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Der große Gatsby. SZ-Bibliothek Band 4 [Gebundene Ausgabe]

F. Scott Fitzgerald , Walter Schürenberg
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 188 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793038
  • ISBN-13: 978-3937793030
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.632 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mitte der zwanziger Jahre erschien einer der wohl exemplarischsten Liebesromane der Weltliteratur: 'Der große Gatsby' von F. Scott Fitzgerald. Er handelt von der Leidenschaft eines jungen Mannes aus der Unterschicht, Jay Gatsby, zu einem weder außerordentlich schönen noch besonders geistvollen Mädchen aus bestem Hause . . . Da dieser Roman ein Welterfolg wurde und mehrmals in Starbesetzung verfilmt ist, liegt der Schluß nahe, daß viele Leser sich in der Figur des Helden wiedererkannten, daß sie in Gatsbys einsamem Kampf um eine Liebe, die es nicht geben konnte - weil der, von dem sie erwartet wurde, in seiner Gefühlswelt viel zu beschränkt war -, zumindest einen Teil ihrer eigenen Verstrickung wiederfanden." (Esther Vilar)

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der große Gatsby
OT The Great Gatsby OA 1925 DE 1953Form Roman Epoche Moderne
Dieser kurze Roman bietet ein Sittengemälde der amerikanischen 1920er Jahre und beleuchtet den Zwiespalt zwischen Geld und Liebe, Machtgier und Treue. Sprache und Erzählstil machen den Roman zu einem der herausragenden poetischen Werke Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Inhalt: Nick Carraway kommt 1922 aus dem Mittelwesten nach New York, um in den Börsenhandel einzusteigen. Er mietet einen Bungalow auf Long Island, wo er seinen Nachbarn Gatsby kennen lernt, einen Geschäftsmann, der zu großem Reichtum gekommen ist. Mit diesem Reichtum will er Daisy Fay erobern, die jedoch inzwischen mit dem wohlhabenden, aber ungebildeten und rohen Tom Buchanan verheiratet ist. Ihretwegen hat Gatsby, ein Romantiker, sich in West Egg niedergelassen. Nick, der, zunächst widerstrebend, zum Vertrauten Gatsbys wird, bringt diesen mit Daisy, seiner entfernten Cousine, zusammen. Daisy wird Gatsbys Geliebte, trennt sich jedoch nicht von Tom, dessen gute Herkunft und solider Reichtum ihr mehr bedeutet als die tiefen Gefühle und das Geld des neureichen Gatsby. Tom hat bereits seit längerer Zeit eine Affäre mit Myrtle Wilson, der Frau eines Tankwarts. Nach einem alkoholreichen Tag in New York, dem 30. Geburtstag Nicks, überfährt Daisy versehentlich Myrtle mit Gatsbys Auto. Daisy und Tom söhnen sich in der Nacht darauf aus und lenken den Verdacht auf Gatsby. Myrtles Ehemann, der Gatsby sowohl für den Geliebten als auch für den Mörder seiner Frau hält, erschießt diesen und richtet anschließend sich selbst.
Aufbau: Nick Carraway dient in dieser Geschichte als Ich-Erzähler und Vermittler zwischen den beiden Welten, zwischen die er gerät, zu denen er aber selbst nicht gehört. In der Handlung des Romans spielt Nick lediglich eine Nebenrolle. Er ist der Außenseiter aus der Provinz und weil er deshalb von allen unterschätzt wird, hat er Zugang zu allen Kreisen. Die Sprache, in der dieser Roman erzählt wird, ist knapp, sehr dicht und arbeitet mit vielen Aussparungen. So entsteht ein dichtes Geflecht aus Symbolen und Metaphern, das das amerikanische Selbstverständnis und seine sozialen sowie kulturellen Grundfeste beleuchtet.
Wirkung: Bei Erscheinen des Romans war Fitzgerald bereits ein bekannter und angesehener Autor in den USA. Der große Gatsby wurde von den Kritiken sehr positiv aufgenommen, war jedoch mit 22 000 verkauften Exemplaren von einem Bestseller weit entfernt. Sein Autor fühlte sich zutiefst missverstanden, da der Roman vom Publikum als Zeitdokument, als Spiegel bestimmter Teile der amerikanischen Gesellschaft verstanden wurde und dem amerikanischen Selbstverständnis zuwiderlief. Erst im Zuge der Fitzgerald-Renaissance, die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte, rückte zunehmend die literarische Kunstfertigkeit des Werks ins Blickfeld, das seither zu den modernen Klassikern der amerikanischen Literatur gehört. St. N.
Biografie: H. Bloom (Hg.), F. Scott Fitzgerald’s »The Great Gatzby«, 1986. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amerikanischer Klassiker zum Wiederlesen 6. Juli 2004
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Zuerst einmal ein Dankeschön an die SZ. Durch ihre (vor allem aber bei weitem nicht nur) preislich sehr attraktive Reihe wird man quasi "gezwungen" sich mit einer Reihe von Meisterwerken zu beschäftigen, die ansonsten immer wieder dem Vergessenwerden anheim fallen. Bei diesem Preis sieht man auch verhältnismäßig gerne über ein paar Schlampereien beim Setzen hinweg, Druck-, Rechtschreib-, Trenn- oder Tippfehler. Alleine fünf oder sechs beim "Gatsby".

"Der große Gatsby" ist ein Meisterwerk in jedem Fall. Thematisch kein bißchen veraltet, immerhin ist der Roman 80 Jahre alt, zieht das Buch seine Faszination vor allem aus zwei Umständen: seiner atmosphärischen Dichte und seiner Kürze. Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man, warum Literaturpapst MRR so gegen überlange Bücher wettert. Bei Fitzgerald ist es so, daß man gerne noch ein paar Seiten gelesen hätte. Aber gerade deshalb ist es denkbar, das Buch in ein paar Jahren wieder zur Hand zu nehmen und es an einem verregneten Sonntag in einem Rutsch erneut zu lesen.

Nur ein Zitat (der letzte Satz des Buches): "So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom und treiben doch stetig zurück, dem Vergangenen zu." Sprachgewaltig und intelligent, wie das gesamte Werk. Sehr schade, daß es von F. Scott Fitzgerald so wenig Romane gibt.

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gatsby, ein wahrer Gentleman! 5. Juli 2004
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Beleuchtet wird in diesem hervorragenden Roman die High- Society der Ostküste der USA während der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Als Tableau dient die tragische Liebesgeschichte zwischen dem reichen, Geheimnis umwitterten Jay Gatsby und der schönen aber leichtfertigen Daisy.
In Amerika zeigen sich die so genannten " Goldenen Zwanziger" als die Zeit der Prohibition, des ausgiebigen Drogenkonsums, der luxuriösen Parties mit neuartigen Jazzklängen. All dies macht der Autor zum Gegenstand seines Facetten reichen Romans.
Zudem bringt Fitzgerald die Oberflächlichkeit, Blasiertheit und Übersättigung der mondänen, höheren Gesellschaftsschicht zu Tage. Personen, die erst jüngst zu Geld gekommen sind, finden dort kaum Zugang und selten wirkliche Akzeptanz. Der amerikanische Traum, der verspricht, dass man durch Tüchtigkeit alles erreichen kann, stellt sich in seiner realen Durchführung als höchst fragwürdig dar oder stößt zumindest, wenn es um gesellschaftliche Anerkennung geht, an seine Grenzen.
Der tüchtige Gatsby, der so vielen Vieles gibt, hat im Grunde keine Freunde, keine wirklichen Herzensbeziehungen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Die Menschen, um ihn herum sind, ohne Ausnahme, materiell fixiert und irgendwie alle vom Stamme Nimm. Sie vermögen die seelische Größe dieses Mannes nicht zu erkennen. Als Mensch ist Gatsby für diese ethisch verkommene Clique nicht interessant. Dies gilt vor allem für die von ihm so geliebte Daisy.
Der fiktive Erzähler Nick - Jay's mittelloser Nachbar- ist der einzige, der die wirkliche Größe Gatsbys erkennt und ihm durch seinen Bericht ein würdiges Denkmal setzt.
Unendlich berührend! Ein Meisterwerk!
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46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Poetische Vollkommenheit in peinlicher Übertragung 15. Januar 2002
Format:Taschenbuch
F. Scott Fitzgeralds Roman 'Der große Gatsby' erzählt die Geschichte einer unerfüllten Liebe vor dem Hintergrund der 20er Jahre in den USA. Mit einer einfachen und zugleich ergreifenden Poesie beschreibt der Autor die vergebliche, verklärte Liebe des Emporkömmlings Jay Gatsby zu einer Dame aus der Upper Class und stellt diesem reinen, tiefgreifenden Gefühl die Dekadenz und Oberflächlichkeit der amerikanischen Gesellschaft in den 20ern gegenüber. Fitzgerald's 'Gatsby' gehört wohl zu den wenigen großartigen Romanen aus der Neuen Welt.
Leider finden wir dieses Werk hier in einer Übersetzung vor, die den geneigten Leser mit einem Schulbubenenglisch ohne Gleichen konfrontiert. Die poetische Vorlage wird zu einer drögen Inhaltsangabe degradiert, die dem Leser auch die letzte Freude an der Lektüre zu nehmen vermag. Hier verschwinden Fitzgeralds feinsinnige Metaphern im Nirwana anglistischer Ignoranz, ausdrucksvolle Erzählpassagen wirken wie die Aufzählungen aus einer Medikamentenliste. Daher meine Empfehlung: Man genehmige sich etwas mehr Zeit, wage sich an das Original und verwende eine ausführliche Inhaltsangabe und, falls nötig, ein Lexikon. Es lohnt sich!
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5.0 von 5 Sternen Klassische Schönheit!
Ist es mittlerweile ein Trend, von irgendwelchen (verstorbenen) Autoren auf Tumblr und Twitter Zitate zu lese, sie daraufhin zu googlen und ihr Leben fiebrig zu studieren, nur um... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Julia Mayer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Die große Ratlosigkeit
Das Buch habe ich vor einigen Wochen gelesen, jetzt eine Rezension darüber zu schreiben, fällt mir aber überraschend schwer. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Tim R. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Großer Roman und trotzdem kein Zugang zur Geschichte als Leser
Gatsby ist ein junger Millionär, der seine alte Liebe Daisy stets zurückhaben möchte, doch sie ist längst an Tom Buchanan vergeben, mit dem sie eine Tochter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2011 von Josephine Sterner
2.0 von 5 Sternen Schade...
Schade deshalb, weil ich wirklich große Literatur erwartete. Hat das Buch doch so enorme Vorschusslorbeeren! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2011 von Michael Gertzen
4.0 von 5 Sternen Zu Beginn etwas schwerfälliger Klassiker
Als "grandioser Klassiker der amerikanischen Literatur" wird der große Gatsby auf dem Buchrücken gefeiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2010 von Gordian Ezazi
3.0 von 5 Sternen In meinen Augen etwas überbewertet
Bei der Anschaffung der gesamten SZ-Bibliothek gerieten einerseits wahre Meisterwerke (wie beispielsweise Umberto Ecos "Der Name der Rose") als auch in meinen Augen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2010 von Muggenhorst
4.0 von 5 Sternen Homage an die 1920er Jahre in New York
Der mittellose James Gatz erkennt früh, dass Erfolg eine Frage der Selbstdarstellung ist und beschließt zum strahlenden und erfolgreichen James Gatsby zu werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2009 von Chaloc
4.0 von 5 Sternen ein eloquentes Opus, ein Meisterstück seiner Zeit
Die Handlung muß, denke ich, nicht mehr kommentiert werden. Ein interessantes Meisterstück, das mir anfangs etwas langatmend vorkam, ich aber allein schon von der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2009 von Colin Raffael de Giorgi
1.0 von 5 Sternen Oje wie schlecht
"Der Grosse Gatsby" - ein selten schlechtes Buch. Oberflaechliche Charaktere, kaum Spannung, kein Hoehepunkt, eine an den Haaren herbeigezogene Handlung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2008 von Jana Schaarschmidt
4.0 von 5 Sternen engl. Titel: "The Great Gatsby" (1925) - raffiniert konstruierte...
Nick Carraway, ein ca. 30-jähriger Börsenmakler, zieht 1922 vom Mittelwesten in ein Haus auf Long Island. Er ist der Erzähler der Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2008 von Adam
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