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Der geteilte Himmel: Erzählung Taschenbuch – 1. Juli 1973


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Reprint (1. Juli 1973)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423009152
  • ISBN-13: 978-3423009157
  • Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 1,7 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.158 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der geteilte Himmel
DE 1963 (DDR), 1964 (BRD) Form Erzählung Epoche Gegenwart
Nach ihrem literarischen Debüt mit der Moskauer Novelle (1961), die nur in der DDR veröffentlicht wurde, schrieb Christa Wolf 1963 mit Der geteilte Himmel ihre erste Erzählung, die in beiden deutschen Staaten starke Beachtung fand. In dieser Liebesgeschichte behandelt sie als eine der ersten Autoren der DDR den Mauerbau (1961). Angeregt durch das Kulturprogramm »Bitterfelder Weg« (Stichwort R S. 1162) setzt sich Der geteilte Himmel mit der Arbeitswelt und ihren Produktionsbedingungen auseinander, sprengt dabei aber die engen Grenzen des sozialistischen Realismus.
Inhalt: Im August 1961 erwacht die 20-jährige Rita Seidel nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus und wird in ein Sanatorium überwiesen. Während ihrer Genesung rekapituliert sie die Ereignisse der letzten zwei Jahre: Als Büroangestellte in einem kleinen Dorf lernt sie den zehn Jahre älteren Chemiker Manfred Herrfurth kennen, und die beiden verlieben sich ineinander. Rita wird für ein Lehrerseminar angeworben und nutzt die Gelegenheit, zu Manfred nach Halle/Saale zu ziehen, wo sie ein Arbeitspraktikum in einem Waggonwerk beginnt. Sie identifiziert sich mit den Arbeitern und ihren Aufgaben, vor allem der Brigardier Metternagel weckt in ihr die Bereitschaft, sich für den Aufbau des Sozialismus zu engagieren. Ihr Verlobter steht der DDR kritisch gegenüber. Als eine von ihm entwickelte technische Neuerung von den Planungsbehörden nicht berücksichtigt wird, kehrt Manfred ohne Ankündigung von einem Chemiker-Kongress in West-Berlin nicht zurück – in der Annahme, dass Rita ihm folgen wird. Bei einem Besuch im Westen fühlt Rita sich fremd – wenige Tage vor dem Mauerbau fährt sie nach Halle zurück, wo sie kurz darauf bei einem Einsatz im Waggonwerk zusammenbricht. Nach dem Aufenthalt im Sanatorium findet sie erneut die Kraft, sich den Lebensbedingungen ihres Heimatstaates zu stellen.
Wirkung: Wolf beschreibt in ihrer Erzählung die Schwierigkeiten des geteilten Deutschlands mit den bis in das Privatleben hineinreichenden Auswirkungen. Die Autorin steht dabei deutlich auf der Seite ihrer Protagonistin. Doch die Darstellung einer kritischen Haltung zur DDR widersprach der sozialistischen Literaturdoktrin und wurde heftig kritisiert. Mit der Thematisierung der Republikflucht durchbrach Wolf zudem ein Tabu der DDR-Literatur. Dennoch erhielt sie mit dem Heinrich-Mann-Preis den bedeutendsten Literaturpreis der DDR (1963) und fand auch im Westen große Beachtung.
Mit ihrem Mann Gerhard Wolf erarbeitete die Autorin 1964 das Drehbuch für die DEFA-Verfilmung von Der geteilte Himmel (Regie: Konrad Wolf, in den Hauptrollen Renate Blume und Eberhard Esche), die ebenfalls ein großes Publikum fand. A. K.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christa Wolf wurde am 18. März 1929 als Tochter eines Kaufmanns in Landsberg/Warthe geboren. Sie studierte in Jena und Leipzig Germanistik, arbeitete als Verlagslektorin und lebte bis zu ihrem Tod am 1. Dezember 2011 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von film-o-meter am 1. August 2010
Format: Taschenbuch
Als Liebesgeschichte zwischen Ost und West, als der ultimative Roman der deutschen Teilung ist dieses erste bedeutende Werk von Christa Wolf bezeichnet worden; man kann das getrost als Verlagsmarketing abhaken. Im Vordergrund steht hier nicht die Liebe zwischen dem Chemiker Manfred Herrfurth und der zehn Jahre jüngeren angehenden Lehrerin Rita Seidel, sondern deren Scheitern im Alltag in der »DDR« kurz vor der Zementierung der deutschen Teilung durch den Mauerbau 1961. Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von etwas mehr als zwei Jahren, von Mitte 1959 bis zum November 1961. Sie setzt kurze Zeit nach dem Mauerbau in einem Sanatorium ein, in dem Rita nach einem Unfall auf dem Werksgelände (das einige Interpreten als Selbstmordversuch deuten) zu sich kommt, und endet mit ihrer Entlassung aus der Klinik. Die Ereignisse, die zum Zusammenbruch der Heldin geführt haben, werden in langen Rückblenden aufgerollt, ein kunstvolles, jedoch mitunter verwirrendes Montage-Verfahren, für das die Autorin sich hier entschieden hat.

