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Der galaktische Topfheiler Taschenbuch – 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 206 Seiten
  • Verlag: Heyne, W (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530136
  • ISBN-13: 978-3453530133
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 409.242 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Joe Fernwright ist Topfheiler -- wie schon sein Vater vor ihm. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, antike Keramiken zu restaurieren und ihnen wieder ihr ursprüngliches Aussehen zu verleihen. Eine Zeitlang hatte Joe alle Hände voll zu tun, Museen aus aller Welt nahmen seine Dienste in Anspruch. Doch nun scheint auch das letzte Stückchen Keramik “geheilt” zu sein und Joe hockt schon seit Monaten in seinem winzigen Büro und wartet vergebens auf einen Auftrag.

Da erreicht ihn eines Tages eine rätselhafte Botschaft von einem gottgleichen Wesen namens Glimmung. Auf seinem Heimatplaneten Plowman will Glimmung die versunkene Kathedrale Heldscalla vom Meeresboden heben, und für diese gewaltige Aufgabe hat er in der gesamten Galaxis Spezialisten angeworben. Auf dem Flug zum Planeten Plowman begegnet Joe der attraktiven Korallenforscherin Mali Yojez, und zum ersten Mal seit langer Zeit scheint sein Leben wieder eine Perspektive zu haben. An seinem Bestimmungsort angelangt, muss Joe jedoch feststellen, dass Glimmungs Vorhaben weitaus wahnwitziger ist, als es zunächst den Anschein hatte und sich bald zu einem Kampf auf Leben und Tod entwickelt.

Nach Blade Runner und Ubik Ubik stellt der 1969 zum ersten Mal erschienene Roman Der galaktische Topfheiler einen thematischen Wendepunkt in Philip K. Dicks Werk dar. Ist der Anfang des Romans eine grandiose Satire auf eine in zunehmendem Maße automatisierte und menschenverachtende Gesellschaft, so stellt die zweite Hälfte des Buches buchstäblich einen Tauchgang in die Untiefen metaphysischer Fragestellungen dar, wie sie das Spätwerk des Autors bestimmen sollten.

Mit Der galaktische Topfheiler schreibt Dick eine Ode an den Faust-Mythos, kleidet ihn jedoch in ein völlig neues Gewand. Einen ganz eigenen Reiz des Romans machen zudem die zahlreichen absurd-komischen Sprachspiele aus, die in der vollständig überarbeiteten Übersetzung auch auf Deutsch ein Genuss sind. -- Die mustergültige Neuausgabe eines der faszinierendsten und zugänglichsten Romane Philip K. Dicks! -- Sara Schade

Pressestimmen

"In einer Zeit, in der die meisten Science-Fiction-Autoren des 20. Jahrhunderts hoffnungslos veraltet wirken, liefert Dick uns eine Vision der Zukunft, die den Zeitgeist trifft!" (Rolling Stone)

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Schwinning am 19. Dezember 2004
Man kann vermutlich keinen Roman Philip K. Dicks lesen, ohne früher oder später in diverse metaphysische Fragestellungen verwickelt zu werden. Die große Kunst des Autors besteht darin, abgelegenes Gedankengut aufs Unterhaltsamste zu verarbeiten, grellbunt verpackt, jedoch nie ohne grundlegende Ernsthaftigkeit.
"Der galaktische Topfheiler" ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme, im Gegenteil: das Buch ist ein wunderbares Beispiel des an Irrwitz grenzenden Einfallsreichtums seines Verfassers. Man kann an seinem stilistischen Vermögen zweifeln, an der soliden Handlungskonstruktion oder auch an seinem Verstand -- unbestreitbar bleibt dagegen Dicks Fähigkeit, Triviales in den Dienst einer Erkenntnis zu stellen, welche die Grundfesten menschlicher Existenz erschüttert.
Ein "Topfheiler", dessen anachronistische Talente unverzichtbar sind für die Durchführung eines intergalaktischen Projekts, welches letzlich metaphysische Dimensionen der Selbstfindung annimmt. Was soll man da noch sagen? Die Geschichte ist ebenso absurd wie kafkaesk. Es bleibt nicht aus, dass hier wesentliche Fragen rund um Leben, Tod, Wahrheit, Wirklichkeit, Zeit usw. verhandelt werden. Dabei zaubert Dick einen Trumpf nach dem anderen aus dem Ärmel, in Gestalt kleiner Einfälle und Episoden, die sich zu einem wahnhaften Patchwork einer quasi-theologischen, zugleich psychoanalytischen Heilsgeschichte verknüpfen.
Man nehme nur die herrliche Idee eines harmlosen Spiels, welches darin besteht, Computer-Übersetzungen von Buchtiteln zu entschlüsseln, um den ursprünglichen Wortlaut zu erraten -- ein Spiel, das eher in unsere Zeit passt als in die Entstehungszeit des Romans (1969).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rez am 5. April 2013
Für Leser, die "Per Anhalter durch die Galaxis" mögen, wahrscheinlich empfehlenswert. Jedoch hat das Buch meinen Humor ganz und gar nicht getroffen, war mir zu albern. Habe das Buch nur mit Mühe zu Ende gelesen, da ich das Gefühl hatte ich bins dem Autor irgendwie schuldig. Wenn alle Bücher von P.K. Dick von dieser Art sind, bleib ich lieber bei den Verfilmungen: "Bladerunner" oder "A Scanner Darkly".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von - am 16. Juni 2007
Die eigentliche Geschichte wurde bereits mehrfach dargelegt, daher nur meine eigentliche Rezension:

