Der große Gatsby 2013

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In HD erhältlich

Als neuer Nachbar des unter mysteriösen Umständen zu Reichtum gekommenen Aufsteigers Jay Gatsby erlebt der junge Broker Nick Carraway 1922 Glanz und Elend des amerikanischen Traums. In nur fünf Jahren ist Gatsby ganz oben angekommen, feiert rauschende Feste, deren Faszination auch Carraway erliegt. Doch der Glanz des neuen Königs von Long Island ist nur Tarnung für einen einsamen Mann.

Darsteller:
Leonardo DiCaprio,Tobey Maguire
Laufzeit:
2 Stunden, 22 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Der große Gatsby

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Baz Luhrmann
Darsteller Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire
Nebendarsteller Gemma Ward, Jason Clarke, Elizabeth Debicki, Callan Mcauliffe, Amitabh Bachchan, Carey Mulligan, Joel Edgerton, Isla Fisher
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Sprachen Englisch, Deutsch
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 19. Juli 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Baz Luhrmanns "Der große Gatsby" ist die inzwischen vierte Verfilmung des berühmten Romans von Francis Scott Fitzgerald aus dem Jahr 1925. Es gibt auch eine Stummfilmversion, eine Film Noir Version mit Alan Ladd und den populären Robert Redford Film aus dem Jahr 1974, der seinerzeit sogar eine 20er Jahre Modewelle auslöste, was sicherlich auch ein Verdienst des Kameramannes Doulgas Slocombe war, der den Film von Jack Clayton veredelte. Trotz Klassikerstatus gilt gerade diese 70s Verfilmung als seltsam blutleer, die Zuschauer konnten zwar in schönen Bildern schwelgen, aber selbst als Nichtleser hatte man das Gefühl, dass man nie in die Tiefe der Figuren eindrigen konnte. Interessanterweise macht Baz Luhmann mit seiner 2013 inszenierten Neuverfilmung den gleichen Fehler, denn auch seine Variante ist domiant an der Oberfläche angesiedelt. Die Form ist brillant, der Inhalt muss erst mal gesucht werden. Zweifelsohne hat er aber immerhin die bunteste, wildeste und schrägste Verfilmung bisher abgeliefert. Wie wichtig in beiden Verfilmungen einmal mehr die Kostüme sind, lässt sich in einer der markantesten Szenen ablesen, wenn Gatsby seine Klieder, Hüte, Anzüge und Hemden aus dem Schrank holt und ins Zimmer wirft, bis ein großer Haufen feinster Stoff seine Besucherin Daisy umhüllt, die auf dem Boden sitzt.

Vielleicht ist dies auch die Schlüsselszene des Films, denn das maßlose Kleiderwerfen macht die Frau traurig und zugleich zeigt die Szene die Tragik der Liebesgeschichte zwischen dem großen Gatsby und seiner Daisy auf. Sie ist vergangen und währte vielleicht nur einen Moment.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hemeraner VINE-PRODUKTTESTER am 24. Dezember 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Im Endeffekt ist "Der große Gatsby" auch als Film eine einzige Party wie sie mehrfach selbst im Film dargestellt wird. Laut, bunt, opulent und überzogen. Die darstellerischen Leistungen und die Ausstattung ist ja ganz hervorragend, aber man muss sich schon ordentlich auf den Film einlassen. Da wird gesprungen, was das Zeug hält, Realität mischt sich mit Fiktion, Lügen mit der Wahrheit. Man muss gewaltig aufpassen, sonst hat man hinterher den gesamten Film nicht verstanden. Dabei ist die Story recht eifach gehalten und auch wenn das Buch sehr alt ist, muss ich eine Spoilerwarnung geben, da jeder, der den Film sehen will vermutlich irgendeine Vorstellung vom Buch hat.

