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Der geniale Mister Fletcher: Roman [Taschenbuch]

Craig Clevenger , Susanne Mecklenburg
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

20. August 2008
"Ein fesselnder Roman, der Kultstatus erlangen wird." Irvine Welsh Ein moderner Mr. Ripley lügt um sein Leben: Die Geschichte eines begnadeten Fälschers, der sich aus einer tödlichen Falle befreien muss. Craig Clevengers suggestiver Roman erinnert an die magische Welt eines Paul Auster und ist ein brillantes Psychogramm sowie eine kunstvolle Anleitung zum Verschwinden. "Bei Gott, das ist mit Abstand das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe." Chuck Palaniuk, Autor von Fight Club

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746624320
  • ISBN-13: 978-3746624327
  • Originaltitel: The Contortionist's Handbook
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 483.170 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Craig Clevenger wurde in Dallas, Texas, geboren und wuchs im südlichen Kalifornien auf, wo er Englisch an der California State University, Long Beach, studierte. Er ist ausgiebig gereist und hat in Dublin und London gelebt. Enttäuscht zog er sich aus der High-Tech-Branche zurück, um Schriftsteller zu werden. Er lebt in Santa Barbara, Kalifornien, und arbeitet an seinem zweiten Roman.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ripley war gestern - heute ist Fletcher 8. Juli 2005
Format:Gebundene Ausgabe
John Vincent hatte schon viele Namen und behält keinen für lange Zeit. Rastlos wechselt der begnadete Fälscher von einer Identität zur nächsten. Wie eine moderne Antwort auf den "talentierten Mr. Ripley" lebt John Vincent unter dem Deckmantel anderer Namen. Als er am Beginn des Romans mit einer Überdosis Tabletten im Magen und Drogen im Blut ins Krankenhaus gebracht wird, heißt er gerade Daniel Fletcher. Und der sitzt nun einem Psychiater gegenüber, der seinen Geisteszustand begutachten soll. Macht Fletcher seine Sache gut und überzeugt den Gutachter davon, psychisch fit zu sein, spaziert er am Ende als freier Mann zur Tür hinaus. Vermasselt er seine Vorstellung, riskiert er, in der psychiatrischen Abteilung weggesperrt zu werden.

Clevenger konzentriert sich in seiner Geschichte gänzlich auf die Hauptfigur. Andere Figuren agieren höchstens am Rand, im Mittelpunkt steht Daniel Fletcher, mit seiner Lebensgeschichte und mit Blick auf sein "Duell" mit dem Psychiater. Mit Fletcher hat Clevenger einen Protagonisten, der so viel Aufmerksamkeit absolut verdient hat. Ein Typ, der bis auf die letzte Seite etwas Rätselhaftes behält, dessen Geschichte zu fesseln weiß, und dessen Lebensart so skurril und faszinierend wirkt, wie der voll ausgebildete zweite Mittelfinger an seiner linken Hand.

So perfekt und detailbesessen wie er seine Fälschungen auch betreiben mag, auch ein Daniel Fletcher hat seine Schwächen. Winzige Fehler und Zugeständnisse an andere machen den Einzelgänger verwundbar. Es folgt eine Kettenreaktion von Ereignissen, die der Autor mit viel Liebe zum Detail darstellt. Fletchers Lügengerüst gerät ins Wanken....

Man merkt dem Roman zu keinem Zeitpunkt an, dass es sich um ein Debüt handelt. Clevengers Stil ist sehr direkt und offen, teilweise hart und explosiv, wie der Lebenswandel seines Protagonisten. "Der geniale Mister Fletcher" ist dabei ein Lesegenuss, der gleichermaßen faszinierend wie fesselnd ist und das unter anderem auch, weil Clevenger dem Leser praktisch eine Anleitung zum Fälschen einer Identität liefert. Er zählt die Schritte auf, erläutert Fletchers Vorgehensweise und weist auf mögliche Schwachpunkte hin. Zur Nachahmung wohl eher nicht empfohlen, aber auch deswegen so spannend zu lesen, weil da eben noch der Reiz des Verbotenen mitschwingt.

Fazit: absolut lesenswert, hochgradig faszinierend und fesselnd. Ein packendes Psychogramm, gerissen inszeniert und mitreißend geschrieben. Den Namen Craig Clevenger sollte man sich merken. Lesen Sie weiter... ›

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekte Verwandlung verhindert Dauerverwahrung 25. Mai 2005
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Craig Clevenger hier auftischt. Allerdings tut er das in einer Detailfreudigkeit, die seine Charaktere und deren Erlebnisse so realistisch erscheinen lassen, dass man schon fast wieder Angst vor der Wirklichkeit derartiger Erfahrungen bekommt.

