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Der große Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat [Gebundene Ausgabe]

Gerd Lüdemann
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1998
Mit dem Buch "Der große Betrug" verabschiedet sich der evangelische Theologe Gerd Lüdemann endgültig vom Christentum. In einem an Jesus gerichteten Brief begründet er diesen Schritt: 'Das Allermeiste, was Du der Bibel zufolge gesagt bzw. getan hast, hast Du gar nicht getan.' In allgemeinverständlicher Weise stellt Lüdemann unechte Jesusworte und -taten vor und vergleicht sie mit den zwar wenigen, aber dafür um so eindrucksvolleren echten Worten und Taten Jesu. Was auf diese Weise von Jesus und seiner Lehre übrigbleibt, reicht freilich nicht länger aus, um damit ein Christentum zu begründen. Deutlich wird, daß Christen sich Jesus zu allen Zeiten so zurechtgemacht haben, wie es ihren Wünschen und Interessen entsprach. Dieses bestürzende Urteil trifft nicht erst auf die Interpreten Jesu in der neuesten Zeit zu, sondern bereits auf die Verfasser der biblischen Schriften. Person und Verkündigung haben zwar die tiefe Sympathie des Autors, doch kann ihnen nicht mehr die einzigartige Bedeutung zukommen, die sie dem kirchlichen Dogma zufolge nach wie vor besitzen. Lüdemann macht deutlich, daß die drei wesentlichen Fundamente des Christentums nicht länger aufrechtzuerhalten sind: der Gedanke der Schöpfung aus dem Nichts, der Glaube an eine Auferstehung sowie die Begründung einer Ethik auf der Grundlage der Verkündigung Jesu.
Präzise wird gezeigt, daß die historische Person Jesus über weite Strecken des Neuen Testaments bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde. Nur an wenigen Stellen läßt sich noch ein schattenhafter Umriß seiner Person erahnen. Lüdemanns Ziel ist es, in verständlicher Sprache über den eigentlichen Ursprung der abendländischen Kultur aufzuklären.
Der Autor: Gerd Lüdemann, Jahrgang 1946, ist Professor für Neues Testament an der Universität Göttingen.

Wird oft zusammen gekauft

Der große Betrug: Und was Jesus wirklich sagte und tat + Der erfundene Jesus: Unechte Jesusworte im Neuen Testament + Die ersten drei Jahre Christentum
Preis für alle drei: EUR 43,60

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 125 Seiten
  • Verlag: Zu Klampen (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3924245703
  • ISBN-13: 978-3924245702
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,3 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 242.620 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Der Ort des Buches in meiner Biographie und in meinem Beruf
Mit diesem Buch nehme Abschied vom Christentum und begründe meinen Abschied mit historischen Gründen, die seit langem bekannt aber selten allgemeinverständlich vorgetragen wurden. Die evangelischen Kirchen Niedersachsens haben dieses Buch zum Anlaß genommen, meine Abberufung von meinem theologischen Lehrstuhl zu fordern. Auf die Diskussion der inhaltlichen Gründe, die ich vorgelegt habe, gehen sie bisher nicht ein. Im Buch habe ich gezeigt, daß mehr als 85% aller Worte und Taten Jesu in der Bibel ihm erst später zugeschrieben wurden. Das meiste davon ist gegen Juden gerichtet, die die christliche Botschaft nicht annehmen wollten, und gegen Abweichler in den eigenen Reihen.

Über den Autor

Gerd Lüdemann,Jahrgang 1946, ist Professor für Neues Testament an der Universität Göttingen. Er ist Leiter der Abteilung "Frühchristliche Studien" am Institut für Spezialforschungen sowie des Archivs "Religionsgeschichtliche Schule" an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.

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Kundenrezensionen

3.1 von 5 Sternen
3.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesens- und wissenswert 10. Februar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Die negativen Rezensionen zeigen wieder einmal, wie schwer es gläubigen Menschen fällt, über ein so emotional besetztes Thema wie den Glauben sachlich zu diskutieren. Lüdemann wird Unsachlichkeit, Polemik, Geldverdienen mit Unwahrheiten, unbegründete Kritik vorgeworfen. Liest man jedoch seinen Text, dann spürt man in jeder Zeile das ernsthafte Bemühen um Wahrheit, um Begründung, um Offenlegen seiner Kriterien, auch um Verständnis für jene, die - wie er einst selbst auch - nur zu gern an die Verheißungen der Botschaft von Jesus glauben wollen. Diese negativen Rezensionen lassen durchweg erkennen, dass sie von Menschen kommen, die sich von Erkenntnissen verletzt, ja erschüttert fühlen, die ihnen etwas rauben, das fester Bestandteil ihres Denkens und Fühlens geworden ist. Die Sorge, ja Angst, dass man sich geirrt haben könnte, dass man falschen Versprechungen aufgesessen sein könnte, lässt es einfach nicht zu, die erarbeiteten und wohl begründeten Einsichten eines Forschers sich wenigstens anzuhören.

Was Lüdemann in diesem und auch in seinen anderen Büchern vorträgt, wird ja von vielen anderen Theologen längst auch vertreten. Was Lüdemann (und wenige andere) auszeichnet, ist seine intellektuelle Redlichkeit und sein Drang nach aufklärender Wahrheit, die es einfach nicht zulassen, solche Einsichten für sich zu behalten. Er klärt auf, begründet detailliert und das in einer verständlichen Sprache. Ausdrücklich muss doch gewürdigt werden, dass er in voller Kenntnis der zu erwartenden Schwierigkeiten und Anfeindungen, die er sich durch die Kirche (er verlor auf Betreiben der Kirche seinen theologischen Lehrstuhl!) und einen Teil seiner akademischen Kollegen zuzog, dennoch seinen Weg der Aufklärung gegangen ist und noch immer geht. Für mich ist seine Haltung bewundernswert und absolut vorbildlich. Um die Moral in unserer Gesellschaft stünde es besser, wenn wir mehr Menschen seiner Statur hätten.

Was den Vorwurf angeht, seine Religionskritik brächte nichts Neues, so gilt nach wie vor: Eine Argumentation verliert doch nicht an Gültigkeit, nur weil sie schon früher geäußert wurde. Entscheidend ist der begründende Gehalt der Argumente, ihre logische, empirische und historische Substanz. Und hier trägt Lüdemann - nicht nur in diesem Buch - wahrhaft "erschütterndes" Material, Belege und Bedenkenswertes zusammen. Man sollte doch immer auch berücksichtigen, dass seine Bücher sich auch an die Öffentlichkeit wenden, daher immer auch Sachverhalte neu anführen, die innerhalb der akademischen Zunft in der Tat nicht Neues darstellen, außerhalb der weltabgewandten Theologenwelt aber oft unbekannt sind und daher immer wieder auch in Erinnerung gerufen werden müssen.

Zusammengefasst: Ein unbedingt lesenswertes, aufklärendes und daher notwendiges Buch, das zudem den Vorteil prägnanter Kürze aufweist.

Univ.-Prof. Dr. Uwe Lehnert
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59 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig aber zu kurz 27. April 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist unerlässlich für jeden, der sich für die Person des historischen Jesus interessiert. Aber der Autor zeigt nicht nur in überzeugender Weise, welche Sprüche und Taten wirklich auf Jesus zurückzuführen sind, sondern macht auch ersichtlich, wie von manchen Stellen in den Evangelien auf die Situation in den frühen christlichen Gemeinden geschlossen werden kann. Die Folgerungen, die der Autor aus seinen Erkenntnissen zieht, sind konsequent und mutig (zumindest für einen Theologieprofessor). Leider ist der Preis für das Buch etwas hoch geraten (oder der Umfang für den Preis zu gering). Aber ich bin gespannt auf das nächste Buch des Verfassers.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der grosse Betrug 9. Juni 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Prof.Dr.Lüdemann ist ein Mann mit Zivilcourage. Wer in so einer Gesellschaft, in der das sog. Christentum soviel Macht ausüben kann, solch ein kritisches Buch veröffentlicht und das auch noch als Theologie-professor, hat keinerlei Angst vor den Konsequenzen - ist nur seinem Gewissen Rechenschaft schuldig. Ich empfehle die weitere Lektüre seiner Bücher. Bravo!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftlichkeit und Bibel
Prof. Lüdemann zeigt (endlich), wie und auf welche Weise sich die Wissenschaft und die wissenschaftliche Forschung der Bibel, dem Neuen Testament, dem Leben Jesu und den... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Isenschmid Juerg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das christliche Phänomen " Jesus " !
Sehr geehrte Christen !

Die Geschichte um Jesus einmal katholisch betrachtet ! Zuerst
sollten wir daher auch versuchen die Ausuferungen der Theologie zu... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Hubert Popp veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schwach
FRustiert und wenig überzeugend kommt er daher - Lüdemann, der mit dem Christentum sein Geld verdient, aber an nichts mehr christliches glaubt - das muß ja... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Januar 2003 von "patrickkunkel"
1.0 von 5 Sternen der große Betrug...
Der Autor versucht hier in Kurzform zu beschreiben, welche Taten und Worte Jesu echt oder unecht zu sein scheinen, nur leider mäßig bis garnicht hinreichend... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2001 von Rink Sven (rickswoon@yahoo.de)
2.0 von 5 Sternen Zuviel Kriterien zuwenig Inhalt
Der Autor klassifiziert Jesu Worte und Taten anhand von 9 Kriterien als echt oder unecht.

Er listet in dem - zum Glück kurzen Buch - eine Stelle nach der anderen auf und... Lesen Sie weiter...

Am 5. Juni 2000 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Neuzeitliche Religionskritik, aber nichts neues
"Der große Betrug" - schon der Titel verheißt nichts Gutes. Betrug ist nie gut - und er soll nach Lüdemann genau da stattgefunden haben, wo man meinen... Lesen Sie weiter...
Am 5. Januar 2000 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Polemik eines enttäuschten Mannes
Dieses Buch könnte beinahe als lustig, unterhaltsam, ja geradezu lächerlich bezeichnet werden, wenn es nicht so gefährlich wäre. Lesen Sie weiter...
Am 4. Januar 2000 veröffentlicht
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