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Der fotografische Blick - Bildkomposition und Gestaltung (Digital fotografieren) [Taschenbuch]

Michael Freeman
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 29,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. Juli 2007 Digital fotografieren
"Bei einem guten Bild vereinigen sich Bildaussage, Farben, Formen und Räume zu einem harmonischen Ganzen."
Der deutsche Buchmarkt bietet inzwischen einige gute Bücher, die sich mit der Kamerabedienung befassen, einen fundierten Einstieg in die digitale Fotografie bieten oder sich intensiv mit beliebten Motiven, wie der Landschafts- oder der Schwarzweiß-Fotografie beschäftigen. Das Wissen um fotografische Prozesse, das Beherrschen der Kameratechnik, beides ist notwendig, um gute Bilder zu machen. Doch beides hilft nicht viel, wenn Fotograf/innen kein Auge für gute Motive und guten Bildaufbau beweisen. Dieses Buch versteht sich als umfassende Sehschule und zeigt, wie Bildideen entstehen und mit fotografischen Mitteln umgesetzt werden.
Sie lernen, wie Bilder Stimmungen vermitteln, Farben die Reaktion der Betrachter beeinflussen und eine gute Bildkomposition den richtigen Rahmen für die Bildaussage setzt.


" …wie ein Bild aufgebaut ist, woraus ein Bild besteht, wie die Formen zueinander stehen, wie die Räume gefüllt werden, wie das Ganze zu einer Einheit wird." PAUL STRAND

Philosophische, lyrische, manchmal sogar obskure Kommentare über die Entstehung und die Bedeutung von Fotos hören und lesen wir ständig - meist von Menschen, die mit Fotografie rein gar nichts am Hut haben.
Nichts gegen die Ansichten von Außenstehenden; oftmals gewinnen wir durch solche distanzierten Aussagen neue Ansichten und wertvolle Erkenntnisse. Roland Barthes hat die ihm eigene Unwissenheit in Sachen fotografische Prozesse ("Ich könnte dieser Truppe niemals angehören ... Fotografie aus dem Blickwinkel des Fotografen") als Vorteil für die Untersuchung der Thematik genutzt ("Ich startete meine Anfragen mit nicht mehr als einer Handvoll Fotografien. Jenen Fotografien, von denen ich sicher war, dass sie für mich Bestand hatten. Das hat nichts mit einer Sammlung zu tun ...").

Dieses Buch will anders sein. Anders, indem es den tatsächlichen Prozess des Fotografierens untersucht und beleuchtet. Ich würde es als Buch aus dem Blickwinkel eines Insiders bezeichnen, da ich auf die Erfahrungen von Fotografen - mich selbst eingeschlossen - während des Auslösens eingehe.
Ein großer Teil beschäftigt sich mit dem Vorgang, ein Foto zu machen, dessen Inhalt sich dem Betrachter erst später im Endresultat erschließt. Natürlich schließt dies nicht aus, dass Kunstkritiker und Historiker ihre eigenen Interpretationen anstellen werden, was durchaus interessant sein kann, jedoch in keinster Weise mit den Intentionen des Fotografen übereinstimmen muss.

Ich will versuchen, Ihnen zu zeigen, wie Fotografen ihre Werke komponieren - je nach ihrer Stimmung, ihrer Fähigkeiten und ihrer Intention.
Ich will Ihnen zeigen, wie Sie ein Bild im Sucher organisieren können, und wie Sie diese Organisation stets verbessern können. Die wichtigsten Entscheidungen in der analogen und digitalen Fotografie haben ganz grundlegend mit dem Foto selbst zu tun: die Gründe, warum man ein Motiv verewigen will, und die Art, wie das Bild am Ende aussieht. Die ganze Technik dahinter ist zwar von großer Bedeutung, kann ihnen jedoch im besten Fall dabei helfen, ihre Ideen zu realisieren.

Fotografen pflegen stets eine komplexe Verbundenheit zu ihrem Equipment. Von so genannten "Gadgets", also hochinteressanten Spielzeugen, geht gewiss eine große Faszination aus. Doch Ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten gehen weit über die simple Mechanik einer Kamera hinaus. Die richtige Balance in diesem Konflikt ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Fotografie.

