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Der fremde Wille
 
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Der fremde Wille [Hörbuch-Download]

von Markus C. Schulte von Drach (Autor), Heikko Deutschmann (Erzähler)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 29 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 27. Juli 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVZ6RA
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Ein Serienmörder schlägt auf bestialische Weise in München zu: Wie ein Tier greift er aus dem Dickicht an und beißt seinen Opfern die Kehle durch. Und immer sind seine Opfer Frauen. Die Polizei arbeitet auf Hochtouren, doch alle Spuren verlaufen im Sand. Dann werden ähnliche Überfälle auf Hawaii und in Boston gemeldet. Die Suche nach dem Täter wird zu einem weltweiten Wettrennen, das die Ermittler an ihre Grenzen führt: Etwas lässt sich nicht mehr aufhalten.
(c) + (p) 2008 Der Hörverlag

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Gerne schließe ich mich gleich ganz am Anfang einem meiner Vorrezensenten an. Dieses Buch ist VIEL, VIEL mehr als nur ein Thriller und sollte auch unter diesem Aspekt gelesen werden!

Ja, dieses Buch ist mitreißend und fesselnd wie ein Thriller - die Geschichte packt einen von den ersten Erzählmomenten einer Expedition im Kongo und den Ereignissen die sich dort überschlagen sofort. Die Folge war, dass ich "Der fremde Wille" an einem einzigen Tag verschlungen habe.

Des Weiteren ist es ein Kriminalroman, der sich auf spannende Weise der Kriminalanthropologie widmet, also der Lehre von den biologischen u. psychologischen Ursachen kriminellen Verhaltens des Menschen. Man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wenn Cynthia Collins in die psychologische Tiefe des Verbrechens einsteigt.

Dadurch wird das Ganze dann auch noch zum intelligenten Wissenschaftsroman der exzellent recherchierte, wissenschaftliche Erkenntnisse über den "Freien Willen" und die "Schuldfähigkeit" in den Mittelpunkt des Geschehens einbindet ohne jemals eine einzige Länge zu zeigen. Ebenfalls erstklassig und exakt aber dennoch absolut unterhaltsam beschrieben wird die tägliche Polizeiarbeit, das Zusammensetzen von Puzzlesteinen die im ersten Moment scheinbar überhaupt keine Verbindung untereinander aufweisen.

Ganz besonders gut aber hat mir die sensible und realistische Beschreibung der Protagonisten gefallen. Man verfolgt traurig das private Schicksal des Kriminalhauptkommissars Bauer, bewundert eine starke Cynthia Collins und findet sich im turbulenten Leben eines stinknormalen Kommissars wieder. Und plötzlich nehmen die Lebensgeschichten eine überraschende und spannende Wendung, Nebenschauplätze werden zu Hauptschauplätzen...
Danke, dass ich einen Tag mit diesen Menschen verbringen durfte. Sie haben mein Leben um viele wichtige Fragestellungen bereichert und mich trotzdem exzellent unterhalten.

Danke für einen äußerst spannenden Tag auf meinem sonnigen Balkon!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von I. Franke
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Inhaltsangabe des Buches spare ich mir hier. Worum es geht, das hat C. Borries in ihrer Rezension vom 20.04. gut wiedergegeben.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen, weil es viel mehr ist als nur ein Thriller. Der Autor hat unglaublich viel Fachwissen eingebunden - über die Polizeiarbeit, das Profiling, er diskutiert die Frage nach der Schuldfähigkeit und dem freien Willen. Und ich empfinde diese Passagen keineswegs als Bremse. Im Gegenteil empfinde ich die Mischung aus Spannung und Entspannung eher als angenehm.
Deswegen mag dieser Thriller auch etwas für Leser sein, die normalerweise nicht zu Büchern aus diesem Genre greifen.
An den Personen war ich sofort dicht dabei, ich saß als unsichtbare Person neben ihnen und habe den Fall und die persönliche Entwicklung mit ihnen miterlebt. Es sind eben nicht die klischeebehafteten Figuren, die man in so vielen Romanen/ Thrillern/ und sonstigen Geschichten allzu oft findet. Gerade bei einer der Hauptfiguren, dem Polizisten Hans Bauer, ist es dem Autor gut gelungen, nachvollziehbar zu zeigen, wie er versucht, sein persönliches, trauriges Schicksal vor dem Hintergrund der unheimlichen Mordserie, die er aufklären soll, zu bewältigen.
Der klare nüchterne Schreibstil mit immer wieder sehr netten witzigen Sätzen hat mir von Beginn an zugesagt. In der Tat habe ich einige Passagen mehrmals gelesen weil ich sie so schön fand oder nochmal darüber nachdenken wollte. Ich nehme das Buch sogar jetzt noch manchmal zur Hand und lese Stellen noch einmal.

