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Der grosse Gatsby Gebundene Ausgabe – Juni 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: Neuübersetzung. (Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257065183
  • ISBN-13: 978-3257065183
  • Originaltitel: The Great Gatsby
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 805.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren am 24.9.1896 in St. Paul (Minnesota), gestorben am 21.12.1940 in Hollywood, begraben auf dem Union Cemetery in Rockville. Er war unglücklich als Princeton-Student, weil er nicht Kapitän der Footballmannschaft wurde, unglücklich als Leutnant, weil er nicht zum Fronteinsatz nach Europa kam, und unglücklich als Liebhaber. »Ich war in einen Wirbelwind verliebt und mußte ein Netz spinnen.« Der Wirbelwind war eine wunderschöne, verwöhnte, kapriziöse Tochter aus gutem Hause, Zelda Sayre. Das einzige Netz, mit dem er sie hätte fangen können, war aus Geld und Ruhm gestrickt. Nach zwei Jahren in einer New Yorker Werbeagentur hatte Fitzgerald sein Ziel erreicht: Mit 24 Jahren machte ihn sein erster Roman ›This Side of Paradise‹ berühmt und reich, und Zelda wurde seine Frau. Sie verkörperten den amerikanischen Traum. Jung, schön und erfolgreich, wie sie waren, standen sie im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. Und führten ein gintrunkenes Leben mit »tausend Partys und ohne zu arbeiten«, die Dollars wurden wie Konfetti verschleudert auf Long Island, in Paris und an der Riviera. Alles endete im schrecklichen Kater der Wirtschaftskrise, die aus dem Wortführer des Golden age den der Lost generation machte. Was Fitzgerald schrieb, wurde bei Lesern und Kritikern ein Flop, er schrieb immer seltener und trank immer mehr. Zank und Geldprobleme zerstörten die Ehe mit Zelda, die geisteskrank wurde. Um ihre Krankenhausrechnungen und das Schulgeld der Tochter zahlen zu können, ging Fitzgerald 1937 nach Hollywood. Als die Metro-Goldwyn-Mayer dem Drehbuchschreiber Schulberg mitteilte, man habe einen neuen Mitarbeiter eingestellt, einen gewissen Fitzgerald, rief jener aus: »Fitzgerald? Ich dachte, er sei tot.« Vier Jahre später war er es. »Ich weiß, wie meine Generation gesprochen hat. Ich habe ihre Sprache 20 Jahre lang belauscht … Wie können sie mich derart wegwerfen?« Im Jahr seines Todes verkaufte sein Verlag Charles Scribner’s Sons 21 Exemplare seiner Bücher.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Franziii am 6. März 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"The Great Gatsby" ein Buch, dass einen in eine längst vergangene Zeit zurückführt. Ich bin erst Anfang Zwanzig und faszieniert wie die 20er Jahre in diesem Buch so schillern beschrieben werden. Die Thematik ist keineswegs veraltet. Es geht um Liebe, Hoffnung und Image. Wenn man etwas hinter die Fassade schaut lernt man u.a. die viele Seiten der Gesellschaft in diesem Buch kennen. Das Buch ist durch seine Seitenzahl keine schwere Kost und somit angenehm zu lesen.

Leider sind einige Rechtschreibfehler etc. enthalten, wesshalb ich einen Punkt abziehe.

Alles in allem ein tolles Buch zu einem super Preis. Ich freu mich sehr auf den bald im Kino erscheinenden Film.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 20. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der letzte Satz des Romans gilt heute vielen als der beste Satz, der je geschrieben wurde. Der große Gtasby taucht immer wieder auf den Listen auf, die von Zeit zu Zeit nach dem besten Roman aller Zeiten forschen. Es ist Fitzgeralds Sprache, dem melancholischen Blick auf seine Figuren zu verdanken, die einen zur Leichtigkeit des Seins verführt, daß einem die Dekadenz der handelnden Figuren in der Geschichte nicht abstößt. Trotz allem Reichtum handelte es sich um Verlorene, deren Riß in sich so pocht, daß sie ihn nicht zu füllen, zu überwinden verstehen. Deutlich vor allem in Jay Gatsbys unstillbarer Liebe zu Daisy Fay. Was nützt einem da das viele Geld? Fitzgerald versteckt Gatsby hinter der Beschreibung eines Außenstehenden, eines am Rand Teilhabenden. James Gatz ist fasziniert von der schillernden Gesellschaft der Zwanziger Jahre, dem Mondänen. Eine Zeitlang darf er an ihren Tischen Platz nehmen. So traumhaft durchlebt dieses Leben auch erscheinen mag, herrschen darin der Betrug, die Eifersucht, die Neurosen.

Am Besten im Rausch zu ertragen. Allerdings läuft nicht alles nach Plan, in dieser nach außen verschlossenen Welt, die sich für unberührbar hält. Romantisch in der Sehnsucht, subtil im Scheitern. Auch ein Gatsby vermag das nicht aufzuhalten. Fitzgerald erzählt vom Riß im Menschen, den er erst verspürt, dann hofft, ihn zu beherrschen, schließlich vergessen machen will, damit er einen nicht in den Abgrund zerrt. Jay Gatsby lächelt, hält Hof und versinkt doch im Unglück.
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Format: Gebundene Ausgabe
Diese Frage habe ich mir gestellt nachdem ich viel schon viel über den großen Gatsby gehört habe. Warum hat Hunter S. Thompson dieses Buch immer wieder abgetippt um zu erfahren wie es ist, etwas großartiges zu schreiben. Also hab ich mir das Buch doch mal bestellt.
Über die Handlung wurde ja schon viel gesagt und auch dass kein Spannungsbogen vorhanden ist, dazu kann ich nur sagen den braucht das Buch auch nicht.
Im Wesentlichen ist Der Große Gatsby ein Bericht von Nick Carraway über die kurze Zeit, in der seinen Nachbarn kennen gelernt hat.
Was mich an dem buch im Nachhinein fasziniert ist, dass Fitzgerald es schafft ohne große Spannung einen Roman zu schreiben, den man nicht aus der Hand legen will und am Ende weis man nicht mehr als als am Anfang. Der Leser weiss im Prinzip nicht über die Personen, bzw. deren Vergangenheit, man erfährt nur was alle während der Buchhandlung erleben (mit ein paar wenigen Nebeninformationen). Es bleiben also mehr Fragen unbeantwortet als beantwortet und dennoch ist man damit zufieden.
Deshalb kann ich das Buch nur empfehlen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Jay Gatsby lebt in einem großen Haus am Meer und jeden Samstag gehen die Menschen bei seinen Partys ein und aus, der Alkohol fließt in Strömen, es wird getanzt und geraucht. Gatsby müsste ein glücklicher Mann sein, denkt man sich, das ganze Geld und die vielen Freunde. Doch all dies ist nur Schein und bei dem Versuch seine erste Liebe Daisy zurück zu gewinnen, die inzwischen verheiratet ist, geht er ohne es zu merken viel zu weit.
Fitzgerald beschreibt in seinem Roman „Der große Gatsby“ das laute Leben der Goldenen Zwanziger, die Suche nach dem Glück, dem großen Geld und dem amerikanischen Traum. Mit Jay Gatsby hat er dabei eine Projektionsfläche für all das geschaffen, was heute als Inbegriff des damaligen Lebens gilt, das lockere Leben, viele Party und vielleicht auch Gedankenlosigkeit. Der Roman gibt einen Überblick über das gesellschaftliche Panorama und verdeutlicht gleichzeitig die unglaubliche Oberflächlichkeit. Die „roaring twenties“ sind bei Fitzgerald eine Scheinwelt, in der blasse Menschen agieren, die sich selbst täglich den gerade passenden Anstrich verpassen. Ehrlich und wahr scheint nichts zu sein, wie auch der Erzähler schockiert feststellen muss, nachdem er in Gatsbys Welt gelandet ist.
„Der große Gatsby“ gilt nicht ohne Grund als einer größten Romane seiner Epoche und bietet einen spannenden Blick die Zeit und die Menschen, die versuchen in ihr zu leben.
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Von Amazon-Kunde am 2. August 2013
Format: Kindle Edition
Habe auch endlich den großen Gatsby gelesen.

Zu diesem Buch kann und muss ich nicht viel sagen, nur, dass man es gelesen haben muss!

So eine poetische und träumerische Vorstellung der Liebe und diese auch noch in die Realität umzusetzen zu versuchen... Es ist einfach durch und durch kummervoll, fast schon melancholisch.

Noch nie in einem Buch hatte ich so zwiespältige und triefgründige Gefühle.

In den letzten drei Kapiteln fühlte ich nur noch eine Art Romantik und habe fast durchgeweint.
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