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Der galaktische Topfheiler [Taschenbuch]

Philip K. Dick , Alexander Martin , Joachim Pente
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 206 Seiten
  • Verlag: Heyne, W (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530136
  • ISBN-13: 978-3453530133
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 654.016 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Joe Fernwright ist Topfheiler -- wie schon sein Vater vor ihm. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, antike Keramiken zu restaurieren und ihnen wieder ihr ursprüngliches Aussehen zu verleihen. Eine Zeitlang hatte Joe alle Hände voll zu tun, Museen aus aller Welt nahmen seine Dienste in Anspruch. Doch nun scheint auch das letzte Stückchen Keramik “geheilt” zu sein und Joe hockt schon seit Monaten in seinem winzigen Büro und wartet vergebens auf einen Auftrag.

Da erreicht ihn eines Tages eine rätselhafte Botschaft von einem gottgleichen Wesen namens Glimmung. Auf seinem Heimatplaneten Plowman will Glimmung die versunkene Kathedrale Heldscalla vom Meeresboden heben, und für diese gewaltige Aufgabe hat er in der gesamten Galaxis Spezialisten angeworben. Auf dem Flug zum Planeten Plowman begegnet Joe der attraktiven Korallenforscherin Mali Yojez, und zum ersten Mal seit langer Zeit scheint sein Leben wieder eine Perspektive zu haben. An seinem Bestimmungsort angelangt, muss Joe jedoch feststellen, dass Glimmungs Vorhaben weitaus wahnwitziger ist, als es zunächst den Anschein hatte und sich bald zu einem Kampf auf Leben und Tod entwickelt.

Nach Blade Runner und Ubik Ubik stellt der 1969 zum ersten Mal erschienene Roman Der galaktische Topfheiler einen thematischen Wendepunkt in Philip K. Dicks Werk dar. Ist der Anfang des Romans eine grandiose Satire auf eine in zunehmendem Maße automatisierte und menschenverachtende Gesellschaft, so stellt die zweite Hälfte des Buches buchstäblich einen Tauchgang in die Untiefen metaphysischer Fragestellungen dar, wie sie das Spätwerk des Autors bestimmen sollten.

Mit Der galaktische Topfheiler schreibt Dick eine Ode an den Faust-Mythos, kleidet ihn jedoch in ein völlig neues Gewand. Einen ganz eigenen Reiz des Romans machen zudem die zahlreichen absurd-komischen Sprachspiele aus, die in der vollständig überarbeiteten Übersetzung auch auf Deutsch ein Genuss sind. -- Die mustergültige Neuausgabe eines der faszinierendsten und zugänglichsten Romane Philip K. Dicks! -- Sara Schade

