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Der große Diktator

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Produktinformation

  • Darsteller: Jack Oakie, Reginald Gardiner, Henry Daniell, Billy Gilbert, Grace Hayle
  • Komponist: Meredith Willson
  • Künstler: Willard Nico, Percy Townsend, Roland Totheroh, Sir Charles Chaplin, J. Russell Spencer, Glenn Rominger, Karl Struss
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 21. Oktober 1999
  • Produktionsjahr: 1940
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 111 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00004RYS4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 110.585 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Charlie als jüdischer Friseur, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Diktator seines Landes hat und dadurch in eine teuflische Situation gerät.
"Der große Diktator" wurde Chaplins populärster Film, obwohl er in vielen Ländern jahrelang verboten war: eine beißende Satire auf Adolf Hitler und den deutschen Nationalsozialismus. Die sechsminütige Rede am Ende des Films ist zugleich ein Plädoyer für Toleranz, Menschlichkeit und Frieden.

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Charlie Chaplin sagte einst, hätte er von den Verbrechen, die in den Konzentrationslagern geschehen sind, gewusst, er hätte diesen Film niemals gedreht. Doch von alledem konnte Chaplin Ende der 30er Jahre, als er sich seinen Film Der große Diktator erdachte, nichts wissen. Und so kam der fertige Film 1940 in die amerikanischen Kinos.

Der große Diktator ist eine hintersinnige, ironische Verulkung des Tyrannen Hitler (wie gesagt: für die Amerikaner war Hitler 1940 kaum mehr als eine Karikatur; von den abscheulichen Verbrechen, die in seinem Namen in ganz Europa angerichtet wurden, wussten die Amerikaner zu dieser Zeit wenig). Chaplin spielt eine Doppelrolle. Er ist zum einen Adenoid Hynkel, der machtbesessene, verrückte Führer Tomatiens. Auf der anderen Seite spielt er einen bescheidenen jüdischen Frisör, der unter den Repressalien des Diktators zu leiden hat. Paulette Goddard, Chaplins damalige Ehefrau, ist wiederum in der Rolle seiner heimlichen Liebe zu sehen, der rundliche Komödiant Jack Oakie wiederum verkörpert den nicht minder verrückten Gegenpart Hitlers zu seiner Zeit, den italienischen Diktator Mussolini, der in Chaplins Film zu Benzino Napaloni mutiert, dem Diktator von Bacteria.

Die berühmteste Szene des Filmes ist jene unglaubliche Sequenz, in der Chaplin (in der Rolle des Diktators) mit einer aufblasbaren Weltkugel einen Liebestanz vollführt. Nie zuvor wurde Machtbesessenheit beeindruckender karikiert als in dieser Szene. Die Situationskomik ist schnell und scharf gespielt, für Chaplin war dies jedoch nicht genug. Statt mit Humor endet der Film mit einer sechsminütigen Rede des Frisörs, in der er die Menschheit zu Frieden aufruft und ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft prophezeit, wenn sie einander nur mit Respekt und nicht mehr mit Krieg und Terror behandelten. Für viele Kritiker fällt dieser Monolog aus dem Film heraus, sie empfinden ihn als aufgesetzt und unpassend. Dies mindert den Wert von Chaplins Worten aber nicht, seine Rede ist anrührend und begeisternd bis zum heutigen Tag.

Für Chaplin war dies übrigens der letzte Film, in dem er in der Rolle des kleinen Tramps zu sehen war. Es ist kein Zufall, dass Der große Diktator gleichzeitig sein erster durchgängiger Tonfilm war. --Robert Horton

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Dieser Film ist ein Meisterwerk, ohne Frage.
Aber wer DIESE DVD kauft, wird niemals die volle Magie von Chaplin spueren koennen. Der ganze Film zeichnet eine brilliante Satire ueber deutsche sowie italienische Faschisten. Das beeindruckenste fuer mich an dem Film war die Voraussicht Chaplins, aber besonders auch diese so gut getroffene Tonmelodie der Ansprachen Hitlers.
Es ist eine Schande, dass diese DVD keine Original-Tonspur hat.
Ich kann nur jedem, der wirklich etwas von Chaplins Zauber einfangen will, empfehlen, sich die amerikanische Version des Diktators zu holen. Oder das Video fuer weniger Geld.
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Von Ein Kunde am 1. Dezember 2005
Format: DVD
Im September 1939, kurz nach dem Einfall der deutschen Wehrmacht in Polen, begann Chaplin endgültig mit den Dreharbeiten zu seinem Film über der Welt größten Diktator. Chaplin, im selben Jahr und Monat wie Hitler geboren, von ähnlicher Statur und mit demselben Bart ausgestattet, hatte sich bereits seit 1935 mit der Absicht getragen, einen Film über diesen Menschen zu machen, dem er mit Abscheu, zugleich aber auch mit Faszination begegnete: "Er ist der Wahnsinnige und ich bin der Komiker", sagte er über Hitler, "doch es hätte genauso gut umgekehrt werden können".

