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Der ewige Gärtner: Roman
 
 
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Der ewige Gärtner: Roman [Gebundene Ausgabe]

John LeCarre , John le Carre
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 557 Seiten
  • Verlag: List Hardcover; Auflage: 9 (1. März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471780785
  • ISBN-13: 978-3471780787
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,7 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 438.107 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Le Carré
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gab Leute, die befürchteten, dass das Ende des Kalten Krieges für die Kreativität vieler erstklassiger Krimi-Autoren, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert hatten, den Garaus bedeuten würde. Im Falle von John le Carré hätte das nicht nur den Verlust Englands besten Krimiautors bedeutet, sondern zugleich eines ernsthaften Romanschriftstellers, der genauso viel literarische Gravität besitzt wie irgendeiner seiner Kollegen im literarischen Mainstream. Sein preisgekrönter Roman Der Spion, der aus der Kälte kam ist ohne Frage heute genauso bezwingend wie bei seiner Erstauflage 1963. Wie es schien, inspirierten ihn seine Themen aus der Zeit nach dem Kalten Krieg -- wie beispielsweise betrügerische Doppelgeschäfte mit beiden Seiten der ehemaligen Konfliktparteien -- allerdings weit weniger als die Welt der wechselnden Identitäten, mit der er sich früher in so meisterlicher Weise befasst hatte.

Mit Der ewige Gärtner zieht der Autor jedoch wieder alle Register. Die Personenbeschreibungen sind so elegant und ausdrucksstark und der Stil so klar und eindringlich wie ehedem. Aber vor allem hat le Carré für seinen neuen Roman ein Thema gefunden, das genauso bedeutungsgeladen ist wie die, mit denen er sich in der Vergangenheit befasst hat: die üble, nur scheinbar Heil bringende Welt der globalen Pharmaindustrie. Le Carré erforscht die alten Themen von Betrug und Gefahr in einem Erzählstil, der den Leser über die gesamte beachtliche Länge des Romans hinweg völlig packt.

Sein Protagonist, Justin Quayle, ist ein unbedachter britischer Diplomat, dessen Arbeit beim britischen Hochkommissariat in Nairobi an einen von Graham Greenes entwurzelten Helden erinnert, die sich darum bemühen, im schwülen Verfall fremder Gefilde zu überleben. Kenia unter Präsident Arap Moi befindet sich im Würgegriff von AIDS, während politische Machenschaften die Gefahr vertuschen und für einen tödlichen Status quo sorgen. Als Quayles Ehefrau (die sich weit mehr als er dafür interessiert hat, was um sie herum geschieht) getötet wird, macht er sich daran, den Umständen des Verbrechens nachzugehen. Seine Nachforschungen führen ihn in ein düsteres Geflecht aus Ausbeutung, Habgier und einen großen Pharmakonzern, der darauf erpicht ist, sein "Wundermittel" gegen Tuberkulose auf den Markt zu bringen. Als sich Quayle näher mit der Firma befasst, über die seine Frau Nachforschungen angestellt hatte, beginnt all das, woran er bisher geglaubt hatte, ins Wanken zu geraten.

Der stete Spannungsaufbau und die rigorosen Charakterbeschreibungen sind klassischer le Carré, und der Leser stellt beglückt fest, dass der Meister wieder in Form ist und durch das Doppelspiel der heutigen Welt mit einer echten Wut beseelt ist. --Barry Forshaw

Pressestimmen

"John le Carré hat ein neues brisantes Thema gefunden - und mit Bravour umgesetzt: Seite für Seite wird der Leser in einem undurchdringlichen Netz aus Intrigen und Verrat gefangen." Freundin "Le Carré auf der Höhe seiner literarisc

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wundervolles Buch. Nachdem sich John Le Carre aus dem Dienst Ihrer Majestät verabschiedet hat, die Reihe mit Smileys Leuten und anderen Agent wird nach dem Ende des Kalten Krieges ja nicht mehr fortgesetzt, schreibt er jetzt über Geschäftemachereien. So auch hier. Wie immer werden die Handelnden langsam vorgestellt und die Stimmung in einem feinem Bogen aufgebaut. Bevor man sich auch nur umschaut ist man tief in erin Verwicklung über... Aber über den Inhalt soll ja nichts gesagt werden. Wer Le Carre kennt und liebt wird auch mit diesem Buch wieder glücklich werden. Mit reiferem Alter werden seine Bücher und Charactere immer tiefer und hintersinniger. Ein rundum zu empfehlendes Buch
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lucius
Format:Gebundene Ausgabe
„Der ewige Gärtner" gehört zu den unterschätzten Werken von John le Carré. Es ist eines seiner besten.