Pressestimmen

"In einer Zeit, in der die meisten Science-Fiction-Autoren des 20. Jahrhunderts hoffnungslos veraltet wirken, liefert Dick uns eine Vision der Zukunft, die den Zeitgeist trifft!" (Rolling Stone)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein postmodernes Juwel 19. Dezember 2004
Man kann vermutlich keinen Roman Philip K. Dicks lesen, ohne früher oder später in diverse metaphysische Fragestellungen verwickelt zu werden. Die große Kunst des Autors besteht darin, abgelegenes Gedankengut aufs Unterhaltsamste zu verarbeiten, grellbunt verpackt, jedoch nie ohne grundlegende Ernsthaftigkeit.
"Der galaktische Topfheiler" ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme, im Gegenteil: das Buch ist ein wunderbares Beispiel des an Irrwitz grenzenden Einfallsreichtums seines Verfassers. Man kann an seinem stilistischen Vermögen zweifeln, an der soliden Handlungskonstruktion oder auch an seinem Verstand -- unbestreitbar bleibt dagegen Dicks Fähigkeit, Triviales in den Dienst einer Erkenntnis zu stellen, welche die Grundfesten menschlicher Existenz erschüttert.
Ein "Topfheiler", dessen anachronistische Talente unverzichtbar sind für die Durchführung eines intergalaktischen Projekts, welches letzlich metaphysische Dimensionen der Selbstfindung annimmt. Was soll man da noch sagen? Die Geschichte ist ebenso absurd wie kafkaesk. Es bleibt nicht aus, dass hier wesentliche Fragen rund um Leben, Tod, Wahrheit, Wirklichkeit, Zeit usw. verhandelt werden. Dabei zaubert Dick einen Trumpf nach dem anderen aus dem Ärmel, in Gestalt kleiner Einfälle und Episoden, die sich zu einem wahnhaften Patchwork einer quasi-theologischen, zugleich psychoanalytischen Heilsgeschichte verknüpfen.
Man nehme nur die herrliche Idee eines harmlosen Spiels, welches darin besteht, Computer-Übersetzungen von Buchtiteln zu entschlüsseln, um den ursprünglichen Wortlaut zu erraten -- ein Spiel, das eher in unsere Zeit passt als in die Entstehungszeit des Romans (1969).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen alberner Humor 5. April 2013
Von Rez
Für Leser, die "Per Anhalter durch die Galaxis" mögen, wahrscheinlich empfehlenswert. Jedoch hat das Buch meinen Humor ganz und gar nicht getroffen, war mir zu albern. Habe das Buch nur mit Mühe zu Ende gelesen, da ich das Gefühl hatte ich bins dem Autor irgendwie schuldig. Wenn alle Bücher von P.K. Dick von dieser Art sind, bleib ich lieber bei den Verfilmungen: "Bladerunner" oder "A Scanner Darkly".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einsicht auf den zweiten Blick? 16. Juni 2007
Von -
Die eigentliche Geschichte wurde bereits mehrfach dargelegt, daher nur meine eigentliche Rezension:

Ich muss zugeben, dass ich beim eigentlichen Lesen etwas anderes erwartet hatte. Es handelt sich hierbei in der Tat eher um eine Fabel, repräsentiert vom Glimmung als Gestalt. Erst mit Abstand betrachtet ergeben die eher seichte Geschichte (im Vergleich mit anderen Werken Dicks) und sanft herrausgearbeiteten Charaktere eine süße Melange.

Dabei gibt der Autor Einblick in die Gebiete: Zweite Chance im Leben, Lebensnutze und Schicksalshörigkeit.

Viel Spass beim Lesen!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als jeder Actionfilm 2. April 2005
"Der galaktische Topfheiler" erzählt die Geschichte von Joe Fernwright, einem kleinem Bürokraten,
der in einer distopischen Welt dahinwegetiert. Fernwright besitzt die Fähigkeit alte Keramiktöpfe
zu heilen (sie vollständig in ihre ursprüngliche Form zu versetzen) jedoch sind alle Töpfe zu diesem
Zeitpunkt bereits repariert. Er verbringt Stunden damit, ein sinnloses Wortspiel mit seinen
internationalen Kollegen zu spielen.
Joes Leben erreicht einen Wendepunkt, als er mehrere intergalaktische Nachrichten erhält, wie
beispielsweise einen Zettel, der in seiner Toilettenschüssel schwimmt. Er findet heraus, dass er
von einem gewissen Glimmung kontaktiert wurde, der seine einzigartige Fähigkeit in Anspruch nehmen
will, um eine alte Kathedrale, auf einem fernen Planeten, zu heben und zu restaurieren.
Auf seinem Weg nach Plowman lernt Joe verschiedene Lebewesen kennen, die ebenfalls rekrutiert worden
sind. Nach und nach stellt sich das Unterfangen als komplizierter heraus als gedacht, denn Joe fällt
ein Buch in die Hand in dem Vorhersagen getroffen werden, unter anderem auch, dass er Glimmung töten
wird...
Diese Zusammenfassung beschreibt gerademal ein Drittel dieses faszinierenden Abenteuers, denn mit jeder
weiteren Seite erwischt man sich, wie man ungläubig den Kopf schüttelt und mit weit aufgerissenen Augen
Joes Weg vom unbedeutenden Arbeiter zum, ja, nun das müssen sie selber herausfinden. Ich kann nur soviel
sagen: meine persönliche Nummer eins und besser als jeder Actionfilm.
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