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Dennoch möchte ich auch zwei kritische Aspekte ansprechen:
Zum einen benutzt Deschner mitunter einen in der Sache nicht angebrachten und von der Daten und Sachlage her auch in keiner Weise begründbaren geradezu hetzerischen Ton, der eher dazu geneigt ist zu emotionalisieren, jedoch der vernünftigen Auseinandersetzung mit dem Thema der „Einflussnahme" der Kirchen auf das geistige Erbe Jesu nicht helfen wird. Menschen, die sich über das Thema orientieren wollen, drohen eher abgestoßen als stimuliert zu werden.
Zum anderen übersieht Deschner, dass die historisch-kritische Analyse der Heiligen Schrift für den Gläubigen nicht die allein seelig-machende Sicht der Dinge ist. Hier ist auch eine interessante Parallele insbesondere zur katholischen Kirche zu sehen, wo im Gegensatz zu Deschner, die Ergebnisse eben dieser historisch-kritischen Analyse am liebsten unter dem Deckmantel verschiedenster Dogmen unter den Teppich gekehrt werden sollen.
Beide wollen, in der jeweiligen Verblendung nicht sehen, dass die Bibel kein historischer Tatsachenbericht ist oder ein Stück Historienroman ist, sondern es sich um eine Sammlung von Texten handelt die die Gottesinterpretation von Gläubigen im Sinne von hochgradig symbolhaften Erzählungen wiedergeben. Insofern greift die historisch-kritische Analyse zu kurz, ebenso wie die dogmatische Betonierung von Thesen und für den jeweiligen Absender wohlfeilen Aussagen.
Fazit : Ein absolut empfehlenswertes Buch! Jedoch rate ich dazu, nicht nur Bücher von Deschner zu lesen, sondern auch andere Sichtweisen der Bibel heranzuziehen. Und, nutzen Sie das Buch, um mit anderen zu diskutieren; erst dann erschließt sich die gesamte Tragweite und Türen öffnen sich für offenere Sichtweisen.
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