Fazit:
Es gibt Thriller, die sind wie Fast Food: halbwegs passabler Geschmack, schneller Hungerstiller, aber keine anhaltende Sättigung. Das gilt für Der fremde Wille ganz sicher nicht.
Deshalb kann ich das Buch Lesern empfehlen, die bereit sind, sich auf ein Buch einzulassen, über das Gelesene hinaus nachzudenken, sich neuen Erkenntnissen nicht zu verschließen, die aber auf Spannung nicht verzichten wollen.

Für jeden Leser kann Der fremden Wille eine Bereicherung darstellen. Nicht zuletzt kann man über dieses Buch und seinen Inhalt wunderbar mit Freunden diskutieren. Oder es mag den einen oder anderen dazu animieren mehr über die Psyche des Menschen nachzulesen. Denn die Diskussion um den Freien Willen/Schuldfähigkeit ist da und man kann mit diesem Buch auf unterhaltsame Weise mit diesem spannenden, interessanten und nicht unwichtigen Thema in Kontakt kommen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ergosum
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch gehört wohl zum Besten, was ich in den letzten Jahren aus diesem Genre in den Händen hatte.
Schon der Einstieg (im Kongo) zieht einem sofort in den Bann. Irgendwie hat der Autor es geschafft, dass man sich jedes Blatt und jeden Halm vostellen kann. Bei den Personen geht es mir ähnlich. Die Personen sind absolut glaubhaft und echt. Ich glaube der Trick ist, dass der Autor nirgends irgendwelche wirklich extreme Persönlichkeiten beschreibt, sondern immer Leute wie Du und ich (Studenten, Familienväter, Singles usw..). Bei der Story geht es mir genauso: Realismus Pur, obwohl - ohne etwas veraten zu wollen - der Fall (wie sich herausstellt) wirklich sehr ausergewöhnlich-phantastisch liegt.
Die Beschreibung der Charaktere, der Lebenshintergründe und vorallem der Polizeiarbeit sind dermaßen realistisch (soweit ich das beurteilen kann), dass es von manchen durchaus teilweise als "trocken" angesehen werden kann. Sehr oft werden die Berufe der Mordkommission (der Polzei generell) oder etwa des Profilers völlig verfremdet dargestellt (meist verromantisiert). Was es aber bedeutet sich beruflich ständig in die kranken Gehirne von Triebmördern hineinzudenken, war mir nie zuvor klar. Aber ich finde gerade das macht das Buch in meinen Augen zu Dynamit. Dadurch konnte ich mich erst voll und ganz auf das Buch einlassen.
Das Buch ist aber viel mehr, als nur eine spannende Kriminalgeschichte:

Haben wir wirklich einen freien Willen?

Sind wir wirklich frei in unseren Entscheidungen?

Für alle die glauben, diese Frage ganz einfach beantworten zu können, empfehle ich dieses Buch.

!Achtung Spoiler!

Für mich der absolute Höhepunkt des Buches: Eine ganz normale Person verwandelt sich während einer Autofahrt ganz langsam und unmerklich in einer Kette völlig logischer und nachvollziehbarer Gedanken und Schlussfolgerungen in einen Killer.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Pseudointellektuelles Geschwurbel
Was für ein seltsames Buch mit seltsamen Menschen! Man kann diese Ansammlung von Kommissaren, FBI-Profilern und Wissenschaftlern in diesem Buch, die sich zunächst erst... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Lilalu veröffentlicht
Thriller mit ( zweifelhaften)wissenschaftlichen Ansätzen
Die Bestie von München mordet in regelmäßgen Abständen. Gleichzeitig werden Frauen auf die gleiche Weise in Schottland, auf Hawaii und dem U.S. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Willi Ratsak veröffentlicht
der fremde wille
Wahrscheinlich das überflüssigste Buch, das ich in der letzten Zeit begonnen habe zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von sabrina braun
Überhaupt kein Tempo!!!
boah, ist das langweilig. Eigentlich ist das Buch und die Story ganz ok, aber diese elend langen und sich immer wiederholenden epischen Dialoge über Forensik nehmen dem Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2010 von Dieter Berthold Kottnik
Nein danke
Also die vielen hochgelobten Kritiken im Vorfeld versteh ich gar nicht. Dieses Buch ist außer belehrend und besserwisserisch nur langatmig und fad. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2010 von Monika Schwirtz
Überambitioniert, selbstverliebt, pseudointellektuell,...
Den vielen wohlwollenden Rezensionen will ich mich nicht anschließen.
Um aber zunächst etwas positives zu sagen : Der Plot ist tatsächlich orginell, zumindest... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Buenaventura Durruti
Das Mördervirus greift an.
Seltsame Todesfälle halten die Münchner Polizei in Atem: ein Serienmörder schlägt auf immer brutalere Weise zu, wie ein Tier greift er seine Opfer aus dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von Stan
Sehr gelungen
Ein wunderschönes Buch, das spannend und gleichzeitig interessant zu lesen ist. Durch die hervoragende Recherche des Autors wird man nicht nur brilliant unterhalten, sondern... Lesen Sie weiter...
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