Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,99

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der fünfte Winter des Magnetiseurs: Roman
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der fünfte Winter des Magnetiseurs: Roman [Gebundene Ausgabe]

Per Olov Enquist , Hans-Joachim Maass
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 21,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 4 Wochen.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 21,50  
Broschiert EUR 8,90  
Unbekannter Einband --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten
  • Verlag: Hanser Belletristik; Auflage: 3 (18. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446201297
  • ISBN-13: 978-3446201293
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 493.120 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Per Olov Enquist
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Per Olov Enquist auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Einmal erscheint dem Scharlatan, Betrüger und "Magnetiseur" Friedrich Meisner im Schlaf sein großes medizinisches Vorbild Paracelsus. "Du liest meine Schriften", sagt Paracelsus, "aber du verstehst sie nicht. Du bist deiner Vision verpflichtet. Es ist deine Pflicht, sie nicht mit der Wirklichkeit zu verwechseln". Der Traum ist eine Art Vision in der Vision: typisch für Per Olov Enquists neuen Roman Der fünfte Winter des Magnetiseurs, in dem die Ebenen zusehens verwischen und nie etwas so klar ist, wie es zunächst scheint.

Anhand von fiktiven "Dokumenten", Augenzeugenberichten und Tagebuchnotizen erzählt Enquist vom seltsamen Aufstieg und Fall des Wunderheilers Meisner, der im 18. Jahrhundert gegen die "objektiven" Erkenntnisse der damaligen Naturwissenschaft rebelliert und so vom "Regenmacher" und dörflichen Schweineheiler zum Hoffnungsträger und Hassobjekt einer ganzen Stadt avanciert. Und er erzählt von einem Mann, der seine Visionen immer mehr mit der Realität verwechselt -- bis er zum Opfer seiner eigenen Ausstrahlung wird und der "fünfte Winter" seinem Tun ein Ende setzt.

In Enquists Roman geht es vor allem um die Macht des Glaubens an allerlei Wunderkräfte. Aber es geht auch um das Vertrauen in die Kraft der Sprache: Was nicht geschrieben wurde, heißt es des Öfteren, das hat es nie gegeben. "Es ist unmöglich, über die vielen Dokumente, die es über Friedrich Meisner gibt, Rechenschaft abzulegen", notiert dem entsprechend eine Schlussbetrachtung, "sie sind durch diesen Roman erst eigentlich geschaffen worden, und sie haben mit diesem Roman aufgehört zu existieren". So ist auch nach der Leküre von Der fünfte Winter des Magnetiseurs nur eines sicher: Dass nämlich Enquist, der bereits mit Der Besuch des Leibarztes brillierte, der eigentliche Zauberer ist; ein Hypnotiseur des Wortes, der einfach wundervoll erzählen kann. --Thomas Köster

Pressestimmen

"Es ist Zeit diesen Roman in seinem Rang wiederzuentdecken, zeigt sich Enquist hier doch bereits in erstaunlichem Maße auf der Höhe seines Könnens: mit einer Handlung, in der sich die Konflikte und Aporien menschlicher Existenz zeichenhaft verdichten, mit einer souveränen gedanklichen Durchdringung und einer formalen Brechung des Stoffes, wie sie mittlerweile zu Enquists Markenzeichen geworden ist.... "Der Fünfte Winter des Magnertiseurs" ist vieles zugleich: ein Roman über das fragile Gleichgewicht und die Entwirklichung der modernen Welt, über das unglückliche Bewusstsein und die Verführbarkeit ihrer Bewohner, über die Genialität und Hybris des romantischen Künstlers." Andreas Breitenstein, NZZ, 28.02.02 "Die Verknüpfung von Fiktion und Historie, die Behandlung gratwandlerischer Themen wie Irrationalismus und Aufklärung, Scharlatanerie und Genialität, fauler Zauber und Magie, Täuschung und Selbsttäuschung, Pseudoreligion und Verführungskunst machen dieses virtuos erzählte Drama eines Wunderheilers zu einem außergewöhnlichen Leseabenteuer. Per Olov Enquist ist ein literarischer Verführungskünstler. Sein Roman ist spannend wie ein skandinavischer Krimi und geistreich wie ein Essay, kurz: Unterhaltung auf höchstem Niveau." Hajo Steinert, Focus, 22.04.02 "Vernunftgläubigkeit und Irrationalismus: Wie Enquist die Spannung zwischen diesen beiden Polen aufrecht erhält, das zeugt von großer und verführerischer Erzählkunst." Claus Ulrich Bielefeld, Süddeutsche Zeitung "Das unentwirrbare Netz von Lüge und Wahrheit, von Genialität, Täuschung und Trickspiel ist es, was seine Neugier anstachelt und ihn bis zuletzt in seinen Bann zieht." Die Weltwoche, 08.05.02

