• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Der goldene Topf: Ein Mäh... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von greener_books_de
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: VON ** UK lieferbar ** Wir glauben, dass Sie vollständig mit unseren schnellen und zuverlässigen Service zufrieden sein werden. Alle Bestellungen werden so schnell wie möglich versendet! Kaufen Sie mit Vertrauen!
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Der goldene Topf: Ein Mährchen aus der neuen Zeit Taschenbuch – 1. Juli 1997

4.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 5,90
EUR 5,90 EUR 0,88
61 neu ab EUR 5,90 14 gebraucht ab EUR 0,88

Der neue Liebesroman von Bestsellerautorin Mhairi McFarlane
Anzeige Jetzt entdecken

Wird oft zusammen gekauft

  • Der goldene Topf: Ein Mährchen aus der neuen Zeit
  • +
  • Der Sandmann: Berlin 1816 (dtv Bibliothek der Erstausgaben)
  • +
  • Die Elixiere des Teufels: Roman (dtv Klassik)
Gesamtpreis: EUR 21,70
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Hüttngaudi in Österreich
Genießen Sie die Vielfalt und Lebenslust Österreichs mit den passenden Buch-Tipps - Augenzwinkern inklusive. Hier klicken

Produktinformation


Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der goldne Topf
OA 1814 Form Kunstmärchen Epoche Romantik
1814 erschien die erste Buchveröffentlichung von E. T. A. Hoffmann: Die Fantasiestücke in Collot’s Manier. Der goldne Topf mit dem Untertitel Ein Märchen aus der neuen Zeit entstand 1813 und ist das bedeutendste Stück der Sammlung sowie eines von seinen wichtigsten Werken, da es die Verbindung von Wunderbarem und Fantastischem und damit einer doppelsinnigen Welt überzeugend darstellt.
Inhalt: Der Student Anselmus steht zwischen zwei Welten: der bürgerlichen, philisterhaften auf der einen Seite und dem Reich der Poesie auf der anderen. Am Himmelfahrtstag sitzt er in Dresden am Elbufer und vernimmt die Stimmen von drei »Schlänglein«. Anselmus glaubt, dass Wahnsinn oder Krankheit in ihn gefahren seien. Er beruhigt sich erst, als er abends einer fröhlichen Runde um den Registrator Heerbrand und Konrektor Paulmann, dessen Tochter Veronika sich für den Studenten interessiert, beiwohnt. Der Archivarius Lindhorst führt ihn jedoch erneut in das Reich des Wunderbaren. Die drei Schlänglein seien seine Töchter, in deren jüngste, Serpentina, sich Anselmus verliebt. Er begegnet ihr, einer sonderbaren Gestalt, mal Schlange, mal Mensch, im Haus des Archivars wieder. Hier betrachtet Anselmus auch erstmals den Glück bringenden goldnen Topf, in dessen Glanz sich die verschiedensten Figuren spiegeln. Serpentina erklärt ihm, dass Lindhorst, mit einem Fluch behaftet, solange eine Doppelexistenz als Salamander führen müsse, bis seine Töchter verheiratet seien.
Ein Apfelweib erscheint, raubt den goldnen Topf und sucht zu verhindern, dass Anselmus zunehmend mit dem Reich des Fantastischen in Berührung kommt. Sie macht ihn glauben, dass er Veronika liebe, und versetzt ihn zurück in die Welt der bürgerlichen Sphäre. Als Anselmus ein Manuskript mit Tinte bekleckst, erfüllt sich ihre Prophezeiung: Anselmus fällt ins Kristall – die Bibliothek ist voller riesiger, Feuer speiender Schlangen und Anselmus ist darin gefangen. Hier erkennt er die Bedrohung der bürgerlichen Enge und will sich für immer in das Reich Serpentinas begeben. Lindhorst überwältigt das Apfelweib in wüstem Kampf. Anselmus und Serpentina finden sich in Atlantis wieder, beschützt vom goldnen Topf, der das goldene Zeitalter symbolisiert.
Aufbau: In zwölf »Vigilien« – Nachtwachen – fließen die Welten des Wunderbaren und des Alltäglich-Bürgerlichen ineinander. Darin liegt auch die Neuartigkeit der Dichtung begründet: Die Poesie, die Macht der Sehnsucht, durchdringt unvermittelt die Realität und die aus ihr entstehende Enge. Dennoch lässt sich ein struktureller Schwerpunkt ausmachen: Die Vigilien mit der ungeraden Nummerierung gewichten stärker die Welt der Philister, die Vigilien mit den gerade Zahlen dagegen handeln überwiegend von Lindhorsts und Anselmus’ Sphäre. Eine weitere Besonderheit liegt in der neuartigen Position des Erzählers. Dieser kommentiert und reflektiert das Geschehen und wird schließlich selbst Teil der Fiktion, indem er Lindhorst um Hilfe bittet, die Geschichte zu Ende zu erzählen. So wird selbst die Instanz des Erzählers zum Spielball zwischen der wirklichen und der poetischen Welt.
Wirkung: Bald nach seiner Veröffentlichung wurde Der goldne Topf zu einem der beliebtesten Werke der deutschen Romantik. Auch im Ausland war die Erzählung populär, Hoffmann wurde der meistgelesene Romantiker.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