Nichtsdestotrotz gibt es nur wenige publizistische Ansätze, welche die Bildkomposition über die rein technischen Aspekte zu stellen. Dabei ist die Komposition ein reichhaltiges und herausforderndes Thema, das oftmals nur trivialisiert oder erst gar nicht behandelt wird. Die meisten Menschen versuchen die Kamera zu beherrschen, wobei sie ihre eigenen Ideen ignorieren. Sie fotografieren intuitiv, ohne darüber nachzudenken, warum sie bestimmte Motive verewigen wollen. Jeder, der es auf diese Weise richtig macht, ist ein Naturtalent. Doch das Wissen über bestimmte Kompositionen oder Farbkombinationen kommt jedem Fotografen zu Gute. Intuitive Fotografie liegt in der Einfachheit des Prozesses begründet. Ob ein Motiv nach langwieriger Planung oder spontan erfasst wird, ist egal - nach dem Drücken des Auslösers ist das Foto vorhanden. Deshalb können Fotos ohne jegliches Nachdenken gemacht werden, was gängige Praxis ist.

Johannes Itten, der große Bauhaus-Vordenker im Deutschland der Zwanziger Jahre, hat seine Schüler zum Thema "Farbe in der Kunst" wissen lassen: "Wenn ihr Unwissenden in der Lage seid, farbliche Meisterwerke zu erschaffen, dann liegt dies in eurer Unwissenheit begründet. Doch wenn ihr nicht in der Lage seid, aus eurer Unwissenheit heraus solche Meisterwerke zu gestalten, dann müsst ihr Wissen erwerben." Das trifft für Kunst im Allgemeinen und Fotografie im Speziellen zu. Sie können sich entweder auf Ihr Naturtalent oder auf solides Wissen über Design-Prinzipien verlassen.
Während die Lehre über das Design in anderen Kunstgattungen einen großen Stellenwert einnimmt, wird es bei der Fotografie oft sträflich vernachlässigt.

Der Wechsel von der analogen zur digitalen Fotografie wird meiner Meinung nach die Design-Aspekte wieder ins rechte Licht rücken. Da ein großer Teil des Workflows zwischen dem Auslösen und dem fertigen Bild am eigenen Computer stattfindet und somit in den Händen des Fotografen liegt, nehmen sich die Fotografen wieder mehr Zeit, einen tieferen Blick auf ihre Motive und Kompositionen zu werfen. Die digitale Nachbearbeitung gibt dem Fotografen die volle Kontrolle über seine Bilder zurück. Allein diese weit reichenden Möglichkeiten zur Nachbearbeitung veranlassen den modernen Digitalfotografen dazu, sich schon vor dem Druck auf den Auslöser ernsthafte Gedanken über Motiv und Komposition zu machen.

Wird oft zusammen gekauft

Der fotografische Blick - Bildkomposition und Gestaltung (Digital fotografieren) + Die Hohe Schule der Fotografie: Das berühmte Standardwerk
Preis für beide: EUR 38,90

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Markt+Technik Verlag; Auflage: 1 (12. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827242886
  • ISBN-13: 978-3827242884
  • Größe und/oder Gewicht: 22,7 x 1,8 x 26,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.902 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Hat man den fotografischen Blick, der nicht zufällig, sondern gezielt für "gute" Bilder sorgt einfach oder kann man ihn erlernen? Mann kann, und Michael Freeman zeigt in seinem überzeugenden Buch Der fotografische Blick. Bildkomposition und Gestaltung wie das geht.

Die digitale Fotografie besteht ja aus zwei Komponenten: die Aufnahme und die Nachbearbeitung -- Freeman zeigt für beide Bereiche der Digitalfotografie die Grundlagen, Techniken und Regeln anhand von Beispielen und leicht nachvollzieh- und umsetzbaren Erklärungen -- unterstützt wird er dabei von umwerfenden Bildbeispielen, die bei jedem Kamerabesitzer ein nervöses Zucken nach dem Auslöser hervorrufen.

Freeman beginnt ganz vor vorne: beim Rahmen. Hier erklärt er die Grundlagen des Bildausschnitts, Dynamik, Aufteilung und Ausrichtung -- dazu bedient er sich den schon erwähnten Bildbeispielen und Zeichnungen. Dann kommen die Design-Grundlagen, auch hier wieder Grundlagen aus Psychologie, visueller Technik, Farblehre und Perspektive. Dann grafische und fotografische Elemente: vom Punkt zur Linie, Kurven, Bewegung und Belichtung -- der Überblick ist erstaunlich. Es folgen die Komposition mit Licht und Farbe und zuletzt die Intention: was will man erreichen. Zum Abschluss dann der komplette Entstehungsprozess eines "guten" Bildes bis hin zur Nachbearbeitung.

Freeman weiß wie man Fotografiert und er weiß, wie man die Bücher macht, um dieses Wissen zu vermitteln. Mit Digital fotografieren. Die richtige Kamera, Aufnahmetechnik, Ideengeber und Digital fotografieren -- Licht und Beleuchtung. Kunst- und Tageslicht, Beleuchtungstechnik, Bilder gestalten hat er das hinlänglich bewiesen und mit Der fotografische Blick. Bildkomposition und Gestaltung zeigt er ambitionierten Hobby-Fotografen und angehenden Profis, dass Können zu großen Teilen ein Handwerk ist, das man erlernen kann. --Wolfgang Treß

Pressestimmen

Nicht der schnelle Schnappschuss, sondern Motivwahl und Bildaufbau machen einen guten Hobbyfotografen aus. In seinem Buch ,,Der fotografische Blick" erklärt Michael Freeman die Grundlagen der Komposition und Bildgestaltung speziell für Digitalkameras. Der Autor zeigt, wie man seine visuellen Fähigkeiten schärfen kann, In sechs Kapiteln erklärt der renommierte Fotograf, der regelmäßig für „GEO", "Reader's Digest" oder BCC arbeitet, auch grafische und fotografische Elemente sowie die richtige Komposition von Farbe und Licht ftir ein gutes Foto. Alle Erklärungen werden anhand von zahlreichen Bildbeispielen verdeutlicht. (Hamburger Morgenpost, 4. September 2007)


Auf den Auslöser drücken kann jeder, ein interessantes Bild dabei entstehen zu lassen, ist da schon schwieriger. Was nutzen eine trendige Digitalspiegelreflexkamera und die neueste Photoshopversion, wenn die Fotos irgendwie tot, ausdruckslos oder langweilig sind? Michael Freeman, Profifotograf mit Schwerpunkt auf Reise- und Architekturfotografie, erklärt in seinem Buch "Der fotografische Blick", wie man Bilder komponiert. Das im Markt+Technik Verlag erschienene Werk sorgt mit Kapiteln wie "Der Rahmen", "Grafische und fotografische Elemente" und "Komposition mit Licht und Farbe" für das nötige Wissen, Sehen und Erkennen von Bildern schon vor und während der eigentlichen Aufnahme. Andere Abschnitte regen zur Auseinandersetzung mit der Intention an: [...] Das beinahe 200-seitige Buch ist darüber hinaus vollgepackt mit wunderschönen Fotografien, die alleine schon den Kauf des Buches lohnen. [...] Aber man bekommt noch viel mehr: Wissen über Bildgestaltung und Komposition und damit die Chance auf qualitativ hochwertigere, lebendigere Bilder. (digitalkamera-online, August 2007)


Fazit: [...] Dies ist ein Buch, dessen Tipps man auch wirklich nutzen kann, um das Optimalste aus den eigenen Fotos zu erzielen. Es wird anregen, dass der Fotograf immer genau überlegen wird, ob er das Bild im Sucher der Digitalkamera nicht doch noch optimaler gestalten kann. „Der fotografische Blick“ ist ein Werk, das man mit gutem Gewissen empfehlen kann. Es wird den ambitionierten Fotografen zum Nachdenken anregen und auch sicherlich motivieren, das Beste aus seinen Fotos zu machen. (Rhein-Neckar.de September 2007)


Der Aufbau des Buchs beginnt mit dem Grundgedanken eines Fotos, dem Rahmen. Also die Planung, was später im fertigen Bild zu sehen sein soll. Im Kapitel "Design" folgen sehr erhellende Hinweise zu Spannungsaufbau im Bild, Dynamik und der Gewichtung der Inhalte. Fast 40 hochinteressante Seiten werden den grafischen und fotografischen Elementen gewidmet.Die Einteilung des Bildes in Linien, geometrisched Formen und Punkte bringt jeden Fotografen ein gutes Stück weiter! Es folgen Licht und Farbe, bei dem vor allem kompositorische Elemente besprochen werden. In den beiden letzten Kapiteln wird ausführlich über die Intention und den Entstehungsprozess von Bildern geschrieben. Besonders das letzte Kapitel mit vielen Fallstudien und Beispielen ist fast schon den Kauf des Buchs wert. "Der fotografische Blick" ist ein hervorragendes Buch mit vielen nützlichen Tipps, tollen Bildern und Hilfen eines Profi-Fotografen, die ich sonst so noch nirgendwo gefunden habe. (glist.dom 26.08.2007

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
317 von 326 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissen wie ich was fotografiere. 22. September 2007
Format:Taschenbuch
In diesem Buch geht es nicht um Ihre Kamera und deren technischen Einzelheiten und Möglichkeiten, hier geht es nur um das Bild an sich. Psychologie des Auges könnte man auch sagen.

Sie werden motiviert darüber nachzudenken, wie sie etwas fotografieren wollen, und ich garantiere Ihnen, danach wird sich Ihre rein quantitative Anzahl an Bildern merklich reduzieren, zu Gunsten der Qualität. Sie werden auch nicht mehr irgendetwas fotografieren (sofern sie das bisher überhaupt taten). Sie werden anfangen sich über Ihr Motiv, über ihr Bild, Gedanken zu machen

Stichworte wie Dynamik, Spannung, Bildkomposition, Intention (was will ich überhaupt), Entstehungsprozess und auch die formalen Bedingungen wie Designgrundlagen, Balance eines Bildes, Hintergrund, Tiefenschärfe, Perspektive und so vieles mehr werden erörtert, verständlich dargestellt und in Zusammenhang gebracht. Damit sie später diese Dinge erkennen und selber im Bild festhalten können.

Wie wirken sich z. B. horizontale Linien auf den Betrachter aus und müssen schräge Linien von links nach rechts gehen oder umgekehrt. Wie kann ich Schatten sinnvoll zur Geltung bringen, darf ich auch unscharfe Bilder machen? Soll ich mein Motiv in s/w oder in Farbe ablichten, welche Regeln gelten für s/w und Farbe, low-key/high-key u. s. w.

All diese Dinge stellt der Autor in Bildern dar, er beschreibt was auf dem Bild passiert. Was ich interessant finde sind bei einigen Bildern, die mit Linien aufgemalten Bewegungen des Auges. Was betrachtet unser Auge als Erstes und wie wandert es über das Bild, und schlussendlich sagt er warum das Auge es tut. Ich war begeistert davon wie eine normale Treppe an einem kleinen Berg den Betachter fesseln kann wenn die Position und der Schnitt 'stimmt'; so einfach, doch wissen muss man es!

Zwar ist Freeman ein Gegner von nachträglichem Beschneiden des Bildes, doch zumindest gibt er einem Hinweise darauf wie man es richtig macht wenn es denn sein muss ;-) Nicht ohne den Hinweis zu geben wie man es im vornherein hätte machen sollen.

Er erfindet diese Dinge nicht neu, es gibt gewisse Grundlagen schon viel länger, doch er erklärt sie auf eine sehr prägnante Art und Weise, so dass man für sich selber etwas dabei auch lernt.

Die Kapitel gliedern sich grob wie folgt:

Der Rahmen des Fotos. Z. B. wie wirkt ein normales Querformat auf uns und was ist eigentlich der 'goldene Schnitt'.

Designgrundlagen; hier driften wir beim lesen in den Bereich von Grundlagen, die sich auch in der Malerei und Illustration wiederfinden, ab. Was können wir von Rembrandt, van Gogh u. s. w. lernen. Scherz beiseite, Freeman zeigt uns wie der Betrachter sich in unserem Bild wohlfühlt wenn wir gewisse Normen einhalten.

Grafische und Fotografische Elemente. So haben Kreise eine andere Wirkung als Dreiecke. Linien sind keine Kurven und vieles mehr.

Licht und Farbe. Das wichtigste am Bild. Ohne Licht kein Bild... welche Farben (bewölkter Himmel am Mittag hat eine andere Farbe als Sonne am Nachmittag) passen zum Motiv. Hier bin ich zu der Erkenntnis gekommen das ich auch einmal kein Bild mache wenn ich ein tolles Motiv gefunden habe, das ist in der Tat auch schon passiert. Ich bin dann zu einer anderen Tageszeit hingegangen und siehe da, eine ganz andere Atmosphäre.

Die Intention (Absicht). Nun dürfen sie Ihren Gedanken freie Lauf lassen. Mach ich das Foto nur für mich, wird es anderen auch gezeigt, will ich es kunstvoll gestalten oder werde ich keine Zeit haben sondern 'nur' dokumentieren. Will ich etwas im Foto zur Geltung bringen, lass ich die Details weg etc. Auch wird die Frage auftauchen, muss ich das jetzt überhaupt fotografieren, nur weil die Anderen in der Gruppe es auch machen (taucht oft bei gemeinsamen Shootings oder Wanderungen auf).

Das letzte Kapitel ist wohl das abstrakteste. Ich las es gleich zweimal. 'Der Entstehungsprozess' was kann in Ihrem Kopf vorgehen. Das zielt aber bereits auf erfahrenere Fotografen ab. Hier wird erörtert wie vergangene Bilder sie beeinflussen und wie sie selber Bilder oder Szenen betrachten. Etwas schwer zu erklären, Stichworte sind: Die Suche nach Ordnung, Die Jagd, Reaktion, Vorahnung, Rückkehr, Nachbearbeitung u. s. w.

Dieses Wissen ist nicht mehr exklusiv Fotografen vorbehalten. Wissen pur und durch die hervorragende Übersetzung ins Deutsche wirklich flüssig lesbar. Nach dem ersten Durchlesen, legen sie das Buch weg und fotografieren, ein Monat später lesen sie es noch mal, sie werden verwundert sein über sich selbst und im Buch wieder neue Dinge entdecken und Dinge anders sehen aber auch ihre eigene Entwicklung bei der Qualität bestaunen können.

Es kann passieren, dass sie mitten in der Stadt beim bummeln sich wünschten, ihre Kamera dabei zu haben, weil sie auf einmal etwas 'sehen', woran sie vorher immer wieder, einfach vorbei gegangen sind.

Ein Buch für "ambitionierte" Fotografen die noch tiefer einsteigen wollen und sehen möchten wie ein Fotograf!

Ich bedanke mich - haben Sie Fehler gefunden? Ist Ihnen noch etwas unklar? Kennen Sie weitere Fakten? Dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit und schreiben Sie mir.
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140 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwache Übersetzung 20. März 2008
Von ein Leser
Format:Taschenbuch
Dem englischsprachigen Autor ist es tatsächlich gelungen, umfangreiche Theorien in Kurzform auf den Punkt zu bringen. Das Buch bietet einen zwar groben, aber dafür komprimierten Überblick. Schade nur, dass die Übersetzung schwach bis unverständlich ist. Manche Sätze wirken gar automatisch von einer Software übersetzt, dafür hier nur ein Bespiel von vielen, "In Sachen Farbe demonstrieren sich wiederholende oder ähnliche Kontraste, dass das Auge ständig auf der Suche nach komplementären Tönen ist." (Seite 40) Vom Lektorat ist wenig zu bemerken. Durchweg ist die Originalstruktur der englischen Sätze weitgehend erhalten. Das erschwert zwar das Lesen auf Deutsch, ermöglicht aber immerhin die Rückübersetzung ins Englische, so dass man als englischkundiger Leser den Sinn noch erkennen kann. Da wäre es jedoch leichter, gleich von vornherein die englische Originalausgabe zu lesen.
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67 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An diesem Buch kommt man fast nicht vorbei 5. November 2007
Von maceath
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch "Der fotografische Blick" macht schon mit seinem Titelbild klar, worum es geht: Um DEN Blick fürs Motiv. Wer wirklich ambitioniert fotografieren möchte, kommt an diesem Buch kaum vorbei.

Ich habe bisher noch kein Werk erlebt, in dem speziell dieser Teil der Fotografie so ausführlich und klar verständlich erörtert wird. Die gezeigten Beispielbilder machen das jeweilige Thema plastisch und die dazugehörigen Grafiken zeigen exakt auf, was in den Erklärungen gemeint ist. Getreu dem Motto: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Super finde ich auch, dass als Negativbeispiele bewusst nicht ganz so gelungene Varianten der Beispielfotos abgebildet sind. Denn um ein gutes Foto zu erkennen, muss man zuerst wissen, wie ein schlechtes aussieht.

Der Aufbau ist logisch und führt den Leser perfekt durch das Thema. Es wird auch viel grafisches Basiswissen vermittelt, wodurch man schon fast ein Nachschlagewerk erhält. Als Beispiel sei hier nur die Kontrastlehre nach Johannes Itten genannt. Am Ende hat man das gute Gefühl, absolut nützliche Informationen erhalten zu haben. Und dass es sich um ein top aktuelles Buch handelt, merkt man an der Tatsache, dass auf die Besonderheiten der digitalen Spiegelreflexfotografie eingegangen wird, was - leider - immer noch nicht selbstverständlich ist. Aus meiner Sicht eine echte Empfehlung mit fünf Sternen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Freeman ist Klasse
Schönes Buch über Bildkomposition und Darstellung. Wird meinem Sohn bei seinem Studium sicherlich behilflich sein. Studienfach ist Visuelle Kommunikation. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ernsthafte Auseinandersetzung mit Fotogrfie
Wer nicht nur im "Automatikmodus" knipst und wirklich verstehen will wann und warum ein Bild als eindrucksvoll empfunden wird, findet in diesem Buch viele Antworten. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von J:F veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der fotografische Blick
Dieses Buch war ein Weihnachtsgeschenk für meinen Mann, der sich erst seit ein paar Monaten mit der Fotografie beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Evelyn Nollmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ein gutes Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene
Der Autor setzt sich zumeist sehr verständlich mit dem Thema Bildgestaltung und dem "fotografischen Blick" auseinander. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Andreas Albus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für Fortgeschrittene unbedingt zu Empfehlen
Das Buch unterscheidet sich angenehm von ähnlichen Werken.
Es zeigt auch keine technische Details wie bei welcher Belichtung, bei Brennweite die Aufnahmen entstanden... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Karl-Heinz Wahl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Anwenderfreundlich
Ich habe dieses Buch an jemanden verschenkt, der eine gute Ausrüstung hat und gerne fotografiert und nun seinen Motiven mehr Ausdruck verleihen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von ramona veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach super
Das Buch war als "gebraucht" eingeschrieben, ist aber so neu wie frisch aus der Druckerpresse. Dafür 33% gespart zum neuen. Das nenne ich Schnäppsche!
Eins A!
Vor 17 Monaten von Andreas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spitze!
Das Buch ist echt super. Ich hatte es mir damals als Neuling einer DSLR gekauft. Mir war es von Anfang an wichtig, nicht die Kamera technisch in ihre Einzelteile zerlegen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Denni$ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Viel (sehr interessantes) Wissen für wenig Geld!
Ich habe vor 2 Tagen das Buch bekommen und bin absolut begeistert. Es beschreibt sehr ausführlich wie einzelne Motive auf den Betrachter wirken und wie man die Blickrichtung... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von S. Schröer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Geschmackssache
... aber meinen Geschmack trifft das Buch nicht.
Abgesehen davon ist die Übersetzung eine Zumutung. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von hyper472 veröffentlicht
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