Chaplin spielt eine Doppelrolle. Er ist zum einen Adenoid Hynkel, der machtbesessene, verrückte Führer Tomaniens. Auf der anderen Seite spielt er einen bescheidenen jüdischen Frisör, der unter den Repressalien des Diktators zu leiden hat. Paulette Goddard, Chaplins damalige Ehefrau, ist in der Rolle seiner heimlichen Liebe zu sehen, der rundliche Komödiant Jack Oakie wiederum verkörpert den nicht minder verrückten Gegenpart Hitlers zu seiner Zeit, den italienischen Diktator Mussolini, der in Chaplins Film zu Benzino Napaloni mutiert, dem Diktator von Bacteria.

Die berühmteste Szene des Filmes ist jene unglaubliche Sequenz, in der Chaplin (in der Rolle des Diktators) mit einer aufblasbaren Weltkugel einen Liebestanz vollführt. Nie zuvor wurde Machtbesessenheit beeindruckender karikiert als in dieser Szene. Die Situationskomik ist schnell und scharf gespielt, für Chaplin war dies jedoch nicht genug.
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Format: DVD
Lange, lange und beschwerlich war der Weg für Sir Charles Chaplin bis er endlich sein filmisches Meisterwerk im Jahre 1940 Uraufführen konnte: denn kein Filmstudio in den USA hatte den Mut, diesen Film zu dieser schwierigen Zeit zu finanzieren und viele distanzierten sich auch selbst zu Chaplin in jener Zeit. Somit gab es für Chaplin nur eines = er finanzierte den kompletten Film alleine und übernahm mehrere Aufgabenbereiche gleichzeitig (Regisseur, Drehbuchschreiber, Produzent und Musikkomponist).
Bis es dann aber dennoch, nach unglaublichen 559 Tagen, es endlich soweit war: "Der grosse Dikator" startete mit unglaublichen Erfolg in den US-Kinos und gab den Menschen das zurück, was sie zu dieser Zeit nicht mehr kannten: Gefühl, Leidenschaft, Humor (besser gesagt: bissige Satire) und viel menschliches Einfühlungsvermögen und wärme.
"Der grosse Diktator" ist Chaplins kongeniale und zynische Antwort auf Hitlers Grössenwahnsinn und grausamer Brutalität! Chaplin wusste, das Hitler ein grosser Verführer und Schauspieler ist.. und genau als solchen stellt Chaplin ihn dar: und das so dermassen überdreht und entlarvend, das es ihm gelang, das das Publikum nur eines konnte: über diese Witzfigur von Nationalsozialisten zu lachen... ja, Hitler ganz frech und mit erhobenen Haupte mitten ins Gesicht zu lachen!
Der Weg dahin allerdings war sehr schmal und nicht ganz ungefährlich, zumal man eben um die reale Gefahr Hitlers wusste. Aber Chaplin gelang in diesem (seinem ersten Tonfilm überhaupt) das einmalige Kunststück, den Spagat zwischen entlarvender Politsatire, Drama, Komödie und Geschichtsfilm mehr als nur erfolgreich vollziehen zu können.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Charlie Chaplins Abrechnung mit Hitler. Als etwas Anderes kann man den Film wohl nicht bezeichnen. Und obwohl der Film selbst nie einen Oscar® bekommen hat, gehört er zu den Meisterwerken der Filmgeschichte. Mit der Premiere im Oktober 1940 ergoss sich in Amerika zunächst eine Hetzkampagne über den Film. In den USA gab es viele Anti-Kommunisten besonders die deutsch-freundliche Hearst Presse, die den Film kritisierte. Und als 1942 Chaplin auf mehreren Veranstaltungen des Amerikanischen Komitees, Russlandhilfe forderte, rückte man ihn sehr schnell in die Nähe der Kommunisten. Die Ablehnung Charles Chaplin gegenüber, fand 1952 ihren Höhepunkt als man dem Briten die Wiedereinreise-Genehmigung verwehrte.

Daraus zog Chaplin Konsequenzen: Seine Frau Oona löste den gesamten Besitz der Chaplins in den Amerika auf und holte das komplette Archiv mit allen Chaplin Filmen nach Europa. Die Chaplins ließen sich in der Schweiz nieder. Erst 20 Jahre später - 1972 - reiste er wieder in die Staaten, um den Ehren-Oscar® für sein Lebenswerk in Empfang zu nehmen.

FAZIT: Mit seiner komisch-tragischen Auseinandersetzung über eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte hat Chaplin in seiner Doppelrolle als Adenoid Hynkel und jüdischen Friseur für alle Zeiten Filmgeschichte geschrieben. Auch wenn Chaplin für die meisten Fans eigentlich 'der Tramp' bleibt. Wer 'Der große Diktator' nicht kennt, misst ein Stück Filmgeschichte. Auch wenn die deutsche Fassung nicht an das Original rankommt, sollte man diesen Film unbedingt als Klassiker im Filmarchiv haben. Ein Film der Sie wie mich zum Lachen und Weinen rühren wird, da bin ich mir ganz sicher.
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