist hier übrigens auch der Leser und das geht hier erstaunlich gut. Arjouni kann genauso schnoddrig vorlesen wie er schreibt und das ist sicher eine Seltenheit. Jemand, der eine richtige Sprecherausbildung hat, hätte dem Text wahrscheinlich nicht die gleiche Lebendigkeit verleihen können, wie der Autor das hier tut.
Also, wer wirklich gute Unterhaltung fernab vom Krimi-Klischee sucht: Hört mal bei Heiligen Eddy rein...
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5.0 von 5 Sternen Buch
Entspricht in vollem Umfang meiner Erwartung. werde diese Möglichkeit gute, interessante Bücher anzuschauen und zu kaufen allen meinen Freunden, Nachbarn und Verwandten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Memenga, Heyo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tempo! Witz! Berliner Luft!
Wer sich in Berliner Luft köstlich amüsieren will ist bei Eddy an der richtigen Adresse! Diese charmante Gangstergeschichte ist mit Intelligenz und Witz geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ella T veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der šschein"-heilige Eddy
Ein moderner Schelmenroman, der sich in einem Rutsch lesen läßt. Die Leichtgläubigkeit der neureichen Gesellschaft wird durch den Protagonisten geschickt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2013 von Genießer
4.0 von 5 Sternen Jakob Arjounis heiliger Eddy ist ein liebenswerter Gauner
Dieser Roman hat nur knapp 250, sehr groß bedruckte Seiten. Er liest sich also schnell weg ' und bleibt doch fest im Kopf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Andreas Oppermann
1.0 von 5 Sternen Trojanisches Pferd
Der alberne Titel hätte einen schon stutzig machen müssen, aber dieses Buch kam als Geschenk und dann noch von einem Verlag (Diogenes), von dem ich meistens gute... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Laurenz01
1.0 von 5 Sternen Unsinn...
...hoch drei.

Ehrlicherweise bin ich froh, dass ich das Buch fuer wenig Geld auf einer Resterampe gekauft habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2012 von B. Preuschoff
4.0 von 5 Sternen ein deutscher Charles Bukowski
In bester Tradition mit 'Der Mann mit der Ledertasche' von Charles Bukowski. "'Du kannst Dich doch noch an die Germanistikstudentin erinnern, die letztes Jahr 'ne Weile bei mir... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2011 von Steffen R.
2.0 von 5 Sternen Eine unheilige Entwicklung - Mit der wachsenden Prominenz des Autors...
"Abgesehen davon war Eddy inzwischen schon über vierzig, und angegraute Haare, sogenannte Denkerstirnfalten und eine leichte, freundlich-versöhnliche Mattheit im Blick... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2011 von W. Öschelbrunn
2.0 von 5 Sternen Vielleicht heilig, aber leider nicht gut...
Ich habe die Kayankaya-Krimis geliebt - und das hessische hat er drauf. Aber hier stimmt weder das Berlin(und schon gar nicht das Kreuzberg-)Gefühl noch die Story. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2010 von Waltraud Serner
5.0 von 5 Sternen Berliner Lokalkolorit und -Witz
Das Buch kann man in einem Nachmittag durch haben, es ist sehr witzig und unterhaltsam geschrieben. Wer Berlin kennt (und liebt) findet bekannte Schauplätze wieder, kurzum,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von gigunelsa
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