• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 1 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Der grosse Unterschied: G... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von Erdmeier
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: sofort verschickt im Luftpolsterumschlag incl.Rechnung mit Mwst.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen Gebundene Ausgabe – 16. Oktober 2000


Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 15,00
EUR 3,89 EUR 0,01
46 neu ab EUR 3,89 48 gebraucht ab EUR 0,01

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Amazon Trade-In: Tauschen Sie jetzt auch Ihre gebrauchten Bücher gegen einen Amazon.de Gutschein ein - wir übernehmen die Versandkosten. Hier klicken

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 204 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1. Auflage (16. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462029347
  • ISBN-13: 978-3462029345
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 3 x 22,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 488.167 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Es ist natürlich völlig richtig und nur ein bisschen selbstbeweihräuchernd, wenn Alice Schwarzer 25 Jahre nach ihrem Weltbestseller Der kleine Unterschied fragt, was in der Zwischenzeit an der Front der Frauenemanzipation geschehen ist. Der große Unterschied nennt Schwarzer diese durchaus humorvoll und verbindlich gehaltene politische Bestandsaufnahme.

Ja, die Frauen haben viel erreicht in diesem Vierteljahrhundert, das sagt auch Alice Schwarzer. Gerade deshalb ist Vorsicht geboten: der Kampf ist noch nicht zu Ende. Schließlich schlägt unter der Oberfläche der regierungsamtlich propagierten Gleichstellung nach wie vor "das dunkle Herz der Männerherrschaft: Sexualgewalt." Deren Darstellung gilt nun der Hauptteil ihre Buches, wobei Vergewaltigung, Missbrauch, Pornografie, Abtreibung, Prostitution und Männerjustiz die Stichworte sind. Oft genug ist Schwarzers Argumentation jedoch einfach nicht nachvollziehbar. Dass sie etwa in der Pornodebatte die Arbeiten des Modefotografen Helmut Newton ein weiteres Mal für exemplarisch erklärt, ist abstrus und ein Satz wie "nicht zuletzt die Pornografie sorgte dafür, dass das 'Bumsen' siegte", schlicht entlarvend.

Bevor nicht der Koitus als Sexualpraxis ausgerottet ist, wird es ihrer Auffassung nach wohl keine weibliche Emanzipation geben. Denn im "Rammeln" zeigt sich -- jedenfalls für Schwarzer -- die Sexualgewalt in nuce. Ja, so sektiererisch kommt sie daher. Das schadet ihrem Anliegen bei den Frauen, aber das kann Alice Schwarzer nicht sehen, nicht an diesem Punkt, der ihr wunder Punkt ist, der Punkt ihrer Verblendung, der Penetration heißt.

Es gibt bessere Anlässe, auch für Alice Schwarzer, Ideologiekritik zu üben. Denn es gibt mehr als genug männliche Gewalt. Sie ängstigt und besorgt nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Freilich auch hier sehr verschieden. Mord und Totschlag aus Fremdenhass -- weil angeblich politisch motiviert -- sind ernst zu nehmen, zumal sie gleichzeitig dem Ansehen des Standorts Deutschland schaden. Nach wie vor geht aber der gewöhnliche häusliche Mord aus Frauenhass die Gesellschaft nichts an, er ist ja nur ein "Familiendrama". --Brigitte Werneburg

Der Verlag über das Buch

"Mein Traum ist der vollständige Mensch, bei dem das biologische Geschlecht eines Tages keine Rolle mehr spielt." Alice Schwarzer

Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Oktober 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Leider findet man keine neuen Gedanken in diesem Buch - stattdessen wurden mehr oder weniger lieblos alte "Emma"-Texte neu zusammengesteckt. Diesem Buch nach zu urteilen scheint seit gut einem Jahrzehnt bei der Autorin keine geistige Weiterentwicklung stattgefunden zu haben. Fragwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Schwarzer immer noch an ihrem Kreuzzug für die Zensur von erotischen Bildern und Schriften festhält. Über die zahllosen wissenschaftlichen Untersuchungen, die sämtlich die Harmlosigkeit solcher Darstellungen belegen und auf die auch von Feministinnen wie etwa Nadine Strossen hingeweisen wird, verliert Alice Schwarzer kein einziges Wort. Nach meinem Empfinden ist dieses Buch daher eine massive Veralberung des Lesers bzw. der Leserin. Es tut mir leid, dass ich dafür soviel Geld ausgegeben habe.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
29 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Dezember 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Okay, auch im Jahr 2001 kann man Emanzipationsbüchern nicht per se jede weitere Existenzberechtigung absprechen. Und natürlich muss ein Thema wie männliche Gewalt weiterhin öffentlich diskutiert werden. Die Frage ist nur, wie man das macht, und was alles unter dem Begriff "Gewalt" mit eingeschlossen wird. Über die Haltung von Alice Schwarzer hierzu kann ich nur den Kopf schütteln. Gebetsmühlenartig wird die abgedroschene These wiederholt, der Geschlechtsverkehr an sich sei eine subtile Form männlicher Gewalt. Den Vogel schießt die Autorin auf S. 56 ab, wo sie sagt, es sollte den Koitus, außer zum Zwecke der Fortpflanzung, eigentlich gar nicht mehr geben. (Die Schuld daran, dass es ihn noch gibt, gibt sie übrigens der Pornografie!) Sagt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit anderen Worten genau dasselbe, wird sie, zu Recht, schallend ausgelacht. Alice Schwarzer dagegen nicht. Denn sie ist ja keine dekadente Adlige, sondern die "Fürstin" der Feministinnen, und da sie clever ist, hat sie längst gemerkt, dass sie in dieser Position auch die absurdesten Theorien verbreiten kann, ohne hierfür das fällige Gespött zu ernten. Hier sieht man eindeutig, wie die Öffentlichkeit, oder besser gesagt: v. a. das Fernsehen mit zweierlei Maß misst bei der Beurteilung bekannter Personen. Nie im Leben müsste Frau Schwarzer fürchten, z. B. in Talkshows wegen solcher Thesen wie der oben genannten bloßgestellt zu werden.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
24 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. Februar 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Das Problem bei Alice Schwarzer ist, dass sie sich sehr oft bewusst einem seriösen Journalismus verweigert. Ein typisches Beispiel ist, wie sie in ihrem Buch mit einer Studie Henner Ertels über Konsum und Wirkung von Pornographie umgeht. Die Studie ergibt eindeutig, dass von einer Förderung von Aggression gegen Frauen durch pornographische Medien nicht die Rede sein kann. Dieses Ergebnis passt Schwarzers Zensurfeldzug jedoch nicht in den Kram. Daher nimmt sie diese Studie zwar zur Kenntnis, verheimlicht dem Leser aber ihr Ergebnis, sondern greift einen Nebensatz heraus, der Schwarzers Porno-Hysterie vermeintlich zu stützen scheint, um allein diesen zu zitieren. Auf ähnliche Weise verfährt sie bei zahlreichen anderen Gelegenheiten.
Fazit: Die feministische Kaiserin trägt seit langem keine Kleider mehr, und irgendwann werden die Leute es bemerken. Statt diesem Buch sollte man sich vielleicht doch etwas Sachlicheres, wissenschaftlich Fundierteres kaufen. Das kann bis hin zu Werken über die heilende Kraft von Edelsteinen allerdings sehr viel sein.
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen