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Der frühe Wurm hat einen Vogel: Vermischte Schriften Taschenbuch – 15. Oktober 2013


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (15. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349230236X
  • ISBN-13: 978-3492302364
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,7 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 225.973 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Niavarani, geboren 1968 in Wien, begann 1986 eine Schauspielausbildung bei Michael Mohapp und Dany Sigel. Nach vielen Auftritten im Graumann Theater wechselte er 1989 ins Kabarett Simpl, wo er 1993 die künstlerische Leitung übernahm. Michael Niavarani ist in zahlreichen österreichischen Fernsehserien, in Kinofilmen wie »Salami Aleikum« und »I love Vienna« und natürlich auch in seinen Kabarett-Programmen zu sehen. Er wurde 2006 als beliebtester Serienstar, 2007 und 2008 als beliebtester Kabarettist mit dem österreichischen TV-Publikumspreis Romy ausgezeichnet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die erste Geschichte
Dies ist also die erste Geschichte. Diese erste Geschichte
schreibe ich nur aus einem einzigen Grund: Man hat
mir abgeraten, mit der zweiten Geschichte zu beginnen. Ich
selbst hätte nichts dagegen gehabt, aber von Seiten des Verlages
meinte man, es würde ein wenig Verwirrung stiften,
mit der zweiten Geschichte zu beginnen und dann erst als
zweite Geschichte die erste Geschichte zu bringen. Wobei
ich ja gestehen muss, ich habe keine erste Geschichte.
Ich leide nämlich seit einiger Zeit an einer offensichtlich
unheilbaren Krankheit: Ich kann nichts schreiben. Ganz
ehrlich: Ich habe überhaupt keine Geschichten. Also im
Kopf habe ich sie sehr wohl, aber nicht im Computer. Noch
nicht.
Ich habe schon eine Kieferknochenentzündung vorgetäuscht,
um den Abgabetermin verschieben zu können. Zu
allem Überfluss habe ich dann wirklich eine Kieferentzündung
bekommen. Psychosomatisch sozusagen. Die Vortäuschung
der Krankheit hatte einen umgekehrten Placebo-
Effekt und so litt ich acht Wochen lang an unbändigen
Schmerzen in meinem rechten Oberkiefer. Umgekehrt hat
das leider nicht so gut funktioniert. Die Kieferknochenentzündung
ließ sich zwar her-, aber nicht wegdenken. Zwei
Wochen Antibiotika und entzündungshemmende Medikamente
waren die Folge. Was lernen wir daraus? Man soll
nur schmerzfreie Krankheiten erfinden, um Termine zu
verschieben. Schnupfen, Fieber, eine Nierenkolik.
Wobei
die wahrscheinlich auch zu schmerzhaft ist.
Liebe LeserIn, ich befürchte, das Buch, das Sie gekauft
haben, ist leer. Ich kann Ihnen das zum jetzigen Zeitpunkt
nicht hundertprozentig sagen, aber wenn es mit mir und
meiner Schreibblockade so weitergeht, dann gibt es für
Sie nichts zu lesen. Ich habe schon überlegt, ob es nicht
einen anderen Weg gäbe, die Geschichten in meinem Kopf
unter die LeserInnen zu bringen, aber nachdem es noch
sehr lange dauern kann, bis wir in der Lage sind, Gedanken
zu lesen, scheint es keinen anderen Ausweg zu geben: Ich
muss schreiben.
Oder auf die Bühne gehen. Aber deswegen
schreibe ich ja, damit ich nicht auf die Bühne muss.
Sie können das Buch aber auch gleich weglegen, wenn
Sie wollen. Und in drei Wochen wieder reinschauen,
vielleicht hab ich bis dahin etwas zustande gebracht. Ich
habe ohnehin schon die letzten Tage in Ihrer Handtasche
verbracht. War ganz nett übrigens. Möchte mich noch bei
Ihnen bedanken, dass Sie mich nicht in der Toilette abgelegt
haben, sondern mit mir unterwegs sind. Können Sie
sich noch erinnern, liebe LeserIn, wie wir uns das erste Mal
getroffen haben? Sie sind in der Buchhandlung gestanden
und haben mich durchgeblättert. Sie haben wunderschöne
Hände. Wie sehr ich es in diesem Moment bereut habe,
nichts geschrieben zu haben und Sie enttäuschen zu müssen.
Ich schwöre Ihnen, ich werde schreiben. Ich werde
alles versuchen, um Ihnen Freude zu bereiten.
Also dann. Ich schreibe jetzt. Oder kann ich Ihnen vielleicht
auf eine andere Art Freude bereiten? Wollen Sie einen
Strauß Rosen oder eine Bonboniere? Ja, eine Bonboniere ist
vielleicht gar keine so schlechte Idee. "Der frühe Wurm hat
einen Vogel" lauter kleine Milchschokowürmer, die von
Vögeln aus Bitterschokolade aufgepickt werden. Das wär
doch was! Aber woher nehmen jetzt? Unglaubwürdig.
Okay. Okay. Ich seh schon, Sie haben ein Buch gekauft
und Sie wollen ein Buch. Aber Buch hin, Buch her, ich kann
nicht schreiben. Keine Ahnung, woran das liegt. Intellektuelle
Impotenz. Im Kopf funktioniert es wunderbar, aber kaum
gehts um was, versagt mein primäres Schreiborgan und ich
liege reglos auf der Couch. Und denke mir, ich sollte mich
ein wenig bewegen, der Gesundheit zuliebe. Wobei das mit
der Bewegung ist ja nur eine Sache des Bezugssystems. Bewegung
ist nur relativ zu einem Bezugspunkt nachweisbar. Wenn
ich auf der Couch liege, bewege ich mich sogar sehr schnell.
Und zwar mit der Erde, die sich mit circa 1.240 km/h um
ihre eigene Achse dre

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kessy am 25. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zu Weihnachten geschenkt bekam, war ich zuerst etwas skeptisch. Kurzgeschichten sind eigentlich nicht mein Fall, aber spätestens als mich der Autor im Vorwort direkt ansprach, mich in das Buch miteinbezog, war ich gefesselt. So etwas habe ich zuvor noch nicht gelesen. Der Autor schreibt von seiner Schreibblockade, dass er keine Ahnung habe, wie er die nächsten Seiten füllen sollte und dass, wenn man auf die Seit 169 vorblättern würde, diese wahrscheinlich leer sein wird.
Durch dieses Vorwort fühlt man sich dem Autor sofort verbunden und will wissen, ob er es nun wirklich nicht schafft, die leeren Seiten zu füllen. Natürlich schafft er es und in bekannt komischer Manier. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wenn man mich fragen würde, welche meine Lieblingsgeschichte ist, ich täte mir wahnsinnig schwer, das zu beantworten. Obwohl, mein heimlicher Favorit ist wohl letzte Geschichte. Diese hat Romancharakter und wäre für sich allein gestanden wohl schon ein Buch. Und auch das Spektrum an Emotionen, das sie abdeckt geht von Tränen lachen bis hin zu Tränen der Rührung und der Traurigkeit vergießen. Aber ich will nicht zu viel verraten, unbedingt selber lesen!!!!!!!!
Selten hat ein Kabarettist es so großartig geschafft sein Talent auch in geschriebene Worte zu verpacken.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Trainer am 14. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Ich gebe zu Liebe auf den 1. Blick war das sicher nicht!

Ich liebe Niavarani als Kabarettist seit Jahren, wurde am Beginn mit diesem Buch aber nicht warm.

Mittelmäßig amüsiert hat mich Menage a Cinq....und Es war einmal, rausgerissen hat es für mich dann die vorletzte Geschichte mit
den Burn-Out-Herren.
Diese Geschichte ließ mich
1. innehalten und selbst nachdenken
2. ließ mich schallend lachen (Stichwort: der 1. Flug der geht) und
3. schlussendlich berührte mich das Ende dieser Geschichte

Somit ist für mich klar, alleine schon wegen dieser EINEN Geschichte kann man dieses Buch getrost kaufen und lesen.
Am Beginn kam in mir öfter die Frage auf, was will mir dieses Buch sagen, was soll ich damit anfangen, warum nehme ich mir die Zeit es zu lesen? - Diese 1 Geschichte (die vorletzte) erklärte mir alles.