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gegenwartstauglich! 15. April 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem der "Besuch des Leibarztes" im letzten Jahr sämtliche hiesigen Bestsellerlisten gestürmt hat, schickt Hanser nun einen weiteren Roman von Per Olov Enquist ins Rennen, der im schwedischen Original allerdings schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Wie sein großer Bruder spielt auch "Der fünfte Winter des Magnetiseurs" im 18. Jahrhundert; hier wie dort vermischen sich fiktive Quellen und echtes Zeitkolorit zu historischen Romanen mit überraschender Gegenwartstauglichkeit. Der fünfte Versuch: Die vermeintlichen Fortschritte der Aufklärung Lügen strafend, setzt sich ein ewig wanderndes Sandkorn, der Wunderheiler und Magnetiseur Friedrich Meisner, im Getriebe eines unbedeutenden Landfleckens im deutschen Südwesten fest und vermittelt all denen, die fest genug an ihn glauben, das Gefühl, für einen Augenblick im Mittelpunkt der Welt zu stehen. Was er mit sich bringt, sind Ahnungen vom "next big thing", der Romantik mit all ihren Ungereimtheiten, und so ist Meisner auch mehr Künstler als Mediziner, Messias und Heimsuchung in einem. Aber heilt er die Menschen wirklich oder gewinnt er Macht über sie durch die Kunst von Lüge und Illusion? Lebt es sich gut in der zugig-kalten Aufklärung, mit ihren unfähigen Medizinprofessoren oder darf es lieber ein bisschen mehr Irrationalität sein? Jedenfalls schon damals ein schmaler Grat zwischen Vernunft und Wahnsinn, dessen Begehung hier aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wird. Ein wichtiges Buch, wenn es sich die Zeit nimmt, ins Philosophische abzuschweifen; ein gelungener historischer Roman, der sich nicht damit begnügt, das Fremde der Geschichte à la ‚Medicus' detailgenau aufzulisten und abzustempeln.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sprüche 23. März 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Der eine fragt nur: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich
Der Freie von dem Knecht

(Theodor Storm)

In Per Olov Enquists neu veröffentlichtem Roman „Der fünfte Winter des Magnetiseurs" (in deutscher Sprache erstmals 1966 erschienen) wird die Geschichte des Friedrich Meisner erzählt, der als ungewöhnlicher Heiler eines blinden Mädchens im bayerischen Städtchen Seefond so viele Menschen für seine Theorien, seine Praktiken, seine Illusionen gewinnen kann, dass die Frage, welches Ausmaß an Faszination ein Einzelner auslösen kann, sich in diesem Handlungsstrang als beispielhaftes Leitmotiv entpuppt. Von da an lassen sich Geschichten, Charakteren, Intentionen, Konstruktionen erschließen, auch wenn oder vielleicht gerade weil sich in dem entstehenden Knäuel aus roten Fäden Knoten bilden.

Aus der Ambivalenz des auf den ersten Seiten erzählten und weiterhin begleitenden Hintergrunds, wie sich ein zu einem erheblichen Teil durch Täuschung verschaffter Gewinn mit seiner Vergrößerung einer menschlichen Tragödie oder zumindest der Angst vor derselben nähert, und den variierenden Wiederholungen des Leitmotivs wächst eine ganz eigentümliche Spannung, die den Raum um eine undeutliche, auch subjektive Grenze zwischen dem tatsächlichen Leben und der facettenreichen Menge des Sonstigen füllt.

