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Produktinformation
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Das Buch erzählt die zeitlose Geschichte des Krieges, in diesem Fall ein Konflikt zwischen der gesamten Menschheit und den außerirdischen Tauranern. Die Menschen gerieten erstmals an die Tauraner, als sie begannen, mittels Collapsaren zu den Sternen zu reisen. Obwohl Collapsaren eine nahezu sofortige Zurücklegung riesiger Entfernungen ermöglichen, bedeuten die damit verbundenen relativistischen Geschwindigkeiten, dass die Zeit für diejenigen an Bord viel langsamer verläuft. Für William Mandella, einen Physikstudenten, der als Soldat eingezogen wurde, bedeutet das, dass zwischen seiner ersten Begegnung mit den Tauranern und seiner Heimkehr 27 Jahre vergangen sein werden, obwohl er selbst erst ein Jahr älter geworden ist. Nachdem Mandella erkennt, dass er nach einer so langen Reise auf der Erde nicht mehr zurecht kommt, verpflichtet er sich noch einmal, nur um festzustellen, dass er endlos von einem Krieg zum nächsten geschickt wird, während ein Jahrhundert nach dem anderen vergeht. Ein Klassiker der SF-Weltliteratur. --Craig E. Engler -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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Immer spannend mit ein paar Spritzer Ironie, lässt einen die Geschichte nicht mehr los.
Unbedingte Kaufempfehlung!!!
Haldeman schreibt aus erster Hand, er wurde mit 25 nach Vietnam eingezogen und verdiente sich dort ein Purple Heart. Sein Held William Mandella, der sich von Kapitel zu Kapitel weiter hochdient, ist ein wenig überzeugter, aber sein Leben liebender Fighter im ersten Krieg der Menschheit gegen Aliens. Kaum zu glauben, dass nach den ungeheuren Strapazen der Ausbildung und der ersten Einsätze, wie sie in bestechender Detailfreude und in ungeheurem Erzähltempo behandelt werden, überhaupt noch eine emotionale Steigerung möglich ist. Ist es aber: Die Heimkehr Mandellas auf eine Erde, wo in seiner subjektiv empfundenen kurzen Abwesenheit viele Jahre vergangen sind, wird zur größten Herausforderung für den Kämpfer.
Joe Haldemans Frau heißt übrigens ebenso wie die seines Helden Mandella: Marygay Potter. Und die Liebesgeschichte Mandellas und Marygays ist ein weiterer Pluspunkt der Story. Einen Stern Abzug gibt es nur für die manchmal etwas zu detailverliebte Behandlung technischer Probleme und des militärischen Prozedere. Ansonsten zweifelsohne ein Glanzstück der Science Fiction!
Inhaltlich geht es um das ewige Thema Krieg und dessen Sinnlosigkeit – zumindest hintergründig. Vordergründig geht es eher um die Kriegserlebnisse des Protagonisten und die Veränderung der Gesellschaft auf der Erde im Verlauf von 1100 (Erden-)Jahren. Bei der Schilderung der Kriegserlebnisse spürt man schnell ganz klar den autobiographischen Touch. Der Autor arbeitet seine eigenen Vietnam-Erlebnisse hier auf, wobei meiner Meinung nach die ganzen Geschehnisse teilweise etwas zu detailliert geschildert werden. Welche Formation welcher Zug in welchem Augenblick gerade hat, mag für Kriegsstrategen interessant sein, ich fand es teilweise etwas ermüdend. Nichtsdestotrotz sind die Episoden spannend und knackig und vor allem (das ist für einen Anti-Kriegs-Roman wichtig) blutig (nämlich realistisch!) geschrieben. Ein Spannungsbogen im engeren Sinne fehlt freilich.
Die Veränderung der Gesellschaft auf der Erde zeigt eine ganz interessante Entwicklung, die mir eigentlich auch ganz plausibel und realistisch erscheint. Hier fasst sich der Autor aber (leider) etwas zu kurz, da hätte man mehr draus machen können. Insgesamt fehlt mir etwas die aktive Auseinandersetzung des Protagonisten mit den Geschehnissen. Sowohl die Kriegserlebnisse als auch die gesellschaftlichen Erlebnisse (wenn man es so nennen will) fahren irgendwie zu schnell am Leser vorbei, man nimmt die Eindrücke kurz wahr, das war`s dann aber auch schon. Es fehlt einfach noch der letzte Schritt Sozialkritik, den Haldemann hier nicht gewagt hat und der dem Buch einfach fehlt.
So bleibt am Schluss eine zugegebenermaßen spannende und absolut nachdenklich machende Geschichte, der aber doch der letzte Biss fehlt. Nichtsdestotrotz ist es ein großartiges Anti-Kriegs-Buch, das Lesen macht Spaß und lässt den Leser immer mit einem irgendwie unbehaglichen Gefühl zurück – was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
Also ein klasse SF-Roman, aber zu einem Weltroman (wie z.B. „Im Westen nichts Neues“) fehlt doch noch einiges! Dennoch gebe ich gute 4 Sterne, weil es einfach ein tolles spannendes SF-Buch ist, wobei das lesen Spaß macht! P.S.: Der Schluß ist wunderschön romantisch, mir lagen Tränen in den Augen (und das meine ich nicht ironisch!!!)
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