Gatsby (Leonardo DiCaprio) gibt berauschende Parties. Über ihn ranken sich Legenden, dass er verwandt mit den deutschen Kaiser ist, gar ein Spion des Deutschen Reiches, dass er jemanden umgebracht hat usw usf. Doch hat ihn niemand gesehen. Eines Tages wird der jung Nick Carraway (Tobey Maguire) auf eine seiner Parties eingeladen. Er ist der einzige, der wohl jemals eine Einladung bekommen hat. Der Grund ist sehr einfach dafür. Er ist auch der erste, der Gatsby wieder mit seiner großen Liebe zusammenbringen kann. Carraway ist nämlich der Cousin von Daisy (Carey Mulligan). Diese war einst in Gatsby verliebt, doch kam er aus dem Krieg nicht wieder. Da hat sich Frauenheld Tom Buchanan (Joel Edgerton) sie vor der Nase weggeschnappt. Kaum sehen sich die beiden wieder nimmt das Unglück seinen Lauf...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mittezwanzig am 1. November 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Die Darstellung ist gewöhnungsbedürftig und verlangt, dass man sich auf sie einlässt. Dieser etwas andere schrille, bunte, surreale Stil ist das Besondere und Beste an dem Film. Die Bilder, Partys und die Musik sind teilweise wirklich sehr sehr gut.

Aus meiner Sicht hat der Film zwei große Makel:
Zum einen ist er viel zu lang. Man fragt sich zu Beginn die ganze Zeit wann geht es los (die Geschichte ist als Rückblick und Erzählung aufgebaut und erwartet den Auftritt des mysteriösen Gatsby)... nach etwa einer Stunde ist es dann soweit und der Film dauert dann noch Mal bestimmt genauso lang.

Zum anderen haben mich die Charaktere nicht angesprochen. Ich empfand sie als relativ flach und langweilig. Am Ende war es nur eine Art Liebesfilm, wobei ich die ganze Zeit auf eine tiefere Wendung gewartet habe. Sie sind auch sehr widersprüchlich, aber nicht auf eine nachvollziehbare menschliche Art sondern eher nicht durchdacht und ich musste gefühlt schon viel interpretieren und vor allem konstruieren, damit die Handlung für mich Sinn ergibt. (Ich brauche nicht ein close up auf ein wichtiges Detail oder einen Charakter der das, was offensichtlich gerade passiert, noch einmal ausspricht, wie es einige amerikanische Filme gerne machen, aber ein wenig mehr Klarheit wäre schon gut.)
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Von Uwe Hoeppe TOP 1000 REZENSENT am 5. Februar 2015
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Die "alte" Romanverfilmung mit Robert Redford hat es natürlich schwer, sich gegen Baz Luhrmans bombastisches Partyspektakel mit Leo di Caprio zu behaupten, aber gerade in der Figurenentwicklung sehe ich die Fassung mit Redford und Farrow weiter vorne:

Besonders am Ende konzertriert sich Luhrman m.E. zu sehr auf Gatsbys Schicksal und hat Szenen, die danach die anderen Figuren "re-visiten", in den "deleted scenes"-Eimer ausgemistet. Dabei sind es gerade diese Stellen, welche die Verlogenheit der gesamten partygeilen Oberschicht des Romans herausstellen: menschliche Einzelschicksale sind hier völlig ersetzbar, so lange nur der schöne Schein aufrecht erhalten wird und das Geld weiterfließt. Die Redford-Version arbeitet diese zentrale Doppelbödigkeit der gesamten Figuren deutlich besser heraus.

Natürlich wirkt die Inszenierung der älteren Verfilmung recht bieder gegen die "in your face!"-Inszenierung Luhrmans, die sich aber auch Anachronismen vorwerfen lassen muss: Ja, Techno ist quasi der Swing der späten 90er Jahre, aber historisch inkorrekt ist er als Partymusik der 20er dann eben doch. Und: Die 90er sind schon eine Weile vorbei.

So oder so: Beide Verfilmungen haben ihre Stärken, und die allgemeine Inszenierung und das Spiel der Darsteller ist in beiden sehr gelungen. Ich empfehle, beide nacheinander zu sehen.
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