Indem der 1934 geborene schwedische Autor in dem Protagonisten Friedrich Meisner Biographisches des Franz Anton Mesmer (1734 - 1815, Befürworter der Lehre des ‚animalischen Magnetismus') verarbeitet, wird deutlich, dass sowohl die ursprüngliche Frage nach der Stärke der von einem Individuum ausgehenden Faszination als auch die Antworten darauf immer schon und immer wieder einen aktuellen Bezug zur Wirklichkeit haben, gar inmitten des Lebens überhaupt stehen. Auch darin erklingt der spaltende, teilende, Spannung verleihende, Knoten hervorrufende Charakter dieses Wirrwarrs aus roten Fäden.

Daran (Knoten) anknüpfend hat die sorgfältige Vorstellung der Romanfiguren ihre Bestimmung darin, gleichermaßen in Perspektiven und Welten aufzuteilen wie zusammen zu führen in eine (Ein)Sicht. Einerseits wenige und andererseits verschiedene Charakteren, die sich zudem stellenweise auch in unterschiedlichen Romanformen bewegen, sind wie mehr oder weniger stützende Säulen, die zusammen halten, was sie allein zum Einsturz bringen würden. Der Magnetiseur Meisner und der Arzt Selinger, der Vater des blinden Mädchens, das auf wundersame Weise Sehkraft erhielt, sind aufgrund ihrer konträren Annäherungen an den Magnetismus, ein konkretes Bild für die Macht, von dieser grundsätzlich verschiedenen Art, die sich in ‚Faszinieren' und ‚Fasziniert sein' ausdrückt. Meisner und Steiner, ebenfalls Arzt und Selingers Freund, sind deutlich auf verschiedenen Seiten der angesprochenen Grenze. Berührungspunkte zwischen beiden gibt es insofern, dass des einen Gewinn des anderen Verlust sein muss. Selinger und Steiner hält die Orientierung an der fassbaren Wissenschaft zusammen, auch wenn die Intensitäten unterschiedlich ausgeprägt sind. Der Weber ist einer, der in der Welt des ‚Fasziniert sein' seine Heimat findet, und so Meisner die Möglichkeiten verschafft, zu faszinieren. Maria, Selingers Tochter, hingegen erhält Festigkeit in weitaus geringerer Dosierung und nährt so auch die Unsicherheiten ihres Vaters. Meisners und Steiners Perspektiven werden folgerichtig eher stereotypisch beschrieben, während Selingers jeweils gegenwärtige Gemütsverfassung besonders durch die Briefform regelrecht fühlbar wird. Die Welten, in denen sich Maria und der Weber befinden, Zweifel und Halt, werden von den jeweiligen Leitfiguren Selinger und Meisner erzählt bzw. erwähnt.

Auch wenn der Roman „Der fünfte Winter des Magnetiseurs" am Ende doch ein wenig als ein berechneter Tumult erscheint, ist es Per Olov Enquist gelungen, ein mehr oder weniger historisches Thema auf eine kunstvolle, auf eine zentrale Fläche konzentrierende Weise zu verarbeiten, die sich in der besonders im historischen Roman anzutreffenden Seltenheit, Fiktion und Wirklichkeit zu einer glaubwürdigen Einheit - hier zu einer hinter ‚Faszination' stehenden Welt - zu verschmelzen, die sich weiterhin auf einer anderen Ebene in der zusammenführenden Gegenüberstellung plastischer Darstellungen und Aufzählungen vager Konturen sowie letztlich in dem Ineinandergreifen der verschiedenen Dimensionen manifestiert. Das Ergebnis sind wunderbare Bereicherungen, die die neu aufgespürten Zwischentöne in den alt eingesessenen Zwischenmenschlichkeiten entlocken.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de