E.T.A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch

(Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 5 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dieses wundervolle Maerchen von E. T. A. Hoffmann ist voll ueberspruehender Phantasie und toller Einfaelle. Die Geschichte handelt vom tolpatschigen, aber netten und liebenswerten Studenten Anselmus, der sich in die Tochter des Zauberers verliebt und sie sich natuerlich erst erkaempfen muss. Was klingt wie die Geschichte aus einem x-beliebigen Roman ist aber in Wahrheit so unglaublich und kreativ, dass es in keinster Weise damit zu vergleichen ist (was es natuerlich sowieso nicht ist, da Hoffmann kein x-beliebiger Autor, sondern ein sog. Klassiker. Und auch noch ein wirklich guter!). Redende Schlangen mit smaragdgruenen Augen, in Kristallflaschen eingesperrte Menschen und Haeuser, die innen groesser sind als aussen, sind hier als relativ normal anzusehen. Hoffmann springt in einer Geschwindigkeit von seltsamer Szene zu unglaublicher Szene, von realistischen Momenten zu absoluten Phantasiegebilden, dass man manchmal Schwierigkeiten hat zu folgen und zu verstehen, wo in der Geschichte man sich gerade befindet. Dies, zusammen mit der alten Sprachweise Hoffmanns, macht aber gerade den Reiz dieses Buches aus. Hoffmann haelt sich weder streng an Zeit und Ort, noch an Naturgesetze oder Logik, sondern lediglich an die Vorstellungskraft des Lesers. "Der goldene Topf" ist sicherlich ein Lesevergnuegen fuer alle, die Lust und Freude daran haben, ihre Vorstellungskraft so richtig ausgenutzt zu sehen und sich an bunten und schoenen Schilderunegn in etwas altmodischen deutsch ergoetzen koennen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Kommentar 20 von 24 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Der Student Anselmus ist ein echter Pechvogel, der kein Fettnäpfchen auslässt. Gerade will er zu Himmelfahrt feiern gehen, als er schon in einen Korb voller Äpfel stolpert, dessen Besitzerin ihn mit lästerlichen Flüchen überhäuft. Verwirrt und beschämt setzt er sich unter einen Holunderbaum, um sich seine Pfeife zu stopfen, als goldene Schlangen zu ihm sprechen. Endgültig der Meinung er werde wahnsinnig, laden ihn seine Freunde, der Conrektor Paulmann und der Registrator Heerbrand, zu einer Fahrt über die Elbe ein, um ihn von seinen trüben Gedanken abzulenken. Dabei unterbreitet ihm Heerbrand einen wunderbaren Vorschlag. Für einen guten Lohn soll er die wertvollen Manuskripte des Archivarius Lindhorst kopieren. Doch der ist nicht nur extrem wunderlich, sondern auch launisch. Mehr noch, so glaubt der Student Anselmus nämlich, dass eine der goldenen Schlangen die Tochter Serpentina des Archivarius sei und verliebt sich unsterblich in sie. Doch das alte Äpfelweib setzt alles daran ihn von seinem Glücke fernzuhalten. Aber da gibt es immer noch die liebliche Veronika, die Tochter des Conrektors Paulmann, die ihrerseits Anselmus liebt und sich bemüht, ihn aus seinem magischen Wahn zu befreien.

Die meisten Leser kennen E.T.A. Hoffmann als Verfasser düsterer Schauergeschichten, die ihn zum Wegbereiter der deutschsprachigen Gothic Novelle gemacht haben, lange bevor Edgar Allan Poe zum ersten Mal zur Feder griff. Und wie sein berühmter amerikanischer Kollege wäre es falsch Hoffmann auf seine gruseligen Beiträge zur Weltliteratur zu reduzieren. Neben 'Die Elixiere des Teufels' und 'Der Sandmann' hat er auch Kriminalgeschichten verfasst ('Das Fräulein von Scuderi') und sogar Märchen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
"Hast Du Verstand und auch ein Herz, so zeige nur eines von beiden. Beides verdammen sie dir, zeigest du beide zugleich." (Hölderlin, 1770-1843)

Candide (Voltaire, 1759), Wilhelm Meister (Goethe, 1795); Heinrich von Ofterdingen (Novalis, 1802) sind die Vorreiter dieser wunderbaren Erzählung des E.T.A. Hoffmann (1788-1836) aus dem Jahre 1814. Eichendorffs Taugenichts folgt im Jahre 1826, Büchners Stücke bis 1838.

Anselmus, ein Student in Dresden, oszilliert zwischen den Welten des Traums und der Realität. Auf dem Wege am Himmelsfahrtstag läuft er einem Apfelweib in die Körbe und bringt ihre Habe auf die Strasse. Den Schaden mit all seinem Geld zahlend, muss er auf ein Fest just an diesem Tag verzichten, da ihm nichts blieb für die üblichen Feiern. Unter einem Holunderbusch traurig sitzend hörte er ferne Stimmen, wohlige Klänge, die sein warmes Innerstes berühren, sieht drei grüne Schlangen, die ihn durch das Grün bezirzen und er nichts schöner wähnt, als eine träumend andere Welt. So spürt er, dass neben seiner realen Welt, der profanen Wirklichkeit, es eine andere gibt, die sich in grenzenlosem Blau zeigt, wunderbare Gefühle erzeugend sich dem Phantastischen, dem Irrealen, dem Idealen hingibt. Wenn man die blaue Blume (Novalis, 1772-1801) findet, findet man auch die Liebe. Die Blume ist eine Repräsentation von einer noch unbekannten Geliebten. Und er fühlt sich enthoben und gleichzeitig neu geboren in dieser Welt, die er in dieser Erzählung mannigfach und auserwählt zu durchstehen hat.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 6 von 8 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden