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Der fremde Freund Gebundene Ausgabe – 1990


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 211 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag (1990)
  • ISBN-10: 3351018533
  • ISBN-13: 978-3351018535
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 834.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von wortmeer am 8. April 2008
Format: Taschenbuch
Das Buch beschreibt das leidenschaftslose Leben einer Frau um die vierzig. Sie ist geschieden und lebt allein. Sie hat sich ihr Leben ohne Freude eingerichtet, um ihren Problemen und den Problemen der anderen aus den Weg zu gehen. Sie stellt keine Fragen, lebt jeden Tag gleichmäßig eintönig wie die Tage zuvor und die Tage danach. Nicht einmal in ihrer Arbeit als Ärztin empfindet sie Begeisterung. Sie ist zufrieden mit sich und ihrem Leben. Denn Zufriedenheit, das ist mehr als andere jemals erreichen.
Sie ist zufrieden, aber nicht glücklich.
Es ist ein Buch, bei dem ich erst am Ende bemerkte, wie sehr es mich berührt hat. Hatte ich zu Beginn eine leichte Abneigung gegenüber dem Schreibstil. Der Autor erzählt belanglos in kurzen Sätzen auf einer immer gleichwährenden Frequenz, ohne jegliche Unterschiede in der Tonlage. Aber genau das ist es, was die Novelle so anziehend macht. Die Langeweile und Belanglosigkeit des Lebens der Protagonistin gähnen in jeder Zeile und werden verstärkt durch die Ich-Perspektive.
In einem Satz heißt es: "Ich lebe mit mir zusammen, ohne viele Fragen zu stellen." Damit ist das leidenschaftlose Leben der Frau meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht.
Im Klappentext wird ein Satz von Rolf Michaelis zitiert, in dem er sagt: "Ein Buch, so still, daß man die Schreie hört, die da verschluckt werden..." Ich möchte diesen Gedanken weiterführen und sagen: Das Buch ist so still, dass man die verletzenden Stiche der unterdrückten Schreie förmlich spüren kann.
Es sei noch erwähnt, dass das Erzählte im früheren Ostberlin spielt. Aber ich finde, es spielt keine entscheidende Rolle, denn genauso oder ähnlich könnte es sich auch in einer westdeutschen Stadt zu getragen haben, könnte es sich jetzt irgendwo zutragen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sternenliebe am 17. September 2003
Format: Taschenbuch
Christoph Hein schaftte es mit seinem fremden Freund, daß die Leidenschaftslosigkeit in tiefe Passion verwandelt. Isolation und Kälte können ergreifen und bewegen.
Obwohl der Leser zunächst durch Claudias Leere irritiert wird, und er lernen muß, mit dieser Befremdung umzugehen, wird es im Laufe des Buchs immer deutlicher, was sich hinter dem Panzer der Gefühlskälte verbirgt.
"Der fremde Freund" ist ein Buch, welches den Leser durch die Stille aufrüttelt, eine klare Empfehlung für die ruhigen Stunden des Abends.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maximilian am 26. März 2004
Format: Taschenbuch
Claudia ist eine nüchterne Ärztin an einem Ost-Berliner Krankenhaus. Und wenn sie nicht gerade mit ihren Patienten beschäftigt ist, ist sie die introvertierte Protagonistin aus Christoph Heins Novelle „Der fremde Freund/Drachenblut" und der Hauptgrund für den Erfolg eben dieser, welche bereits 1982 erschienen ist.
Doch auch heute noch, immerhin über ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung, fesselt einen die Geschichte der DDR-Ärztin von dem Moment, in dem man das Buch in die Hand genommen hat, bis zu dem, in dem man es wieder aus der Hand legen muss.
Denn Claudia wirkt vertraut. Man hat das Gefühl, man kenne sie irgendwoher; sei es nun von einem selbst oder aus dem Bekanntenkreis. Und so schwankt man beim Lesen immer wieder zwischen Sympathie und Mitleid, manchmal kann man Claudia aber auch nicht verstehen oder möchte sie einfach nur verurteilen.
Man muss sich mit ihr auseinander setzten, daran führt kein Weg vorbei. Allerdings fällt einem das auch nicht schwer, was nicht zuletzt daran liegt, dass Heins Sprache nicht hochtrabend und künstlich (um dann vermeintlich „literarisch wertvoll" zu wirken), sondern vielmehr nüchtern und sachlich wirkt. Wie Claudia selbst.
Und genau diese Harmonie zwischen Sprache und Inhalt macht Heins Novelle zu einem unvergleichlichen Leseerlebnis, das trotz seines vermeintlichen Alters noch immer nicht veraltet ist. Das liegt daran, dass die Kritik an der DDR nur wohl dosiert in Nebensätzen vorkommt. Im Zentrum der Novelle steht jedoch ein anderes Thema, nämlich Entfremdung und die Folgen übertriebener Individualisierung. Und die ist ja auch (oder gerade) heute noch ein Problem.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 1999
Format: Taschenbuch
Viel Handlung gibt es nicht in dieser Novelle; zwar finden eine Beerdigung, ein Weihnachtsfest und einige Ausflüge statt, die meiste Zeit aber ist Alltag, und jedenfalls dient alle Bewegung nur dazu, einen Zustand, eine Unbeweglichkeit zu illustrieren. Die Ich-Erzählerin (die beinahe nicht einmal einen Namen bekommt) ist nicht nur ihrer Umwelt, sondern auch sich selbst undurchdringlich geworden. Um ihre Verletzlichkeit (und Verletztheit) zu verbergen, wird sie gefühllos: "Ich bin unverletzlich geworden. Ich habe in Drachenblut gebadet, und kein Lindenblatt ließ mich irgedwo schutzlos. Aus dieser Haut komme ich nicht mehr heraus. In meiner unverletzbaren Hülle werde ich krepieren". Die raffinierte psychologische Skizze zeichnet sich durch einen stilistischen Trick aus: eine Erzählerstimme, die zwar "von innen" (eben als Ich-Erzählerin) erzählt, aber eine Perspektive "von außen" einnimmt; man kann sich auf diese Erzählerin nicht verlassen, die zwar alles erklären kann, aber eigentlich nichts versteht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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