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Der grosse Ausverkauf (OmU) - Arthaus Collection Dokumentarfilm

Niko Remus , Prof. Dr. Sabine Rollberg    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Darsteller: Niko Remus, Prof. Dr. Sabine Rollberg, Florian Opitz, Arne Ludwig, Andy Lehmann
  • Komponist: Marcus Schmickler
  • Format: PAL
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 21. August 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002DOSVIE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.960 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Engagierte Doku über den Widerstand von Menschen in vier Kontinenten gegen Privatisierung von Grundversorgung als fehlgeschlagenen Versuch zur Steigerung des Wirtschaftswachstums.

Synopsis

Florian Opitz offenbart in seinem schockierenden Dokumentarfilm die zum Teil dramatischen Folgen von Privatisierung zur Steigerung des Wirtschaftswachstums. An konkreten Beispielen wie Soweto, wo die Einwohner sich den Strom des neuen Anbieters nicht mehr leisten können, oder England, wo sich nach der privaten Übernahme von British Rail die tödlichen Unfälle häufen, zeigt er, dass das so genannte Allheilmittel zur Sanierung öffentlicher Kassen alles andere als gut funktioniert und vor allem die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt ...

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen den Privatisierungsterror 21. August 2010
Mittlerweile gibt es immer bessere Dokumentationen, die sich den Problemen unserer Zeit stellen. Diese gehört definitiv dazu!

Mit "Der große Ausverkauf" ist ein toller und nicht den Übetreibungen anderer Dokumentaristen verfallener Film gelungen, der sich dem neuliberalistischen Privatisierungparadigma durch internationale Fallbeispiele zu stellen versucht. In England (Verkehrssystem/Eisenbahn, Bolivien (Wasserversorgung), Südafrika (Stromversorgung), Indonesien (Gesundheitsversorgung) wird beispielhaft anhand den unterschiedlichsten ehemals in öffentlicher Hand gelegenen Versorgungsstrukturen nachgewiesen, wie ineffizient die Privatisierungen sind und das diese lediglich auf Profitmaximierung zielen und kaum auf langfristige Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Gütern angelegt sind und so massive Ausschlüsse produzieren. Während die Politik scheinhafte Umetikettierungen betreibt und versucht der Bevölkerung einzureden, dass die Privatisierungsmaßnahmen zum Nutzen aller seien, zeigt der Dokumentarfilm auch die sehr unterschiedlichen Strategien der Bevölkerung mit der einseitigen Ökonomisierung fertig zu werden (so versuchen zum Beispiel in Südafrika widerständige Gruppen, solche Familien wieder illegal an die Stromversorgung anzuschließen, die durch die Stromversorger abgekoppelt wurden, während eine alleinerziehende indonesische Mutter bei Parlamentsabgeordneten betteln geht, um Geld gespendet zu bekommen, welches für die überlebenswichtigen Dialysemaßnahmen ihres kranken Sohnes benötigt wird).

Credo: Die Aneignung der Welt, wie sie durch die immer agressiver fortschreitende Ökonomisierung ermöglicht wird, führt zu massiven Ungerechtigkeiten und dem Ausschluss weiter Bevölkerungsgruppen von lebenswichtigen Versorgungsstrukturen.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Doku 21. Juni 2010
Von The Saint
Von Amazon bestätigter Kauf
... die viele Schnittpunkte mit "Let's make money" (DVD) hat. Letzendlich ist "Let's make money" breiter gefächert, hier geht es dafür spezieller um den Bereich von Privatisierungen und deren Nutzen / Unnutzen. Die Kritik am Thema ist scharf und nachvollziehbar, da durch viele weltweite Beispiele untermauert.
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückend und uneingeschränkt empfehlenswert 27. Mai 2010
Von Amazon bestätigter Kauf
Ein sehr bedrückender Film. Empfehlenswert vor allem für alle die glauben, dass der Schlüssel zur Lösung unserer drängendsten Haushaltsprobleme in "mehr Privatisierung, mehr Wettbewerb und mehr Eigenverantwortung" liegt. Und man sollte sich nicht vertun: Nur, weil die Beispiele sich auf Bolivien, Südafrika, Großbritannien und die Philippinen beziehen, heißt dies nicht, dass es uns nicht auch passieren kann - die anderen sind uns nur schon voraus. Insofern ist dieser Film ein aufrüttelnder Blick in eine mögliche Zukunft für Deutschland, in dem ich dann nicht gern leben möchte. Wer das neoliberale Märchen vom selbstregulierenden Markt und der unsichtbaren Hand, die bei genügend Wettbewerb alles zum Guten wendet, nach dem Betrachten dieses Films immer noch glaubt, ist vermutlich hervorragend für eine politische Karriere bei einer liberalen oder liberalkonservativen Partei qualifiziert.
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5.0 von 5 Sternen Wirtschaftspsychopathen mit schwarzen Zahlen 22. Dezember 2013
Die Dokumentation -Der große Ausverkauf-, folgendes ist mein Eindruck und meine Meinung:
Eine veraltete Wirtschaftsausrichtung lässt Banken und Unternehmen vorgeben, im Interesse von Wirtschaftswachstum und Sanierung armer Länder zu helfen. In Wirklichkeit werden elementare soziale Einrichtungen so extrem gestrafft, dass es viele Opfer gibt. Diese kämpfen wegen ihres erlittenen Unrechts gegen den eigenen Staat oder die eigene Verzweiflung.
Der Grund, warum Strom, Wasser, Gesundheit auf einmal nicht mehr für alle da ist, ist die kurzfristige Gewinnoptimierung. Moderne Wirtschaftwissenschaft könnte rentable und stabile Unternehmen schaffen, die ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.
Die Dokumentation ist intelligent, ohne zu überfordern, in erster Linie sprechen die Bilder für sich und Sie hat mich davon überzeugt, dass ich kein Anhänger von Privatisierung bin.
Möchten Sie, dass ein naher Verwandter stirbt, weil er sich keinen Arzt leisten kann?
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5.0 von 5 Sternen Kritisch und Wirtschaftlich interessant 12. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Angefangen bei Margaret Thatcher die ja damals begann mit der Privatisierung wird hier gezeigt in welchen Ländern und welche Branchen betreffend Privatisierungen stattfinden bzw.bedacht werden und wen es am Härtesten trifft und wer welche
Rolle in diesem vor allem Wirtschafts bedachten Sektor einnimmt zB.die Weltbank mit Sanktionen für benötigte Kredite von
Finanz schwachen Ländern etc.

Wirklich sehenswert
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