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Produktinformation
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Wer die erste Geige spielen will,
muss immer den richtigen
Ton treffen.
Gerhard Uhlenbruck
Menschen zu führen ist eine heikle Aufgabe, die Sie im Zeitalter kooperativer
Führung und gut qualifizierter Mitarbeiter nur dann erfolgreich bewältigen, wenn
es Ihnen gelingt, sich den Respekt und die Kooperationsbereitschaft Ihrer Leute
zu sichern. Anders formuliert: Führungserfolge sind nur zu einem Bruchteil Ihrer
Fachkompetenz und Ihrem inhaltlichen Engagement geschuldet; mindestens ebenso
wichtig ist der richtige Umgang mit den Menschen. Was das im Einzelnen bedeutet,
lesen Sie in diesem Kapitel.
Endlich Chef? Glückwunsch! Denn mit der ersten Führungsverantwortung ist ein
entscheidender Karriereschritt geschafft. Gleichzeitig betreten Sie als neuer
Vorgesetzter unweigerlich das glatte Parkett unausgesprochener
Mitarbeitererwartungen und heimlicher Konkurrenz um das nächste Treppchen auf
der Karriereleiter. Damit Sie auf neuem Terrain nicht ausrutschen, einige
Verhaltensempfehlungen.
Dass der erste Eindruck immer der stärkste ist und sich nachträglich nur
schwer korrigieren lässt, zählt zu den Binsenweisheiten. Rechnen Sie also damit,
dass Ihre ersten Amtshandlungen besonders aufmerksam registriert werden.
Insbesondere Ihre neuen Mitarbeiter wollen möglichst schnell wissen, mit wem sie
es zu tun haben. Wenn Sie sich in den ersten Tagen zum Aktenstudium in Ihrem
neuen Büro vergraben, werden Sie rasch zum Eigenbrötler gestempelt; tauschen Sie
sich vorrangig mit Vorstand und Führungskollegen aus, gelten Sie schnell als
karrieregeil. Das Engagement Ihrer Mitarbeiter sichern Sie sich am ehesten,
indem Sie sie ernst - und wichtig - nehmen. Dafür gibt es ein simples Rezept:
Reden Sie mit ihnen, lernen Sie sie kennen, interessieren Sie sich für ihre
Aufgaben, ihre Anregungen. Und tun Sie das nicht zwischen Tür und Angel, sondern
nehmen Sie sich Zeit für jeden Einzelnen. Ein Team-Meeting, in dem Sie sich
vorstellen und Ihrer Hoffnung auf gute Zusammenarbeit Ausdruck verleihen,
ersetzt solche Einzelgespräche nicht.
Wer sich auf die Kunst des Zuhörens versteht, erfährt nicht nur
mehr, sondern gewinnt in der Regel auch die Sympathie des Zuhörers. Bombardieren
Sie Ihre Mitarbeiter also nicht mit Fragen, lassen Sie sie erzählen.
Auch dieses Buch bedient sich seines Namens, obwohl es darin weniger um korrekte und zivilisierte Umgangsformen im öffentlichen Raum geht, sondern um das zentrale Thema von Petra Begemann, die "Karriere" nämlich, bei der sie übrigens auch vor so markigen Buchtiteln wie "Den Chef im Griff" nicht zurückschreckt (siehe Bibliographie).
Damit kein Missverständnis entsteht, alles, was Frau Begemann schreibt hat Hand und Fuß. Das vorliegende Buch wirkt jedoch eher wie ein Versatzstück aus verschiedenen anderen ihrer Bücher und man darf sich angesichts der etwa 20 veröffentlichen Titel zum Thema "Karriere" fragen, ob hier nicht eine schnelle Substanzverwertung statt gefunden hat. Denn das Buch reduziert sich letztlich auf einen der üblichen modernen Ratgeber mit jeder Menge "Do's & Don'ts".
Gut bekommen dem Buch die in jedem Kapitel eingebauten Interviews mit Spezialisten zum jeweiligen Thema.
Hier die Kapitelübersicht:
- Erster Eindruck: Voraussetzungen optimieren
- Vorgesetzte: Chefs für sich gewinnen
- Mitarbeiter: Autorität erarbeiten
- Kollegen: Sich den Rücken freihalten
- Frauenfragen: Sich souverän behaupten
- eMail, Handy & Co.: Gekonnt kommunizieren
- Meetings: Terrain sichern
- Geschäftsessen: Kinderstube beweisen
- Im Ausland: Spielregeln beherrschen
- Zum Schluss: Vom Umgang mit Fettnäpfen
Erstens wegen der "Substanzverwertung", zweitens wegen des m.E.
... Lesen Sie weiter... ›Was mich als Schweizer allerdings wunderte, war der weisse Fleck, den unser Land und unsere neuzeitliche Älplerkultur im Buch hinterlassen haben. Das ist nicht einfach Chauvinismus, sondern schlicht eine Unterlassung. Denn die Schweiz ist nicht nur für reiche Erbhinterlasser ein attraktives Land, sondern auch für ganz normale Erwerbstätige. Und als ich vor Jahren Schwyzertütsch-Kurse für alemannische Manager erteilte, stiessen wir immer wieder auf feine Unterschiede bei den Benimmregeln.
... Lesen Sie weiter... ›|
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