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Der falsche Präsident: Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir glücklich mit ihm werden [Taschenbuch]

Albrecht Müller
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

März 2012
Noch nie war ein Bundespräsident schon vor seiner Wahl so populär wie Joachim Gauck. Nach dem ungeeigneten Vorgänger hoffen viele jetzt auf den „richtigen“ Präsidenten. Albrecht Müller teilt diese Hoffnung nicht. Denn Joachim Gauck nimmt die aktuellen, großen Bedrohungen unserer Freiheit nicht ernst genug: die Macht der Finanzwirtschaft, den Abbau der sozialen Sicherheit und die Erosion der Demokratie. Gaucks Botschaft klingt wie ein lautes „Empört Euch nicht!“ Damit ist auch er der falsche Präsident. Albrecht Müller zeigt, wie er doch noch der richtige werden kann.

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Der falsche Präsident: Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir glücklich mit ihm werden + Zehn Mythen der Krise es digital (edition suhrkamp)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 64 Seiten
  • Verlag: Westend (März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3864890284
  • ISBN-13: 978-3864890284
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.266 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch liest sich wie eine Hausaufgabenliste für den angehenden Präsidenten." --WDR5 Neugier genügt, 16.3.2013

"Dieses straffe Buch kämmt mit der feinen politischen Drahtbürste gegen den Strich des designierten Bundespräsidenten. Es fördert Wahrheiten unter der Oberfläche des Kandidaten hervor ... Informativ und tiefgründig." --NDR Das politische Buch, 16.3.2012

"Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir glücklich mit ihm werden", heißt das Buch im Untertitel, was die Möglichkeit eines Happy Ends offen lässt. --Spiegel Online, 19.3.2012

Über den Autor

Albrecht Müller ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor (»Die Reformlüge«, »Machtwahn«, »Meinungsmache«) und Mitherausgeber der NachDenkSeiten. Er leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt.

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79 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kritische Fragen zu Recht gestellt! 20. März 2012
Von HHarlekin
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Haben wir nun mit Joachim Gauck einen Präsidenten, auf den Verlass ist, der für alle Bürger da ist,
wenn nötig für sie spricht und Partei ergreift, oder wenigstens nicht andauernd gegen sie, oder doch eher einen Gau(c)kler, der seine einzige Daseinsberechtigung darin sieht, als präsidiales Sprachrohr der Mächtigen zu fungieren, mit Beruhigungspillen und Befriedungsfloskeln in wolkigen Worthülsen bewaffnet? Das wird die Zukunft zeigen.

Der Autor des vorliegenden kleinen Buches "Der falsche Präsident: Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir glücklich mit ihm werden", der Nachdenkseiten-Autor Albrecht Müller, wünscht sich - bei aller vorgetragenen Kritik - ersteres, und diesem Wunsch schließe ich mich an. Wenn man die Debatte der letzten Wochen verfolgte, kam man nicht umhin, jede Menge schriller Töne zu konstatieren, sowohl auf Seiten der Gauck-Befürworter, die keine noch so substantielle Kritik duldeten, wie auch von Gegnern, die es an Argumenten fehlen ließen. Allerdings gibt es aber eben auch jede Menge gut begründete und absolut berechtigte Kritik an der Person Gauck und seinen Positionen, um mit den Namen Friedrich Schorlemmer und Jutta Ditfurth nur zwei prominente Beispiele zu nennen, die sich inhaltlich fundiert zu Wort meldeten. Zu diesen ernstzunehmenden Kritikern zählt auch Albrecht Müller.

In der kleinen Schrift wirft der Autor auf 64 Seiten zahlreiche Fragen zum neuen Bundespräsidenten auf, z. B. wie er sich - etwa auch rückblickend auf zahlreiche durchaus fragwürdige Äußerungen in den letzten beiden Jahren - zu bestimmten Themen stellt. So sprach er davon, daß "Solidarität und Fürsorglichkeikt die Leute erschlaffen lassen könnte, davon, daß sie aus der "Hängematte" aufstehen müssten - die Frage muß erlaubt sein: In welcher Welt lebt Joachim Gauck eigentlich? - bescheinigte Sarrazin "Mut", ohne genauer zu wissen, was der so alles abgelassen hat und bis heute von sich gibt, nannte Kritik an den Finanzmärkten "unsäglich albern" - man gewinnt den Eindruck, daß Herr Gauck sehr oft über Themen redet, von denen er keine Ahnung hat. Und hier setzt Albrecht Müller an, wenn er ausführt, was der neue Präsident "lernen muß, damit wir glücklich mit ihm werden". Er muß sich nicht nur die Themen draufschaffen, sondern auch ein Gespür entwickeln für das, was die Bürger angeht, auch, was sie bedrückt. Kritik an den Finanzmärkten als albern zu bezeichnen, oder angesichts Millionen Arbeitsloser, Minilöhner, Aufstocker sowie Zeit- und Leiharbeiter, die sich, mit Verlaub, den A... aufreißen, um ihre Familien zu ernähren, den Sozialstaat verbal zum Abschuß freizugeben, weil der uns angeblich "erschlaffen" liesse, ist inhaltlich nicht nur fragwürdig, sondern auch wesentlich zu dünn, und gehört darüberhinaus zu den üblichen, billigen, neoliberalen Standard-Parolen. Sagen wir, wie es ist: Entweder Herr Gauck lernt dazu, oder es droht eine Serie hochpeinlicher präsidialer Auftritte, in denen er sich selbst und das Amt der Lächerlichkeit preisgibt - ok, das wäre dann wiedermal Realsatire im Amt, wir hätten einiges zu lachen, aber der Buchautor möchte es gerne anders, damit wir eben nicht in absehbarer Zeit schon wieder einen neuen Präsidenten wählen (lassen) müssten, weil der Amtsinhaber untragbar geworden ist.

Albrecht Müller wirft die Fragen zu Joachim Gauck in diesem Buch völlig zu Recht auf, seine Kritik ist so deutlich wie konstruktiv. So schreibt er am Schluß des Buches (Zitat): "Der neue Bundespräsident hat alle Chancen. Er hat eine so breite Basis, daß er wirklich vieles wagen und sagen kann, wenn er es denn möchte und wenn er dazu fähig ist. Hoffen wir, daß er letztlich doch nicht der falsche Präsident ist. In 5 Jahren könnten wir dann schreiben: Der richtige Präsident."
Dieser Hoffnung schließe ich mich an. Ob sie trügt oder sich erfüllt wird sich weisen.
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvoller und bitter notwendiger Diskussionbeitrag 20. März 2012
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist eine Ehrenrettung für die im Hinblick auf Joachim Gauck weitgehend uniform-begeisterungsvolle deutsche Medienlandschaft. Natürlich stört es so manchen Mitbürger, wenn jemand nicht in den allgemeinen und leider oft auch zu dünnhäutiger Unduldsamkeit neigenden Gauck-Jubel einstimmt, - doch ist nicht gerade dies ein wesentlicher Aspekt von Demokratie: dass auch vom Mainstream abweichende Meinungen zugelassen werden, ja willkommen sind, auf dass in offener Diskusion alle Beteiligten etwas dazulernen können? So ähnlich wird das, wir dürfen es hoffen, auch der "Demokratielehrer" Gauck sehen, der ja bereits angekündigt hat, er werde sich als Bundespräsident "neu auf Themen, Probleme und Personen einlassen".

Es überrascht nicht, dass Müller als SPD-Mitglied, ehemaliger Planungschef im Bundeskanzleramt (1973-1982) und Mitherausgeber des kritischen Internet-Blogs "Nachdenkseiten" besonders betont, dass seiner Ansicht nach bei Gauck die wirtschaftlich-sozialen bzw. sozialstaatlichen Voraussetzungen der Ausübung von Freiheitsrechten zu kurz kommen. Wer Müllers Argumente gelesen hat, wird dieser Position schwerlich noch ganz ablehnend gegenüberstehen können. Er oder sie wird sich vielleicht sogar einmal fragen, wie wohl Gaucks Worte von Freiheit, Eigenverantwortung und Selbstermächtigung in den Ohren der vielen Millionen Arbeitslosen und Billiglohnarbeiter klingen?

Jedenfalls ist jedem politisch Interessierten die Lektüre des erschwinglichen Bändchens zu empfehlen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch unser neuer Bundespräsident sich die Zeit dafür nimmt.
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77 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Mumpitz" erscheint mir obige "Rezension", die anscheinend ein hingerotzter Standardzweizeiler zum Verriss des Autoren ist?

Das kleine, dennoch informationshaltige und sehr aktuelle Buch von Albrecht Müller ist lesens- und des Nachdenkens Wert. Anhand zahlreicher Belege mittels Zitaten des Herrn Gauck zu unterschiedlichen Themenfeldern weist Müller nach, wie sehr Herr Gauck (derzeit noch?) dem ideen- und planlosen neoliberalen Mainstream der Umverteilungsprofiteure und ebenjener Finanzjongleure verhaftet ist, die in ihrer Maßlosigkeit die aktuelle "Finanzmarktkrise" nicht nur verursacht haben, sondern sich auf Kosten der Allgmeinheit bei den untauglichen Versuchen, diese einzudämmen, erneut die ohnehin schon zum Platzen vollgestopften Portefeuilles noch praller füllen (lassen).

Und man muss noch nicht einmal besonders arm oder besonders "links" sein, um sich darüber klar zu werden, dass die "Neue 'Soziale' Marktwirtschaft" nun so gar nichts mehr gemein hat, mit den Zielsetzungen und Absichten der Erhardt'schen, echten "Sozialen Marktwirtschaft". Im Gegenteil reicht manchmal auch aus, Konservativer zu sein, der erkennt, dass die soziale Schieflage unserer Gesellschaft derjenigen zu gleichen beginnt, die die erste deutsche Republik hervorbrachte und die das, was dieser folgte, zu großen Teilen mitverursachte. Erhardt war sich dessen wohl bewusst und diesen "Kardinalfehler" wollte er vermeiden. Konservative beginnen, sich daran zu erinnern und angesichts der in den letzten 30 Jahren erzielten "Ergebnisse", laut zu zweifeln, ob er neoliberale Weg der richtige sei, Herr Gauck bisher nicht.

Manchmal muss man auch bloß Unternehmer sein. Nicht so ein Sogenannter, der seine Profite ausschließlich im Jonglieren mit völlig überzogenen Erwartungen auf künftige Renditen, Blasen und Illusionen in den Finanzkasinos dieser Welt macht. Nein, es reicht, um die gravierenden Fehlentwicklungen der aktuellen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik zu erkennen und Schlüsse daraus zu ziehen oft auch aus, ein Unternehmer zu sein, der tatsächlich noch etwas unternimmt, in der Realwirtschaft, und oft genug in seiner Tätigkeit durch Mächtigen im Finanzkasino behindert und konterkariert wird. Albrecht Müller bezieht diese Zeugen zum Beleg seiner Kritik mit ein und macht deutlich: All' das hat Herrn Gauck bisher nicht wirklich nachdenklich gestimmt. Er verleiht stattdessen, weitgehend unbeirrt, jenem ökonomisch wie sozial verheerenden Treiben sein ganz persönliches Freiheits-Gütesiegel.

So - und da läge Müller im Umkehrschluss völlig richtig, belegt, erläutert und begründet es präzise - würden "wir" mit Herrn Gauck in seinem neuen Amt nicht glücklich werden, zumindest dann nicht, wenn es auch noch um das Glück der Bevölkerungsmehrheit im Lande geht. Dazu müsste Herr Gauck lernen. Müller zeigt, was und wie und versucht, Lerninteresse zu wecken, nicht nur bei Herrn Gauck, nein, auch beim Leser. Nicht nur, aber v. a. müsste Herr Gauck, müssten vielleicht auch wir wieder lernen, wie wenig von der individuellen Freiheits- und Glücksverheißung bei den "kleinen Leuten", zu denen heute selbst große Teile der Mittelschichten gehören / gemacht wurden, noch ankommt, weil diese einerseits jeden Euro oder gar Cent mehrfach umdrehen müssen und andererseits im Zuge des (politikgemachten) Kaputtsparzwangs erleben müssen, wie immer mehr öffentliche Daseinsvorsorge erst funktionsunfähig gemacht und dann teilweise - wo lukrativ und profitabel - "eingespart" und wegen angeblicher "Unfähigkeit" der Öffentlichen Hand privatisiert wird. Aber erst dann, wenn abstrakte Freiheit in Zivilgesellschaften auf einem gesicherten Sockel kollektiver oder eben sozialer Absicherung von Lebensrisiken und Daseinsvorsorge ruht, kann sie sich für das Individumm real entfalten und so für den Einzelnen auch konkret werden. Wer allerdings in immer arbeitsverdichteteren Jobs steckt, von deren Entlohnung er gerade so über die Runden kommt oder sogar, wie schon ein gutes Viertel der Erwerbsbevölkerung, gar nicht mehr, sondern "aufstocken" gehen muss, der mag formell ja frei sein, aber frei, seine Freiheit auch zu leben, ist er indes längst nicht mehr.

Aber das ist nicht der einzige Themenkomplex, den Albrecht Müller in diesem spannenden, kleinen Buch darlegt. Leseproben gibt es hier: [...]

Fazit: Lesen, kaufen, selber denken anstatt uninspirierte Zweizeiler abzulassen. Die Ausgabe lohnt sich allemale und in gewinnbare Einsichten sollte man "investieren"
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Vor 3 Monaten von Happyx veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreich
Dass Gauck nicht der Präsident der Herzen sein kann, wird mehr als deutlich. Interessant wäre der wirkliche Hintergrund unserer Politiker.
Vor 3 Monaten von Gaby Grosse veröffentlicht
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Die ganze Misere des Amtes des Bundespräsidenten liegt m.E. darin, daß er nicht vom Volk wird, sondern von der Bundesversammlung gewählt wird, so daß die... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Benedictu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen pfarrer gauck
war auch ein Geschenk....und wurde begeistert angenommen!!!! Es ist ungewoehnlich informativ....und gut geschrieben!!!
Immer wieder gern von diesem Autor!!! B.M.
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Müller, Albrecht: Der falsche Präsident
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Vor 13 Monaten von Claus-Dieter Stille veröffentlicht
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