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Hera Lind läßt uns hinter die Kulissen einer perfekten Fernseh-Show blicken, erzählt eine tragikomische Liebesgeschichte und schreckt diesmal sogar vor einem eleganten Mord nicht zurück.
Während ihrer Schwangerschaft 1987 nutzte sie eine mehrwöchige Gesangspause, um sich auf ihr zweites Talent - das Schreiben - zu besinnen.
Ein Mann für jede Tonart entstand innerhalb weniger Wochen, war sofort ein Erfolg auf dem Buchmarkt und erreichte inzwischen eine Auflage von 1.221.000 Exemplaren. Aus dieser Geschichte einer lebenslustigen und sinnenfrohen Musikstudentin und Solosängerin wurde ein Kinofilm. Hera Lind schrieb zusammen mit Regisseur Peter Timm das Drehbuch, die Hauptrollen spielten Uwe Ochsenknecht, Gudrun Landgrebe und Katja Riemann, die Gesangspassagen synchronisierte Hera Lind selbst. Premiere war am 12.Februar 1993.
Ihre zweite Schwangerschaft nutzte Hera Lind, um die Fortsetzung des Romans zu schreiben: Frau zu sein bedarf es wenig. Sie konnte mit diesem zweiten Roman an ihren großen Erfolg anknüpfen. Das Buch wurde ein Bestseller und hat mittlerweile eine Auflage von 907.000 Exemplaren erreicht. Das ZDF verfilmte die Story mit Anica Dobra in der Hauptrolle.
Das Superweib entstand ausnahmsweise nicht während einer Schwangerschaft, machte Hera Lind aber zur Star-Autorin: Der Roman hat inzwischen eine Auflage von zwei Millionen Exemplaren erreicht. Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Sönke Wortmann machten Das Superweib zu einem erfolgreichen deutschen Kinofilm. In den Hauptrollen: Veronika Ferres, Heiner Lauterbach, Joachim Król, Thomas Heinze und Lieselotte Pulver. Filmpremiere war Anfang März 1996. Das Buch blieb fast ein Jahr auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste und wurde dann von seinem eigenen Nachfolger »vertrieben«, Hera Linds viertem Roman, Die Zauberfrau, der unmittelbar nach Erscheinen Platz 1 erreichte.
Die Zauberfrau erschien im Oktober 1995 mit einer außergewöhnlich hohen Startauflage von 300.000 Exemplaren. Mittlerweile ist diese Auflage auf 1,5 Millionen Exemplare gestiegen. Diesmal war es der Fernsehsender SAT 1, der einen Spielfilm zu diesem Roman produzierte - mit Iris Berben in der Hauptrolle.
Anderthalb Jahre später veröffentlichte Hera Lind ihr erstes Kinderbuch: Der Tag, an dem ich Papa war mit Bildern von Marie Marcks kam im März 1997 in der Reihe »Fischer Schatzinsel« als Hardcover heraus. Die Filmrechte zu einem Familien-Kino-Film sicherte sich die Bavaria-Film.
Noch vor Weihnachten desselben Jahres lag Hera Linds fünfter Roman vor: Das Weibernest. Die Fortsetzung des Bestsellers Das Superweib erschien im November 1997 mit einer Startauflage von 500.000 Exemplaren, der höchsten in der Geschichte des Fischer Taschenbuch Verlages. Die Verfilmung ist geplant, die ARD wird Das Weibernest in der zweiten Staffel der Reihe »Lauter tolle Frauen« im Jahr 2000 zeigen.
Hera Linds neuester Roman ist seit September 1999 im Buchhandel: Der gemietete Mann.
Hera Lind hat bisher über 300 Lesungen im deutschsprachigen Raum abgehalten, um ihren Leserinnen und Lesern persönlich ihre Bücher vorzustellen. Im Oktober 1995 startete sie eine Fernsehkarriere: in der Familien-Talksendung Hera Lind & Leute plauderte sie bis Sommer 19997 jeden Samstag im ZDF mit ihren Gästen über ernste und unterhaltsame Alltagsthemen. Von Herbst 1997 bis Sommer 1998 moderierte sie dann als Nachfolgerin von Reinhard Fendrich die ARD-Single-Show Herzblatt.
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Ich fand es schon in ihren vorhergehenden Büchern nervig, wie "selbstverliebt" sie ihre Heldin (die wohl jeweils ein "alter ego" ist) darstellt und wie wenig "Kredit" sie anderen Akteuren gibt. In diesem Fall ist es vollends peinlich: Wohl so ziemlich jedem Leser ist klar, dass Hera Lind hier über ihre Erfahrungen als "Herzblatt-Moderatorin" referiert - und das ohne den leisesten Ansatz zur Selbstkritik oder wenigstens etwas Ironie, die eigene Person betreffend.
Für mich klingt es wie der "Racheakt" einer Gescheiterten - ausgesprochen billig und dazu noch nicht einmal besonders gut geschrieben. Ein Buch, das wirklich nicht hätte sein müssen!
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