An alle die sich ein Witzchenbuch mit Schenkelklopferfaktor von Nia erwarten - Finger weg, sie werden enttäuscht sein!

Allen anderen wünsche ich Gute Unterhaltung.

Ich hätte noch eine Botschaft an die * Bewerter, aber man muss ja nicht immer alles äußern was einem so einfällt.
Es gilt wohl der alte Spruch: "Geschmäcker und Ohrfeigen" sind verschieden.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarlascht am 13. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Meine Meinung:
'Der frühe Wurm hat einen Vogel' ist ein Buch mit 9 Kurzgeschichten, wobei meine Meinung zu den Einzelnen sehr unterschiedlich ist.

In der ersten Geschichte stellt sich der Autor selber vor, redet über seine Schreibblockade, dass er eigentlich kein Buch schreiben mag und gibt uns, dem Leser, Empfehlungen was man außer lesen noch tun könnte. War für mich ein gelungener Start, weil es ein etwas anderer Einstieg in ein Buch war.
Geschichte 2 ist skurril, lässt sich flüssig lesen und ist doch sehr vom Kommissar Zufall beeinflusst, was der Autor aber durchaus selbst zu gibt.
Geschichte 3 ist furchtbar. Der Welt steht kurz vorm Untergang, nur der Autor kann es verhindern, indem er die Show 'Dancing Stars' nicht moderiert. Jetzt klingt alles schon ziemlich seltsam, aber die Idee war eigentlich gut, was in mir Abneigung erzeugt hat, war das Gerede über Paralleluniversum und Physik. Mich interessiert letzteres nicht sonderlich, deswegen habe ich einfach irgendwann abgeschalten, weil es einfach das Hauptthema war und ich nichts mehr verstand/verstehen wollte.
Geschichte 4 ist weder gut noch schlecht, sie ist ok.
Geschichte 5 fängt großartig an, hat mich gefangen genommen. Gott wird dort als Praktikant der Firma 'Schöpfung & Universen ' Intelligent Design GmbH & Gott KG' vorgestellt und man lernt ihn mal von einer anderen Seite kennen. Gefiel mir wirklich sehr gut, nur leider kam dann der Absturz. Der Autor kommt wieder zu seinem Lieblingsthema Physik und schon war die Lesemotivation wieder auf dem Nullpunkt.
Geschichte 6 lässt sich nicht erklären, die muss man selbst lesen, um zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Fürnkranz am 24. November 2013
Format: Taschenbuch
Wenn man sich ein Buch erwartet, in welchem man nach jedem dritten Satz nicht mehr aus dem Lachen herauskommt, dann sollte man sich nach anderen Schriften umsehen.

Gerade der Unterschied zwischen all den Geschichten macht dieses Buch sehr lesenswert und führt einen durch die unterschiedlichsten Gefühlslagen, von herzhaften Lachanfällen über, besonders einem Moment bei dem man den Tränen nahe ist.

Meiner Meinung nach möchte Niavarani auch einfach aufzeigen, dass man nicht hinter die Kulissen anderer Menschen sehen kann, nicht weiß was in ihnen vorgeht und was sie quält, bedrückt oder gerade glücklich macht. Ebenso klingt die Kritik an unserer Gesellschaft durch, die von Oberflächlichkeiten und Egoismus vermehrt dominiert wird.

Die lockere und witzige Schreibweise, gespickt mit tollem Humor lässt einen das Buch sehr leicht und flüssig lesen. Trotz vieler Lacher, regt es auch zum Nachdenken an, und genau das hat das Buch für mich so interessant gemacht.

Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, eine Vielzahl der LeserInnen wird sich in dem ein oder anderen Kapitel oder den Personen selbst wiederfinden. Viel Spaß beim Lesen! =)
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