Rita folgt Manfred in die Stadt. Vor der Aufnahme ihrer Lehrerausbildung macht die Neunzehn­jährige eine Art Praktikum in einem Waggonbauwerk und bekommt hier, genau wie der Leser, einen Einblick in den Alltag sozialistischer Planwirtschaft. Es gibt Konflikte zwischen Brigadeleiter, Werkmeister und dem zuständigen Parteikader, viele leiden unter Intrigen und dem vergeblichen Kampf um die Erfüllung der Normen. Zu den gelungensten Kapiteln in Wolfs Erzählung gehört das über eine Test-Zugfahrt im April 1961, in deren Verlauf Rita, Manfred und die anderen Passagiere die Nachricht von der ersten geglückten Weltraum-Mission der Sowjets erreicht - das letzte positive gemeinsame Erlebnis der Liebenden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Engelhardt am 23. November 2010
Format: Taschenbuch
Was sich mir am stärksten einprägte, war die Liebesbeziehung zwische Rita und Manfred, die auch im Mittelpunkt des Films steht. Wiewohl nicht glücklos, scheitert sie an der Teilung Deutschlands. Den Titel führt Wolf erst gegen Ende der Erzählung ein: ,,Den Himmel wenigstens können sie nicht zerteilen', sagte Manfred spöttisch. Den Himmel? Dieses ganze Gewölbe von Hoffnung und Sehnsucht, von Liebe und Trauer? ,,Doch', sagte sie leise, ,,Der Himmel teilt sich zu allererst'. Vorher aber liest man: ,,Früher suchten sich Liebespaare vor der Trennung einen Stern, an dem sich abends ihre Blicke treffen konnten. Was sollen wir uns suchen?' (Seite 187)
Rita Seidel, Pädagogikstudentin befindet sich nach einem Ohnmachtsanfall der allzu leicht hätte tragisch enden können, in einem Sanatorium zur Genesung. In oft unterbrochenen Rückblenden berichtet der Erzähler, häufig auch in die Ich-Form übergehend, wie alles gekommen ist. Als Angestellte in einem Versicherungsbüro einer ostdeutschen Kleinstadt lernt sie, neunzehnjährig, den Chemiestudenten Manfred Herrfurth kennen. Sie entschließt sich, Pädagogik zu studieren. Sie zieht mit Manfred zusammen, der im Dachgeschoss seines Elternhauses in der nahen Universitätsstadt (Halle?) wohnt. Die Beziehung zwischen Manfred und Rita ist mit ebenso nüchternen Worten wie feinsinnigen Beobachtungen skizziert. Sie hält manch einer Belastung stand: Da ist Manfreds problematisches Verhältnis zu seinen Eltern, ferner Ritas befremdlicher Entschluss, sich während der Sommerferien in einer Waggonfabrik zu verdingen, und schließlich Manfreds kritische Einstellung gegenüber dem totalitären Machtanspruch der Staatspartei.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kalle_m2k@hotmail.com am 5. Dezember 2001
Format: Taschenbuch
Der geteilte Himmel ist ein einzigartiges Zeugnis deutscher Literatur geschrieben von Christa Wolf, die auch zu jener Zeit lebte, in welcher das Buch angelegt ist.
Es ist die Zeit des Mauerbaus.. Wolf berichtet von Ost und West, einer Liebe, die durch diese Teilung mehr oder weniger verloren geht.. Ein ungemein wichtiges Buch, in dem man nicht nur erkennt welch große deutsche Schriftstellerin Wolf ist, sondern auch einen Zugang zur deutschen Geschichte der 60er Jahre bekommt, welche viele nicht kennen, weil sie derzeit noch nicht lebten oder noch zu jung waren. Außerdem lernt man mehr über die Verhältnisse und das Leben in der DDR kennen, was ich für wichtig halte, denn sollte man auch diesen Teil der deutschen Geschichte kennen..
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kristin Hogk am 28. Dezember 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im Gegensatz zu ihren Werken "Kassandra" oder "Kein Ort. Nirgends" besticht Christa Wolf in diesem Werk mit einem schlichten, jedoch nicht minder anspruchsvollen Erzählstil. Erzählt wird von zwei jungen Menschen, die Beziehung und Alltag in der DDR bewältigen, beide jedoch unterschiedlich. Die Liebe kommt ihnen wieder abhanden. Wie dies geschehen konnte, inwiefern dies mit der Teilung Deutschlands und anderen Faktoren zusammenhängt, versucht der Erzähler im Verlauf des Buches herauszufinden, doch bei Christa Wolf gibt es keine einfache Lösung, zum Glück. So still und unspektakulär diese Erzählung daher kommt, so viele Einblicke in den DDR-Alltag einerseits und in die komplizierten Gefühlswelten eines jungen Paares andererseits bietet sie. Ein weiteres vielschichtiges und wunderbar lesbares Buch dieser großartigen Autorin.
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