Eigentlich geht es ja nur um einen Charakter, eine Person, den jungen John Dolan Vincent. Einzige Auffälligkeit an ihm ist ein sechster Finger an seiner linken Hand. Aufgrund immer wieder einmal auftretender, offensichtlich unergründlicher und vermutlich psychosomatischer Kopfschmerzen, die er völlig wahllos mit Drogen und Medikamenten unterschiedlichster Art zu bekämpfen sucht, findet er sich meistens mit einer Überdosis versehen in einem Krankenhaus wieder. So auch dieses Mal, wo er kaum aus seinem Rauschkoma erwacht einem Psychiater gegenüber sitzt.

Vincent wurde allerdings als Daniel Fletcher eingeliefert, so dass der Psycho-Fachmann nicht merkt, dass er einen Wiederholungstäter vor sich hat. Das ist auch das geniale Spiel des Protagonisten, der ständig wechselnde Persönlichkeiten und Charaktere annimmt, um zu verhindern, dass man ihn wegen latenter Suizidgefährdung in eine geschlossene Anstalt steckt. Er wird zum Künstler des Verbergens seiner Identität und sein größtes Persönlichkeitsmerkmal wird die Fähigkeit, unauffällig zu bleiben.

Emotional nahe gehend, weil so intim und persönlich erzählt, erfährt man als Leserin oder Leser die unzählig vielfältigen Überlegungen und nötigen Anpassungen des jungen Mannes, um sein Ziel zu erreichen, eine neue Identität anzunehmen....

Man erfährt viel über psychiatrische und psychologische Anamnesepraxis und entdeckt in den Erfahrungen des Charakters, den der Patient jeweils darstellt, durchaus Kabarettistisches. Seine häufigen Sitzungen ähnlicher Art haben ihn zum Antwortenspezialisten für psychologische Befragungen gemacht. Er kennt die Fragen, die Zielrichtung und die Deutung der Antworten. So gelingt es ihm gut, ein perfektes Täuschungskonstrukt zu entwickeln. Er gibt ein Profil von sich ab, welches in der Einschätzung des Arztes, es bestehe keine weitere Selbstmordgefährdung, und damit der Entlassung aus der Klinik endet.

Die Klugheit des Befragten trifft auf die Weisheit und Profession des Befragers und fast jedes Gespräch entwickelt sich zu einem Showdown geistiger Auseinandersetzung. Dieses Mal steht neben der Gefahr, als gefährdeter Suizidaler für lange Zeit hinter gepolsterten Wänden zu verschwinden, die Sorge um Keara, die Frau, die er liebt, an oberster Gedankenposition. Das erschwert Fletchers Denken und Konzentration. Er will sie beschützen, retten und ist somit noch mehr gefordert, die richtigen Antworten im richtigen Augenblick zu geben.

Dieses Überlegen und Bangen beschreibt der Autor zwar einfach, aber doch so dicht, dass man seine Figuren entdecken, kennen lernen will und auf das Ende gespannt ist. Es sind sehr melancholische Erlebnisse und Überlegungen, die Craig Clevenger erfunden hat und die Faszination seines Buches liegt hauptsächlich darin, dass eine einzige Handlungssituation - die der Befragungssitzung beim Psychiater - so facettenreich und interessant erzählt wird und die mit einer gänzlich unerwarteter Wendung seinen Schluss findet. © 5/2005, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay. Lesen Sie weiter... ›

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Junge, der Ripley nicht folgte 8. Juli 2005
Von F. Martin
Format:Gebundene Ausgabe
Er hat es um keinen Deut besser: Daniel Fletcher (einziges besondere Kennzeichen: ein vollständiger ausgebildeter, überzähliger Finger an seiner linken Hand) lebt in einer kaputten und armen Welt. Wie wir gefühlsmäßig manchmal eben auch. Man könnte mitunter fast weinen vor Plage und Not. Aber man schlägt sich durch. Mehr recht als schlecht. Was auch sonst?

„Der geniale Mister Flechter" etwa kann sich nur als notirischer Schwindler angestrengt durchs Leben winden. Und er ist ein kongenialer Fälscher. Die listige Gaukelei ist für ihn dabei überlebensnotwendig. Er muss regelmäßig seine Identität wechseln. Grund: alle 6 Monate heftige Migräneanfälle und ganz allgemein ein übles Drogenproblem. Und in Folge landet er dann immer gleich im Krankenhaus. Die Ärzte vermuten in seinem großzügigen Konsum von Methocarbamol oder Darvocet plus Bourbon latente Selbstmordabsichten. Der Gummizelle gilt es zu entrinnen. Und so lügt Mister Daniel Fletcher (alais John Dolan Vincent) seinen abgeklärten Gutachtern das Blaue vom Himmel herunter. Nur uns Lesern erzählt er in Rückblenden die wahre Geschichte. Jetzt gerät er immer mehr unter Druck. Aber sorgen wir uns nicht: es ist nicht das erste Mal, dass er um sein Leben lügen muss. Und irgendwann ist mit dem Schwindeln auch mal Schluss. Oder will er tatsächlich mit Haut und Haaren untergehen? Und ewig vor sich selbst fliehen?

Der US-Bestsellerautor Chuck Pahlaniuk („Fight Club") hat sich über Craig Clevengers Debütroman „Der geniale Mister Flechter" euphorisch geäußert: „Bei Gott, das ist mit Abstand das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe"....

„Der talentierte Mister Flechter" ist ein gekonntes Erstlingswerk. Von Craig Clevenger darf man noch viel erwarten. Natürlich auch Verbesserungen. Noch wirkt seine Sprache mitunter etwas spröde. Und der eigentliche Plot gedeiht doch eher hölzern. Am Ende will Craig Clevenger in jedem Fall zuviel. Der Roman schwankt zwischen Krimi, Liebesdrama und Abenteuerpistole. Und der junge Autor sucht zu offensichtlich die literarische Nähe zu Auster, Pahlaniuk und Highsmith. Trotz allem: das Buch ist lesenswert. Daniel Flechter macht uns sehr neugierig. Wo auch immer er sich gerade aufhält. Und egal mit welchen Namen er sich durch die Welt mogelt. In Flüsterkneipen, Motels und Krankenhäusern: Achten wir ab sofort auf Männer mit 6 linken Fingern! Lesen Sie weiter... ›

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5.0 von 5 Sternen Interessantes Buch
Wer Catch me if you can mag wird dieses Buch mit Sicherheit auch mögen.
Toller Schreibweise, interessante Handlung. Klare Kaufempfehlung von mir.
Vor 8 Monaten von Dominik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse !!!!!
Habe das Buch in einem Ruck durchgelesen und fand es einfach nur klasse. Konnte mich gut in jede beschriebene Situation einfühlen und reindenken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juni 2011 von Ari Ben Canaahn
5.0 von 5 Sternen Anleitung zum Unsichtbarwerden
Daniel Fletcher findet sich nach einer versehentlichen Vergiftung mit einem Schmerzmittel zur Beobachtung in der Psychiatrie wieder. Auch wenn Mr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2010 von Volker M.
3.0 von 5 Sternen "Manchmal kann ich so schlau sein und dann wieder so schwer von...
Daniel Fletcher leidet unter heftigen Migräne-Attacken, die er mit Schmerzmitteln bekämpft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2010 von T. Renzer
2.0 von 5 Sternen Einfriedung
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, so groß ist die Enttäuschung über dieses Buch. Nach den ganzen super Kritiken wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2010 von Tomheads
4.0 von 5 Sternen Wann kommt der Film?
Ich bin sehr begeistert von dem Buch. Es ist das erste was ich von Craig Clevenger gelesen habe und ich würd es sofort wiederlesen, wenn ich nicht noch ein anderes Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2010 von C. Probst
4.0 von 5 Sternen Es passt einfach
(Für eine Inhaltsangabe bitte andere Rezensionen bemühen.)

Ich habe mir dieses Buch als Zwischenkost für Zugfahrten bestellt. Das war ein Fehler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2010 von Tobias Schmitt
4.0 von 5 Sternen Sehr gut gezeichnet...
..aber kein neues Bild - so kann man es wohl zusammenfassen.

Die Erzählweise ist zweifelsohne spannend - detailreich, voller Emotion und Dramatik, nie einfallslos. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von B. Preuschoff
3.0 von 5 Sternen Suggestiv und packend
Er ist unauffällig, er ist genial. Und er hat an der linken Hand sechs Finger, was er allerdings geschickt zu verbergen weiß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von Günter Nawe "Herodot"
3.0 von 5 Sternen Perfekte Verwandlung verhindert Dauerverwahrung
Es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Craig Clevenger hier auftischt. Allerdings tut er das in einer Detailfreudigkeit, die seine Charaktere und deren Erlebnisse so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2005 von Uli Geißler
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