Ich muss zugeben, dass ich beim eigentlichen Lesen etwas anderes erwartet hatte. Es handelt sich hierbei in der Tat eher um eine Fabel, repräsentiert vom Glimmung als Gestalt. Erst mit Abstand betrachtet ergeben die eher seichte Geschichte (im Vergleich mit anderen Werken Dicks) und sanft herrausgearbeiteten Charaktere eine süße Melange.

Dabei gibt der Autor Einblick in die Gebiete: Zweite Chance im Leben, Lebensnutze und Schicksalshörigkeit.

Viel Spass beim Lesen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Blaumaintal TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. Juli 2007
Meine Empfindungen zu diesem kurzen Roman (207 Seiten) sind zwiespältig. Auf der einen Seite ist da zwar eine Story die immer wieder reich an überraschenden Wendungen und die auch größtenteils ganz unterhalsam geschrieben ist. Auf der anderen Seite wirkt das Ganze aber auf mich irgendwie unausgegoren und die Geschichte irgendwie unaufgehellt und zum Teil einfach unglaubwürdig. Die bedrückenden Verhältnisse, die hier auf der Erde der Zukunft dargestellt werden sind nicht wirklich ausgearbeitet,zum Teil einfach auch ganz absurd, wie etwa dass alle Fußgänger ein bestimmtes, gleichförmig-geschwindes Tempo vorlegen müssen um nicht streng ermahnt zu werden. Die Figur des "Glimmung" ist nun auch ziemlich starker Tobak, und eigentlich mehr zugehörig zu einer mythischen Märchenerzählung als zu Sci-Fi: Dass er zugleich auf mehreren Planeten sein kann und doch eigenlich kein rein geistiges Wesen ist, sondern in seiner "wirklichen" Gestalt das Gewicht von 40 000 Tonnen hat, wer soll das begreifen? Erklärt wird das dann auch nicht vom Autor, damit hält er sich gar nicht erst auf. Genausowenig wird besondere Mühe darauf verwendet, Glimmungs Widerpart, eine Art von Anti-Glimmung, sein Wesen, seine Geschichte irgendwie großartig zu erklären, da werden einfach ein paar Sätze geschrieben, das wars dann. Dasselbe gilt auch für die geheimnisvollen Kalenden. Fazit: Wer eine mehr wissenschaftlich fundierte Sci-Fi Geschichte erwartet wird im "Galaktischen Topfheiler" null bedient, dazu ist der Roman zu mythisch und, wie ich finde, zu unausgearbeitet und unausgegoren. Aber trotzdem empfinde ich den Roman nicht als völlig "daneben", die Hauptfigur z.B. erscheint weithin als sympathischer Looser, der nach dem Sinn seines Lebens sucht. Hier, auf der "philosophischen" Ebene, entfaltet der Roman für mich eine eigentümliche Kraft, so dass ich ihn doch gerne gelesen habe.
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