Natürlich gibt es noch Handlung, Spannung usw. Aber das spielt alles nicht mehr die große Rolle. Worum es le Carré geht, sind einfache moralische Fragen. Z.B. um Mitleid. Z.B. um Anstand. Z.B. um die Verlockungen von Ruhm, Reichtum und Karierre. Z.B. um Feigheit.
Le Carré behandelt diese Fragen durch eine Abfolge von Szenen, in denen wir die Auseinandersetzung mit diesen Problemen anhand einer Anzahl verschiedener Figuren erleben, die alle ihre eigene Antwort finden. Eine eigentliche Hauptperson hat das Buch nicht, wenn auch eine Art Zentrum. Stattdessen gibt es einen Stamm von Personen, der alleine oder in Kombination auftritt und durch diverse Nebenfiguren ergänzt wird. Der Fokus richtet sich dabei mal auf die eine, mal auf die andere Figur. Auch ist es kein Spionageroman mehr. Das Buch spielt in erster Linie im Milieu des Foreign Office, daneben der Pharmaindustrie und Nichtregierungsorganisationen. Das besondere Interesse und die besondere Verachtung von Le Carré gelten dem Typus des Karrierebeamten, der in diesem Buch gleich in mehreren Figuren behandelt wird.

Wer einen klassischen Thriller sucht, ist hier falsch. Le Carré hat sich hiervon inzwischen weit entfernt. Wer dagegen geneigt ist, sich ganz direkt mit moralischen Fragen auseinanderzusetzen, die in der einen oder anderen Weise auch ihn oder sie selbst betreffen, und gleichzeitig außerdem ein spannendes Buch mit all den typischen Stärken von Le Carré zu lesen, sollte sich nicht von der zurückhaltenden Rezeption des Buches abschrecken lassen. Es lohnt sich.

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spionage ist Nebensache 26. Februar 2006
Von Christian Mayr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Interessant, sind hier durchaus deutliche, thematische Parallelen zu Mankell's aktuellem Roman - Kennedys Hirn - zu erkennen: auch John Le Carre schildert, kritisiert und verdeutlicht die potentiell skrupellose Art und Weise, wie internationale Pharmakonzerne die Dritte Welt missbrauchen. Doch im Vergleich zu Mankell konkretisiert Le Carre das Thema deutlicher und konstruiert gefühlvoll mit seiner so bewundernswert präzisen, nahezu intellektuellen Sprache einen hoch-spannenden Thriller, in dem das für ihn sonst typische Thema der Spionage nur eine Rahmenhandlung darstellt. Ein spannender, hoch-politischer und brisant-aktueller Roman, der sich emotional distanziert und erstaunlich - fast erschreckend - nüchtern und damit umso wirkungsvoller einem Thema widmet, das beunruhigende Sorge auch hierzulande verbreitet und damit stark nachdenklich stimmt. Nicht zuletzt die liebevoll skizzierten Protagonisten und Le Carre's detaillierter Blick für seine Umwelt dürften nicht nur eine ideale Vorlage für die kommende Verfilmung sein, bereits das Buch ist ein atemberaubendes 'Kopfkino' für Liebhaber anspruchsvoller und kritischer Thriller, die keine Angst vor sprachlich und inhaltlich hohem Niveau haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Langatmig und enttäuschend trotz tollem Thema
Dies war der erste Roman von John le Carré den ich gelesen habe, das Buch war meine Urlaubslektüre 2011. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von TheHistorian23 veröffentlicht
Gutes Buch - toll gelesen
Dieses Audiobook habe ich während einer längeren Krankheit nonstop gehört: Ein gutes, kritisches Buch, einfach fantastisch gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Ilka Hofffmann veröffentlicht
Da ist wohl der Film besser als das Buch
Das Buch hat ein spannendes und wichtiges Thema, so ditanziert und langweilig aufgearbeitet, dass es mich bis zur letzten Seite nicht in seinen Bann ziehen konnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2010 von Steffen Zerrer
Welch ein grandioser Wurf!
"Der ewige Gärtner" erzählt von Justin Quayle, einem Angehörigen der britischen Botschaft in Nairobi, der dem Tod seiner jungen, politisch aktiven Frau Tessa auf den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von Miezekatze
Der ewige Gärtner oder das ungenutzte Potenzial
In ,,Der ewige Gärtner'' von John Le Carré geht es um einen Pharmaskandal in Kenia.
Tessa Quayle, die Frau Justin Quayles, der im britischen Hochkommissariat in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2010 von Sagxulo
Rufus nervt
Rufus Beck nervt!

Für ein Thriller-Hörbuch ist er für mein Befinden nicht geeignet, da er durch seinen gekünstelten Vortrag immer irgendwie einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2007 von Der purpurne Fluss
Langatmig - unpersönlich
Es war ein Kampf dieses Buch zu lesen. Nicht weil es nicht gut zu lesen wäre, nein es ist einfach langatmig und streckenweise einfach langweilig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2007 von Martin Piepenbrink
Gelbe Freesien
Tessa Quayle - Juristin und Gattin des Diplomaten Justin Quayle am Hochkommissariat Nairobi in Kenia - entdeckt das unethische und illegale Vorgehen eines Pharmakonzern in der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von Esther
Ein literarischer Genuss
Dieser Roman ist sprachlich auf einem Niveau, das nur von wenigen Autoren erreicht wird. Und die Übersetzung ins Deutsche ist hervorragend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2006 von Tyler Durden
brisantes Thema spannend erzählt
Justin Quayle ist britischer Diplomat in Nairobi, führt ein ruhiges und unaufgeregtes Leben. Bis seine Frau Tessa brutal ermordet wird... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2006 von Sandra K.
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